Reise-/Sicherheitshinweis Botswana 02.07.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Botswana 12.02.2018

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Botsuana:
Stand 12.02.2018

Letzte Änderungen:
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Entfall Besuchersteuer)


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja, aber nur mit gültigem Visum für Botsuana, s.u.
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein und sollten noch mindestens vier freie Seiten haben. Bei Reisen in mehrere Länder der Region sollten möglichst noch mehr Seiten frei sein, da auch diese oft auf die Mindestseitenzahl achten.

Hinweis für Reisen mit Minderjährigen
Seit Oktober 2016 muss für Kinder unter 18 Jahren Original oder beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde mitgeführt werden, aus der die Eltern des Kindes hervorgehen. Bei Einreise mit nur einem Elternteil oder anderen Erwachsenen als den Eltern ist eine beglaubigte Vollmacht des anderen Elternteils bzw. des/der Sorgeberechtigten vorzulegen. Sind die aus der Geburtsurkunde hervorgehenden Eltern nicht sorgeberechtigt, muss außerdem der gerichtliche Sorgerechtsbeschluss oder sonstiger amtlicher Nachweis des Sorgerechts im Original oder beglaubigter Kopie mitgeführt werden (alle Unterlagen ggfs. mit amtlicher Übersetzung ins Englische).
Weitere Informationen dazu sowie die entsprechenden Vordrucke sind in der Pressemitteilung des botsuanischen Innenministeriums zu finden.

Die südafrikanischen „Immigration Regulations 2014“ enthalten u.a. neue Regelungen für Reisen von und mit Minderjährigen, die auch Reisende aus und nach Botsuana betreffen (namentlich Transit über Flughafen Johannesburg).
Nähere Informationen befinden sich in den Reise- und Sicherheitshinweisen zu Südafrika.

Visum
Eine Einreiseerlaubnis für touristische Zwecke wird bei Einreise gebührenfrei an den Grenzstationen erteilt. Der Aufenthalt ist eingeschränkt auf maximal 90 Tage pro Kalenderjahr.

Abweichend hiervon setzt die Einreise mit einem vorläufigen Reisepass ein gültiges Visum voraus. Auch wenn in Einzelfällen auf dem Luftweg (am Flughafen in Gaborone) die Einreise mit vorläufigem Reisepass ohne Visum gestattet wurde, wird die vorherige Einholung eines Visums und dazu Kontaktaufnahme mit der botsuanischen Botschaft in Berlin dringend empfohlen, um keine Zurückweisung oder Ablehnung der Beförderung durch die Fluggesellschaft zu riskieren.

Für jegliche Art von Arbeitsaufnahme – einschließlich unbezahlter Tätigkeiten wie Freiwilligendienste, Entwicklungshilfe, Praktika u. ä. – ist unbedingt eine entsprechende Aufenthaltsgenehmigung bereits vor der Einreise einzuholen. Touristenvisa werden für diese Aufenthaltszwecke nicht umgeschrieben oder verlängert.

Verbindliche Informationen zu den aktuellen Einreisebestimmungen erteilt die Botschaft der Republik Botsuana in Berlin.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Botswana 17.03.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Botsuana:
Stand 17.03.2023

Letzte Änderung:
- Sicherheit (Kriminalität)
- Gesundheit (HIV)


Sicherheit
Kriminalität

Die Kriminalitätsrate war auf einem niedrigen Niveau, ist jedoch in den letzten 6 Monaten stark angestiegen. In Gaborone und anderen Städten kommen Taschendiebstähle und Kreditkartenraub vor. Einbrüche und Raubüberfälle auf Fußgänger und Autofahrer, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, haben – auch unter Anwendung von Waffengewalt – zugenommen, sodass dann besondere Vorsicht geboten ist.
  • Verhalten Sie sich unauffällig und verzichten Sie auf teuren Schmuck oder extravagante Kleidung.
  • Gehen Sie, wenn möglich, in kleinen Gruppen mit lokaler Begleitung aus.
  • Lassen Sie keine Wertgegenstände oder Dokumente, insbesondere keine von außen sichtbaren Taschen, im Auto zurück.
  • Halten Sie Fenster und Türen an Fahrzeugen verschlossen und verriegelt, um Raubüberfälle an roten Ampeln zu verhindern.
  • Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie auf Flughäfen, an Busbahnhöfen oder auf Märkten besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
Gesundheit
HIV/AIDS

