Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Guinea:
Stand 23.05.2016 (Unverändert gültig seit: 23.05.2016)
Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Medizinische Hinweise
Aktuelle Hinweise
In Guinea sind derzeit keine Ebolainfektionen bekannt.
Grundsätzlich ist ein erneutes Auftreten von Ebolainfektionen in Westafrika nicht auszuschließen. Es wird deshalb dazu geraten, die Nachrichtenlage zu verfolgen, allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten und sich von sichtbar Kranken fernzuhalten.
Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin
Medizinische Hinweise
Impfschutz
Guinea ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist vorgeschrieben für alle Reisenden, die aus einem Gelbfiebergebiet kommen, ausgenommen sind Kinder unter 1 Jahr (www.who.int). In der Praxis wird bei der Einreisekontrolle jedoch häufig nicht differenziert und der Impfnachweis von allen Einreisenden unabhängig der Herkunft verlangt. Grundsätzlich ist die Impfung für alle Reisenden empfohlen, auch wenn bei direkter Einreise aus Europa keine Impfung vorgeschrieben ist. In den vergangenen Jahren wurden zwischen 10-20 Gelbfieberfälle pro Jahr bestätigt, meist aus dem Grenzgebiet zur Elfenbeinküste.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de).Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten), ggf. Polio, Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken ACWY und Typhus empfohlen.
Dengue-Fieber
kommt vor. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. Todesfolge auf. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in Mückenschutzmaßnahmen (s.u.).
Malaria
Es besteht ein hohes ganzjähriges Malariarisiko im ganzen Land. Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Guinea. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht immunen Menschen in der Regel tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) wird empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (Atovaquon/Proguanil, Mefloquin und Doxycyclin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
• Körper bedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• tagsüber (Dengue, s.o.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria),
• Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
• unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen.
Ebola
Ebola ist eine von Mensch zu Mensch übertragbare hochansteckende Viruserkrankung, die häufig zum Tode führt.
Von Dezember 2013 bis April 2016 sind in Guinea im ganzen Land mehr als 3800 Ebola(verdachts)fälle (aufgetreten. Nähere Informationen zur Ebolainfektion finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin
HIV/AIDS
2010 waren in Guinea 1,6 % der 15 - 49-Jährigen HIV-infiziert. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Cholera tritt immer wieder in Epidemien mit hunderten bis mehreren tausend Fällen pro Jahr auf. 2012 auch in der Hauptstadt Conakry. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Eine Choleraschutzimpfung steht zur Verfügung. Bei größeren Epidemien oder besonderer beruflicher Exposition kann diese Impfung vor Ausreise sinnvoll sein.
Weitere Infektionskrankheiten
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser ist daher grundsätzlich nicht empfohlen
Lassa-Fieber
In Waldguinea, kommen immer wieder Lassa-Fieber-Infektionen vor. Pro Jahr werden ca. 10 Fälle erfasst, wobei von einer höheren Dunkelziffer ausgegangen wird. Der Übertragungsweg auf den Menschen ist der orale oder inhalative Kontakt mit durch Nagerurin (Feldmäuse) kontaminierten Lebensmitteln oder Aerosole. Besonders bei Reisen im Landesinneren unter einfachen Bedingungen ist Vorsicht geboten. Siehe auch Merkblatt des Gesundheitsdienstes dazu.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Die ärztliche Versorgung in Conakry ist begrenzt. Französisch sprechende Fachärzte der wichtigen Fachrichtungen sind vorhanden, einzelne davon sprechen auch Deutsch.
Planbare Operationen sollten nur in Europa durchgeführt werden. Für den Notfall kommen nur zwei Privatkliniken in Betracht, die auch begrenzt intensivmedizinische Behandlungen gewährleisten können. Eine Privatklinik unterhält auch einen Ambulanzdienst, auf den bei Unfällen im Stadtgebiet zurückgegriffen werden kann.
