Risiko schwerer Infektionen bei Langzeitaufenthalten in afrikanischen Tropen

In diesem Bereich findest du aktuelle Hinweise zu Epidemien und gesundheitliche Risiken im Reiseland und wie man sich davor schützt bzw. vorbeugt, Informationen zur Gesundheitsversorgung, Ärzte und Krankenhäuser.

Moderator: Moderatoren

Antworten
Arakis
Beiträge: 62
Registriert: Di 19. Dez 2017, 03:46

Risiko schwerer Infektionen bei Langzeitaufenthalten in afrikanischen Tropen

Beitrag von Arakis »

Wir sind seit geraumer Zeit "motorisierte Nomaden" und stehen meist für 7-14 Tage an eine Ort an abgelegenen Orten und ziehen dann ca. 100km weiter.

Nahrung kaufen wir meist in den Dörfern "nach deren (meist nicht vorhandenen) Hygienestandards", oft direkt vom Schlachter - einen klassischen "Supermarkt" gibt es in der Regel nicht ;-) Gleiches gilt für Trinkwasser. Es ist immer stets abenteuerlich, wo es herkommt - letztens einfach von einem LKW-Tanker - in der Wüste hat man halt nicht viel Auswahl.

Bisher sind wir immer stets recht gelassen mit den typischen "dringenden Empfehlungen" umgegangen. In anderen Worten: In der Regel haben wir in er Vergangenheit weder Milch noch Wasser abgekocht. Wir handeln nach der Devise: Naja, es haut ja auch die Einheimischen nicht um, es ist ja nur eine Sache der Gewöhnung / Immunisierung.

Auch haben wir bisher in Gewässern gebadet, zumindest wenn wir wussten, dass die darin siedelnden Lebensformen keine Bedrohung für uns darstellten.

So weit, so gut.

Allerdings reisen wir derzeit immer weiter nach Süden, und sind in den nächsten Monaten irgendwann in tropischen Gebieten. Und da soll es viele Krankheiten geben, welche alles andere als harmlos sind, und "gar nicht mal so selten" sind, teils sogar stark häufig auftreten - z.B. diverse Parasiten wie Fadenwürmer, Infektionskrankheiten von Mücken (nicht nur Malaria), etc. Viele der Krankheiten sind zwar gut behandelbar, aber A) gibt es keine Garantie dass man es sich nicht einfängt B) verursachen die teils bleibende Schäden im Körper.

Jetzt stellt sich mir die Frage: Wie sieht es in der Realität aus? Als "Normal" Tourist (ok, in den Tropen ist man kein Normal-Tourist), kann man "relativ einfach" diverse Regeln umsetzten (Wasser abkochen, verpackte Lebensmittel, Hygiene ausreichend), aber nicht so einfach wenn man "ständig" unterwegs in abgelegenen Gebieten ist.

Müssen wir jetzt radikal umdenken und ab sofort den Paranoid-Modus einschalten (nur um es überspitzt auszudrücken).

Worauf ich eigentlich hinaus möchte: Viele haben z.B. panische Angst vor Malaria, und stopfen sich teils mit den Chem-Tabletten voll. Während andere sagen, ist gar nicht so schlimm, stehst du durch, passiert halt (ärtzliche Vorsorung im Infektionsfall vorrausgesetzt). Also auf der einen seiten das Extrem "Paranoa", auf der anderen das Extrem "chill mal deine Base".

Wie seht ihr das Problem der tropischen Krankheiten? Wer sich darunter überwiegend Malaria und Gelbfieber vorstellt, sollte besser hier nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Vernachl% ... rankheiten , denn es gibt "deutlich" mehr Krankheiten als die gerade genannten.
Angelika Baumann
Beiträge: 404
Registriert: So 31. Jul 2005, 21:48
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

Re: Risiko schwerer Infektionen bei Langzeitaufenthalten in afrikanischen Tropen

Beitrag von Angelika Baumann »

Hallo guten Morgen Arakis,

wenn ich deinen letzten Beitrag lese, nehme ich an, dass ihr zurzeit im Marokko seid und von dort weiter Richtung Süden wollt.
Ich kenne keine Langzeitreisende, die eine Malaria-Prophylaxe machen (wir tun das auch nicht). Nehmt eine Standby-Medikation mit (z.B. Malarone) die ihr im Bedarfsfall einnehmen könnt. Eine Malaria zu diagnostizieren ist in den entsprechenden Ländern in Afrika fast überall schnell möglich.

