Motorrad Onroad-Tour bis Kapstadt

für den, der es mit dem Zweiradantrieb gemütlicher angehen will

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Chopper-Liese
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Registriert: Di 28. Mai 2019, 10:59

Motorrad Onroad-Tour bis Kapstadt

Beitrag von Chopper-Liese »

Hallo an alle Reiseverrückten,
ich habe eine Rentnertour in ca. 5 Jahren geplant.
Mit meiner Yamaha XV 950 - einem Cruiser möchte ich mit anderen Motorradfahrern eine Tour bis Kapstadt machen.
Voraussetzungen dafür sind:
- es gibt bis dahin eine durchgängig befahrbare Route über asphaltierte Straßen
- die Politische Situation erlaubt eine relativ gefahrlose Reise
- Tankstops alle 250 km
- als Nichtschrauberin finde ich einen technikafinen Mitfahrer/-in
Sollte die Infrastruktur diese Reise zulassen freue ich mich über Mitreisende, ich denke an eine Gruppe von 4 - 6 Motorrädern.
Gruß, Bea
Rufus
Beiträge: 384
Registriert: Do 7. Aug 2014, 11:33
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Re: Motorrad Onroad-Tour bis Kapstadt

Beitrag von Rufus »

Hallo Bea,
herzlich willkommen bei den Reiseverrückten. Na, da bist Du ja mit Deiner Idee hier genau richtig :lol:
Wenn du einen Tipp haben möchtest:
Dreh die Tour um und Fang in Kappstadt an. Der Unterschied zwischen Südafrika und Europa (kulturell und infrastrukturell) ist kleiner als zwischen Spanien und Marokko!
Die Motorräder kannst Du easy nach Kappstadt oder Namibia verschiffen; evtl sogar per Luftfracht (African Overlanders, http://www.africanoverlanders.com/motorbike/ )
Und von Südafrika bis zum Äquator kommst Du locker auch auf Asphaltstraßen. Da reicht Dir auch ein 5Liter Reservekanister. Auf Pisten oder üble Baustellen solltest Du dennoch gefasst sein. Man trifft auch immer mal wieder Biker, die einem weiterhelfen können. In Afrika sind eh viele Mopeds (als Lastesel) unterwegs.

Ob Du dann aber Sudan und Ägypten mit dem Chopper noch machen willst, kannst Du dann immernoch überlegen/entscheiden...

Noch ein Tipp: Warte nicht noch 5 Jahre damit... Wer weiß, was bis dahin ist?

Liebe Grüße
Rudi
Chopper-Liese
Beiträge: 2
Registriert: Di 28. Mai 2019, 10:59

Re: Motorrad Onroad-Tour bis Kapstadt

Beitrag von Chopper-Liese »

Hallo Rudi,
vielen Dank für Deine Tipps!
Leider muss ich noch 5 Jahre warten, weil ich dann erst Rentnerin bin und Zeit für die Tour habe :shake:
Der Weg ist das Ziel... Ich war schon einige Male in Afrika und kenne die kulturellen Unterschiede. (Reitsafari von Windhook nach Swakopmund in 9 Tagen 1997, 2 Kilimanjaro-Überquerungen 1996 und 2016). Das einzige was mich abhalten würde wäre eine zu schlechte Infrastruktur, aber da habe ich halt die Hoffnung, dass sich die in den nächsten Jahren noch verbessert.
Ich habe vor eine Weile in Kapstadt und Umgebung zu bleiben und dort einige Touren zu fahren und die Bikes anschließend zurück mach Deutschland zu verschiffen.
Gruß, Bea
skrewdriver
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Registriert: Fr 9. Mär 2012, 08:24
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Re: Motorrad Onroad-Tour bis Kapstadt

