Reise-/Sicherheitshinweis Nepal 09.07.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Reise-/Sicherheitshinweis Nepal 09.09.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nepal
Stand 09.09.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
In Nepal kommt es aktuell landesweit und insbesondere in Kathmandu zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstrierenden. Infolge des Einsatzes von Wasserwerfern, Tränengas und Schusswaffen gab es mehrere Tote und zahlreiche Schwerverletzte. Die Lage ist volatil und unübersichtlich. Die Behörden haben über Teile des Stadtgebiets von Kathmandu eine Ausgangssperre verhängt. Der internationale Flughafen Tribhuvan in Kathmandu ist derzeit geschlossen; der nationale und internationale Flugverkehr ist ausgesetzt. Es muss mit weitergehenden Einschränkungen im Reiseverkehr gerechnet werden.
  • Meiden Sie alle Demonstrationen, Menschenansammlungen und die Umgebung offizieller und staatlicher Gebäude weiträumig.
  • Seien Sie achtsam und umsichtig.
  • Beachten Sie die Ausgangssperre in Teilen der Stadt Kathmandu. Die hierdurch betroffenen Bereiche können jederzeit geändert oder ausgeweitet werden.
  • Folgen Sie den Anweisungen von Sicherheitskräften, insbesondere an Straßensperren.
  • Verfolgen Sie Ankündigungen zu Demonstrationen und Maßnahmen von Regierung und Sicherheitsbehörden in diesem Zusammenhang in den lokalen Medien.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie ausreichende Vorräte von Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Medikamenten an Ihrem Aufenthaltsort haben.
  • Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen oder Reisen Ihren Reiseanbieter bzw. die jeweiligen Fluglinien.
Auswärtiges Amt


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Reise-/Sicherheitshinweis Nepal 10.09.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nepal
Stand 10.09.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelles, Sicherheitslage)
- Sicherheit


Aktuelles
Von Reisen nach Nepal wird derzeit abgeraten.

Sicherheitslage

Nach den landesweiten Demonstrationen und gewalttätigen Ausschreitungen der vergangenen Tage haben die Behörden im Kathmandutal eine Ausgangssperre verhängt, die durch die nepalesische Armee durchgesetzt wird. Bei den Protesten kam es insbesondere in Kathmandu zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstrierenden, die Tote und zahlreiche Schwerverletzte gefordert haben. Die Lage ist weiterhin volatil und unübersichtlich. Der Flugverkehr ist wieder aufgenommen worden. Es muss weiterhin mit Einschränkungen im Reiseverkehr gerechnet werden.
  • Meiden Sie alle Demonstrationen, Menschenansammlungen und die Umgebung offizieller und staatlicher Gebäude weiträumig.
  • Beachten Sie die Ausgangssperre im Kathmandutal; bleiben Sie an einem sicheren Aufenthaltsort. Die durch die Ausgangssperre betroffenen Gebiete können jederzeit geändert oder ausgeweitet werden.
  • Folgen Sie den Anweisungen von Sicherheitskräften, insbesondere an Straßensperren.
  • Verfolgen Sie Ankündigungen zu Demonstrationen und Maßnahmen von Regierung und Sicherheitsbehörden in diesem Zusammenhang in den lokalen Medien.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie ausreichende Vorräte von Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Medikamenten an Ihrem Aufenthaltsort haben.
  • Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen oder Reisen Ihren Reiseanbieter bzw. die jeweiligen Fluglinien.
Sicherheit
Von Reisen nach Nepal wird derzeit abgeraten.
Auswärtiges Amt


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Reise-/Sicherheitshinweis Nepal 11.09.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nepal
Stand 11.09.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)


Aktuelles
Von Reisen nach Nepal wird derzeit abgeraten.

Sicherheitslage

Nach den landesweiten Demonstrationen und gewalttätigen Ausschreitungen der vergangenen Tage haben die Behörden im Kathmandutal eine Ausgangssperre verhängt, die durch die nepalesische Armee durchgesetzt wird. Von 19 bis 6 Uhr gilt eine strikte Ausgangssperre, zwischen 9 und 17 Uhr dürfen nur Fahrzeuge der kritischen Infrastruktur (z.B. Polizei, Feuerwehr) auf den Straßen unterwegs sein. Der Bevölkerung sind nur von 6 bis 9 Uhr und von 17 bis 19 Uhr dringende Fahrten gestattet.

