Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 23.01.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 23.01.2026

Beitrag von Alexander »

MODERATOR-NOTE:   Da die Reise-/Sicherheitshinweise für die Republik Kongo seitens AA vollständig überarbeitet wurden, haben wir diesen neuen Thread gestartet. Die Hinweise vom 14.09.2007 - 02.05.2013 findet ihr unter: Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 14.09.2007 - 02.05.2013

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Republik Kongo:
Stand 24.09.2013

Letzte Änderung:
- vollständige Überarbeitung


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Bestimmte Stadtteile in Brazzaville (Ouenze, Talangaï, Bakongo, Poto Poto, Makélékélé) sollten wegen erhöhter Kriminalität vor allem nach Einbruch der Dunkelheit nur wenn unbedingt erforderlich und dann möglichst unauffällig ohne Wertsachen besucht und nachts am besten ganz gemieden werden. Dies gilt auch für die Hafenstadt Pointe Noire, hier ist seit einiger Zeit eine verstärkte, auch gewalttätige Bandenkriminalität zu beobachten.

Reisen über Land
Im Département Pool, vor allem in der Nähe von Mindouli (135 km westlich von Brazzaville) sowie auf der Nationalstraße 1 von Mindouli nach Brazzaville kann es zu Überfällen auf Fahrzeuge kommen. Wer Fahrten auf dieser Strecke nicht vermeiden kann, sollte sich besser einem Konvoi anschließen, Nachtfahrten sollten vermieden werden. Letzteres gilt generell für alle Straßenverbindungen im Land.

Straßen-, Eisenbahn- und Flugverkehr
Das Straßennetz ist insgesamt in schlechtem Zustand, was Verkehrsunfälle begünstigt. Dies gilt insbesondere für die Dauer der Regenzeiten. Der Zug zwischen Pointe Noire und Brazzaville verkehrt durchgehend, birgt aber ein gewisses Unfallrisiko und besonders für Ausländer die Gefahr von Raubdiebstählen. In Bahnhöfen kann es bei nächtlicher Ankunft der Züge zu Übergriffen kommen.

Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/ Dolisie, Brazzaville/Ouesso und Brazzaville/Pointe Noire. Der technische Zustand der Flugzeuge erfüllt nicht immer die internationalen Normen. Alle in der Republik Kongo zugelassenen Fluggesellschaften stehen auf der schwarzen Liste der EU (http://ec.europa.eu/). Die Flüge der kongolesischen Fluggesellschaft ECAir werden von der schweizer Firma Private Air durchgeführt. Private Air führt auch für Lufthansa den Flug Pointe Noire-Libreville durch. Lufthansa-Technik führt wiederum die Wartung für Private Air durch.

Allgemeine Reiseinformationen
In Brazzaville gibt es seit Oktober 2012 eine kleine, im Aufbau befindliche, deutsche Auslandsvertretung in den Räumen der französischen Botschaft (Rue Alfassa, Centre Ville), die allerdings zurzeit nur mit einem entsandten Diplomaten besetzt ist. In Notfällen kann die Telefonnummer +242 056939066 angewählt werden, die allerdings nicht 24 Stunden bedient wird.
Konsularisch zuständig für die Republik Kongo bleibt weiterhin die deutsche Botschaft in Kinshasa (http://www.kinshasa.diplo.de/). Darüber hinaus kann in Notfällen auch die französische Botschaft unter Tel. +242 06 620 03 03 erreicht werden.
In Pointe-Noire gibt es einen deutschen Honorarkonsul (http://www.auswaertiges-amt.de/l)

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Nein
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt): Nein

Anmerkungen:
Ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung muss bei Einreise vorgelegt werden. Dies wird streng kontrolliert.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die Republik Kongo ein Visum. Das Visum wird von der Botschaft der Republik Kongo in Berlin ausgestellt.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften
Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden. Geld (Euro) muss bei der Einreise nicht deklariert werden, die Ausfuhr von Francs CFA ist hingegen untersagt.
Die Einfuhr von Waffen ist untersagt.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls http://www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Es ist verboten, sicherheitsrelevante Bereiche (Bahnhöfe, Flughäfen, Hafenanlagen etc.) zufotografieren.
Drogenhandel wird streng bestraft.
Offen gezeigte Homosexualität kann zu willkürlichen Verhaftungen wegen angeblich sittenwidrigen Verhaltens führen.

Medizinische Hinweise
Reisende sollten für die Republik Kongo unbedingt eine zuverlässige Rückholversicherung und einen Auslands-Krankenversicherungsschutz abschließen.

Impfschutz
Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen, die älter als ein Jahr sind, zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch indiziert. Das Mitführen eines internationalen Impfpasses bei der Einreise (und ggf. Weiterreise in die Demokratische Republik Kongo) ist vorgeschrieben; es empfiehlt sich, das Dokument während der gesamten Reise mit sich zu führen.
Abweichend von den offiziellen Empfehlungen, kann eine Choleraimpfung gelegentlich verlangt werden, besonders bei Einreise aus einem Land mit Cholera oder bei Einreise auf dem Landwege.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes http://www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Meningokokken-Krankheit (4fach-Impfstoff) und Tollwut empfohlen.

Malaria
Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
• körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
• ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.
Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.

HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Diese tritt vor allem in der Regenzeit immer wieder auf. Bei besonderer Exposition kann eine Impfung sinnvoll sein, beispielsweise bei Arbeiten in Slums, Pflege Erkrankter oder in Flüchtlingslagern.
Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Ebola-Virus-Infektion
Seit Ende April 2005 sind in der Cuvette Ouest Region (in Etoumbi und Mbomo) erneut einzelne Ebola-Virus-Erkrankungen aufgetreten. Zuletzt kam es in dieser Region im Jahr 2003 zu einem Ebola-Ausbruch. Diese hochfieberhafte und mit Blutungen einhergehende Erkrankung führt häufig zum Tode. Die Übertragung findet durch Kontakt zu kranken Personen und deren Ausscheidungen statt. Die an der Grenze zu Gabun gelegene Region ist jedoch sehr entlegen und kein Reiseziel.
Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande und auch in Brazzaville und Pointe-Noire ist nicht mit europäischen Standards vergleichbar. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, in der Republik Kongo gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind – ebenso wie die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke - dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle bzw. einen Tropen-/Reisemediziner beraten, beispielsweise http://www.dtg.org oder http://www.frm-web.de
Auswärtige Amt
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 04.12.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 04.12.2013

Letzte Änderung:
Allgemeine Reiseinformationen – Telefonnummern


Allgemeine Reiseinformationen
In Brazzaville gibt es seit Oktober 2012 eine kleine, im Aufbau befindliche, deutsche Auslandsvertretung in den Räumen der französischen Botschaft (Rue Alfassa, Centre Ville), die allerdings zurzeit nur mit einem entsandten Diplomaten besetzt ist. Zu Geschäftszeiten kann die Telefonnummer +242 065100148 angewählt werden. In Notfällen kann per SMS die Telefonnummer +242 056939066 kontaktiert werden.
Konsularisch zuständig für die Republik Kongo bleibt weiterhin die deutsche Botschaft in Kinshasa (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laend ... _node.html). Darüber hinaus kann in Notfällen auch die französische Botschaft unter Tel. +242 053612406 +242 053612407 +242 053612408 +242 053612409 erreicht werden.
In Pointe-Noire gibt es einen deutschen Honorarkonsul (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laend ... _node.html).
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Teilreisewarnung Republik Kongo 16.12.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo)
Stand 16.12.2013

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis / Teilreisewarnung


Aktueller Hinweis / Teilreisewarnung
Am Morgen des 16.12.2013 kam es im Stadtgebiet von Brazzaville zu Gefechten unter Einsatz von schweren Waffen und Helikoptern.
Das Auswärtige Amt warnt daher bis auf Weiteres vor Reisen nach Brazzaville.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 19.12.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 19.12.2013

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis


Aktueller Hinweis
Nach den Schusswechseln zwischen Militäreinheiten im Zentrum der Hauptstadt Brazzaville am 16.12.2013 hat sich die Lage wieder beruhigt, bleibt jedoch angespannt.
Reisende werden gebeten, sich situationsangemessen vorsichtig zu verhalten. Anweisungen von Militär- und Polizeiposten ist unbedingt Folge zu leisten, Kontrollposten sollten nach Möglichkeit gemieden werden.
Insbesondere das bestehende Verbot von Foto- und Videoaufnahmen, gerade auch mit Mobiltelefonen, von Militärpersonen und allen öffentlichen, sicherheitsrelevanten Einrichtungen (Flughafen, Fährhafen, Kasernen etc.) wird zur Zeit mit besonderer Konsequenz durchgesetzt.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 26.06.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 26.06.2014

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
- Allgemeine Reiseinformationen


Aktueller Hinweis
Nach den Schusswechseln mit Todesopfern zwischen Militäreinheiten im Zentrum der Hauptstadt Brazzaville am 16.12.2013 hat sich die Lage wieder beruhigt. Es waren seit dem keine weiteren vergleichbaren Zwischenfälle in der Hauptstadt zu verzeichnen, wohl aber im Nordteil des Landes.
Reisenden werden weiterhin gebeten, sich in der Hauptstadt sowie in anderen Landesteilen vorsichtig und umsichtig zu verhalten. Auffällige Menschenansammlungen mit gleichzeitiger Präsenz von Sicherheitskräften sollten gemieden werden.
Anweisungen von Militär- und Polizeiposten ist unbedingt Folge zu leisten.
Insbesondere das generell bestehende Verbot von Foto- und Videoaufnahmen, gerade auch mit Mobiltelefonen, von Militärpersonen und allen öffentlichen, sicherheitsrelevanten Einrichtungen (Militärposten, Flughafen, Fährhafen, Kasernen, Krankenhäuser, Brücken, aber auch Areale von Palmölplantagen und Rodungsflächen im Regenwald) wird zurzeit mit besonderer Konsequenz durchgesetzt. Hohe Geldstrafen, und eine vorübergehende Inhaftierung sind nicht auszuschließen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität
Bestimmte Stadtteile in Brazzaville (Ouenze, Talangaï, Bakongo, Poto Poto, Makélékélé) sollten wegen erhöhter Kriminalität vor allem nach Einbruch der Dunkelheit nur wenn unbedingt erforderlich und dann möglichst unauffällig ohne Wertsachen besucht und nachts am besten ganz gemieden werden. Dies gilt auch für die Hafenstadt Pointe Noire, hier ist seit einiger Zeit eine verstärkte, auch gewalttätige Bandenkriminalität zu beobachten.
Reisen über Land
Im Département Pool, vor allem in der Nähe von Mindouli (135 km westlich von Brazzaville) sowie auf der Nationalstraße 1 von Mindouli nach Brazzaville kann es zu Überfällen auf Fahrzeuge kommen. Wer Fahrten auf dieser Strecke nicht vermeiden kann, sollte sich besser einem Konvoi anschließen, Nachtfahrten sollten allgemein vermieden werden bzw. werden von Straßenkontrollposten des Militärs verhindert.
Straßen-, Eisenbahn- und Flugverkehr
Das Straßennetz, gerade auch die beiden Nationalrouten, ist insgesamt in schlechtem Zustand, was Verkehrsunfälle begünstigt. Besondere Vorsicht ist auf der NR 1 zwischen Pointe Noire und Brazzaville geboten. Hier gefährdet ein intensiver Schwerlastverkehr mit durchweg nicht verkehrssicheren LKWs auf weitgehend unbefestigten Straßenabschnitten den Verkehr. Von Fahrten mit Taxis und Bussen auf dieser und anderen Fernstrecken wird unbedingt abgeraten. Dies gilt insbesondere für die Dauer der Regenzeiten. Der in aller Regel überfüllte Zug zwischen Pointe Noire und Brazzaville verkehrt durchgehend, birgt aber ebenfalls ein deutliches Unfallrisiko und besonders für Ausländer die Gefahr von Raubdiebstählen. In Bahnhöfen kann es bei nächtlicher Ankunft der Züge zu Übergriffen kommen.
Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/ Dolisie, Brazzaville/Ouesso und Brazzaville/Pointe Noire. Der technische Zustand der Flugzeuge erfüllt nicht immer die internationalen Normen. Alle in der Republik Kongo zugelassenen Fluggesellschaften stehen mit einer Ausnahme auf der schwarzen Liste der EU (http://ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm). Die Flüge der neuen kongolesischen Fluggesellschaft ECAir werden mit Personal der schweizer Flugfirma Private Air durchgeführt und durch Lufthansa-Technik in Brazzaville gewartet. ECAir –Flüge zwischen Brazzaville bzw. Pointe Noire nach Paris sind aufgrund dieser Kooperationvereinbarungen vom Landeverbot in der EU ausgenommen.