Zu Wasser: Entweder ihr kauft Wasser in Flaschen in den Supermärkten/ Läden oder ihr nutzt Micorpur, um ganz sicher zu sein, dass euer "irgendwo gezapftes" Wassesr dann o.k. ist.

Krankheiten:
In stehenden Gewässern (besonders dort wo Schilf wächst) lauert oft Bilharziose. Deshalb dort besser nicht baden (die Einheimischen tun das natürlich trotzdem). Bilharziose lässt sich aber behandeln. Ob eine prophylaktische Einnahme eines Medikamentes; wie es manche Einheimische machen, für euch sinnvoll ist, müsst ihr selbst entscheiden.
Empfehlenswert (außer den üblichen Impfungen) ist eine Impfung gegen Tollwut. Wenn man ersteinmal Symptome bekommt, war's das...
Für einige Länder ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Hat man keine Impfbescheinigung, wird die Einreise verweigert.
Aber vielleicht/ wahrscheinlich seid ihr in Sachen Impfungen ja auch schon ausreichend informiert (?).
Deshalb hier erstmal keine weiteren Infos zu Prophylaxen.

In den Tropen gibt es natürlich alles möglichen ekeligen Sachen, die man sich theoretisch einfangen kann. Man kann auch von einer giftigen Schlange gebissen werden oder sich Knochen brechen. Man kann unmöglich gegen alle Eventualitäten Vorbeugung treffen.

Die schlechtesten Voraussetzungen hat man, wenn man ständig mit dem Gedanken herumläuft, dass einem etwas passieren könnte. Denn gerade dann passiert's auch. Besser ist es, immer mit offenen Augen und Ohren zu reisen und sich vor Ort zu informieren.

Sollte ich deinen Beitrag falsch verstanden haben und die "falschen" Antworten gegeben haben - sorry. Ich weiß halt nicht, welche Infos ihr schon habt und wie eure Reiseapotheke ausgestattet ist.

Viele Grüße

Geli
"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche sich die Welt nie angeschaut haben."
Alexander von Humboldt
Arakis
Beiträge: 62
Registriert: Di 19. Dez 2017, 03:46

Re: Risiko schwerer Infektionen bei Langzeitaufenthalten in afrikanischen Tropen

Beitrag von Arakis »

Hey Geli,
vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Doch, sie hat mich weitergebracht. Tollwut-Impfung habe ich erhalten, nachdem ich in er Ukraine von einem Streuner gebissen wurde (5 Dosen). Das war kurz vor Kriegsbeginn. Ich bin noch am rätseln wo ich eine Gelbfieberimpfung bekommen könnte. Ich würde diese sehr gern, sofern möglich, in Nouakchott, Mauretanien holen, da ich dann in Marokko keinen nennenswerte Umwege fahren muss - und auch in Marokko wüsste ich nicht, wo dieser überhaupt erhältlich wäre. Ich habe schon mal ein wenig rumgefragt, auch in einer Apotheke (lediglich um dort weiter zu fragen), aber Gelbfieber ist den meisten kein Begriff bzw. verweisen pauschal auf die nächstgrößere Stadt. Nun ja, ich möchte ungern tagelang "Kilometer fressen".

Zum Thema weitere Prophylaxen:
Da wir relativ langsam reisen, und teils auch nicht wirklich einen Plan verfolgen, planen ich in der Regel nie mehr als 2-3 Länder im Voraus. Und wenn man sich die "dringenden Empfehlungen" ansieht, dann müsste ich ja alles mögliche vorbeugen was nur geht.