Das Mitbringen von Medikamenten ist für Personen zu empfehlen, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Die Apotheken in Guinea haben ein begrenztes Sortiment wichtiger Standardmedikamente häufig europäischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Touristen und sonstige Reisende, sollten über einen ausreichenden auch für das Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Guinea durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen (z.B. www.dtg.org oder www.frm-web.de)
Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 16.04.2026
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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 23.05.2016
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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 05.07.2016
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea:
Stand 05.07.2016
(Unverändert gültig seit: 05.07.2016)
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Medizinische Hinweise
Medizinische Hinweise
Impfschutz
Guinea ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist vorgeschrieben für alle Reisenden, die aus einem Gelbfiebergebiet kommen, ausgenommen sind Kinder unter 1 Jahr (http://www.who.int). In der Praxis wird bei der Einreisekontrolle jedoch häufig nicht differenziert und der Impfnachweis von allen Einreisenden unabhängig der Herkunft verlangt. Grundsätzlich ist die Impfung für alle Reisenden empfohlen, auch wenn bei direkter Einreise aus Europa keine Impfung vorgeschrieben ist. In den vergangenen Jahren wurden zwischen 10-20 Gelbfieberfälle pro Jahr bestätigt, meist aus dem Grenzgebiet zur Elfenbeinküste.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de). Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken ACWY und Typhus empfohlen.
Dengue-Fieber
kommt vor. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Aedes (Stegomyia) aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. Todesfolge auf. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in Mückenschutzmaßnahmen (s. u.).
Malaria
Es besteht ein hohes ganzjähriges Malariarisiko im ganzen Land. Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Guinea. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht immunen Menschen in der Regel tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) wird empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (Atovaquon/Proguanil, Mefloquin und Doxycyclin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:Ebola
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Ebola ist eine von Mensch zu Mensch übertragbare hochansteckende Viruserkrankung, die häufig zum Tode führt.
Von Dezember 2013 bis April 2016 sind in Guinea im ganzen Land mehr als 3800 Ebola(verdachts)fälle aufgetreten. Nähere Informationen zur Ebolainfektion finden Sie unter
unter http://www.diplo.de/reisemedizin
HIV/AIDS
2010 waren in Guinea 1,6 % der 15 - 49-Jährigen HIV-infiziert. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Cholera tritt immer wieder in Epidemien mit hunderten bis mehreren tausend Fällen pro Jahr auf. 2012 auch in der Hauptstadt Conakry. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
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Weitere Infektionskrankheiten
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser ist daher grundsätzlich nicht empfohlen
Lassa-Fieber
In Waldguinea, kommen immer wieder Lassa-Fieber-Infektionen vor. Pro Jahr werden ca. 10 Fälle erfasst, wobei von einer höheren Dunkelziffer ausgegangen wird. Der Übertragungsweg auf den Menschen ist der orale oder inhalative Kontakt mit durch Nagerurin (Feldmäuse) kontaminierten Lebensmitteln oder Aerosole. Besonders bei Reisen im Landesinneren unter einfachen Bedingungen ist Vorsicht geboten. Siehe auch Merkblatt des Gesundheitsdienstes dazu.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Die ärztliche Versorgung in Conakry ist begrenzt. Französisch sprechende Fachärzte der wichtigen Fachrichtungen sind vorhanden, einzelne davon sprechen auch Deutsch.
Planbare Operationen sollten nur in Europa durchgeführt werden. Für den Notfall kommen nur zwei Privatkliniken in Betracht, die auch begrenzt intensivmedizinische Behandlungen gewährleisten können. Eine Privatklinik unterhält auch einen Ambulanzdienst, auf den bei Unfällen im Stadtgebiet zurückgegriffen werden kann.
Das Mitbringen von Medikamenten ist für Personen zu empfehlen, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Die Apotheken in Guinea haben ein begrenztes Sortiment wichtiger Standardmedikamente häufig europäischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Touristen und sonstige Reisende, sollten über einen ausreichenden auch für das Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen.