HIV/AIDS stellt in Botsuana ein relevantes Problem dar. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Botswana 02.09.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Botsuana:
Stand 02.09.2024

Letzte Änderung:
- Reiseinfos (Infrastruktur und Verkehr)
- Einreise und Zoll (Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19)
- Gesundheit (Malaria)


Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Seit dem 16. August 2024 werden an allen Grenzübergängen bei der Einreise nach Botsuana Maßnahmen zur Eindämmung der MPOX-Ausbreitung durchgeführt. Diese bestehen in einer Temperaturmessung und dem Ausfüllen eines zweiseitigen Fragebogens. In Botsuana ist nach aktuellem Stand bisher kein Fall einer MPOX-Erkrankung gemeldet worden.

Neben einem Inlandsflugnetz gibt es Eisenbahn- und Busverbindungen.
Es herrscht Linksverkehr. Nach Einbruch der Dunkelheit ist das Unfallrisiko aufgrund von schlecht oder gar nicht beleuchteten Fahrzeugen, Hindernissen (z.B. abgestellte oder liegengebliebene Fahrzeuge) und durch Wild- und freilaufende Haustiere (z.B. Rinder oder Esel) auf den Straßen extrem hoch.
In abgelegenen Gebieten gibt es nur wenige Tankstellen.
Flugreisen in den Norden Botsuanas, insbesondere zum Okavango-Delta und dem Chobe-Nationalpark, sind ebenso wie Lufttransfers zu den Lodges ohne Schwierigkeiten möglich. Öffentliche Verkehrsmittel (Klein- und Überlandbusse) sind meist in einem schlechten technischen Zustand, Qualifizierung, Fahrt- und Ruhezeiten der Fahrer werden in der Regel nicht überwacht. In größeren Städten wie Gaborone, Francistown, Kasane und Maun gibt es zuverlässige Mietwagenfirmen.
  • Vermeiden Sie Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit.
  • Achten Sie auf ausreichend Treibstoff und Wasser.
  • Nutzen Sie möglichst keine öffentlichen Verkehrsmittel, insbesondere keine Kleinbusse.
Einreise und Zoll
Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19

Bestimmungen zur Einreise ändern sich häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei den offiziellen Stellen sowie der für Deutschland zuständigen Vertretung. Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.

Gesundheit
Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Siehe auch Malaria.

Ganzjährig besteht ein hohes Risiko im nördlichen Teil der Provinz North-West (inkl. der nördlichen Hälfte des Okavango-Deltas). In der übrigen Nordhälfte des Landes nördlich von Francistown besteht von Juli bis Oktober ein mittleres, von November bis Juni ein hohes Risiko. Ein mittleres Risiko besteht in der mittleren Landesregion südlich von Francistown, inkl. der Provinz Ganzi, einschl. des Nationalparks Central Kalahari Wildlife Reserve, der Stadt Francistown, Serowe und Bobonong. Ein geringes Malariarisiko besteht in der restlichen südlichen Landeshälfte. Gaborone und Tsabong sind malariafrei.

Der Anteil an Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
  • körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
  • in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
  • unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen
Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.
Auswärtiges Amt


Siehe dazu auch

BPfeilB Affenpocken | Mpox - Mehr als ein regionales Phänomen?

BPfeilB Mpox | Mögliche Einreisekontrollen bzw. Einreisebeschränkungen

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Reise-/Sicherheitshinweis Botswana 09.12.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Botsuana:
Stand 09.12.2024

Letzte Änderung:
- Gesundheit (Malaria)


