Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 16.04.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 21.02.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea:
Stand 21.02.2014
(Unverändert gültig seit: 21.02.2014)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise


Aktuelle Hinweise
Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung desolaten wirtschaftlichen Lage und vor allem wegen der zur Zeit extremen Problemen bei der Stromversorgung in vielen Stadtteilen gibt es in Conakry immer öfter Akte des Vandalismus und Straßenblockaden. Auch bandenmäßige Gewaltkriminalität ist zunehmend verbreitet; nachts werden häufig Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verübt. Die Anzahl gemeldeter Raubmorde, teilweise durch bewaffnete Täter in Uniformen, hat zugenommen.
Die Sicherheitskräfte, sofern rechtzeitig vor Ort, versuchen diese schwere Kriminalität ihrerseits mit Einsatz von Feuerwaffen einzudämmen, wodurch die Gefahr steigt, von verirrten Kugeln getroffen zu werden. Es wird davon abgeraten, die Stadtteile Bambeto, Hamdallaye, Matoto, Cosa, Koloma, Simbaya, Wanidara zu besuchen. Insgesamt sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.
Reisende ins Landesinnere sollten sich bewusst sein, dass gewaltsame Konflikte zwischen verschiedenen Familienclans oder ethnischen Gruppen jederzeit auftreten können. Reisende sollten sich daher stets über die aktuelle Sicherheitslage informiert halten

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Nach Einsetzung des Parlaments Mitte Januar 2014 hat sich die politische Lage weitestgehend beruhigt. Da in diesem Jahr aber auch Wahlen auf kommunaler Ebene anstehen (ein Termin steht noch nicht fest) und diese ein hohes Konfliktpotenzial in sich bergen, muss auch wieder mit einem Anstieg von politisch motivierten Demonstrationen gerechnet werden. Generell ist daher bei Reisen nach Guinea erhöhte Wachsamkeit geboten, insbesondere sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 21.03.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Guinea:

Stand 21.03.2014 (Unverändert gültig seit: 21.03.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise - Fieberepidemie
Nach Ausbruch einer Epidemie mit bisher 25 Todesopfern in der Region Macenta (Waldguinea), ist noch unklar, um welchen Virus es sich handelt. Von Reisen in diese Region wird zum jetzigen Zeitpunkt abgeraten.
Auswärtige Amt
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 24.03.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea:
Stand 24.03.2014
(Unverändert gültig seit: 24.03.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Seit einigen Wochen werden zunehmend Fälle von einem hämorrhagischem Fieber mit mittlerweile mehr als 50 Todesopfern aus der Region Macenta (Waldguinea) gemeldet. Auch aus der Hauptstadt Conakry wurden importierte Einzelfälle bekannt. Mittlerweile wurde bestätigt, dass es sich um das hochinfektiöse Zaire-Ebola-Virus handelt. Von Reisen in die betreffende Region dh. Waldguinea und dessen Grenzgebiete zu Liberia und Sierra Leone wird zum jetzigen Zeitpunkt dringend abgeraten.
Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung desolaten wirtschaftlichen Lage und vor allem wegen der zurzeit extremen Probleme bei der Stromversorgung in vielen Stadtteilen gibt es in Conakry immer öfter Akte des Vandalismus und Straßenblockaden. Auch bandenmäßige Gewaltkriminalität ist zunehmend verbreitet; nachts werden häufig Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verübt. Die Anzahl gemeldeter Raubmorde, teilweise durch bewaffnete Täter in Uniformen, hat zugenommen.
Die Sicherheitskräfte, sofern rechtzeitig vor Ort, versuchen diese schwere Kriminalität ihrerseits mit Einsatz von Feuerwaffen einzudämmen, wodurch die Gefahr steigt, von verirrten Kugeln getroffen zu werden. Es wird davon abgeraten, die Stadtteile Bambeto, Hamdallaye, Matoto, Cosa, Koloma, Simbaya, Wanidara zu besuchen. Insgesamt sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.
Reisende ins Landesinnere sollten sich bewusst sein, dass gewaltsame Konflikte zwischen verschiedenen Familienclans oder ethnischen Gruppen jederzeit auftreten können. Reisende sollten sich daher stets über die aktuelle Sicherheitslage informiert halten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 25.03.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea:
Stand 25.03.2014
(Unverändert gültig seit: 25.03.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise - Link zu Merkblatt