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Gruß
Birgitt
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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 21.02.2017
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Guinea:
Stand 21.02.2017 (Unverändert gültig seit: 21.02.2017)
Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Lehrergewerkschaften haben in den letzten Wochen in verschiedenen Städten zum Streik aufgerufen, parallel kommt es in vielen Teilen von Conakry zu Protesten vor allem der jungen Bevölkerung. Die Lage ist bisher weitgehend friedlich, es kommt aber vereinzelt zu Gewaltäußerungen (Steinewerfen) und Straßensperrungen. Es wird empfohlen, die Anweisungen vor Ort zu beachten und sich von Menschenansammlungen fern zu halten.
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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 23.02.2017
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Guinea:
Stand 23.02.2017 (Unverändert gültig seit: 23.02.2017)
Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Lehrergewerkschaften hatten in den letzten Wochen in verschiedenen Städten zum Streik aufgerufen, parallel kam es in vielen Teilen von Conakry zu Protesten vor allem der jungen Bevölkerung. Die Lage ist nach Streikende wieder weitgehend friedlich, neue Zwischenfälle können aber nicht ausgeschlossen werden.
Es wird empfohlen, die Anweisungen vor Ort zu beachten und sich von Menschenansammlungen fern zu halten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 02.08.2017
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea:
Stand 02.08.2017
(Unverändert gültig seit: 02.08.2017)
Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Aktuelle Hinweise
In der Hauptstadt Conakry kommt es derzeit wiederholt zu Protesten, die politische Opposition hat für den 2., den 9. und den 16. August 2017 zu Großdemonstrationen aufgerufen. Es ist mit erheblichen Einschränkungen im Straßenverkehr zu rechnen, gewaltsame Ausschreitungen können nicht ausgeschlossen werden.
Reisende werden gebeten, besonders umsichtig zu sein, Menschenansammlungen zu meiden und den Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.
Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 06.09.2017
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea:
Stand 06.09.2017
(Unverändert gültig seit: 06.09.2017)
Letzte Änderungen:
Besondere Zollvorschriften
Besondere Zollvorschriften
Die Einfuhr von Devisen ist unbegrenzt zulässig, sie sind bei Einreise zu deklarieren. Die Einfuhr von Waffen und Drogen ist verboten.
Die Ausfuhr von guineischer Währung ist verboten. Auszuführende Waren zu kommerziellen Zwecken sind vorab bei der zentralen Zolldirektion zu deklarieren Weitergehende Informationen sind der folgenden Seite zu entnehmen: http://www.douanesguinee.gov.gn/.
Es wird darauf hingewiesen, dass Waren zu privaten Zwecken (so auch Souvenirs) vor Abflug am Schalter des Zolls am Flughafen zu deklarieren sind. Hierbei ist die Kaufquittung der erworbenen Waren zu präsentieren.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.
Gruß
Birgitt
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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 22.09.2017
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben: Guinea:
Stand 22.09.2017 (Unverändert gültig seit: 22.09.2017)
Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise
In der Region Boké-Kamsar im Landesinneren gibt es anhaltende Spannungen, die sich allerdings nicht gegen Ausländer richten. Gewaltsame Konflikte zwischen verschiedenen Familienclans oder ethnischen Gruppen können jederzeit auftreten. Reisenden wird empfohlen, besonders vorsichtig zu sein und Menschenansammlungen nach Möglichkeit zu meiden.
Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage gibt es in Conakry, aber auch im Landesinneren, immer wieder Akte des Vandalismus und Straßenblockaden. Auch bandenmäßige Gewaltkriminalität ist zunehmend verbreitet; nachts werden häufig Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verübt. Die Anzahl gemeldeter Raubmorde, teilweise durch bewaffnete Täter in Uniformen, hat zugenommen. Die Sicherheitskräfte versuchen diese schwere Kriminalität ihrerseits mit Einsatz von Feuerwaffen einzudämmen, wodurch die Gefahr steigt, von verirrten Kugeln getroffen zu werden.