Gesundheit
Malaria

Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Der Anteil an der gefährlichen Malaria tropica, verursacht durch Olasmodium falciparum, beträgt in Botsuana über 99%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:
  • Ganzjährig hohes Risiko: in den nordwestlichen Landesteilen einschließlich Victoriafälle und nördliche Teile des Chobe Nationalparks sowie die Provinz Ngamiland und nördliche Hälfte des Okavango-Deltas
  • Saisonal hohes Risiko von September bis Mai: in der übrigen Nordhälfte des Landes nördlich von Francistown und vom Nationalpark Zentral-Kalahari. Dies schließt die südliche Hälfte des Okavango-Deltas und große Teile des Nationalparks Chobe ein sowie die Nationalparks Moremi, Makgadigadi Pans, Nxai Pan, Sibuyu und die Städte Maun, Pits, Tutume und die Seen Nwetwe und Sua
  • Saisonal mittleres Risiko von Juni bis August: in der übrigen Nordhälfte des Landes nördlich von Francistown und vom Nationalpark Zentral Kalahari. Dies schließt die südliche Hälfte des Okavango-Deltas und große Teile des Nationalparks Chobe ein sowie die Nationalparks Moremi, Makgadikgadi Pans, Nxai Pan, Sibuyu und die Städte Maun, Pits, Tutume und die Seen Nwetwe und Sua
  • Ganzjährig mittleres Risiko: mittlere Landesregion südlich von Francistown, inkl. Provinz Ganzi, einschließlich des Nationalparks Central Kalahari Wildlife Reserve; Städte Francistown, Serowe und Bobonong
  • Ganzjährig geringes Risiko: Rest südliche Landeshälfte
  • Malariafrei: Gaborone, Tsabong
Beachten Sie zum Schutz vor Malaria die folgenden Hinweise:
  • Schützen Sie sich insbesondere in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten (Stand-by-Therapie) zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Botswana 10.04.2025

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Botsuana:
Stand 10.04.2025

Letzte Änderung:
- Gesundheit (Aktuelles)


Gesundheit
Aktuelles: Malaria in nichtendemischen Gebieten

Seit März 2025 werden in Botsuana steigende Malariafallzahlen registriert, was am ehesten auf starke Regenfälle zurückzuführen ist. Dabei traten auch Fälle in Regionen ohne endemisches Vorkommen der Malaria auf, wie z.B. in Gaborone. Weitere Hinweise zur Prävention siehe Malaria.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Botswana 29.08.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Botsuana:
Stand 29.08.2025

Letzte Änderung:
- Gesundheit (Malaria; Medizinische Versorgung)


Gesundheit
Malaria

Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Der Anteil an der gefährlichen Malaria tropica, verursacht durch Olasmodium falciparum, beträgt in Botsuana über 99%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:
  • Ganzjährig hohes Risiko: nördlicher Teil der Provinzen Ngamiland und Chobe, einschließlich Victoriafälle und nördliche Teile des Nationalparks Chobe
  • Saisonal hohes Risiko von September bis Mai: übrige Nordhälfte des Landes nördlich des Nationalparks Central Kalahari Game Reserve und nördlich von Francistown (Ausnahmen siehe oben), einschließlich des Okavango-Deltas und der südlichen Teile der Nationalparks Chobe und Subuyu sowie der Nationalparks Moremi, Makgadikgadi Pans, Nxai Pan und der Städte Maun, Pits und Tutume sowie der Seen Nwetwe und Sua
  • Saisonal mittleres Risiko von Juni bis August: übrige Nordhälfte des Landes nördlich des Nationalparks Central Kalahari Game Reserve und nördlich von Francistown (Ausnahmen siehe oben), einschließlich des Okavango-Deltas und der südlichen Teile der Nationalparks Chobe und Subuyu sowie der Nationalparks Moremi, Makgadikgadi Pans, Nxai Pan und der Städte Maun, Pits und Tutume, sowie der Seen Nwetwe und Sua
  • Ganzjährig mittleres Risiko: Regionen im Südosten des Landes einschließlich der Städte Francistown und Bobonong
  • Ganzjährig geringes Risiko: Gebiete in der Südhälfte des Landes (Ausnahmen siehe oben bzw. unten), einschließlich des Nationalparks Central Kalahari Game Reserve und der Städte Serowe, Molepopole und Gaborone
  • Malariafrei: Tsabong; Südwesten des Landes inklusive Kgalagadi Transfrontier Park
Beachten Sie zum Schutz vor Malaria die folgenden Hinweise:
  • Schützen Sie sich insbesondere in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
  • Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten (Stand-by-Therapie) zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in Botswana ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Besonders in den Touristenzentren Kasane und Maun ist eine medizinische Versorgung im Krankheitsfall nur sehr eingeschränkt erhältlich. Außerhalb Gaborones fehlt es vielerorts an medizinischen Fachpersonal und Medikamenten. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden.
  • Bitte informieren Sie sich daher vorher über Behandlungsmöglichkeiten vor Ort, wenn Sie mit Vorerkrankungen auf Reise gehen.
  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
  • Schließen Sie möglichst eine lokale Evakuierungsversicherung ab, z.B. bietet das in Maun ansässige Rettungsunternehmen Okavango Air Rescue einen für den Urlaub im nördlichen Botswana zeitlich befristeten Service (kostenpflichtig) an.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.
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Reise-/Sicherheitshinweis Botswana 11.11.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Botsuana:
Stand 11.11.2025