Aktuelle Hinweise
Seit einigen Wochen werden zunehmend Fälle eines hämorrhagischen Fiebers mit bisher mehr als 50 Todesopfern aus der Region Macenta (Waldguinea) gemeldet. Mittlerweile wurde bestätigt, dass es sich um das hochinfektiöse Zaire-Ebola-Virus handelt. Von Reisen in die betreffende Region dh. Waldguinea und dessen Grenzgebiete zu Liberia und Sierra Leone wird zum jetzigen Zeitpunkt dringend abgeraten. Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter http://www.diplo.de/reisemedizin.
Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung desolaten wirtschaftlichen Lage und vor allem wegen der zurzeit extremen Probleme bei der Stromversorgung in vielen Stadtteilen gibt es in Conakry immer öfter Akte des Vandalismus und Straßenblockaden. Auch bandenmäßige Gewaltkriminalität ist zunehmend verbreitet; nachts werden häufig Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verübt. Die Anzahl gemeldeter Raubmorde, teilweise durch bewaffnete Täter in Uniformen, hat zugenommen.
Die Sicherheitskräfte, sofern rechtzeitig vor Ort, versuchen diese schwere Kriminalität ihrerseits mit Einsatz von Feuerwaffen einzudämmen, wodurch die Gefahr steigt, von verirrten Kugeln getroffen zu werden. Es wird davon abgeraten, die Stadtteile Bambeto, Hamdallaye, Matoto, Cosa, Koloma, Simbaya, Wanidara zu besuchen. Insgesamt sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.
Reisende ins Landesinnere sollten sich bewusst sein, dass gewaltsame Konflikte zwischen verschiedenen Familienclans oder ethnischen Gruppen jederzeit auftreten können. Reisende sollten sich daher stets über die aktuelle Sicherheitslage informiert halten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 28.03.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea:
Stand 28.03.2014
(Unverändert gültig seit: 28.03.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Aus den Regionen Guéckedou, Kissidougou und Macenta (Waldguinea) werden mittlerweile über 90 Fälle von hämorrhagischem Ebola-Fieber gemeldet. Der Ausbruch begann vor einigen Wochen und forderte bisher über 60 Todesopfer unter der lokalen Bevölkerung. Angrenzende Gebiete im Lofa County in Liberia sind ebenso betroffen. Fünf importierte Fälle wurden nun aus der Hauptstadt Conakry gemeldet. Nach wissenschaftlicher Einschätzung und offiziellen Berichten besteht derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Übertragung kann nur durch direkten Kontakt zu Erkrankten oder durch Verzehr von Bushmeat erfolgen (siehe Ebola Merkblatt unter www.diplo.de/reisemedizin). Die guineische Regierung hat deshalb den Umgang mit und Konsum von Bushmeat (Fledermäusen u. a.) verboten.
Das Auswärtige Amt rät von Reisen in die betreffende Region d.h. Waldguinea und dessen Grenzgebiete zu Liberia und Sierra Leone zum jetzigen Zeitpunkt dringend ab.
Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung desolaten wirtschaftlichen Lage und vor allem wegen der zurzeit extremen Probleme bei der Stromversorgung in vielen Stadtteilen gibt es in Conakry immer öfter Akte des Vandalismus und Straßenblockaden. Auch bandenmäßige Gewaltkriminalität ist zunehmend verbreitet; nachts werden häufig Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verübt. Die Anzahl gemeldeter Raubmorde, teilweise durch bewaffnete Täter in Uniformen, hat zugenommen.
Die Sicherheitskräfte, sofern rechtzeitig vor Ort, versuchen diese schwere Kriminalität ihrerseits mit Einsatz von Feuerwaffen einzudämmen, wodurch die Gefahr steigt, von verirrten Kugeln getroffen zu werden. Es wird davon abgeraten, die Stadtteile Bambeto, Hamdallaye, Matoto, Cosa, Koloma, Simbaya, Wanidara zu besuchen. Insgesamt sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.
Reisende ins Landesinnere sollten sich bewusst sein, dass gewaltsame Konflikte zwischen verschiedenen Familienclans oder ethnischen Gruppen jederzeit auftreten können. Reisende sollten sich daher stets über die aktuelle Sicherheitslage informiert halten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 04.04.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Guinea:

Stand 04.04.2014 (Unverändert gültig seit: 04.04.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise - Ebola

Aus den Regionen Guéckedou, Kissidougou und Macenta (Waldguinea) werden mittlerweile über 130 Fälle von hämorrhagischem Ebola-Fieber gemeldet. Der Ausbruch begann vor einigen Wochen und forderte bisher über 80 Todesopfer unter der lokalen Bevölkerung. Angrenzende Gebiete im Lofa County in Liberia sind ebenso betroffen. Einige Fälle wurden mittlerweile aus der Hauptstadt Conakry gemeldet. Nach wissenschaftlicher Einschätzung und offiziellen Berichten besteht derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Übertragung kann nur durch direkten Kontakt zu Erkrankten oder durch Verzehr von Bushmeat erfolgen (siehe Ebola Merkblatt unter http://www.diplo.de/reisemedizin). Die guineische Regierung hat deshalb den Umgang mit und Konsum von Bushmeat (Fledermäusen u. a.) verboten.
Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen nach Guinea, vor allem in die betreffenden Regionen in Waldguinea und dessen Grenzgebieten zu Liberia und Sierra Leone, derzeit ab.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 10.04.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea:
Stand 10.04.2014
(Unverändert gültig seit: 10.04.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise – Ebola