Bei den Protesten kam es insbesondere in Kathmandu zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstrierenden, die Tote und zahlreiche Schwerverletzte gefordert haben. Die Lage bleibt volatil.

Der Flugverkehr am internationalen Flughafen in Kathmandu ist wieder aufgenommen worden. Es muss weiterhin mit Einschränkungen im Reiseverkehr gerechnet werden.
  • Meiden Sie alle Demonstrationen, Menschenansammlungen und die Umgebung offizieller und staatlicher Gebäude weiträumig.
  • Beachten Sie die Ausgangssperre im Kathmandutal; bleiben Sie an einem sicheren Aufenthaltsort. Die durch die Ausgangssperre betroffenen Gebiete können jederzeit geändert oder ausgeweitet werden.
  • Nehmen Sie vor Reiseantritt Kontakt mit Ihrer Fluglinie bzw. Ihrem Reiseveranstalter auf. Bitte begeben Sie sich erst zum Flughafen, wenn Sie sicher sind, dass Ihr Flug planmäßig stattfindet und Ihr Flug bestätigt ist. Führen Sie zudem Ihr Flugticket mit sich, wenn Sie sich vom/zum Flughafen bewegen und vergewissern Sie sich, dass die Strecke zum Flughafen ohne Risiken befahrbar ist.
  • Falls Sie einen bestätigten Flug haben, können Sie gemäß Aussagen von nepalesischen Behörden mit dem Flugticket trotz Ausgangssperre zum Flughafen fahren.
  • Die Touristenpolizei ist unter der Telefonnummer 1144 erreichbar.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts; weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
  • Folgen Sie den Anweisungen von Sicherheitskräften, insbesondere an Straßensperren.
  • Verfolgen Sie Ankündigungen zu Demonstrationen und Maßnahmen von Regierung und Sicherheitsbehörden in diesem Zusammenhang in den lokalen Medien.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie ausreichende Vorräte von Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Medikamenten an Ihrem Aufenthaltsort haben.
  • Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen oder Reisen Ihren Reiseanbieter bzw. die jeweiligen Fluglinien.
Auswärtiges Amt


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Reise-/Sicherheitshinweis Nepal 15.09.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nepal
Stand 15.09.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)
- Sicherheit (Streichung Abraten)


Aktuelles
Sicherheitslage

Bei den Protesten und gewalttätigen Demonstrationen am 8. und 9. September 2025 kam es insbesondere in Kathmandu zu Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden, die Tote und zahlreiche Schwerverletzte forderten. Mit der Durchsetzung einer vorrübergehenden Ausgangssperre durch die nepalesische Armee sowie dem Rücktritt der nepalesischen Regierung beruhigt sich die Sicherheitslage. Die Ernennung von Sushila Karki zur Premierministerin einer Übergangsregierung und die anschließende Auflösung des Parlaments tragen ebenfalls zur Stabilisierung der Lage bei. Weitere, auch gewalttätige, Demonstrationen und ein erneutes Aufflammen der Proteste können gleichwohl nicht ausgeschlossen werden.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Demonstrationen und entsprechenden Maßnahmen der Regierung und Sicherheitsbehörden in den lokalen Medien.
  • Meiden Sie alle Demonstrationen und Menschenansammlungen.
  • Folgen Sie stets den Anweisungen von Sicherheitskräften.
  • Nehmen Sie vor Reiseantritt Kontakt mit Ihrer Fluglinie bzw. Ihrem Reiseveranstalter auf und vergewissern Sie sich, dass der Weg zum Flughafen nicht durch Demonstrationen oder Kundgebungen beeinträchtigt ist.
  • Die Touristenpolizei ist unter der Telefonnummer 1144 erreichbar.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts; weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
Auswärtiges Amt


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Reise-/Sicherheitshinweis Nepal 06.10.2025

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nepal
Stand 06.10.2025

Letzte Änderungen:
- Natur und Klima
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr)


Natur und Klima
Erdbeben

Nepal liegt in einer seismisch aktiven Zone; insbesondere das Himalaya-Gebiet gilt als stark erdbebengefährdet.