Ich versuche mal anders zu formulieren was ich meine, als uns jeder bekanntes Beispiel: "Grippeimpfung" wurde zumindest damals, großflächig empfohlen. In der Realität jedoch war es nicht sonderlich wichtig. Eine Corona-Impfung jedoch ist äußerst sinnvoll, zumal ein dennoch erfolgender Krankheitsverlauf dann deutlich abgemildert ist - ohne jetzt eine politische Diskussion lostreten zu wollen.

Ich versuche zu sondieren was eher zu "Ja, bitte unbedingt" und "naja, wäre nice wenn, aber auch nicht schlimm wenn nicht". Denn was man nicht vergessen sollte: Die Impfmöglichkeiten im Ausland sind teils sehr dürftig. Ein konkretes Beispiel aus Georgien: Obwohl es dort FSME-versuchte Zecken gibt, gibt es im gesamten Land(!) keine FSME Impfung - zumindest habe ich in 2 Impfzentren in Tiflis nachgefragt. Vielleicht hätte ich in einer Privatklinik nachfragen sollen, aber auf die Idee kam ich damals nicht.

Und ja, wir sind häufig in relativ engen Kontakt mit Einheimischen - gegessen wird z.B. fast ausschließlich von gemeinsamen Tellern - Für mich gar kein Problem.

Was das MicroPur angeht: Danke für den Tipp, das war mir nicht bewusst. Allerdings habe ich recherchiert, dass das darin gelöste Silber gar nicht gut für den Körper ist. Also eher was für den reinen Notfall, dann wäre es das geringere Übel.

Bezüglich Malaria: Kann man Malarone problemlos in der Apotheke erhalten, zumindest in Malaria-gefährdeten Ländern?
sysiphus
Beiträge: 394
Registriert: Mi 28. Dez 2022, 16:18

Re: Risiko schwerer Infektionen bei Langzeitaufenthalten in afrikanischen Tropen

Beitrag von sysiphus »

Arakis hat geschrieben:
Mi 1. Feb 2023, 10:43
Ich habe schon mal ein wenig rumgefragt, auch in einer Apotheke (lediglich um dort weiter zu fragen), aber Gelbfieber ist den meisten kein Begriff bzw. verweisen pauschal auf die nächstgrößere Stadt. Nun ja, ich möchte ungern tagelang "Kilometer fressen".


Bezüglich Malaria: Kann man Malarone problemlos in der Apotheke erhalten, zumindest in Malaria-gefährdeten Ländern?
Fievre jaune ist in Afrika durchaus ein Begriff. Die Impfung wird man allerdings nicht bei jedem Arzt (bzw. Station) bekommen. Es muss ein autorisierter Arzt sein (meist Tropenspezialist, oft im entsprechenden Institut), denn diese Impfung ist besonders und kann nicht zugleich mit anderen verabreicht werden, wird auch unbedingt im Impfpass dokumentiert. In der Vergangenheit gab es einige Unsicherheit wegen der erreichbaren Immunität. Generell sollte sie alle 10 Jahre erneuert werden. Inzwischen hat die WHO jedoch erklärt, Auffrischungen der bestehenden Gelbfieber-Impfungen seien nicht nötig! Ein Faktor, den jedoch noch immer nicht alle Grenzkontrollen kennen.

Malaria und entsprechende Medikamente sind in Afrika oft besser bekannt als in Europa. Sie wird schnell und zuverlässig getestet und ebenso zuverlässig behandelt, wenn man nach Symptomen SOFORT konsultiert!

Allgemein kann man davon ausgehen, dass Einheimische ihr Essen (wenn sie denn die nötigen Mittel haben) so zubereiten, dass auch der Reisende ohne Risiko mitessen kann; z.B. Fleisch immer durchkocht/gebraten usw.
Probleme kann es beim Wasser eher geben. Unbedingt überall auf Eiswürfel verzichten, da hier unangenehme Unreinheiten nicht so selten sind.
Im Übrigen kennst Du sicher den alten Globetrotterspruch: Boil it, cook it, peel it - or leave ist!
Ulli Dorn
Beiträge: 134
Registriert: Mi 30. Jan 2008, 09:40

Re: Risiko schwerer Infektionen bei Langzeitaufenthalten in afrikanischen Tropen

Beitrag von Ulli Dorn »