Allgemeine Reiseinformationen
In Brazzaville gibt es seit 2013 eine kleine, nach wie vor im Aufbau befindliche, deutsche Botschaft in den Räumen der französischen Botschaft (Rue Alfassa, Centre Ville), die allerdings zurzeit nur mit einem entsandten Diplomaten besetzt ist. Zu Dienstzeiten kann die Telefonnummer +242 065100148 angewählt werden. In Notfällen außerhalb der Dienstzeiten kann die Telefonnummer des Bereitschaftsdienstes der benachbarten deutschen Botschaft in Kinshasa kontaktiert werden (0243 825173064).
Konsularisch zuständig für die Republik Kongo bleibt weiterhin ausschließlich die deutsche Botschaft in Kinshasa (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laend ... _node.html). Darüber hinaus kann in konsularischen Notfällen auch die französische Botschaft unter Tel. +242 053612406 +242 053612407 +242 053612408 +242 053612409 erreicht werden.
In Pointe-Noire gibt es einen deutschen Honorarkonsul (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laend ... _node.html).
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 21.10.2015

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 21.10.2015

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise - von Reisen in die Republik Kongo wird derzeit dringend abgeraten


Aktuelle Hinweise
Von Reisen in die Republik Kongo wird derzeit dringend abgeraten.

Die Sicherheitslage in der Republik Kongo ist im Vorfeld des für den 25. Oktober 2015 anberaumten Verfassungsreferendums unübersichtlich und sehr angespannt. In Brazzaville, Pointe Noire und anderen Städten kommt es zu öffentlichen Protesten, die in den letzten Tagen zu Verletzten und Toten geführt haben. Im Zuge der Auseinandersetzungen zwischen Regierung und Opposition sind Straßenblockaden und gewaltsame Zusammenstöße auch künftig nicht auszuschliessen. Das öffentliche Leben in Brazzaville ist lahmgelegt. Die Geschäfte sind geschlossen. Die Präsenz der Sicherheitskräfte wurde deutlich erhöht. Internet und Mobiltelefonnetz sind teilweise unterbrochen.
Bei nicht aufschiebbaren Reisen in die Republik Kongo ist daher eine erhöhte Wachsamkeit und Umsicht geboten, größere Menschenansammlungen und die Nähe zu Militär- und Polizeiposten sollten gemieden werden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 30.10.2015

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 30.10.2015

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die Republik Kongo wird derzeit abgeraten.

Im Vorfeld des Verfassungsreferendums am 25. Oktober 2015 kam es in Brazzaville, Pointe Noire und anderen Städten zu öffentlichen Protesten, die in den letzten Tagen zu Verletzten und Toten geführt haben. Die Präsenz der Sicherheitskräfte wurde deutlich erhöht. Internet und Mobiltelefonnetz sind weiterhin größtenteils unterbrochen.
Im Zuge der Auseinandersetzungen zwischen Regierung und Opposition ist auch künftig mit gewaltsamen Konfrontationen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften zu rechnen.
Bei nicht aufschiebbaren Reisen in die Republik Kongo ist daher eine erhöhte Wachsamkeit und Umsicht geboten, größere Menschenansammlungen und die Nähe zu Militär- und Polizeiposten sollten gemieden werden.
Anweisungen von Militär- und Polizeiposten ist unbedingt Folge zu leisten. Insbesondere das generell bestehende Verbot von Foto- und Videoaufnahmen, gerade auch mit Mobiltelefonen, von Militärpersonen und allen öffentlichen, sicherheitsrelevanten Einrichtungen (Militärposten, Flughafen, Fährhafen, Kasernen, Krankenhäuser, Brücken, aber auch Areale von Palmölplantagen und Rodungsflächen im Regenwald) wird zurzeit mit besonderer Konsequenz durchgesetzt. Hohe Geldstrafen und eine vorübergehende Inhaftierung sind nicht auszuschließen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 08.03.2016

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 08.03.2016 (Unverändert gültig seit: 08.03.2016)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
- Medizinische Hinweise


Aktuelle Hinweise
Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die Republik Kongo wird derzeit abgeraten.