Klima
Vor allem von Juni bis Oktober kommt es während des Monsun in ganz Nepal durch plötzlich auftretende und oft länger anhaltende Unwetter immer wieder zu Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutschen, die auch touristische Infrastruktur betreffen und einschränken können.
  • Halten Sie sich unbedingt an die Empfehlungen und Anweisungen der nepalesischen (Katastrophenschutz-)Behörden.
  • Beachten Sie die Unwetterwarnungen des Department of Hydrology and Meteorology und verhalten Sie sich insbesondere an Berghängen und Flüssen besonders vorsichtig.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
    Machen Sie sich mit den Verhaltenshinweisen des Deutschen GeoForschungsZentrums bei Erdbeben vertraut.
Reiseinfos
Siehe Aktuelles

Infrastruktur/Verkehr
Naturkatastrophen und die Überschwemmungen in der Monsunzeit führen im ganzen Land regelmäßig zu teilweise erheblichen Infrastrukturschäden und unpassierbaren Straßen. Dies betrifft insbesondere größere Straßen rund um das Kathmandu-Tal.

Der Luftverkehr entspricht nicht europäischen Sicherheitsstandards. Alle nepalesischen Luftfahrtunternehmen stehen auf der gemeinschaftlichen Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU.

In Nepal gilt Linksverkehr. Lokale Taxis, Busse und Mietwagen stehen zur Verfügung.

Bei Reisen über Land muss mit Verkehrsbehinderungen wegen unzureichender Infrastruktur und damit einhergehenden, oft erheblichen Verzögerungen gerechnet werden

Technische Überwachungen der Fahrzeuge werden in Nepal nicht regelmäßig durchgeführt; die allgemein verbindlichen Verkehrsregeln werden von der großen Mehrheit der Fahrer missachtet. Schwere Verkehrsunfälle - auch mit Todesfolge - passieren insbesondere bei Überlandfahrten häufig.

Ausreichende medizinische Versorgung bei Notfällen oder Unfällen kann in weiten Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen besteht nicht. In größeren Teilen des Landes besteht kein oder nur unzureichender Mobilfunk- bzw. Internet-Empfang. In Notfällen können Hilfsleistungen nur mit teils erheblichen Verzögerungen organisiert werden.
  • Erkundigen Sie sich vor Reisen bei Ihrem Reiseveranstalter oder der örtlichen Reiseleitung über die Durchführbarkeit Ihrer Reiseplanung.
  • Informieren Sie sich während Ihres Aufenthalts in den lokalen Medien.
  • Wählen Sie Ihr Transportmittel und die Fahrtroute kritisch aus und achten Sie auf Mindeststandards von Sicherheit.
    Benutzen Sie ausschließlich gekennzeichnete Touristenbusse.
  • Fahren Sie selbst stets defensiv, vorausschauend und mit angemessener Geschwindigkeit.
  • Informieren Sie Ihr Hotel oder Angehörige über geplante Abfahrt- und Ankunftszeiten sowie Ihre Reiseroute.
  • Frischen Sie vor Reiseantritt Ihre Kenntnisse in der Ersten Hilfe auf.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Nepal 14.11.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nepal
Stand 14.11.2025

Letzte Änderungen:
- Natur und Klima
- Reiseinfos (Wanderungen und Trekkingtouren)
- Gesundheit (Japanische Enzephalitis)


Natur und Klima
Erdbeben

Nepal liegt in einer seismisch aktiven Zone; insbesondere das Himalaya-Gebiet gilt als stark erdbebengefährdet.

Klima
Vor allem von Juni bis Oktober kommt es während des Monsuns in ganz Nepal durch plötzlich auftretende und oft länger anhaltende Unwetter immer wieder zu Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutschen, die auch touristische Infrastruktur betreffen und einschränken können. Starkwetterereignisse und damit einhergehende alpine Gefahren stellen in Nepal ein zunehmendes Risiko für Wanderungen und Trekkingtouren im Hochgebirge dar. Dies trifft vor allem in den Übergangsperioden zwischen Trocken- und Regenperioden (September-Oktober; Februar-März; Mai-Juni) zu.
  • Halten Sie sich unbedingt an die Empfehlungen und Anweisungen der nepalesischen (Katastrophenschutz-)Behörden.
  • Beachten Sie die Unwetterwarnungen des Department of Hydrology and Meteorology und verhalten Sie sich insbesondere an Berghängen und Flüssen besonders vorsichtig.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Machen Sie sich mit den Verhaltenshinweisen des Deutschen GeoForschungsZentrums bei Erdbeben vertraut.
Reiseinfos
Wanderungen und Trekking-Touren

Trekking und Bergsteigen erfreuen sich in Nepal immer größerer Beliebtheit.

