Ja, schönes Bild. Ob man schnell genug war und - vor allem - konsequent auf "Zug" gefahren ist (mit dem "Arsch hinter und auf den hinteren Teil der Sitzbank") kann man dann am Abend am Längenzuwachs der Arme feststellen.
Tunesien 2021
Moderator: Moderatoren
Re: Tunesien 2021
Re: Tunesien 2021
Anschließend ging es weiter nach Ras Angela. Hier konnte man super mit den Mopeds bis auf de Strand rauf fahren. Nun konnte das erste mal das Camping-Equipment getestet werden. Auf dem "feuchten" Sand fahren ging wieder ganz gut. Aber wir wussten, dass dies bei wirklich trockenem Sand anders aussieht.
Re: Tunesien 2021
Das nächste Ziel auf unserer Reise war Tabarca. Von dort aus sollte es dann Richtung Süden gehen. Der Weg dorthin führte uns über wundervolle Teerstraßen sowie einfache und weniger einfach zu fahrende Schotterstraßen mit vielen sandigen Passagen. Manchmal auch in einen See 
Re: Tunesien 2021
In Tabarca ist uns dann ein kleines Malheur passiert. Ohne nachzudenken sind wir auf der Suche zu unserem AirBnB dem Navi blind gefolgt. Wir sind schon viele sehr kleine Wege dem Navi nachgefahren und es hat immer gepasst. Diesmal, es war schon früher Abend, hat es uns einen kleinen SIngletrail den Berg raufschicken wollen. Obwohl es sehr steil aussah haben wir uns nach kurzer Rücksprache dazu entschieden dem Navi zu folgen. Erster Gang, kräftig am Gas, zweiter Gang und weiter. Es kam wie es kommen musste. Es wurde immer steiler und holpriger bis sich meine BMW entschied mit dem Vorderrad aufzusteigen. Nur noch auf dem Hinterrad kippte sie nach hinten und zur Seite mit mir. Sie schlug auf auf der Seite auf und rutschte, Sitzbank nach unten zeigend, etwas das Geröll herab. Hektisch stand ich auf, lief zu ihr und versuchte sie im Eifer des Gefechts gegen den Berg wieder aufzurichten. Ganz schön schwer so ein Koloss mit Reisegepäck. Es klappte und ich stieg wieder auf. Ich versuchte sie bergab zu stellen.....Patsch..... da lag ich wieder mit ihr.
Als ich nach unten sah, merkte ich das Daniel auch unter seinem Motorrad lag. Ihn hat es wie ich später hörte gleich 3 mal auf die Nase gelegt.
Durch die tatkräftige Hilfe von 3 Jugendlichen haben wir die Mopeds wieder nach unten gebracht.
Schadensanalyse:
BMW:
- Spiegelglas rechts ausgebrochen
- Motorschutz an 2 Stellen gerissen, aber sonst noch gut
- Kratzer
- Knacks am Ego
Dominator:
- Spiegel rechts verbogen
- Fußbremshebel verbogen
- Lenker verbogen
- Blinkerglas abgebrochen
- Knacks am Ego
Gesamtbilanz: Nix schlimmes, man kann alles zurecht biegen. Das Ego muss das abkönnen. Nachdem wir einen anderen Weg gefunden hatten, stellte sich heraus, dass die Adresse des AirBnB fehlerhaft war. Alles umsonst passiert. Darauf gönnten wir uns erstmal ein kühles Bier.
Als ich nach unten sah, merkte ich das Daniel auch unter seinem Motorrad lag. Ihn hat es wie ich später hörte gleich 3 mal auf die Nase gelegt.
Durch die tatkräftige Hilfe von 3 Jugendlichen haben wir die Mopeds wieder nach unten gebracht.