Was das MicroPur angeht: Danke für den Tipp, das war mir nicht bewusst. Allerdings habe ich recherchiert, dass das darin gelöste Silber gar nicht gut für den Körper ist. Also eher was für den reinen Notfall, dann wäre es das geringere Übel.
Wegen der Silberionen musst du dir keine Gedanken machen. Denn diese Micropur oder Certisil Variante nützt dir überhaupt nichts. Sie verlangsamt nur die erneute Verkeimung von sauberem Wasser. Willst du dagegen Wasser desinfizieren, benötigst du die entsprechenden Chlor-Präparate. Steht auch ausdrücklich in den jeweiligen Packungsbeilagen. Alternativ kann man sein Wasser natürlich auch selber filtern, z. B. mit den Produkten von Katadyn.

Mich verwundert ein wenig der Zeitpunkt deiner Nachfragen. Ihr wollt Afrika auf der Westroute durchqueren und macht euch erst jetzt in Marokko Gedanken über eventuell notwendige oder wenigstens sinnvolle Vorsorgemaßnahmen? Wenn euch in dieser Hinsicht noch etwas fehlt solltet ihr das wenigstens in Marokko erledigen. Die Situtation wird weiter südlich nicht besser!

Gruß & gute Reise

Ulli
Benutzeravatar
Peter D
Beiträge: 779
Registriert: Mo 10. Dez 2007, 16:45
Kontaktdaten:

Re: Risiko schwerer Infektionen bei Langzeitaufenthalten in afrikanischen Tropen

Beitrag von Peter D »

Ulli Dorn hat geschrieben:
Mi 1. Feb 2023, 13:05
Was das MicroPur angeht: Danke für den Tipp, das war mir nicht bewusst. Allerdings habe ich recherchiert, dass das darin gelöste Silber gar nicht gut für den Körper ist. Also eher was für den reinen Notfall, dann wäre es das geringere Übel.
Wegen der Silberionen musst du dir keine Gedanken machen. Denn diese Micropur oder Certisil Variante nützt dir überhaupt nichts. Sie verlangsamt nur die erneute Verkeimung von sauberem Wasser. Willst du dagegen Wasser desinfizieren, benötigst du die entsprechenden Chlor-Präparate. Steht auch ausdrücklich in den jeweiligen Packungsbeilagen. Alternativ kann man sein Wasser natürlich auch selber filtern, z. B. mit den Produkten von Katadyn.

Mich verwundert ein wenig der Zeitpunkt deiner Nachfragen. Ihr wollt Afrika auf der Westroute durchqueren und macht euch erst jetzt in Marokko Gedanken über eventuell notwendige oder wenigstens sinnvolle Vorsorgemaßnahmen? Wenn euch in dieser Hinsicht noch etwas fehlt solltet ihr das wenigstens in Marokko erledigen. Die Situtation wird weiter südlich nicht besser!

Gruß & gute Reise

Ulli
Bin ich ein blutiger Laie und Erstbefahrer/Afrika dann tippe ich in Google wenigstens ein:
1.Reisen Afrika Wasseraufbereitung
2.Reisen Afrika Impfprophylaxen, oder ich ruf das Tropeninstitut an und die sagen mir welche Malaria-Prophilaxe in Mali, Südmauretanien etc gerade erforderlich ist, weil das ändert sich ständig wegen der Anpassung/Mücken..

3.Parasitengefahren jeweilige Afrikaländer,

Das sind die Mindestbasics..

1978, Nigerfluss im Niger...,
einer von uns sagt das er natürlich so klug ist und die 1,5m stilles Uferwasser zum baden überspringt, weil er keinen Bock auf Bilharziose hat.
Bevor ich ihm zurufen konnte, wie er es dann wohl anstellt vom Wasser aus in 1m Tiefe die 1,5m zurückzuspringen, war er auch schon drinnen.
Er hatte Glück, nichts passiert, aber er war psychosomatisch voll in Reaktion und 1 Stunde lang juckte es ihm überall, obwohl er nix hatte..