Letzte Änderung:
- Gesundheit (Impfschutz)


Gesundheit
Impfschutz

Eine Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als ein Jahr bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet gefordert. Bei der direkten Einreise aus Deutschland ist ein Impfnachweis nicht erforderlich, auch nicht bei Einreise über Südafrika, Sambia oder Zimbabwe. Eine einmalige Impfung gegen Gelbfieber hat im internationalen Reiseverkehr eine lebenslange Gültigkeit.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen wird eine Impfung gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Meningokokken-Krankheit (ACWY - Konjugatimpfstoff) und gegen Tollwut empfohlen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Botswana 15.05.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Botsuana:
Stand 15.05.2026

Letzte Änderung:
- Gesundheit (Aktuelles)


Gesundheit
Aktuelles

Seit Februar 2026 wurden im Nordwesten des Landes mehrere Tollwut-Fälle nachgewiesen.
  • Lassen Sie sich vor Reisebeginn bzgl. einer Tollwutimpfung beraten.
  • Meiden Sie den Kontakt zu Tieren. Sollten Sie von einem Tier gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.
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Reise-/Sicherheitshinweis Botswana 09.06.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Botsuana:
Stand 09.06.2026

Letzte Änderung:
- Sicherheit (Kriminalität)
- Natur und Klima
- LGBTIQ


Sicherheit
Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist in jüngster Zeit von einem vergleichsweise niedrigen Niveau stark angestiegen. In Gaborone und anderen Städten kommen Taschendiebstähle und Kreditkartenraub vor. Einbrüche und Raubüberfälle auf Fußgänger und Autofahrer, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit und auch unter Anwendung von Waffengewalt, haben zugenommen, sodass besondere Vorsicht geboten ist.
  • Verhalten Sie sich unauffällig und verzichten Sie auf teuren Schmuck oder extravagante Kleidung.
  • Gehen Sie, wenn möglich, in kleinen Gruppen mit lokaler Begleitung aus.
  • Lassen Sie keine Wertgegenstände oder Dokumente, insbesondere keine von außen sichtbaren Taschen, im Auto zurück.
  • Halten Sie Fenster und Türen an Fahrzeugen verschlossen und verriegelt, um Raubüberfälle an roten Ampeln zu verhindern.
  • Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie auf Flughäfen, an Busbahnhöfen oder auf Märkten besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
Natur und Klima
Es herrscht überwiegend heißes und trockenes Wüstenklima mit kühlen Wintern.

Vor allem in Dürreperioden zwischen Mai und September kommt es in Botsuana immer wieder zu Buschbränden. Mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur muss dann gerechnet werden. Nach Starkregenfällen kann es zu Überschwemmungen kommen.

Botsuana liegt in einer Zone mit geringer seismischer Aktivität, sodass es zu Erdbeben kommen kann - diese sind jedoch nur äußerst selten wahrnehmbar.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben des Deutschen GeoForschungsZentrums vertraut.
Reiseinfos
LGBTIQ

Homosexuelle Handlungen werden in Botswana nicht mehr strafrechtlich geahndet. Ende April 2026 trat mit der Anpassung der Section 164 (a) und (c) die Aufhebung der Strafbarkeit homosexueller Handlungen in Kraft. Ein Großteil der Bevölkerung hegt allerdings weiterhin Vorbehalte gegenüber gleichgeschlechtlichen Partnerschaften.
  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
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Reise-/Sicherheitshinweis Botswana 02.07.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Botsuana:
Stand 02.07.2026

Letzte Änderung:
- Gesundheit (Aktuelles)


Gesundheit
Aktuelles

In diesem Jahr besteht aufgrund von klimatischen Bedingungen länger ein hohes Malariarisiko. In den unter „Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen“ genannten Gebieten mit saisonal hohem Risiko für Malaria ist daher bis August 2026 zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme zur Verhinderung einer Malaria (Chemoprophylaxe) empfohlen.
Auswärtiges Amt

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