Am 20.03.2016 finden in der Republik Kongo Präsidentschaftswahlen statt. Im Vorfeld, wie auch nach den Wahlen, sind gewaltsame Konfrontationen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften nicht auszuschließen.

Bei nicht aufschiebbaren Reisen in die Republik Kongo ist daher eine erhöhte Wachsamkeit und Umsicht geboten, größere Menschenansammlungen und die Nähe zu Militär- und Polizeiposten sollten gemieden werden.

Anweisungen von Militär- und Polizeiposten ist unbedingt Folge zu leisten.

Insbesondere das generell bestehende Verbot von Foto- und Videoaufnahmen, gerade auch mit Mobiltelefonen, von Militärpersonen und allen öffentlichen, sicherheitsrelevanten Einrichtungen (Militärposten, Flughafen, Fährhafen, Kasernen, Krankenhäuser, Brücken, aber auch Areale von Palmölplantagen und Rodungsflächen im Regenwald) wird mit besonderer Konsequenz durchgesetzt. Hohe Geldstrafen und eine vorübergehende Inhaftierung sind nicht auszuschließen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Nein
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:
Ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung muss bei Einreise vorgelegt werden. Dies wird bei Einreise streng kontrolliert. Zurückweisungen sind bei fehlendem Nachweis des Impfschutzes die Regel.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die Republik Kongo ein Visum. Das Visum wird von der Botschaft der Republik Kongo in Berlin ausgestellt. Bitte beachten Sie unbedingt, dass das Visum vor der Einreise erteilt worden sein muss. Es gibt seit 2013 ausnahmslos keine Möglichkeit mehr einer Visumserteilung bei Einreise.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen, die älter als 9 Monate sind, zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch notwendig. Das Mitführen einer entsprechenden internationalen Impfbescheinigung bei der Einreise (und ggf. Weiterreise in die Demokratische Republik Kongo) ist zwingend erforderlich; es empfiehlt sich, das Dokument während der gesamten Reise mit sich zu führen. Die Republik Kongo erkennt eine einmalige Impfung gegen Gelbfieber als lebenslang gültig an. Wer allerdings in die Demokratische Republik Kongo (Kinshasa) weiterreisen möchte, muss die Gelbfieberimpfung alle 10 Jahre aufgefrischt haben.

Abweichend von den offiziellen Empfehlungen, kann eine Choleraimpfung gelegentlich verlangt werden, besonders bei Einreise aus einem Land mit Cholera oder bei Einreise auf dem Landwege.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes http://www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Meningokokken-Krankheit (4fach-Impfstoff) und Tollwut empfohlen.

Malaria
Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschliesslich vorkommende Malaria tropica. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme ei nes ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

· körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
· in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
· ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen.

Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor (Chikungunya, Gelbfieber).

HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Diese tritt vor allem in der Regenzeit immer wieder auf. Bei besonderer Exposition kann eine Impfung sinnvoll sein, beispielsweise bei Arbeiten in Slums, Pflege Erkrankter oder in Flüchtlingslagern.

Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthalts nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Tollwut
Hunde, Fledermäuse und andere Wildtiere übertragen durch ihren Biss diese bei Ausbruch immer tödliche Erkrankung auf Menschen. Wer unter einfachen Reisebedingungen unterwegs ist, sollte sich vorher impfen lassen (3 Einzeldosen). Es gibt regelmäßig Tollwut bei Menschen in der Republik Kongo.

Ebola-Virus-Infektion
Die Republik Kongo war von dem Ebola-Ausbruch 2014/15 in Westafrika nicht betroffen, obwohl einzelne Ebola-Erkrankungen im Land immer wieder vorkommen. Diese Fälle treten vor allem im Norden und Nordwesten des Landes auf (Cuvette Ouest Etoumbi und Mbomo). Diese hochfieberhafte und mit Blutungen einhergehende Erkrankung führt häufig zum Tode. Die Übertragung findet durch Kontakt zu kranken Personen und deren Ausscheidungen statt. Vermeiden Sie in jedem Fall den Verzehr von sog. „bush-meat“ - dem Fleisch von Affen, Fledermäusen und anderen Wildtieren.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande und auch in Brazzaville und Pointe-Noire ist nicht mit europäischen Standards vergleichbar. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, in der Republik Kongo gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind - ebenso wie die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke - dringend empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle bzw. einen Tropen-/Reisemediziner beraten, beispielsweise http://www.dtg.org oder http://www.frm-web.de, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben.
Auswärtige Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
· · · · · Werde Wüstenschiff-Werbepartner —> Firmen, die Wüstenschiff-Aktionen in Afrika unterstützen
· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
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Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 04.04.2016

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 04.04.2016

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die Republik Kongo wird derzeit abgeraten.

Am 20.03.2016 fanden in der Republik Kongo Präsidentschaftswahlen statt. Nach den Wahlen ist es in der Hauptstadt Brazzaville zu gewaltsamen Konfrontationen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen. Weitere Auseinandersetzungen – auch in anderen Landesteilen – sind nicht auszuschließen.
Bei nicht aufschiebbaren Reisen in die Republik Kongo ist daher eine erhöhte Wachsamkeit und Umsicht geboten, größere Menschenansammlungen und die Nähe zu Militär- und Polizeiposten sollten gemieden werden.
Anweisungen von Militär- und Polizeiposten ist unbedingt Folge zu leisten.
Insbesondere das generell bestehende Verbot von Foto- und Videoaufnahmen, gerade auch mit Mobiltelefonen, von Militärpersonen und allen öffentlichen, sicherheitsrelevanten Einrichtungen (Militärposten, Flughafen, Fährhafen, Kasernen, Krankenhäuser, Brücken, aber auch Areale von Palmölplantagen und Rodungsflächen im Regenwald) wird mit besonderer Konsequenz durchgesetzt. Hohe Geldstrafen und eine vorübergehende Inhaftierung sind nicht auszuschließen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 22.06.2016