Es wird zu besonderer Vorsicht beim Besuch der folgenden Stadtteile Conakrys geraten: Bambeto, Hamdallaye, Matoto, Cosa, Koloma, Simbaya, Wanidara.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 02.02.2018
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Guinea:
Stand: 02.02.2018 (Unverändert gültig seit: 02.02.2018)
Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Am Sonntag, 4. Februar 2018, werden in Guinea landesweit Kommunalwahlen durchgeführt. Es muss an diesem Tag mit erheblichen Verkehrseinschränkungen gerechnet werden, auch gewalttätige Ausschreitungen können nicht ausgeschlossen werden.
Reisende werden gebeten, besonders umsichtig zu sein, Menschenansammlungen zu meiden und auf Fahrten mit Kraftfahrzeugen im Hinblick auf das nationale Fahrverbot an diesem Tag zu verzichten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 13.03.2018
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea:
Stand 13.03.2018
(Unverändert gültig seit: 13.03.2018)
Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
Aktuelle Hinweise
Arbeitskämpfe und politische Konflikte können derzeit zu gewaltsamen Auseinandersetzungen führen. Betroffen sind in erster Linie die Hauptstadt Conakry, die größeren Städte im Landesinnern sowie die Bergbauregion Boké.
Aktionen richten sich nicht gezielt gegen Ausländer. Dennoch besteht eine allgemeine Gefahr, von solchen Ausschreitungen und Gegenmaßnahmen der Sicherheitskräfte beeinträchtigt zu werden.
Reisenden wird zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten und empfohlen, sich von Demonstrationen und großen Menschenansammlungen fernzuhalten.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Innenpolitische Lage
Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage kommt es in Conakry, aber auch im Landesinneren, immer wieder zu spontanen Demonstrationen, Vandalismus oder Straßenblockaden. Auch können gewaltsame Konflikte zwischen ethnischen oder sozialen Gruppen auftreten. Auf den Überlandstraßen und in Städten muss mit Kontrollen bewaffneter Sicherheitskräften an festen oder zeitweilig eingerichteten Kontrollposten gerechnet werden. Dies gilt auch für den Innenstadtbereich von Conakry nachts ab ca. 22 Uhr.
Kriminalität
Vor allem im städtischen Milieu sind nächtliche Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verbreitet.
Bewaffnete nächtliche Überfälle auf Fahrzeuge werden von Zeit zu Zeit auf einzelnen Überlandstraßen gemeldet. Auch aus diesem Grund wird von nächtlichen Überlandfahrten abgeraten. Besonders zu beachten ist, dass die Täter teilweise uniformiert sind.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.
Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 09.07.2018
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea:
Stand 09.07.2018
(Unverändert gültig seit: 09.07.2018)
Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Aktuelle Hinweise
Soziale Proteste, Arbeitskämpfe und politische Konflikte haben zu gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt, die sich nach der Erhöhung der Treibstoffpreise seit dem 4. Juli 2018 verstärkt haben. Gewerkschaften haben zum Streik aufgerufen, zivilgesellschaftliche Gruppen zu einer Großdemonstration in Conakry am 10. Juli 2018. Betroffen sind neben der Hauptstadt Conakry in erster Linie die größeren Städte im Landesinnern sowie die Bergbauregion Boké.
Aktionen richten sich nicht gezielt gegen Ausländer. Dennoch besteht eine allgemeine Gefahr, von solchen Ausschreitungen und Gegenmaßnahmen der Sicherheitskräfte beeinträchtigt zu werden.
Reisenden wird zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten und empfohlen, sich von Demonstrationen und großen Menschenansammlungen fernzuhalten.
Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 02.08.2018
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Guinea:
Stand: 02.08.2018 (Unverändert gültig seit: 02.08.2018)
Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Soziale Proteste, Arbeitskämpfe und politische Konflikte haben zu gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt, die sich nach der Erhöhung der Treibstoffpreise seit dem 4. Juli 2018 verstärkt haben.
Gewerkschaften rufen immer wieder zum Streik auf, zivilgesellschaftliche Gruppen zu Protestaktionen. Die Hauptstadt Conakry und dort insbesondere auch staatliche Einrichtungen wie der Flughafen sowie größere Städte im Landesinnern und die Bergbauregion Boké können davon betroffen sein. Aktionen richten sich nicht gezielt gegen Ausländer. Dennoch besteht eine allgemeine Gefahr, von solchen Ausschreitungen und Gegenmaßnahmen der Sicherheitskräfte beeinträchtigt zu werden.
Reisenden wird zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten und empfohlen, sich von Demonstrationen und großen Menschenansammlungen fernzuhalten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 29.10.2018
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea:
Stand 29.10.2018
(Unverändert gültig seit: 29.10.2018)
Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Aktuelle Hinweise
Soziale Proteste, Arbeitskämpfe und politische Konflikte führen weiterhin immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.
Gewerkschaften rufen wiederholt zum Streik auf, Oppositionsparteien und zivilgesellschaftliche Gruppen zu Protestaktionen. Besonders betroffen sind die Hauptstadt Conakry und dort insbesondere auch staatliche Einrichtungen wie der Flughafen sowie größere Städte im Landesinnern und die Bergbauregion Boké. Aktionen richten sich nicht gezielt gegen Ausländer. Dennoch besteht die Gefahr, von solchen Ausschreitungen und Gegenmaßnahmen der Sicherheitskräfte beeinträchtigt zu werden.
Reisenden wird zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten und empfohlen, sich von Demonstrationen und großen Menschenansammlungen fernzuhalten.
Gruß
Birgitt
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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 16.01.2019
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea:
Stand 16.01.2019
(Unverändert gültig seit: 16.01.2019)
Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweise (Entfall)
- Landesspezifische Sicherheitshinweise (Innenpolitische Lage)
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Innenpolitische Lage
Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage kommt es in Conakry, aber auch im Landesinneren, immer wieder zu spontanen Demonstrationen, Vandalismus oder Straßenblockaden. Auch können gewaltsame Konflikte zwischen ethnischen, sozialen oder politischen Gruppen auftreten.
Arbeitskämpfe und politische Konflikte führen immer wieder zu Protestaktionen und somit zu Behinderungen im öffentlichen Raum, vereinzelt auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.
Besonders betroffen sind die Hauptstadt Conakry und dort insbesondere auch staatliche Einrichtungen sowie größere Städte im Landesinnern und die Bergbauregion Boké. Aktionen richten sich nicht gezielt gegen Ausländer. Dennoch besteht die Gefahr, von solchen Ausschreitungen und Gegenmaßnahmen der Sicherheitskräfte beeinträchtigt zu werden.
Reisenden wird daher zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten und empfohlen, sich von Demonstrationen und großen Menschenansammlungen fernzuhalten und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.. Auf den Überlandstraßen und in Städten muss mit Kontrollen bewaffneter Sicherheitskräften an festen oder zeitweilig eingerichteten Kontrollposten gerechnet werden. Dies gilt auch für den Innenstadtbereich von Conakry nachts ab ca. 22 Uhr.
Kriminalität
Vor allem im städtischen Milieu sind nächtliche Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verbreitet.
Bewaffnete nächtliche Überfälle auf Fahrzeuge werden von Zeit zu Zeit auf einzelnen Überlandstraßen gemeldet. Auch aus diesem Grund wird von nächtlichen Überlandfahrten abgeraten. Besonders zu beachten ist, dass die Täter teilweise uniformiert sind.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.