Schadensanalyse:
BMW:
- Spiegelglas rechts ausgebrochen
- Motorschutz an 2 Stellen gerissen, aber sonst noch gut
- Kratzer
- Knacks am Ego
Dominator:
- Spiegel rechts verbogen
- Fußbremshebel verbogen
- Lenker verbogen
- Blinkerglas abgebrochen
- Knacks am Ego
Gesamtbilanz: Nix schlimmes, man kann alles zurecht biegen. Das Ego muss das abkönnen. Nachdem wir einen anderen Weg gefunden hatten, stellte sich heraus, dass die Adresse des AirBnB fehlerhaft war. Alles umsonst passiert. Darauf gönnten wir uns erstmal ein kühles Bier.
Re: Tunesien 2021
Am nächsten Tag machten wir uns gleich wieder auf die Socken. Die Nacht hatten wir in einem AirBnB genächtigt. Es war uns zu dieser Zeit nicht möglich einen offenen Campingplatz zu finden bis hierhin. Ob es un an Corona oder Ramadan lag, kann ich nicht einschätzen. Auf dem Weg fanden wir ein paar anspruchsvollere Nebenstraßen, beeindruckende Ruinen und auch ein verlassenes Gebäude. Ich nehme an es war mal ein Hotel. Toll darin herumzuspazieren.
Re: Tunesien 2021
Nach einer Nacht etwas außerhalb von El Kef, bei der wir vergeblich versuchten mit feuchtem Holz Feuer zu machen, sollte es weiter Richtung Süden gehen. Wir legten einen Stop bei Hammam Mellêgue, einem Thermalbad, ein und erfrischten uns ein wenig.
P.S. Wenn man die Bilder anklickt stehen sie nicht mehr auf der Seite. Ich weiß nicht wieso es so angezeigt wird.
P.S. Wenn man die Bilder anklickt stehen sie nicht mehr auf der Seite. Ich weiß nicht wieso es so angezeigt wird.
Re: Tunesien 2021
Über eine wunderschöne Ausgrabungsstätte bei Hydra soll es für uns nach Gaffa gehen. Leider kommen wir erst nur bis in die Nähe von Kasserine und werden von einer Straßenkontrolle gestoppt. Nach der obligatorischen Frage wo wir herkommen und wohin wir wollen, werden unsere Pässe einkassiert. Da wir beide leider kein französisch oder arabisch sprechen, konnten wir nicht den Grund erfragen. Da es sich ohne Pässe schlecht weiter fahren lässt, machen wir es uns gemütlich.
Nach ca. 1,5h Stunden werden uns die Pässe wieder ausgehändigt und ein uns bis dato Unbekannter Beamte erklärt uns in gebrochenem Englisch, dass wir uns zu nah an der Grenze zu Algerien befinden. Wir können Richtung Gafsa nicht mehr weiter fahren und sollen umdrehen um nicht Gefahr zu laufen im Grenzgebiet entführt zu werden. Wir sind jedoch nicht gewillt wieder umzudrehen und erklären dem Herren, dass unser Ziel aber Gafsa sei und nicht das algerische Grenzgebiet. Auch wenn wir seine Sorge zu schätzen wissen, so wollen wir weiter fahren. Nach einer kurzen Diskussion untereinander verschwinden die meisten Beamten wieder, weiterfahren dürfen wir jedoch noch nicht. 15 Minuten später ist der Beamte wieder da und gibt uns zu verstehen, das wir ab nun eine Eskorte erhalten. Kurz darauf folgen wir einem sehr runter gerockten HZJ unter Vollgas Richtung Süden. Hinter uns ein weiterer Geländewagen. Bis nach Gafsa wechseln sich die Eskortfahrzeuge immer wieder ab. Ein neues überholt und das alte biegt ab. So pflügen wir mit ca 130 Sachen Richtung Süden und unter Blaulicht auch ebenso schnell durch Ortschaften. Kurzzeitig erhalten wir Unterstützung eines Beamten auf dem Motorrad. Er möchte uns wohl gerne zeigen wie schnell seine Straßen-BMW wohl ist. Damit können wir aber auf keinen Fall mithalten und lassen uns zu seiner Missgunst zurückfallen. Wir reagieren nicht auf seine Hup und Handzeichen und versuchen die Reisegeschwindigkeit auf erträgliche 100 km/h zu drosseln. Kurz vor Gafsa werden wir wieder gestoppt, es wird ein schöner Tag gewünscht und weg sind sie. Was ein Erlebnis.
