Anreise – Rückreise – Lagerleben
Da wir alle aus verschiedenen Ländern kamen, hat jeder seinen Flug nach N’Djamena selbst gebucht.
Die Agentur hat sich um die „Attestation de Voyage“ fürs Visum und um die verschiedenen Bewilligungen
zB „Permission de Circuler“ etc gekümmert, welche unterwegs oft kontrolliert wurden.
Von N’Djamena aus sind wir über den Bahr el Ghazal, Erg du Djourab nach Faya gefahren.
Tanken, Wasser, Lebensmittel, Garagenbesuch, das Angebot ist vielfältig, fast alles kommt mit LKWs aus Libyen.
Dann nordwärts, Richtung Gouro, wo wir unseren lokalen Guide trafen, welcher die verminten Pisten kannte und auf
seinem Pickup Wasser und Diesel für uns transportierte.
Bis wir in der Ouri Ebene ankamen, sind wir 5 1/2 Tage fast pausenlos von Sonnenaufgang bis nach Sonnenuntergang gefahren
(N'Djamena - Ouri Plain Luftlinie ca 1300 km)
Fotos sind drum selten…
Camp im Bahr el Ghazal - mit Skorpionbesuch
Camp nördlich von Bini Erde - meine gelbe Villa
Auch am Ziel zogen schon nach 05.00 Uhr die ersten Rauchschwaden vorbei und schepperten die Pfannen.
Frühstück gabs um 06.00, vorher musste aber das Zelt und die Taschen ladebereit neben den 4x4 stehen
Manchmal schliefen wir 2x im gleichen Camp, dann mussten wir vor dem Frühstück nicht packen, das war fast wie Ferien…
Für den Lunch fand sich immer eine Akazie oder eine schattige Felsenwand
Unsere täglichen Ziegen selig…
Zurück sind wir mehr oder weniger die gleiche Strecke gefahren.
Der Wind war unser ständiger Begleiter, durchs Erg du Djourab war wegen des feinen Staubs der Diatomeen
Bänke wieder einmal sozusagen Nullsicht, dem feinen Puder konnte man nicht entkommen
Foto ohne Staub von 2006
Allen wünsche ich ein friedliches Neues Jahr mit vielen schönen Überraschungen und noch mehr Freude!
Herzlichst
Ursula