Die Veranstaltung sieht mir eher danach aus, daß nach der Devise 'we too', man nicht im politischen Abseits landen möchte, denn:
'... Allerdings kann es keine völkerrechtlich verbindliche Regelung für ein Verbot von Lösegeldern geben, weil dies in mehreren Ländern zu Konflikten mit nationalen Verfassungsregelungen führen würde. So regelt in Deutschland Artikel 2, Absatz 2 des Grundgesetzes das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.'
Das wird dann, wie ich weiter oben schon angedeutet habe, zu einer selektiven Gefährdung derjenigen Staatsbürger führen, deren Regierungen eben doch zahlen, weil ihnen von Grundgesetzes wegen garnichts anderes übrigbleibt.
Gruß
Reisesicherheit Übersichtskarte Auswärtiges Amt Deutschland
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Re: Reisesicherheit Übersichtskarte Auswärtiges Amt Deutschl
Nach Süden!
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
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Wolfgang K
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Re: Reisesicherheit Übersichtskarte Auswärtiges Amt Deutschl
Gibt es Länder in denen das der Fall ist? Wir reden ja bei Lösgeldzahlungen nicht von dem was in z.B. D-Land unter "konsularischer Hilfe" zu verstehen ist und worauf ein Anspruch besteht.weil ihnen von Grundgesetzes wegen garnichts anderes übrigbleibt.
Re: Reisesicherheit Übersichtskarte Auswärtiges Amt Deutschl
Hallo Wolfgang,
das läuft doch effektiv auf's Gleiche raus. Chrobog wurde ja auch mit 'konsularischer Hilfe' aus der Geiselnahme befreit. Wie man das nun nennen soll ... Einen Maulkorb bekommen die Betroffenen sowieso verpaßt. 'Offiziell' wird immer eine 'Verhandlungslösung' vorgeschoben.
Wir reden hier ausschließlich von Entführungen und Geiselnahmen, nicht von Festnahmen durch andere Vorfälle in Fremdländern, möchte ich betonen.
Gruß
das läuft doch effektiv auf's Gleiche raus. Chrobog wurde ja auch mit 'konsularischer Hilfe' aus der Geiselnahme befreit. Wie man das nun nennen soll ... Einen Maulkorb bekommen die Betroffenen sowieso verpaßt. 'Offiziell' wird immer eine 'Verhandlungslösung' vorgeschoben.
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Wolfgang K
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Re: Reisesicherheit Übersichtskarte Auswärtiges Amt Deutschl
Das ist zu befürchten.TGerd hat geschrieben: das läuft doch effektiv auf's Gleiche raus.
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Wolfgang K
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Re: Reisesicherheit Übersichtskarte Auswärtiges Amt Deutschl
Das Piratenproblem ist sicher auch entstanden weil die Entführungen sich außerhalb der Hoheitsgewässer abspielten und damit auch keine Zuständigkeit eines Staates (allenfalls dem Heimatland der Entführten) ergab, was aber wiederum ermöglichte, dass sich die Besatzungen (mit Hilfe Dritter) jetzt endlich wehren können.Kuno hat geschrieben: Die Entführer nicht bezahlen ist das eine - sie für ihre kriminellen Taten zur Rechenschaft zu ziehen das andere.
Zu Lande ist das anders. Hier scheidet die Selbsthilfe zumindest für Privatpersonen aus und dort wo mir diese Selbsthilfe die einzige Sicherheit gibt möchte ich nicht ohne triftigen Grund hin – und sicher nicht in meiner Freizeit.
Das was die Schiffsbesatzungen selbst erledigen obliegt an Land den Behörden des Staates in dem die Gefahr besteht: Aufrechterhaltung der Staatsmacht. Je größer der finanzielle Anreiz ist, desto mehr wird jemand bereit sein es zu riskieren die lokale Staatsmacht herauszufordern. Wo man aber auf die Möglichkeiten der lokalen Staatsmacht wenig Einfluss hat bleibt nichts als zumindest den Anreiz zu senken.
Auch wenn man glaubhaft machen würde, dass man jeden der sich irgendwo in der Welt an einem Staatsbürger vergreift um mit ihm das Heimatland zu erpressen abgreifen würde, sind die damit einhergehenden Schwierigkeiten sicher immens (denn klappen muss es ja auch) und verursachen ungewollte, riesige diplomatische Scherbenhaufen.
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Kuno
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Re: Reisesicherheit Übersichtskarte Auswärtiges Amt Deutschl
Klar - innerhalb des Hoheitsgebietes eiens Staates ist die Situation anders. Ich habe mich deshalb auch ausschliesslich auf das Piratenunwesen bezogen.