Die schnelle Fahrt ist an der Dominator nicht spurlos vorbei gegangen, fehlt doch ein gehöriger Schuss Öl bei anschließender Kontrolle der Motorräder.
Nach ca. 1,5h Stunden werden uns die Pässe wieder ausgehändigt und ein uns bis dato Unbekannter Beamte erklärt uns in gebrochenem Englisch, dass wir uns zu nah an der Grenze zu Algerien befinden. Wir können Richtung Gafsa nicht mehr weiter fahren und sollen umdrehen um nicht Gefahr zu laufen im Grenzgebiet entführt zu werden. Wir sind jedoch nicht gewillt wieder umzudrehen und erklären dem Herren, dass unser Ziel aber Gafsa sei und nicht das algerische Grenzgebiet. Auch wenn wir seine Sorge zu schätzen wissen, so wollen wir weiter fahren. Nach einer kurzen Diskussion untereinander verschwinden die meisten Beamten wieder, weiterfahren dürfen wir jedoch noch nicht. 15 Minuten später ist der Beamte wieder da und gibt uns zu verstehen, das wir ab nun eine Eskorte erhalten. Kurz darauf folgen wir einem sehr runter gerockten HZJ unter Vollgas Richtung Süden. Hinter uns ein weiterer Geländewagen. Bis nach Gafsa wechseln sich die Eskortfahrzeuge immer wieder ab. Ein neues überholt und das alte biegt ab. So pflügen wir mit ca 130 Sachen Richtung Süden und unter Blaulicht auch ebenso schnell durch Ortschaften. Kurzzeitig erhalten wir Unterstützung eines Beamten auf dem Motorrad. Er möchte uns wohl gerne zeigen wie schnell seine Straßen-BMW wohl ist. Damit können wir aber auf keinen Fall mithalten und lassen uns zu seiner Missgunst zurückfallen. Wir reagieren nicht auf seine Hup und Handzeichen und versuchen die Reisegeschwindigkeit auf erträgliche 100 km/h zu drosseln. Kurz vor Gafsa werden wir wieder gestoppt, es wird ein schöner Tag gewünscht und weg sind sie. Was ein Erlebnis.
Die schnelle Fahrt ist an der Dominator nicht spurlos vorbei gegangen, fehlt doch ein gehöriger Schuss Öl bei anschließender Kontrolle der Motorräder.
Re: Tunesien 2021
Die Vegetation hat sich im Laufe dieser Raserei arg gewandelt. Aus dem anfänglichen vielen Grün ist nun eine sehr karge, jedoch nicht minder schöne Landschaft hervorgetreten.
Richtung Tozeur ging es durch eine alte Miene auf den ursprünglichen Schienentracks in der Nähe von Medlaoui. Sehr schön zu fahren und zu gucken.
Richtung Tozeur ging es durch eine alte Miene auf den ursprünglichen Schienentracks in der Nähe von Medlaoui. Sehr schön zu fahren und zu gucken.
Re: Tunesien 2021
Danach ging es auf die Rommelpiste. Traum zu fahren und schöne Ausblicke. Oben angekommen, Kette spannen. Dies sollte uns noch oft bevorstehen. Da ich der einzige mit Werkzeug war, hieß es für mich immer abladen. Mein Werkzeugfach versteckt sich unterm Sitz.
Re: Tunesien 2021
Weiter zur nächsten Oase in Richtung Mides Schlucht. Man beachte: Keine Menschen, keine Stände und noch immer keinen einzigen Touristen zu Gesicht bekommen. Bisher war alles wie ausgestorben außerhalb der Ortschaften.
Re: Tunesien 2021
Weiter zu den Ruinen von Alt-Tamerza. Blick aufs Luxushotel inklusive