Aktuelle Hinweise
Aus den Regionen Guéckedou, Kissidougou und Macenta (Waldguinea) werden mittlerweile über 150 Fälle von hämorrhagischem Ebola-Fieber gemeldet. Der Ausbruch begann vor einigen Wochen und forderte bisher über 100 Todesopfer unter der lokalen Bevölkerung. Angrenzende Gebiete in Liberia sind ebenso betroffen. Über 20 Fälle wurden bisher auch aus der Hauptstadt Conakry gemeldet. Nach wissenschaftlicher Einschätzung und offiziellen Berichten besteht derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Übertragung kann nur durch direkten Kontakt zu Erkrankten oder durch Verzehr von Bushmeat erfolgen (siehe Ebola Merkblatt unter www.diplo.de/reisemedizin). Die guineische Regierung hat deshalb den Umgang mit und K onsum von Bushmeat (Fledermäusen u. a.) verboten.
Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen nach Guinea, vor allem in die betreffenden Regionen in Waldguinea und dessen Grenzgebieten zu Liberia und Sierra Leone, derzeit ab.
Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung desolaten wirtschaftlichen Lage und vor allem wegen der zurzeit extremen Probleme bei der Stromversorgung in vielen Stadtteilen gibt es in Conakry immer öfter Akte des Vandalismus und Straßenblockaden. Auch bandenmäßige Gewaltkriminalität ist zunehmend verbreitet; nachts werden häufig Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verübt. Die Anzahl gemeldeter Raubmorde, teilweise durch bewaffnete Täter in Uniformen, hat zugenommen.
Die Sicherheitskräfte, sofern rechtzeitig vor Ort, versuchen diese schwere Kriminalität ihrerseits mit Einsatz von Feuerwaffen einzudämmen, wodurch die Gefahr steigt, von verirrten Kugeln getroffen zu werden. Es wird davon abgeraten, die Stadtteile Bambeto, Hamdallaye, Matoto, Cosa, Koloma, Simbaya, Wanidara zu besuchen. Insgesamt sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.
Reisende ins Landesinnere sollten sich bewusst sein, dass gewaltsame Konflikte zwischen verschiedenen Familienclans oder ethnischen Gruppen jederzeit auftreten können. Reisende sollten sich daher stets über die aktuelle Sicherheitslage informiert halten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 30.05.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Guinea:

Stand 30.05.2014 (Unverändert gültig seit: 30.05.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Die Ebolaepidemie in Westafrika mit ersten Krankheitsfällen im Dezember 2013 hat in Guinea bislang zu fast 170 gesicherten Erkrankungen und mit mehr als 100 Todesfällen geführt. Neben der zurzeit hauptsächlich betroffenen Provinz Guéckédou (Südosten), der Hauptstadt Conakry und der Provinz Macenta (Südosten) werden seit einigen Tagen auch gesicherte Erkrankungen und Todesfälle aus Télimélé, Boffa, Boke und Dubreka (alle nördlich von Conakry gelegen) gemeldet.
Im Nachbarland Liberia (Lofa County) sind bis April 2014 sechs bestätigte Ebolainfektionen aufgetreten.
Aus dem Osten Sierra Leones (angrenzend an Guéckédou) wurden seit dem 25.05. vierzehn bestätigte Ebolafälle gemeldet, darunter zwei bestätigte Todesfälle.

Nach wissenschaftlicher Einschätzung und offiziellen Berichten besteht derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Übertragung kann nur durch direkten Kontakt zu Erkrankten oder durch Verzehr von Bushmeat erfolgen (siehe Ebola Merkblatt unter http://www.diplo.de/reisemedizin). Die Regierung Guineas hat deshalb den Umgang mit und den Konsum von Bushmeat (Fledermäusen u. a.) verboten.
Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen nach Guinea, vor allem in die betreffenden Regionen in Waldguinea und deren Grenzgebiete zu Liberia und Sierra Leone, sowie den betroffenen Provinzen nördlich von Conakry derzeit ab.
Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung desolaten wirtschaftlichen Lage und vor allem wegen der zur Zeit extremen Problemen bei der Stromversorgung in vielen Stadtteilen gibt es in Conakry immer öfter Akte des Vandalismus und Straßenblockaden. Auch bandenmäßige Gewaltkriminalität ist zunehmend verbreitet; nachts werden häufig Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verübt. Die Anzahl gemeldeter Raubmorde, teilweise durch bewaffnete Täter in Uniformen, hat zugenommen.