Beitrag von skrewdriver »

hallo bea
ich bin mit meinem auto auch vor der rente losgefahren.
ich habe die reise in etappen gemacht und mein auto nach 3-4 wochen geparkt und bin zurückgeflogen.
dann ,sobald wieder machbar, mir die visum besorgt für die weitern länder und zum auto geflogen.
so konnte ich auch ausgiebig jedes land länger bereisen. das parken vor ort ist absolut kein problem und war bei mir immer sicher.so würde ich es heute auch wieder machen.
was weisst du was in 5 jahren ist?
nach 7 etappen und 8 jahren bin ich seit jan. 2019 in südafrika.
im august gehts hoch nach sambia zurückk und die nächsten jahren,hoffentlich bei guter gesundheit,die ostküste zurück nach europa.
matthias
schnorr
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Re: Motorrad Onroad-Tour bis Kapstadt

Beitrag von schnorr »

Chopper-Liese hat geschrieben: - es gibt bis dahin eine durchgängig befahrbare Route über asphaltierte Straßen
- die Politische Situation erlaubt eine relativ gefahrlose Reise
- Tankstops alle 250 km
gute idee, da kann ich dich nur bestätigen, loszufahren.

diese drei aspekte, die dir wichtig sind, halte ich für noch nicht erfüllbar. weil keiner weiss, wie das ganze in 5 jahren aussehen wird.
alleine deine tankstops von 250km ist sehr sportlich, im sudan werden auch schon mal 500km knapp. dein motor sollte auch sehr schlechtes benzin mit niedrigsten oktanen abkönnen.
politisch kann sich über nacht die lage radikal ändern durch putsch, rebellion, aufstände, tod eines präsidenten, aufruf eines religiösen fanatikers, des volkes wut, und, und, und.....
ob die strassen durchgängig asphaltiert sind, ist auch fraglich.
auch ich würde im süden anfangen und mich langsam nach norden bewegen.
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
Überflieger
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Registriert: Do 10. Okt 2013, 23:28

Re: Motorrad Onroad-Tour bis Kapstadt

Beitrag von Überflieger »

Hallo Bea,
wir haben 2014 die Tour von Deutschland nach Kapstadt gemacht. 2018 waren wir in ganz Äthiopien und sind dann über eine andere Route wieder bis Kapstadt gefahren. Beides mal mir unseren Motorrädern.
2014 waren noch ca. 300km der Moyale-Road nicht asphaltiert. Mit einem Chopper hätte man es dort sehr schwer gehabt. Mittlerweile ist diese Straße von Äthiopen nach Kenia jedoch bereits durchgängig schwarzer Teer!
Damit ist die gesamte Ostroute durchgängig asphaltiert!
Einzig auf den ersten ca. 150km in Äthiopien finden sich unzählige Schlaglöcher. Das ist eine echte Herausforderung, gerade mit einem Chopper, und hat sich meines Wissens noch nicht geändert.
Wir hatten auf unseren Reisen eine Reichweite von ca. 250km. Unsere Reseevetanks haben wir nicht benötigt. Eine gute Planung ist allerdings erforderlich, damit der Sprit nicht ausgeht. Wir haben öfter mal auf einen noch nicht leeren Tank aufgefüllt, um lange Etappen zwischen den Tankstellen fahren zu können.
Das ist halt nicht Europa!
Für Notfälle hatten wir unsere Camp-Ausrüstung dabei. Übernachtet haben wir jedoch immer in einem bezahlten Bett.
Mein Tipp: lies dich in verschiedenen Foren ein und halte dich auf aktuellem Stand zu den Themen Corona (das wird auch in 5 Jahren noch ein Thema sein), Grenzformalitäten, Politische Lage und Sicherheit, aktuelle Spritversorgung im jeweiligen Land, Übernachtungsmöglichkeiten, Klima, evtl. Reifenerneuerung (hier bietet sich die Lodge des Deutschen Christian Handschuh in Nairobi an).
In jedem Fall wünsche ich bereits jetzt viel Spaß bei der Vorbereitung einer grandiosen Tour.
Stefan

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