Gruß
Birgitt
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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 11.10.2019
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Guinea:
Stand: 11.10.2019 (Unverändert gültig seit: 11.10.2019)
Letzte Änderungen:
Aktuelles
Ab 14. Oktober 2019 haben die Opposition und ein zivilgesellschaftliches Bündnis zur Hütung der guineischen Verfassung zu landesweiten Protestaktionen gegen politische Vorhaben der Regierung aufgerufen.
• Vermeiden Sie Aufenthalte in der Nähe von Menschenansammlungen.
• Seien Sie insbesondere an belebten Orten aufmerksam und folgen Sie den Anweisungen von Sicherheitskräften.
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 12.02.2020
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 12.02.2020
(Unverändert gültig seit: 12.02.2020)
Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Sicherheit (Innenpolitische Lage, Kriminalität)
Aktuelles
Für den 1. März sind die guineischen Parlamentswahlen sowie ein Referendum über eine neue Verfassung anberaumt. Es finden regelmäßig, zumeist auf die Hauptstadt und einzelne Regionen beschränkte, Demonstrationen, Protestmärsche oder Generalstreiks statt, bei denen es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen kann. Zu- und Abgang zum Flughafen und Hauptverbindungsstraßen in der Hauptstadt und im Landesinnern können beeinträchtigt sein. Es gibt vermehrt Straßensperren, die nicht immer rechtmäßig sind.
Sicherheit
- Informieren Sie sich kurzfristig und regelmäßig über die aktuelle Lage vor Ort und passen Ihr Verhalten entsprechend an.
- Seien Sie besonders vorsichtig und vermeiden Sie möglichst Fahrten in der Nacht.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.
- Befolgen Sie stets die Anweisungen von Sicherheitskräften.
Innenpolitische Lage
Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage kommt es in Conakry, aber auch im Landesinneren, immer wieder zu spontanen Demonstrationen, Vandalismus oder Straßenblockaden. Im Februar 2018 führten Proteste im Zusammenhang mit Lokalwahlen zu Todesopfern und Verletzen.
Auch gewaltsame Konflikte zwischen sozialen oder politischen Gruppen können auftreten.
Arbeitskämpfe wie Streiks und politische Konflikte führen immer wieder zu Protestaktionen und somit zu Behinderungen im öffentlichen Raum, vereinzelt auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.
Besonders betroffen sind die Hauptstadt Conakry, dort insbesondere auch staatliche Einrichtungen und größere Städte im Landesinnern sowie die Regionen Fouta Djallon und Boké. Aktionen richten sich nicht gezielt gegen Ausländer. Dennoch besteht die Gefahr, von solchen Ausschreitungen und Gegenmaßnahmen der Sicherheitskräfte beeinträchtigt zu werden.
In Waldguinea und den südlichen Grenzgebieten zu Liberia, Sierra Leone und Côte d‘Ivoire kann es jederzeit zu ethnischen Spannungen mit gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.
Kriminalität
- Seien Sie bei Aufenthalten in den Grenzgebieten und in Waldguinea besonders vorsichtig.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Die Kriminalitätsrate hat sowohl in Conakry als auch im Landesinnern stark zugenommen. Vor allem im städtischen Milieu sind nächtliche Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verbreitet. Bewaffnete Überfälle auf Fahrzeuge nachts oder in der Dämmerung werden von einzelnen Überlandstraßen gemeldet. Besonders zu beachten ist, dass die Täter teilweise uniformiert sind.
- Verzichten Sie auf nächtliche Überlandfahrten und planen Sie ausreichend Zeit ein, um auch bei unvorhergesehenen Verspätungen Ihr Reiseziel bei Tag erreichen zu können.
- Halten Sie während der Fahrten Fenster und Türen verschlossen und verriegelt.
- Fahren Sie in das Landesinnere möglichst nur im Konvoi mit mehreren Geländewagen.
- Meiden Sie in den Städten wenig besuchte Gegenden, insbesondere nachts.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.
- Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
Gruß
Birgitt