Wanderende sollten ihre Strecken im Gebirge immer entsprechend ihrer individuellen körperlichen Leistungsfähigkeit wählen und sich dabei nicht überschätzen.

Im Himalaya kommt es immer wieder zu schwerwiegenden, auch tödlichen, Unfällen. Vor allem in Lagen über 3.000 m darf die Gefahr der Höhenkrankheit nicht unterschätzt werden. Kondition und Leistungsfähigkeit von Reisenden, die nicht bereits akklimatisiert sind, müssen vor einer Wanderung mit den Bergführenden besprochen und realistisch eingeschätzt werden.

Extremwetterereignisse wie Starkregen, Überschwemmungen und Schneefall und die damit einhergehenden alpinen Gefahren stellen ein zunehmendes Risiko für Wanderungen und Trekkingtouren im Hochgebirge dar. Sie treten vor allem in den Übergangsperioden zwischen Trocken- und Regenperioden (Monsunzeit) auf, siehe Natur und Klima. Die konsequente Abfrage der Wettervorhersagen und ihre Bewertung gemeinsam mit Bergführenden oder Reiseagenturen wird dringend empfohlen. Auch der hohe Besucherandrang auf zahlreichen Routen und Gipfelstrecken erhöht die Unfallgefahr.

Zudem ist das Telekommunikationsnetz nicht flächendeckend stabil ausgebaut, sodass nicht überall Empfang herrscht. Die Mitnahme entsprechender Notfallkommunikationsmittel (z.B. eines Notfallsenders bzw. geeigneter Geräte zur Absetzung von Notfallsignalen) wird empfohlen.

Rückholungen sind kostenintensiv, aufwendig und gefährden auch die Rettungsmannschaften. Der Verzicht auf eine Rückholversicherung, die auch eine Helikopterevakuierung einschließt, kann notwendige Rettungsmaßnahmen erheblich verzögern.

Seit 2023 darf aus Sicherheitsgründen in den Nationalparks und im Hochgebirge nur noch mit zertifizierten Bergführenden getrekkt oder geklettert werden. Weitere Details können z.B. über die Travel Updates des Nepal Tourism Board (NTP) in Erfahrung gebracht werden.

Alle Trekking-Reisenden müssen eine gültige TIMS Card („Trekkers' Information Management System“) besitzen, die bei den TIMS-Stellen des Nepal Tourism Board (NTP) bzw. der Trekking Agents Association of Nepal (TAAN) erhältlich ist. Reiseagenturen, die diesen Verbänden nicht angehören, müssen die Zertifikate bei NTP bzw. TAAN einholen. Für bestimmte eingeschränkte Trekking-Gebiete ist zusätzlich eine Trekking Permit erforderlich.

Genehmigungen müssen immer den gesamten Zeitraum des geplanten Treks umfassen. Sollten die Unterlagen vor Ende des Treks abgelaufen sein, drohen hohe Geldbußen sowie ggfs. weitere rechtliche Folgen.

Weitere Details halten z.B. die Travel Updates des Nepal Tourism Board (NTB) bereit.

Wiederholt kam es zu Erpressungen von Trekkern, die mit nicht lizenzierten Trägern ohne Versicherungsnachweise unterwegs waren. Das Einschalten einer verlässlichen Reiseagentur, eines ortskundigen und lizensierten Bergführenden sowie ggf. das Mitführen der entsprechenden Zahlungsnachweise beugen rechtlichen Schwierigkeiten vor.
  • Trekken Sie im Hochgebirge und in den Nationalparks nur mit einem zertifizierten, ortskundigen Bergführenden. Informieren Sie sich über die entsprechenden Erfordernisse beim Nepal Tourism Board (NTP), in der lokalen Presse und bei Ihrer Reiseagentur.
  • Beantragen Sie rechtzeitig eine gültige TIMS-Card.
  • Gehen Sie keine unnötigen Risiken ein - schließen Sie vor dem Start eine Rückholversicherung ab, die eine Helikopterevakuierung beinhaltet.
  • Wandern Sie nur auf bekannten Routen und in Gruppen. Weichen Sie von ausgewiesenen Wanderrouten nicht ab.
  • Nutzen Sie ausschließlich seriöse Agenturen und Führer mit entsprechender staatlicher Lizenz.
  • Holen Sie vor dem Besuch abgelegener Gebiete aktuelle Informationen über die dortige Wetter- und Sicherheitslage sowie zu Notunterkünften ein.
  • Registrieren Sie sich unter Angabe der Trekking-Route und der Versicherungsdaten bzw. der Mitgliedschaft in einer Rettungsfluggesellschaft unbedingt in der Krisenvorsorgeliste.
  • Unterschätzen Sie die Risiken der Höhenkrankheit nicht und steigen Sie bei den ersten Anzeichen wie Übelkeit, Kopfschmerzen oder Atemnot umgehend wieder ab; siehe Gesundheit.
Gesundheit
Japanische Enzephalitis

Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren, siehe Japanische Enzephalitis. Ein Übertragungsrisiko für JE besteht in Nepal in den südlichen Landesteilen, vereinzelt sind auch Fälle im Kathmandu Tal aufgetreten. Ein Übertragungsrisiko für JE besteht in allen Provinzen Nepals. Die höchsten Fallzahlen werden in den südlichen Landesteilen verzeichnet. Vereinzelt sind auch Fälle im Kathmandu-Tal aufgetreten.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere nachts konsequent vor Mückenstichen und lassen Sie sich impfen.
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Reise-/Sicherheitshinweise Nepal 21.11.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nepal
Stand 21.11.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Sicherheitslage

Insbesondere in Kathmandu kann es zu Protesten und gewalttätigen Demonstrationen kommen. Im September 2025 forderten Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden zahlreiche Tote und Schwerverletzte. Mit der Durchsetzung einer vorrübergehenden Ausgangssperre durch die nepalesische Armee sowie dem Rücktritt der nepalesischen Regierung hat sich die Sicherheitslage beruhigt. Die Ernennung von Sushila Karki zur Premierministerin einer Übergangsregierung und die anschließende Auflösung des Parlaments haben ebenfalls zur Stabilisierung der Lage beigetragen. Weitere, auch gewalttätige, Demonstrationen und ein erneutes Aufflammen der Proteste können jedoch nicht ausgeschlossen werden.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Demonstrationen und entsprechenden Maßnahmen der Regierung und Sicherheitsbehörden in den lokalen Medien.
  • Meiden Sie alle Demonstrationen und Menschenansammlungen.
  • Folgen Sie stets den Anweisungen von Sicherheitskräften.
  • Die Touristenpolizei ist unter der Telefonnummer 1144 erreichbar.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts; weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
Sicherheit
Innenpolitische Lage

Siehe Aktuelles.

In Nepal kommt es vereinzelt zu kurzfristig ausgerufenen „Bandhs“ (Zwangsstreiks) mit Blockaden bzw. Straßensperren, die teilweise auch gewaltsam durchgesetzt werden. Demonstrationen oder Protestaktionen können – oft auch kurzfristig – zu Beeinträchtigungen führen.

Besonders im Terai, dem südlichen Grenzland zu Indien, ist mit Protestaktionen und bisweilen auch gefährlichen Auseinandersetzungen zwischen politischen Gruppierungen und Sicherheitskräften zu rechnen.

An den Grenzübergängen zu Indien kann es sowohl auf nepalesischer als auch auf indischer Seite zu Verzögerungen beim Grenzübertritt kommen.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien oder über die Touristenpolizei an Ihrem Aufenthaltsort zur aktuellen Lage.
  • Meiden Sie größere Menschenansammlungen und Demonstrationen, siehe auch Reiseinfos - Rechtliche Besonderheiten. Gewalttätige Eskalationen können nicht ausgeschlossen werden; es kann dann auch kurzfristig zur Verhängung von Ausgangssperren durch die Sicherheitsbehörden kommen.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Reise-/Sicherheitshinweis Nepal 29.01.2026

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nepal
Stand 29.01.2026

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Malaria)


Gesundheit
Malaria

Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Der Anteil an der überwiegend vorkommenden Malaria tertiana, verursacht durch Plasmodium vivax beträgt 80 %, 20 % entfallen auf die Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko besteht ganzjährig und ist regional unterschiedlich.
  • Ganzjährig geringes Risiko: ≤ 2500 Hm, v. a. Terai Distrikte nahe Indien, einschließlich Bardia-und Chitwan-Nationalparks
  • Malariafrei: Kathmandu, Pokhara, Himalaya in Höhenlagen > 2500 Hm
  • Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts über konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Nepal 03.02.2026