Die Sicherheitskräfte, sofern rechtzeitig vor Ort, versuchen diese schwere Kriminalität ihrerseits mit Einsatz von Feuerwaffen einzudämmen, wodurch die Gefahr steigt, von verirrten Kugeln getroffen zu werden. Es wird davon abgeraten, die Stadtteile Bambeto, Hamdallaye, Matoto, Cosa, Koloma, Simbaya, Wanidara zu besuchen. Insgesamt sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.
Reisende ins Landesinnere sollten sich bewusst sein, dass gewaltsame Konflikte zwischen verschiedenen Familienclans oder ethnischen Gruppen jederzeit auftreten können. Reisende sollten sich daher stets über die aktuelle Sicherheitslage informiert halten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 05.06.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea:
Stand 05.06.2014
(Unverändert gültig seit: 05.06.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise – Ebola


Aktuelle Hinweise
Die Ebolaepidemie in Westafrika mit ersten Krankheitsfällen im Dezember 2013 hat in Guinea bislang zu mehr als 190 gesicherten Erkrankungen mit mehr als 100 Todesfällen geführt. Neben der zurzeit hauptsächlich betroffenen Provinz Guéckédou (Südosten), der Hauptstadt Conakry und der Provinz Macenta (Südosten) werden seit Ende Mai auch Erkrankungen und Todesfälle vor allem aus Télimélé und vereinzelt aus Boffa, Boke und Dubreka (alle nördlich von Conakry gelegen) gemeldet.
Im Nachbarland Liberia (Lofa County) sind bis April 2014 sechs bestätigte tödliche Ebolainfektionen aufgetreten. Seit Ende Mai gibt es erneut Meldungen klinischer Fälle (seit März insgesamt 13 mit 10 Toten).
Aus dem Osten Sierra Leones (angrenzend an Guéckédou) wurden seit dem 25. Mai vierzehn bestätigte Ebolafälle gemeldet, darunter sind drei (von sechs) Todesfällen. Klinische Fälle sind auch außerhalb der Ostprovinz aufgetreten.
Nach wissenschaftlicher Einschätzung und offiziellen Berichten besteht derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Übertragung kann nur durch direkten Kontakt zu Erkrankten oder durch Verzehr von Bushmeat erfolgen (siehe Ebola Merkblatt unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.diplo.de/reisemedizin). Die Regierung Guineas hat deshalb den Umgang mit und den Konsum von Bushmeat (Fledermäusen u. a.) verboten.
Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen nach Guinea, vor allem in die betreffenden Regionen in Waldguinea und deren Grenzgebiete zu Liberia und Sierra Leone, sowie den betroffenen Provinzen nördlich von Conakry derzeit ab.
Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung desolaten wirtschaftlichen Lage und vor allem wegen der zur Zeit extremen Problemen bei der Stromversorgung in vielen Stadtteilen gibt es in Conakry immer öfter Akte des Vandalismus und Straßenblockaden. Auch bandenmäßige Gewaltkriminalität ist zunehmend verbreitet; nachts werden häufig Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verübt. Die Anzahl gemeldeter Raubmorde, teilweise durch bewaffnete Täter in Uniformen, hat zugenommen.
Die Sicherheitskräfte, sofern rechtzeitig vor Ort, versuchen diese schwere Kriminalität ihrerseits mit Einsatz von Feuerwaffen einzudämmen, wodurch die Gefahr steigt, von verirrten Kugeln getroffen zu werden. Es wird davon abgeraten, die Stadtteile Bambeto, Hamdallaye, Matoto, Cosa, Koloma, Simbaya, Wanidara zu besuchen. Insgesamt sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.
Reisende ins Landesinnere sollten sich bewusst sein, dass gewaltsame Konflikte zwischen verschiedenen Familienclans oder ethnischen Gruppen jederzeit auftreten können. Reisende sollten sich daher stets über die aktuelle Sicherheitslage informiert halten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 30.06.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea:
Stand 30.06.2014
(Unverändert gültig seit: 30.06.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise – Ebola