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Kongo (Republik Kongo):
Stand 22.06.2016 (Unverändert gültig seit: 22.06.2016)

Letzte Änderung:
Medizinische Hinweise


Impfschutz
Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen, die älter als 9 Monate sind, zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch notwendig. Das Mitführen einer entsprechenden internationalen Impfbescheinigung bei der Einreise (und ggf. Weiterreise in die Demokratische Republik Kongo) ist zwingend erforderlich; es empfiehlt sich, das Dokument während der gesamten Reise mit sich zu führen. Die Republik Kongo erkennt eine einmalige Impfung gegen Gelbfieber als lebenslang gültig an. Wer allerdings in die Demokratische Republik Kongo (Kinshasa) weiterreisen möchte, muss die Gelbfieberimpfung alle 10 Jahre aufgefrischt haben. Dort herrscht gerade ein großer Gelbfieberausbruch und mit verstärkten Kontrollen der Impfausweise muss bei der Einreise gerechnet werden.

Abweichend von den offiziellen Empfehlungen, kann eine Choleraimpfung gelegentlich verlangt werden, besonders bei Einreise aus einem Land mit Cholera oder bei Einreise auf dem Landwege.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio, Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit und Tollwut empfohlen.

Malaria
Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariachemoprophylaxe wird dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

· körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
· in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
· ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen.

Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor (Chikungunya, Gelbfieber).

HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Diese tritt vor allem in der Regenzeit immer wieder auf. Bei besonderer Exposition kann eine Impfung sinnvoll sein, beispielsweise bei Arbeiten in Slums, Pflege Erkrankter oder in Flüchtlingslagern.

Einige Grundregeln:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Tollwut
Hunde, Fledermäuse und andere Wildtiere übertragen durch ihren Biss diese bei Ausbruch immer tödliche Erkrankung auf Menschen. Wer unter einfachen Reisebedingungen unterwegs ist, sollte sich vorher impfen lassen (3 Einzeldosen). Es gibt regelmäßig Tollwut bei Menschen in der Republik Kongo.

Ebola-Virus-Infektion
Die Republik Kongo war von dem Ebola-Ausbruch 2014/15 in Westafrika nicht betroffen, obwohl einzelne Ebola-Erkrankungen im Land immer wieder vorkommen. Diese Fälle treten vor allem im Norden und Nordwesten des Landes auf (Cuvette Ouest Etoumbi und Mbomo). Diese hochfieberhafte und mit Blutungen einhergehende Erkrankung führt häufig zum Tode. Die Übertragung findet durch Kontakt zu kranken Personen und deren Ausscheidungen statt. Vermeiden Sie in jedem Fall den Verzehr von sog. „bush-meat“ - dem Fleisch von Affen, Fledermäusen und anderen Wildtieren.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande und auch in Brazzaville und Pointe-Noire ist nicht mit europäischen Standards vergleichbar. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, in der Republik Kongo gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind - ebenso wie die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke - dringend empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle bzw. einen Tropen-/Reisemediziner beraten, beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben.
Auswärtige Amt
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 29.08.2016

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 29.08.2016 (Unverändert gültig seit: 29.08.2016)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
- Medizinische Hinweise


Aktuelle Hinweise
Bei Reisen in die Republik Kongo wird weiterhin zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten.


Auch nach den Präsidentschaftswahlen im März 2016 sind im ganzen Land erhöhte Spannungen festzustellen. In einigen Regionen des südlichen Departments „Pool“ waren großangelegte Militäroperationen zu beobachten. In der gesamten Südregion werden Suchaktionen gegen Rebellengruppen durchgeführt, bei denen neben Militär und Polizei auch irreguläre Milizen eingesetzt werden. Reisende sollten die Region meiden.

Bei Reisen in die Republik Kongo ist generell und im ganzen Land eine erhöhte Wachsamkeit und Umsicht geboten, größere Menschenansammlungen und die Nähe zu Militär- und Polizeiposten sollten gemieden werden.

Anweisungen von Militär- und Polizeiposten ist unbedingt Folge zu leisten.

Insbesondere das generell bestehende Verbot von Foto- und Videoaufnahmen, gerade auch mit Mobiltelefonen, von Militärpersonen und allen öffentlichen, sicherheitsrelevanten Einrichtungen (Militärposten, Flughafen, Fährhafen, Kasernen, Krankenhäuser, Brücken, aber auch Areale von Palmölplantagen und Rodungsflächen im Regenwald) wird mit besonderer Konsequenz durchgesetzt. Hohe Geldstrafen und eine vorübergehende Inhaftierung sind nicht auszuschließen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Bestimmte Stadtteile in Brazzaville (Ouenze, Talangaï, Bakongo, Poto Poto, Makélékélé) sollten wegen erhöhter Kriminalität vor allem nach Einbruch der Dunkelheit nur wenn unbedingt erforderlich und dann möglichst unauffällig ohne Wertsachen besucht und nachts am besten ganz gemieden werden. Dies gilt auch für die Hafenstadt Pointe Noire, hier ist seit einiger Zeit eine verstärkte, auch gewalttätige Bandenkriminalität zu beobachten.

Straßenverkehr & Reisen über Land
Auf der nördlichen Umgehungsstraße von Brazzaville Richtung Pointe Noire wurden in der Vergangenheit zivile LKW zerstört. Von einer Nutzung der Nationalstraße Nr. 1 von Brazzaville Richtung Kinkala und weiter über Mindouli bis Pointe Noire wird abgeraten. Bei der Nutzung der Nationalstraße Nr. 2 von Brazzaville Richtung Norden bis Ouesso sind Straßensperren und Kontrollen, z.T. auch durch irreguläre Milizen, zu passieren.Eine Gefährdung für Touristen bzw. ausländische Staatsangehörige kann nicht ausgeschlossen werden.