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nepal
Stand 03.02.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Sicherheitslage/Parlamentswahlen

Für den 5. März 2026 sind Neuwahlen zum Parlament sowie anschließend die Bildung einer neuen Regierung vorgesehen. Im Zusammenhang mit den Wahlen und der Regierungsbildung kann es zu politischen Kundgebungen, Verkehrsbeeinträchtigungen und Protesten, aber auch zu gewalttätigen Zusammenstößen kommen.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Demonstrationen und entsprechenden Maßnahmen der Regierung und Sicherheitsbehörden in den lokalen Medien.
  • Meiden Sie alle Demonstrationen und Menschenansammlungen.
  • Folgen Sie stets den Anweisungen von Sicherheitskräften.
  • Die Touristenpolizei ist unter der Telefonnummer 1144 erreichbar.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts; weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
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Innenpolitische Lage

Siehe Aktuelles.

Im September 2025 forderten Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden zahlreiche Tote und Schwerverletzte. Mit der Durchsetzung einer vorrübergehenden Ausgangssperre durch die nepalesische Armee sowie der Ernennung von Sushila Karki zur Premierministerin einer Übergangsregierung und der anschließenden Auflösung des Parlaments hat sich die Sicherheitslage beruhigt.

Insbesondere in Kathmandu kann es zu Protesten und gewalttätigen Demonstrationen kommen.

In Nepal kommt es vereinzelt zu kurzfristig ausgerufenen „Bandhs“ (Zwangsstreiks) mit Blockaden bzw. Straßensperren, die teilweise auch gewaltsam durchgesetzt werden. Demonstrationen oder Protestaktionen können – oft auch kurzfristig – zu Beeinträchtigungen führen.

Besonders im Terai, dem südlichen Grenzland zu Indien, ist mit Protestaktionen und bisweilen auch gefährlichen Auseinandersetzungen zwischen politischen Gruppierungen und Sicherheitskräften zu rechnen.

An den Grenzübergängen zu Indien kann es sowohl auf nepalesischer als auch auf indischer Seite zu Verzögerungen beim Grenzübertritt kommen.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien oder über die Touristenpolizei an Ihrem Aufenthaltsort zur aktuellen Lage.
  • Meiden Sie größere Menschenansammlungen und Demonstrationen, siehe auch Reiseinfos - Rechtliche Besonderheiten. Gewalttätige Eskalationen können nicht ausgeschlossen werden; es kann dann auch kurzfristig zur Verhängung von Ausgangssperren durch die Sicherheitsbehörden kommen.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Reise-/Sicherheitshinweis Nepal 27.02.2026

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nepal
Stand 27.02.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Wahlen am 5. März 2026)
- Reiseinfos (Wanderungen und Trekkingtouren)


Aktuelles
Sicherheitslage/Parlamentswahlen

Für den 5. März 2026 sind Neuwahlen zum Parlament sowie anschließend die Bildung einer neuen Regierung vorgesehen. Im Zusammenhang mit dem offiziell noch bis 2. März 2026 andauernden Wahlkampf, den Wahlen und der anschließenden Regierungsbildung kann es zu politischen Kundgebungen, Verkehrsbeeinträchtigungen und Protesten kommen. Gewalttätige Zusammenstöße zwischen politisch rivalisierenden Gruppen, andere Eskalationen sowie ein hartes Durchgreifen der Sicherheitskräfte sind in diesem Zusammenhang nicht auszuschließen.

Die Landesgrenzen zu Indien werden vom 3. bis 5. März für 72 Stunden geschlossen. Für den Tag der Wahl wurde ein Fahrverbot von 0 Uhr bis 17 Uhr festgelegt. Zahlreiche Sicherheitskräfte werden für die sichere Durchführung der Wahlen im Land zum Einsatz kommen. Mit vermehrten Sicherheitskontrollen, einer Einschränkung der Versammlungsfreiheit und allgemein hoher Alarmbereitschaft ist zu rechnen.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Wahlkundgebungen, Demonstrationen und entsprechende Maßnahmen oder Vorgaben der Regierung und Sicherheitsbehörden in den lokalen Medien.
  • Meiden Sie unbedingt alle Demonstrationen und Menschenansammlungen.
  • Folgen Sie stets den Anweisungen von Sicherheitskräften.
  • Die Touristenpolizei ist unter der Telefonnummer 1144 erreichbar.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts; weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
Reiseinfos
Wanderungen und Trekking-Touren

Trekking und Bergsteigen erfreuen sich in Nepal immer größerer Beliebtheit.