Aktuelle Hinweise
Die Ebolaepidemie in Westafrika mit ersten Krankheitsfällen im Dezember 2013 hat in Guinea bislang zu 270 gesicherten Erkrankungen mit 165 Todesfällen geführt. Daneben gibt es zahlreiche Verdachtsfälle und Kontaktpersonen, die beobachtet werden. Neben der zurzeit hauptsächlich betroffenen Provinz Guéckédou (Südosten), der Hauptstadt Conakry und der Provinz Macenta (Südosten) werden seit Ende Mai auch Erkrankungen und Todesfälle vor allem aus Télimélé und Boffa (nördlich von Conakry gelegen) gemeldet.
Im Nachbarland Liberia (Lofa County und Montserrado County einschließlich Monrovia) ist es Ende Mai zu einer zweiten Erkrankungswelle mit 51 klinischen Fällen (33 Todesfälle) gekommen. Vor allem aus dem Osten Sierra Leones (Kailahun-Distrikt, angrenzend an Guéckédou) wurden seit Mai 163 bestätigte Ebolafälle gemeldet, darunter 46 Todesfälle. Vereinzelt sind auch Fälle außerhalb der Ostprovinz aufgetreten.
Nach wissenschaftlicher Einschätzung und offiziellen Berichten besteht derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Übertragung kann nur durch direkten Kontakt zu Erkrankten oder durch Verzehr von Bushmeat erfolgen (siehe Ebola Merkblatt unter www.diplo.de/reisemedizin). Die Regierung Guineas hat deshalb den Umgang mit und den Konsum von Bushmeat (Fledermäusen u. a.) verboten.
Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen nach Guinea, vor allem in die betreffenden Regionen in Waldguinea und deren Grenzgebiete zu Liberia und Sierra Leone, sowie den betroffenen Provinzen nördlich von Conakry derzeit ab.
Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung desolaten wirtschaftlichen Lage und vor allem wegen der zur Zeit extremen Problemen bei der Stromversorgung in vielen Stadtteilen gibt es in Conakry immer öfter Akte des Vandalismus und Straßenblockaden. Auch bandenmäßige Gewaltkriminalität ist zunehmend verbreitet; nachts werden häufig Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verübt. Die Anzahl gemeldeter Raubmorde, teilweise durch bewaffnete Täter in Uniformen, hat zugenommen.
Die Sicherheitskräfte, sofern rechtzeitig vor Ort, versuchen diese schwere Kriminalität ihrerseits mit Einsatz von Feuerwaffen einzudämmen, wodurch die Gefahr steigt, von verirrten Kugeln getroffen zu werden. Es wird davon abgeraten, die Stadtteile Bambeto, Hamdallaye, Matoto, Cosa, Koloma, Simbaya, Wanidara zu besuchen. Insgesamt sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.
Reisende ins Landesinnere sollten sich bewusst sein, dass gewaltsame Konflikte zwischen verschiedenen Familienclans oder ethnischen Gruppen jederzeit auftreten können. Reisende sollten sich daher stets über die aktuelle Sicherheitslage informiert halten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 15.07.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea:
Stand 15.07.2014
(Unverändert gültig seit: 15.07.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Die Ebolaepidemie in Westafrika mit ersten Krankheitsfällen im Dezember 2013 hat in Guinea bislang zu 300 gesicherten Erkrankungen mit mehr als 200 Todesfällen geführt. Daneben gibt es zahlreiche Verdachtsfälle und Kontaktpersonen, die beobachtet werden. Hauptsächlich betroffen sind zur Zeit die Provinz Guéckédou (Südosten), die Hauptstadt Conakry und relativ neu als aktives Zentrum Boffa (nordwestlich von Conakry). Aus Télimélé (angrenzend an Boffa) wurden am 10.06. zuletzt neue Fälle gemeldet.
Im Nachbarland Liberia (vor allem in Lofa County und Montserrado County einschließlich Monrovia) ist es Ende Mai zu einer zweiten Erkrankungswelle mit mehr als 60 bestätigten Ebolainfektionen gekommen (40 Todesfälle).
Vor allem im ländlichen Osten des Nachbarlandes Sierra Leona (Kailahun-Distrikt, Kenema; 1 Fall in der Hauptstadt Freetown) wurden seit Mai 340 gesicherte Ebolainfektionen („Krankenhausfälle“) mit über 106 Todesfällen bekannt. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich deutlich höher.
Nach wissenschaftlicher Einschätzung und offiziellen Berichten besteht derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt zu Erkrankten oder deren Körperflüssigkeit oder durch Verzehr von Bushmeat (siehe Ebola Merkblatt unter www.diplo.de/reisemedizin). Die Regierung Guineas hat deshalb den Umgang mit und den Konsum von Bushmeat (Fledermäusen u. a.) verboten.
Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen nach Guinea, vor allem in die betroffenen Regionen (s.o.) und die betroffenen Grenzgebiete zu Liberia und Sierra Leone ab.
Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung desolaten wirtschaftlichen Lage und vor allem wegen der zur Zeit extremen Problemen bei der Stromversorgung in vielen Stadtteilen gibt es in Conakry immer öfter Akte des Vandalismus und Straßenblockaden. Auch bandenmäßige Gewaltkriminalität ist zunehmend verbreitet; nachts werden häufig Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verübt. Die Anzahl gemeldeter Raubmorde, teilweise durch bewaffnete Täter in Uniformen, hat zugenommen.
Die Sicherheitskräfte, sofern rechtzeitig vor Ort, versuchen diese schwere Kriminalität ihrerseits mit Einsatz von Feuerwaffen einzudämmen, wodurch die Gefahr steigt, von verirrten Kugeln getroffen zu werden. Es wird davon abgeraten, die Stadtteile Bambeto, Hamdallaye, Matoto, Cosa, Koloma, Simbaya, Wanidara zu besuchen. Insgesamt sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.
Reisende ins Landesinnere sollten sich bewusst sein, dass gewaltsame Konflikte zwischen verschiedenen Familienclans oder ethnischen Gruppen jederzeit auftreten können. Reisende sollten sich daher stets über die aktuelle Sicherheitslage informiert halten.
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Beitrag von Birgitt »

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Stand 31.07.2014
(Unverändert gültig seit: 31.07.2014)

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Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen nach Guinea zum jetzigen Zeitpunkt ab.