Wer Fahrten auf dieser Strecke nicht vermeiden kann, sollte sich besser einem Konvoi anschließen, Nachtfahrten sollten allgemein vermieden werden bzw. werden von Straßenkontrollposten des Militärs verhindert.

Das Straßennetz (auch die Nationalrouten), ist insgesamt in schlechtem Zustand, was Verkehrsunfälle begünstigt. Besondere Vorsicht ist auf der Nationalstraße Nr 1 zwischen Pointe Noire und Brazzaville geboten. Hier besteht erhöhte Gefahr durch intensiven Schwerlastverkehr mit durchweg nicht verkehrssicheren LKW auf weitgehend unbefestigten Straßenabschnitten. Von Fahrten mit Taxis und Bussen auf dieser und anderen Fernstrecken wird unbedingt abgeraten. Dies gilt insbesondere für die Dauer der Regenzeiten.

Eisenbahn- und Flugverkehr
Der stets stark überfüllte Zug zwischen Pointe Noire und Brazzaville verkehrt durchgehend, birgt aber ein deutliches Unfallrisiko und besonders für Ausländer die Gefahr von Raubüberfällen und Diebstählen. In Bahnhöfen kann es bei nächtlicher Ankunft der Züge zu Übergriffen kommen.

Innerkongolesische Flugverbindungen gibt es vor allem zwischen Brazzaville/Kayi/Dolisie, Brazzaville/Ouesso und Brazzaville/Pointe Noire. Der technische Zustand der Flugzeuge wie auch der Ausbildungsstand der Piloten erfüllen oftmals nicht die internationalen Normen. Alle in der Republik Kongo zugelassenen Fluggesellschaften stehen mit einer Ausnahme auf der „schwarzen Liste“ der EU (http://ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm). Die Flüge der neuen kongolesischen Fluggesellschaft ECAir werden mit Personal der schweizer Flugfirma Private Air durchgeführt und durch Lufthansa-Technik in Brazzaville gewartet. ECAir-Flüge zwischen Brazzaville bzw. Pointe Noire nach Paris sind vom Landeverbot in der EU ausgenommen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Nein
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:
Ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung muss bei Einreise vorgelegt werden. Es finden strenge Kontrollen statt.

Bei fehlendem Nachweis des Impfschutzes sind Zurückweisungen die Regel.

Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die Republik Kongo ein Visum. Das Visum wird von der Botschaft der Republik Kongo in Berlin ausgestellt. Bitte beachten Sie unbedingt, dass das Visum vor der Einreise erteilt worden sein muss. Es gibt seit 2013 ausnahmslos keine Möglichkeit einer Visumserteilung bei Einreise mehr .

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen, die älter als 9 Monate sind, zur Einreise zwingend vorgeschrieben.
Die entsprechende Impfbescheinigung sollte während der gesamten Reise mit sich geführt werden. Seit Inkrafttreten der Neufassung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (International Health Regulations, IHR, am 11.07.2016) reicht zukünftig der Nachweis einer einmaligen Impfung im internationalen Reiseverkehr aus, eine Auffrischung des Impfschutzes in 10-Jahres-Intervallen entfällt somit. Die Republik Kongo hat diese neue Rechtslage bereits bei den grenzkontrollen umgesetzt.

Das benachbarte Kinshasa, Demokratische Republik Kongo, ist derzeit von einem Gelbfieberausbruch betroffen. Es ist daher nicht auszuschließen, dass auch Verdachtsfälle in Brazzaville auftreten können. Mit einer Impfung gegen gelbfieber sind Reisende vor einer Infektion sicher geschützt.

Abweichend von den offiziellen Empfehlungen, kann eine Choleraimpfung gelegentlich verlangt werden, besonders bei Einreise aus einem Land mit Cholera oder bei Einreise auf dem Landwege.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes http://www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio, Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit und Tollwut empfohlen.

Malaria
Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariachemoprophylaxe wird dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

· körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
· in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
· ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen.

Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor (Chikungunya, Gelbfieber s. o.).

HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Diese tritt vor allem in der Regenzeit immer wieder auf. Bei besonderer Exposition kann eine Impfung sinnvoll sein, beispielsweise bei Arbeiten in Slums, Pflege Erkrankter oder in Flüchtlingslagern.

Einige Grundregeln:

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: kochen, selbst schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Tollwut
Hunde, Fledermäuse und andere Wildtiere übertragen durch ihren Biss diese bei Ausbruch immer tödliche Erkrankung auf Menschen. Wer unter einfachen Reisebedingungen unterwegs ist, sollte sich vorher impfen lassen (3 Einzeldosen). Es gibt regelmäßig Tollwut bei Menschen in der Republik Kongo.