Wanderende sollten ihre Strecken im Gebirge immer entsprechend ihrer individuellen körperlichen Leistungsfähigkeit wählen und sich dabei nicht überschätzen.

Im Himalaya kommt es immer wieder zu schwerwiegenden, auch tödlichen, Unfällen. Vor allem in Lagen über 3.000 m darf die Gefahr der Höhenkrankheit nicht unterschätzt werden. Kondition und Leistungsfähigkeit von Reisenden, die nicht bereits akklimatisiert sind, müssen vor einer Wanderung mit den Bergführenden besprochen und realistisch eingeschätzt werden.

Extremwetterereignisse wie Starkregen, Überschwemmungen und Schneefall und die damit einhergehenden alpinen Gefahren stellen ein zunehmendes Risiko für Wanderungen und Trekkingtouren im Hochgebirge dar. Sie treten vor allem in den Übergangsperioden zwischen Trocken- und Regenperioden (Monsunzeit) auf, siehe Natur und Klima. Die konsequente Abfrage der Wettervorhersagen und ihre Bewertung gemeinsam mit Bergführenden oder Reiseagenturen wird dringend empfohlen. Auch der hohe Besucherandrang auf zahlreichen Routen und Gipfelstrecken erhöht die Unfallgefahr.

Zudem ist das Telekommunikationsnetz nicht flächendeckend stabil ausgebaut, sodass nicht überall Empfang herrscht. Die Mitnahme entsprechender Notfallkommunikationsmittel (z.B. eines Notfallsenders bzw. geeigneter Geräte zur Absetzung von Notfallsignalen) wird empfohlen.

Rückholungen sind kostenintensiv, aufwendig und gefährden auch die Rettungsmannschaften. Der Verzicht auf eine Rückholversicherung, die auch eine Helikopterevakuierung einschließt, verzögert notwendige Rettungsmaßnahmen erheblich bzw. gefährdet diese.

Seit 2023 darf aus Sicherheitsgründen in den Nationalparks und im Hochgebirge nur noch mit zertifizierten Bergführenden getrekkt oder geklettert werden. Weitere Details können z.B. über die Travel Updates des Nepal Tourism Board (NTP) in Erfahrung gebracht werden.

Alle Trekking-Reisenden müssen eine gültige TIMS Card („Trekkers' Information Management System“) besitzen, die bei den TIMS-Stellen des Nepal Tourism Board (NTP) bzw. der Trekking Agents Association of Nepal (TAAN) erhältlich ist. Reiseagenturen, die diesen Verbänden nicht angehören, müssen die Zertifikate bei NTP bzw. TAAN einholen. Für bestimmte eingeschränkte Trekking-Gebiete ist zusätzlich eine Trekking Permit erforderlich.

Genehmigungen müssen immer den gesamten Zeitraum des geplanten Treks umfassen. Sollten die Unterlagen vor Ende des Treks abgelaufen sein, drohen hohe Geldbußen sowie ggfs. weitere rechtliche Folgen.

Weitere Details halten z.B. die Travel Updates des Nepal Tourism Board (NTB) bereit.