In Westafrika breitet sich ausgehend von Guinea seit Dezember 2013 eine Ebola-Epidemie aus. Betroffen sind Guinea, Sierra Leone und Liberia. Am 20. Juli wurde ein Fall aus Liberia nach Lagos (Nigeria) exportiert. Trotz internationaler Bemühungen ist ein Ende der Ausbreitung nicht absehbar. Zuletzt sind die Fallzahlen wieder deutlich angestiegen. Betroffen ist die lokale Bevölkerung in überwiegend abgelegenen Gebieten im Grenzgebiet zwischen Sierra Leone, Liberia und Guinea. In allen Ländern sind aber durch Reisen Erkrankter auch sporadisch Fälle in anderen Regionen und in der jeweiligen Hauptstadt aufgetreten. Eine Ausbreitung in weitere Nachbarländer ist nicht auszuschließen.
Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Kontakt zu Körperflüssigkeiten Erkrankter oder Verstorbener. Ein Ansteckungsrisiko besteht daher insbesondere für die lokale Bevölkerung mit sehr engem Kontakt zu symptomatisch Erkrankten oder an Ebola Verstorbenen (Beerdigungsrituale). Daneben besteht ein hohes Übertragungsrisiko im Rahmen der Patientenversorgung für Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Ohne solche engen Kontakte zu Erkrankten oder Verstorbenen ist das Übertragungsrisiko als sehr gering einzuschätzen.
Grundsätzlich ist auch die Infektion über den Verzehr von Bushmeat denkbar. Darauf sollte in den betroffenen Regionen verzichtet werden. (siehe Ebola Merkblatt unter www.diplo.de/reisemedizin).
Die Regierung Liberias hat am 27.07.14 die meisten seiner Grenzübergänge geschlossen. Weitere Einschränkungen im Reiseverkehr durch nationale Behörden in der Region können nicht ausgeschlossen werden. An den derzeit weiterhin geöffneten Hauptgrenzübergängen (Überlandstraßen) und den beiden Flughäfen Liberias sollen alle Ein- und Ausreisende auf Anzeichen einer Ebola-Erkrankung untersucht werden. Auch an den Grenzen und Flughäfen anderer westafrikanischer Staaten ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen.
Bei medizinischen Auffälligkeiten (insbesondere erhöhte Körpertemperatur) im Rahmen solcher Kontrollen sind Probleme bei Ein- bzw. Ausreise bis hin zu z.B. Zwangsquarantänemaßnahmen nicht auszuschließen.
Medizinische Evakuierungen von Erkrankten zur Versorgung z.B. in Deutschland können erschwert, verzögert oder sogar unmöglich sein. Auf entsprechenden Versicherungsschutz ist daher nur eingeschränkt Verlass.
Aufgrund der Epidemie ist die ohnehin defizitäre medizinische Versorgung in allen betroffenen Ländern derzeit noch weiter eingeschränkt und darüber hinaus besteht in Krankenhäusern ein erhöhtes Infektionsrisiko.
Fluggesellschaften haben Flüge in und aus von Ebola betroffenen Ländern gestrichen. Reisenden wird geraten, auf aktuelle Informationen der Fluggesellschaften zu achten.
Die WHO schätzt das Risiko, sich während eines Fluges an einem Mitreisenden mit Ebola zu infizieren, als sehr gering ein und sieht bisher keine Notwendigkeit für internationale Reisebeschränkungen.
Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung desolaten wirtschaftlichen Lage und vor allem wegen der zur Zeit extremen Problemen bei der Stromversorgung in vielen Stadtteilen gibt es in Conakry immer öfter Akte des Vandalismus und Straßenblockaden. Auch bandenmäßige Gewaltkriminalität ist zunehmend verbreitet; nachts werden häufig Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verübt. Die Anzahl gemeldeter Raubmorde, teilweise durch bewaffnete Täter in Uniformen, hat zugenommen.
Die Sicherheitskräfte, sofern rechtzeitig vor Ort, versuchen diese schwere Kriminalität ihrerseits mit Einsatz von Feuerwaffen einzudämmen, wodurch die Gefahr steigt, von verirrten Kugeln getroffen zu werden. Es wird davon abgeraten, die Stadtteile Bambeto, Hamdallaye, Matoto, Cosa, Koloma, Simbaya, Wanidara zu besuchen. Insgesamt sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.
Reisende ins Landesinnere sollten sich bewusst sein, dass gewaltsame Konflikte zwischen verschiedenen Familienclans oder ethnischen Gruppen jederzeit auftreten können. Reisende sollten sich daher stets über die aktuelle Sicherheitslage informiert halten.
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Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
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Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise

Von Reisen nach Guinea wird dringend abgeraten.

Es ist nicht auszuschließen, dass Ausreisemöglichkeiten aus Guinea weiter beschränkt werden.

In Westafrika breitet sich ausgehend von Guinea seit Dezember 2013 eine Ebola-Epidemie aus. Betroffen sind Guinea, Sierra Leone und Liberia. Am 20. Juli wurde ein Fall aus Liberia nach Lagos (Nigeria) exportiert. Trotz internationaler Bemühungen ist ein Ende der Ausbreitung nicht absehbar. Zuletzt sind die Fallzahlen wieder deutlich angestiegen. Betroffen ist die lokale Bevölkerung in überwiegend abgelegenen Gebieten im Grenzgebiet zwischen Sierra Leone, Liberia und Guinea. In allen Ländern sind aber durch Reisen Erkrankter auch sporadisch Fälle in anderen Regionen und in der jeweiligen Hauptstadt aufgetreten. Eine Ausbreitung in weitere Nachbarländer ist nicht auszuschließen.

Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Kontakt zu Körperflüssigkeiten Erkrankter oder Verstorbener. Ein Ansteckungsrisiko besteht daher insbesondere für die lokale Bevölkerung mit sehr engem Kontakt zu symptomatisch Erkrankten oder an Ebola Verstorbenen (Beerdigungsrituale). Daneben besteht ein hohes Übertragungsrisiko im Rahmen der Patientenversorgung für Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Ohne solche engen Kontakte zu Erkrankten oder Verstorbenen ist das Übertragungsrisiko als sehr gering einzuschätzen.

Grundsätzlich ist auch die Infektion über den Verzehr von Bushmeat denkbar. Darauf sollte in den betroffenen Regionen verzichtet werden. (siehe Ebola Merkblatt unter http://www.diplo.de/reisemedizin).

Die Regierung Liberias hat am 27.07.14 die meisten seiner Grenzübergänge geschlossen. Weitere Einschränkungen im Reiseverkehr durch nationale Behörden in der Region können nicht ausgeschlossen werden. An den derzeit weiterhin geöffneten Hauptgrenzübergängen (Überlandstraßen) und den beiden Flughäfen Liberias sollen alle Ein- und Ausreisende auf Anzeichen einer Ebola-Erkrankung untersucht werden. Auch an den Grenzen und Flughäfen anderer westafrikanischer Staaten ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen.

Bei medizinischen Auffälligkeiten (insbesondere erhöhte Körpertemperatur) im Rahmen solcher Kontrollen sind Probleme bei Ein- bzw. Ausreise bis hin zu z.B. Zwangsquarantänemaßnahmen nicht auszuschließen.
Medizinische Evakuierungen von Erkrankten zur Versorgung z.B. in Deutschland können erschwert, verzögert oder sogar unmöglich sein. Auf entsprechenden Versicherungsschutz ist daher nur eingeschränkt Verlass.
Aufgrund der Epidemie ist die ohnehin defizitäre medizinische Versorgung in allen betroffenen Ländern derzeit noch weiter eingeschränkt und darüber hinaus besteht in Krankenhäusern ein erhöhtes Infektionsrisiko.
Fluggesellschaften haben Flüge in und aus von Ebola betroffenen Ländern gestrichen. Reisenden wird geraten, auf aktuelle Informationen der Fluggesellschaften zu achten.

Die WHO schätzt das Risiko, sich während eines Fluges an einem Mitreisenden mit Ebola zu infizieren, als sehr gering ein und sieht bisher keine Notwendigkeit für internationale Reisebeschränkungen.
Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung desolaten wirtschaftlichen Lage und vor allem wegen der zur Zeit extremen Problemen bei der Stromversorgung in vielen Stadtteilen gibt es in Conakry immer öfter Akte des Vandalismus und Straßenblockaden. Auch bandenmäßige Gewaltkriminalität ist zunehmend verbreitet; nachts werden häufig Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verübt. Die Anzahl gemeldeter Raubmorde, teilweise durch bewaffnete Täter in Uniformen, hat zugenommen.

Die Sicherheitskräfte, sofern rechtzeitig vor Ort, versuchen diese schwere Kriminalität ihrerseits mit Einsatz von Feuerwaffen einzudämmen, wodurch die Gefahr steigt, von verirrten Kugeln getroffen zu werden. Es wird davon abgeraten, die Stadtteile Bambeto, Hamdallaye, Matoto, Cosa, Koloma, Simbaya, Wanidara zu besuchen. Insgesamt sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.
Reisende ins Landesinnere sollten sich bewusst sein, dass gewaltsame Konflikte zwischen verschiedenen Familienclans oder ethnischen Gruppen jederzeit auftreten können. Reisende sollten sich daher stets über die aktuelle Sicherheitslage informiert halten.
Auswärtige Amt
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Ausreiseaufruf Guinea 13.08.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea:
Stand 13.08.2014
(Unverändert gültig seit: 13.08.2014)

Letzte Änderung:
Ausreiseaufruf


Ausreiseaufruf
Das Auswärtige Amt rät angesichts der aktuellen Lage dringend von Reisen nach Guinea ab und ruft zur Ausreise auf. Ausgenommen davon ist dringend benötigtes medizinisches und humanitäres Personal im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Ebola-Epidemie.
Es ist nicht auszuschließen, dass Ausreisemöglichkeiten aus Guinea weiter beschränkt werden.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Reisehinweis / Ausreiseaufruf Guinea 14.08.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea:
Stand 14.08.2014
(Unverändert gültig seit: 14.08.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Ausreiseaufruf
Das Auswärtige Amt rät angesichts der aktuellen Lage dringend von Reisen nach Guinea ab und ruft zur Ausreise auf. Ausgenommen davon ist dringend benötigtes medizinisches und humanitäres Personal im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Ebola-Epidemie.
Es ist nicht auszuschließen, dass Ausreisemöglichkeiten aus Guinea weiter beschränkt werden.