Ebola-Virus-Infektion
Die Republik Kongo war von dem Ebola-Ausbruch 2014/15 in Westafrika nicht betroffen, obwohl einzelne Ebola-Erkrankungen im Land immer wieder vorkommen. Diese Fälle treten vor allem im Norden und Nordwesten des Landes auf (Cuvette Ouest Etoumbi und Mbomo). Diese hochfieberhafte und mit Blutungen einhergehende Erkrankung führt häufig zum Tode. Die Übertragung findet durch Kontakt zu kranken Personen und deren Ausscheidungen statt. Vermeiden Sie in jedem Fall den Verzehr von sog. „bush-meat“ - dem Fleisch von Affen, Fledermäusen und anderen Wildtieren.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande (auch in Brazzaville und Pointe-Noire) ist nicht mit europäischen Standards vergleichbar. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, in der Republik Kongo gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind - ebenso wie die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke - dringend empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle bzw. einen Tropen-/Reisemediziner beraten, beispielsweise http://www.dtg.org oder http://www.frm-web.de, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben.
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 13.06.2017

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 13.06.2017

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Durch die Beschädigung eines Seekabels ist das Internet in der Republik Kongo seit dem 9. Juni 2017 landesweit ausgefallen und Mobilfunkverbindungen sind stark gestört.
Am 16. Juli 2017 sollen Parlaments- und Kommunalwahlen stattfinden. Im Vorfeld der Wahlen haben die im Department Pool operierenden Rebellen ihre Guerillaaktivitäten verstärkt. Sie versuchen, in die Hauptstadt Brazzaville vorzudringen und dort spektakuläre Kommandoaktionen durchzuführen. Die Regierung hat deshalb die Sicherheitsmaßnahmen erheblich ausgeweitet. An allen Ausfallstraßen Brazzavilles und Pointe Noire werden nach Einbruch der Dunkelheit Straßensperren und Checkpoints errichtet, teilweise auch innerhalb der beiden Städte.
Es wird daher dringend geraten, nach Einbruch der Dunkelheit zu Hause bzw. im Hotel zu sein und dort zu bleiben. Ausflüge in das Landesinnere, sofern sie nicht mit dem Flugzeug erfolgen, sollten bis nach den Wahlen zurückgestellt werden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 07.02.2018

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Republik Kongo)
Stand: 07.02.2018 (Unverändert gültig seit: 07.02.2018)

Letzte Änderungen:
Medizinische Hinweise


Impfschutz
Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen, die älter als 9 Monate sind, zur Einreise zwingend vorgeschrieben.
Die entsprechende Impfbescheinigung sollte während der gesamten Reise mit sich geführt werden. Seit Inkrafttreten der Neufassung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (International Health Regulations, IHR, am 11.07.2016) reicht zukünftig der Nachweis einer einmaligen Impfung im internationalen Reiseverkehr aus, eine Auffrischung des Impfschutzes in 10-Jahres-Intervallen entfällt somit. Die Republik Kongo hat diese neue Rechtslage bereits bei den Grenzkontrollen umgesetzt.

Abweichend von den offiziellen Empfehlungen, kann eine Choleraimpfung gelegentlich verlangt werden, besonders bei Einreise aus einem Land mit Cholera oder bei Einreise auf dem Landwege.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes http://www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio, Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit und Tollwut empfohlen.

Malaria
Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariachemoprophylaxe wird dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

· körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
· in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
· ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen.

Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor (Chikungunya, Gelbfieber s. o.).

HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Diese tritt vor allem in der Regenzeit immer wieder auf. Bei besonderer Exposition kann eine Impfung sinnvoll sein, beispielsweise bei Arbeiten in Slums, Pflege Erkrankter oder in Flüchtlingslagern.

Einige Grundregeln:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: kochen, selbst schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Tollwut
Hunde, Fledermäuse und andere Wildtiere übertragen durch ihren Biss diese bei Ausbruch immer tödliche Erkrankung auf Menschen. Wer unter einfachen Reisebedingungen unterwegs ist, sollte sich vorher impfen lassen (3 Einzeldosen). Es gibt regelmäßig Tollwut bei Menschen in der Republik Kongo.

Ebola-Virus-Infektion
Die Republik Kongo war von dem Ebola-Ausbruch 2014/15 in Westafrika nicht betroffen, obwohl einzelne Ebola-Erkrankungen im Land immer wieder vorkommen. Diese Fälle treten vor allem im Norden und Nordwesten des Landes auf (Cuvette Ouest Etoumbi und Mbomo). Diese hochfieberhafte und mit Blutungen einhergehende Erkrankung führt häufig zum Tode. Die Übertragung findet durch Kontakt zu kranken Personen und deren Ausscheidungen statt. Vermeiden Sie in jedem Fall den Verzehr von sog. „bush-meat“ - dem Fleisch von Affen, Fledermäusen und anderen Wildtieren.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande (auch in Brazzaville und Pointe-Noire) ist nicht mit europäischen Standards vergleichbar. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, in der Republik Kongo gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind - ebenso wie die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke - dringend empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle bzw. einen Tropen-/Reisemediziner beraten, beispielsweise http://www.dtg.org oder http://www.frm-web.de , auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben.
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Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
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Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 09.05.2018

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Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand: 09.05.2018 (Unverändert gültig seit: 09.05.2018)

Letzte Änderungen:
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
- Medizinische Hinweise


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Die Militäroperationen im südlichen Department „Pool“ sind beendet. Es kommt aber weiterhin zu sporadischen Suchaktionen gegen Rebellen. Dabei werden neben Militär und Polizei auch irreguläre Milizen eingesetzt.
Von Reisen in das Department Pool wird daher bis zu einer Normalisierung der Lage weiterhin abgeraten.

Reisen von Brazzaville nach Pointe Noire sollten deswegen bis auf weiteres auf dem Luftweg stattfinden. Täglich finden zahlreiche Flüge zwischen den beiden Metropolen statt, alle Fluggesellschaften gelten nach EU-Standards als unsicher.