Wiederholt kam es zu Erpressungen von Trekkern, die mit nicht lizenzierten Trägern ohne Versicherungsnachweise unterwegs waren. Das Einschalten einer verlässlichen Reiseagentur, eines ortskundigen und lizensierten Bergführenden sowie ggf. das Mitführen der entsprechenden Zahlungsnachweise beugen rechtlichen Schwierigkeiten vor.
  • Trekken Sie im Hochgebirge und in den Nationalparks nur mit einem zertifizierten, ortskundigen Bergführenden. Informieren Sie sich über die entsprechenden Erfordernisse beim Nepal Tourism Board (NTP), in der lokalen Presse und bei Ihrer Reiseagentur.
  • Beantragen Sie rechtzeitig eine gültige TIMS-Card.
  • Gehen Sie keine unnötigen Risiken ein - schließen Sie vor dem Start eine Rückholversicherung ab, die eine Helikopterevakuierung beinhaltet.
  • Wandern Sie nur auf bekannten Routen und in Gruppen. Weichen Sie von ausgewiesenen Wanderrouten nicht ab.
  • Nutzen Sie ausschließlich seriöse Agenturen und Führer mit entsprechender staatlicher Lizenz.
  • Holen Sie vor dem Besuch abgelegener Gebiete aktuelle Informationen über die dortige Wetter- und Sicherheitslage sowie zu Notunterkünften ein.
  • Registrieren Sie sich unter Angabe der Trekking-Route und der Versicherungsdaten bzw. der Mitgliedschaft in einer Rettungsfluggesellschaft unbedingt in der Krisenvorsorgeliste.
  • Unterschätzen Sie die Risiken der Höhenkrankheit nicht und steigen Sie bei den ersten Anzeichen wie Übelkeit, Kopfschmerzen oder Atemnot umgehend wieder ab; siehe Gesundheit.
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Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Sicherheitslage/Parlamentswahlen

Die Parlamentswahlen am 5. März 2026 sind friedlich verlaufen. Die unterlegenen Parteien haben ihre Niederlage anerkannt und damit den Weg für eine geordnete Regierungsbildung frei gemacht.

Eine Änderung der Sicherheitslage kann jedoch weiterhin nicht ausgeschlossen werden; es wird empfohlen, auch weiterhin besondere Vorsicht walten zu lassen und sich fortlaufend über die aktuellen Geschehnisse im Land zu informieren.
  • Lassen Sie weiterhin besondere Vorsicht walten und halten Sie sich in den Medien über die aktuelle Lage informiert.
  • Folgen Sie stets den Anweisungen von Sicherheitskräften.
  • Die Touristenpolizei ist unter der Telefonnummer 1144 erreichbar.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts; weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.
Sicherheit
Innenpolitische Lage

Siehe Aktuelles.

Im September 2025 forderten Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden zahlreiche Tote und Schwerverletzte. Mit der Durchsetzung einer vorrübergehenden Ausgangssperre durch die nepalesische Armee, einer Übergangsregierung und der Durchführung von Parlamentswahlen am 5. März 2026 hat sich die Sicherheitslage beruhigt.

In Nepal kommt es vereinzelt zu kurzfristig ausgerufenen „Bandhs“ (Zwangsstreiks) mit Blockaden bzw. Straßensperren, die teilweise auch gewaltsam durchgesetzt werden. Demonstrationen oder Protestaktionen können – oft auch kurzfristig – zu Beeinträchtigungen führen.

Besonders im Terai, dem südlichen Grenzland zu Indien, ist mit Protestaktionen und bisweilen auch gefährlichen Auseinandersetzungen zwischen politischen Gruppierungen und Sicherheitskräften zu rechnen.

An den Grenzübergängen zu Indien kann es sowohl auf nepalesischer als auch auf indischer Seite zu Verzögerungen beim Grenzübertritt kommen.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien oder über die Touristenpolizei an Ihrem Aufenthaltsort zur aktuellen Lage.
  • Meiden Sie größere Menschenansammlungen und Demonstrationen, siehe auch Reiseinfos - Rechtliche Besonderheiten. Gewalttätige Eskalationen können nicht ausgeschlossen werden; es kann dann auch kurzfristig zur Verhängung von Ausgangssperren durch die Sicherheitsbehörden kommen.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt


Siehe dazu

BPfeilB Nepal | Ex-Rapper Balendra Shah wird Premierminister

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Reise-/Sicherheitshinweis Nepal 09.07.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nepal
Stand 09.07.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Hinweis gestrichen)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Im September 2025 forderten Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstrierenden zahlreiche Tote und Schwerverletzte. Nach dem Rücktritt der Regierung und Neuwahlen im März 2026 hat sich die Lage beruhigt.

Eine erneute Änderung der Sicherheitslage kann jedoch weiterhin nicht ausgeschlossen werden.
  • Lassen Sie besondere Vorsicht walten und halten Sie sich in den Medien über die aktuelle Lage informiert.
  • Folgen Sie stets den Anweisungen von Sicherheitskräften.
  • Die Touristenpolizei ist unter der Telefonnummer 1144 erreichbar.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts; weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Halten Sie Ihren Daten stets aktuell.
Auswärtiges Amt

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