Aktuelle Hinweise

In Westafrika breitet sich ausgehend von Guinea seit Dezember 2013 eine Ebola-Epidemie aus. Betroffen sind Guinea, Sierra Leone und Liberia. Am 20. Juli wurde ein Fall aus Liberia nach Lagos (Nigeria) exportiert. Trotz internationaler Bemühungen ist ein Ende der Ausbreitung nicht absehbar. Zuletzt sind die Fallzahlen wieder deutlich angestiegen. Betroffen ist die lokale Bevölkerung in überwiegend abgelegenen Gebieten im Grenzgebiet zwischen Sierra Leone, Liberia und Guinea. In allen Ländern sind aber durch Reisen Erkrankter auch sporadisch Fälle in anderen Regionen und in der jeweiligen Hauptstadt aufgetreten. Eine Ausbreitung in weitere Nachbarländer ist nicht auszuschließen.
Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Kontakt zu Körperflüssigkeiten Erkrankter oder Verstorbener. Ein Ansteckungsrisiko besteht daher insbesondere für die lokale Bevölkerung mit sehr engem Kontakt zu symptomatisch Erkrankten oder an Ebola Verstorbenen (Beerdigungsrituale). Daneben besteht ein hohes Übertragungsrisiko im Rahmen der Patientenversorgung für Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Ohne solche engen Kontakte zu Erkrankten oder Verstorbenen ist das Übertragungsrisiko als sehr gering einzuschätzen.
Grundsätzlich ist auch die Infektion über den Verzehr von Bushmeat denkbar. Darauf sollte in den betroffenen Regionen verzichtet werden. (siehe Ebola Merkblatt unter www.diplo.de/reisemedizin).
Reiserückkehrer finden Informationen über Ebola in einem Merkblatt des Robert-Koch-Instituts, das unter www.rki.de/rueckkehrer-aus-ebolalaendern abgerufen werden kann.
Die Regierung Liberias hat am 27.07.14 die meisten seiner Grenzübergänge geschlossen. Weitere Einschränkungen im Reiseverkehr durch nationale Behörden in der Region können nicht ausgeschlossen werden. An den derzeit weiterhin geöffneten Hauptgrenzübergängen (Überlandstraßen) und den beiden Flughäfen Liberias sollen alle Ein- und Ausreisende auf Anzeichen einer Ebola-Erkrankung untersucht werden. Auch an den Grenzen und Flughäfen anderer westafrikanischer Staaten ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen.
Bei medizinischen Auffälligkeiten (insbesondere erhöhte Körpertemperatur) im Rahmen solcher Kontrollen sind Probleme bei Ein- bzw. Ausreise bis hin zu z.B. Zwangsquarantänemaßnahmen nicht auszuschließen.
Medizinische Evakuierungen von Erkrankten zur Versorgung z.B. in Deutschland können erschwert, verzögert oder sogar unmöglich sein. Auf entsprechenden Versicherungsschutz ist daher nur eingeschränkt Verlass.
Aufgrund der Epidemie ist die ohnehin defizitäre medizinische Versorgung in allen betroffenen Ländern derzeit noch weiter eingeschränkt und darüber hinaus besteht in Krankenhäusern ein erhöhtes Infektionsrisiko.
Fluggesellschaften haben Flüge in und aus von Ebola betroffenen Ländern gestrichen. Reisenden wird geraten, auf aktuelle Informationen der Fluggesellschaften zu achten.
Die WHO schätzt das Risiko, sich während eines Fluges an einem Mitreisenden mit Ebola zu infizieren, als sehr gering ein und sieht bisher keine Notwendigkeit für internationale Reisebeschränkungen.
Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung desolaten wirtschaftlichen Lage und vor allem wegen der zur Zeit extremen Problemen bei der Stromversorgung in vielen Stadtteilen gibt es in Conakry immer öfter Akte des Vandalismus und Straßenblockaden. Auch bandenmäßige Gewaltkriminalität ist zunehmend verbreitet; nachts werden häufig Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verübt. Die Anzahl gemeldeter Raubmorde, teilweise durch bewaffnete Täter in Uniformen, hat zugenommen.
Die Sicherheitskräfte, sofern rechtzeitig vor Ort, versuchen diese schwere Kriminalität ihrerseits mit Einsatz von Feuerwaffen einzudämmen, wodurch die Gefahr steigt, von verirrten Kugeln getroffen zu werden. Es wird davon abgeraten, die Stadtteile Bambeto, Hamdallaye, Matoto, Cosa, Koloma, Simbaya, Wanidara zu besuchen. Insgesamt sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.
Reisende ins Landesinnere sollten sich bewusst sein, dass gewaltsame Konflikte zwischen verschiedenen Familienclans oder ethnischen Gruppen jederzeit auftreten können. Reisende sollten sich daher stets über die aktuelle Sicherheitslage informiert halten.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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