Im Vergleich zu seinen Nachbarstaaten ist die Republik Kongo ein relativ sicheres Reiseland. Bei Reisen im Kongo ist dennoch generell und im ganzen Land eine erhöhte Wachsamkeit und Umsicht geboten, größere Menschenansammlungen und die Nähe zu Militär- und Polizeiposten sollten gemieden werden.
Anweisungen von Militär- und Polizeiposten ist unbedingt Folge zu leisten.
Insbesondere das generell bestehende Verbot von Foto- und Videoaufnahmen, gerade auch mit Mobiltelefonen, von Militärpersonen und allen öffentlichen, sicherheitsrelevanten Einrichtungen (Militärposten, Flughafen, Fährhafen, Kasernen, Krankenhäuser, Brücken, aber auch Areale von Palmölplantagen und Rodungsflächen im Regenwald) wird mit besonderer Konsequenz durchgesetzt. Hohe Geldstrafen und eine vorübergehende Inhaftierung bei Verstößen sind nicht auszuschließen.

Kriminalität
Einige Stadtteile in Brazzaville (Ouenze, Talangaï, Bakongo, Poto Poto, Makélékélé) sollten wegen erhöhter Kriminalität nach Einbruch der Dunkelheit nur wenn unbedingt erforderlich und dann möglichst ohne Wertsachen besucht und nachts am besten ganz gemieden werden. Dies gilt auch für die Hafenstadt Pointe Noire, wegen der sich verschlechternden Wirtschaftslage ist hier seit einiger Zeit eine erhöhte Kriminalität zu beobachten.

Reisen über Land
Bei Nutzung der Nationalstraße Nr. 1 von Brazzaville Richtung Kinkala und weiter über Mindouli bis Pointe Noire wird zu besonderer Vorsicht geraten, Nachtfahrten sollten unterbleiben. Bei der Nutzung der Nationalstraße Nr. 2 von Brazzaville Richtung Norden bis Ouesso sind Straßensperren und Kontrollen, z.T. auch durch irreguläre Milizen, zu passieren.
Wer Fahrten auf dieser Strecke unternimmt, sollte sich besser einem Konvoi anschließen, Nachtfahrten sollten allgemein vermieden werden.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Als zuständige Vertretung/Region ist hier „Kinshasa“ auszuwählen.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Medizinische Hinweise
Aktuelle Medizinische Hinweise
Ebola-Virus-Ausbruch
Beginnend Ende März 2018 traten 21 Verdachtsfälle einer Ebola-Virus-Infektion mit 17 Todesfällen in einer Gesundheitseinrichtung in der Provinz Equateur im Grenzgebiet zwischen der Demokratischen Republik Kongo und der Republik Kongo auf. Nationale und internationale Bekämpfungsmaßnahmen sind angelaufen. Weiter Informationen und Verhaltenshinweise bietet das Merkblatt Ebola-Virus-Infektion im Kongobecken .
Von Reisen in die betroffene Region in der Demokratischen Republik Kongo wird abgeraten
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Reise-/Sicherheitshinweis Republik Kongo 14.09.2018

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Republik Kongo:
Stand 14.09.2018
(Unverändert gültig seit: 14.09.2018)

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Die Militäroperationen im südlichen Department „Pool“ sind beendet. Derzeit ist die Entwaffnung von Rebellen angelaufen, aber noch nicht beendet. Je nach Umsetzung des Friedensabkommens zwischen Rebellen und Regierung ist ein Wiederaufflammen der Kämpfe nicht auszuschließen.
Von Reisen in das Department Pool wird daher bis zur vollständigen Normalisierung der Lage weiterhin abgeraten.
Reisen von Brazzaville nach Pointe Noire sollten weiterhin auf dem Luftweg stattfinden. Täglich finden zahlreiche Flüge zwischen den beiden Metropolen statt, alle Fluggesellschaften gelten nach EU-Standards als unsicher.

Im Vergleich zu den Nachbarstaaten ist die Republik Kongo ein relativ sicheres Reiseland. Bei Reisen im Kongo ist dennoch generell und im ganzen Land eine erhöhte Wachsamkeit und Umsicht geboten, größere Menschenansammlungen und die Nähe zu Militär- und Polizeiposten sollten gemieden werden.
Anweisungen von Militär- und Polizeiposten ist unbedingt Folge zu leisten.
Insbesondere das generell bestehende Verbot von Foto- und Videoaufnahmen, gerade auch mit Mobiltelefonen, von Militärpersonen und allen öffentlichen, sicherheitsrelevanten Einrichtungen (Militärposten, Flughafen, Fährhafen, Kasernen, Krankenhäuser, Brücken, aber auch Areale von Palmölplantagen und Rodungsflächen im Regenwald) wird mit besonderer Konsequenz durchgesetzt. Hohe Geldstrafen und eine vorübergehende Inhaftierung bei Verstößen sind nicht auszuschließen.

Kriminalität
Einige Stadtteile in Brazzaville (Ouenze, Talangaï, Bakongo, Poto Poto, Makélékélé) sollten wegen erhöhter Kriminalität nach Einbruch der Dunkelheit nur wenn unbedingt erforderlich und dann möglichst ohne Wertsachen besucht und nachts am besten ganz gemieden werden. Dies gilt auch für die Hafenstadt Pointe Noire, wegen der sich verschlechternden Wirtschaftslage ist hier seit einiger Zeit eine erhöhte Kriminalität zu beobachten.

Reisen über Land
Bei Nutzung der Nationalstraße Nr. 1 von Brazzaville Richtung Kinkala und weiter über Mindouli bis Pointe Noire wird wegen der Lage im Department Pool zu besonderer Vorsicht geraten, Nachtfahrten sollten unterbleiben. Bei der Nutzung der Nationalstraße Nr. 2 von Brazzaville Richtung Norden bis Ouesso muss mit Straßensperren und Kontrollen gerechnet werden.
Wer Fahrten auf dieser Strecke unternimmt, sollte sich besser einem Konvoi anschließen, Nachtfahrten sollten allgemein vermieden werden.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Als zuständige Vertretung/Region ist hier „Kinshasa“ auszuwählen.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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