doncarlos hat geschrieben:
Was die Taxe für die Senegal-Durchquerung angeht (allerdings ohne carnet) so kann ich von Rosso-Senegal diesmal (Jan 16) eine absolut korrekte abwicklung und Taxierung berichten. Die Begleitung mit Zoll-Eskorte kostete ziemlich genau 200 € und für diesen betrag -den auch die anderen mir wildfremden und allesamt einheimischen ca. 12 KFZ zu entrichten hatten- erhielt man ganz normale Zollpapiere ausgestellt bei einem offiziellen Verzollungsbüro
tach,
bist du da ganz sicher dass das der absolut offizielle tarif war?
meines wissens kann je 1 zöllner 2 fahrzeuge "betreuen", d.h. dann 100,- euro/fahrzeug bei 2en.
3 fahrzeuge dann 2 zöllner = 400,-euro; 4 fahrzeuge ebenfalls 2 zöllner = 400,- euro, usw.
(so hatte ich das auch schon einige male, teils mit direkter begleitung, teils freie fahrt bis kaolack bzw. sokone,
alles jeweils ab diama)
rein interessehalber:
wie lange hast du zeit bekommen ?
musstest du an einem tag zur grenze ?
Hi Todo,
eigentlich glaubte ich diese ja schon weiter zurückliegende Frage von dir bereits beantwortet zu haben. Erst jetzt sehe ich, dass aber irgendwie mein damaliger Beitrag nicht abgegangen ist. Es ist eigentlich nicht meine Art direkte Anfragen (und Anwürfe) unbeantwortet zu lassen und vielleicht warst Du ja auch deshalb letztens so angesäuert über meine eigentlich ganz unschuldig gemeinte Antwort an einen anderen Fragesteller wo du mich moralisch abgekanzelt hattest. Aber sei's drum und hier jetzt meine kurze Antwort auf Deine alte frage:
- dies war zumindest der Rosso-Tarif, denn als alte Hasen wissen wir ja wohl dass es mit den einheitlichen Zollpraktiken in Afrika generell und in Senegal insbesondere so eine eigene Sache ist, wie es ja generell mit der Rechtssicherheit nicht weit her ist. Also könnte m.E. ganz gut sein, dass Du in Djama am Damm wieder was anderes abverlangt bekommst.
- der von mir genannte Tarif (ich kanns nicht mehr genau beschwören, aber es könnten 118 T CFA gewesen sein) wurde aber allen ca. 1 Dtzd. PKWs und Transportern abgenommen und zwar von einem offiziellen Verzollungsbüro, das umständlich ein rosa DIN A 3 Formularbündel (ähnlich einem Carnet) auf einer urtümlichen Altschreibmaschine ausfüllte
- Durchfahrtzeit hatten wir 1 tag, d.h. es ging morgens früh am Zollposten hinter Kaolack raus, wobei jeder Wagen im Konvoi separat fahren durfte (wir haben kurz danach dann auch noch einen Abstecher in st.Louis auf die Langue de Barbarie gemacht) und waren nur per Handy mit dem Zollbegleiter in Kontakt. Dieser rief dann auch erst am Spätnachmittag seine Schäfchen durch um sicherzugehen, dass noch alle dabei waren. Die Nacht über mussten wir dann den PKW auf dem Zollposten nach der Salloum-brücke in Kaolack stehen lassen. Dort hätten wir theoretisch den Wagen noch länger lassen können um z.B. mit unseren inzwischen wieder ausgehändigten Pässen nach Dakar etc. fahren zu können. Auch das letzte Stück bis zum gambischen Grenzposten wurden wir nicht mehr gecheckt.
soviel erst mal und ciao sagt Doncarlos
"Man entdeckt keine neuen Welten ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren" (frei nach A.Gide)
So, meine Reisepläne für den Januar 2017 konkretisieren sich. Werde wohl mit meinem 220D BJ 1996 Richtung Mauretanien /Mali fahren. Ziel ist, ganz vage, das Festival in Segou. Wie siehts denn mit den Formalitäten aus?
Mein Kenntnisstand:
Mauretanien:
Visum 120€, gibts an der Grenze
Laissez passer möglich
Autoverkauf nicht mehr möglich
Mali:
Visum an der Grenze ca. 40€
Laissez passer möglich,
Verkauf auch
Gibt es eigentlich auch so ein Theater wenn man von Mali aus nach Senegal eireist? Oder ists dann einfacher?
size gerade in Nouakchott. gestern über die grenze von marokko gefahren.
nach marokko zoll 10km teer. bleiben noch wenige km bis zu mauretanien posten. dort ein riesen wirwar alkohol wurde beschlagnamt und nach langer diskusion bin ich ohne busse weggekommen. laisser passer mauretanien 10euro. visa 120.
versicherung für 309d für 10 tage 7000 und ein paar verdrückte ougya. gibt ca 35euro.
Hi Tömu,
hältst du uns bitte auf dem laufenden wie es dann später an der Senegal-grenze aussieht mit den Tarifen, falls Du überhaupt dahin willst. genauso spannend wären natürlich deine Berichte falls Du Richtung Mali ziehen solltest.
Könntest Du auch noch etwas zur Sicherheitslage beitragen? Hast Du unterwegs überhaupt einige europäische Wüstenfahrer angetroffen oder sind momentan nur die Schwatten (au verdammt, fällt mir gerade auf, dass sich wieder einige Sprachpolizisten an diesem Terminus stoßen könnten, ist aber absolut harmlos gemeint) unterwegs?
Will im Dezember auch wieder da runter und wäre für jede Angabe dankbar.
Ciao Doncarlos
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