ein Österreicher war vor einigen Jahren in Nordmali in etwa so unterwegs wie die Dorns und hatte sich jene Micro-Fadenwürmer eingehandelt die in Augen geh'n und man erblindet.. Die Geschichte war in den namhaften Zeitungsmedien zu lesen..

gruß Peter
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
Surfy
Beiträge: 585
Registriert: Mo 30. Mai 2011, 12:50

Re: Risiko schwerer Infektionen bei Langzeitaufenthalten in afrikanischen Tropen

Beitrag von Surfy »

Die wichtigesten Punkte:

- Stichfeste Kleidung
- Kleidung imprägnieren
- Mückenschutz
- Mosquite freies Schlafstelle (oder die allabendlich jagt nach den Biestern im Auto & Zelt)

Ich habe zu unserer diesbezüglichen Risikominimierung auf unserer Transafrika auch schon detaillierter gebloggt.

Fast am wirksamsten und auch am praktischten ist die Anpassung des Lebensrhytmus. Abends draussen sein mit Licht ist je nach Region eine wahre Plage, man wird beflattert und bekrabbelt. Ist da noch eine kleine Lichtquelle wie ein Laptop - fleicht und kreucht es wirklich arg.

Die Sonne brütet einem am Morgen eh aus dem Bett, da ist es am praktisch beim Eindunkeln schon gegessen zu haben, abgewaschen und in der Dämmerung ins Zelt oder Auto zu krabbeln und früh zu schlafen. In der Nacht sind zumindest die Mücke nicht ganz so aktiv, dh der Toilettengang ist entspanner als beim Eindunkeln. Das gilt für den Urwald im speziellen, da hat es mich tagsüber beim Pinkeln am Pillermann erwischt mit dem Pieks. Dort hatte ich keinen Mückenschutz aufgetragen :lol:

Draussen am Lagerfeuer ohne andere elektrischen Lichtquellen geht aber ganz gut. Beim Reisen war unser vorgehen am einfachsten zu praktizieren. Traf man auf andere, war man z.B. in einer Location wie dem Sleeping Camel oder Hippocamp sitzen dann die ganzen Leute im T-Shirt und kurzen Hosen und man selber schwitzt in langen Klamotten, oder ist der einige der in einer Deet-Wolke schwebt. Aber ja, die einen haben auch 6x Malaria auf einer Transafrika - und die anderen keine Vorfälle.

Wasser filtrieren (wir hatten einen 3 Stufigen Filter mit Sediment, Aktivkohle und USV-C bestrahlung verbaut - und haben den Tankinhalt zusätzlich mit Silbervlies konserviert. War aber dafür gedacht aus Seen und Bächen Trinkwasser generieren zu können, von 2-3 Wochen im Congo auf einer schlammigen Passage fest zu stecken - ohne Einkaufsoption, schien uns keine ausschliessbare Möglichkeit zu sein.

Nicht in jeden Fluss / See reinzuspringen, scheint auch ein sinniger Tip zu sein, dann lieber mal ein paar Tage am Meer verbringen.

Surfy
Susan66
Beiträge: 17
Registriert: So 21. Mär 2021, 13:17
Wohnort: Bignasco Ticino

Re: Risiko schwerer Infektionen bei Langzeitaufenthalten in afrikanischen Tropen

Beitrag von Susan66 »

Hallo Reisender
Hast du deinen Hund dabei?
Der sollte unbedingt eine Nexgard Tablette einnehmen oder was ähnliches, spätestens wenn du im Senegal , sprich Tropenklima unterwegs bist.
Ansonsten ist die Gefahr gross, dass er sich mit Mangowürmer ansteckt.
Gelbfieber würde ich auch besser in Marokko erledigen( Agadir), wüste nicht wo es in Nouakchott einen spezial Arzt dafür gibt.
Viel Glück
Susan
Arakis
Beiträge: 62
Registriert: Di 19. Dez 2017, 03:46

Re: Risiko schwerer Infektionen bei Langzeitaufenthalten in afrikanischen Tropen

Beitrag von Arakis »

Ja, wir haben einen Hund dabei. Vielen lieben Dank für den Hinweis mit den Mangowürmern bzw. Mangofliegen. Wird auf jedenfall beherzigt :-)
Ulli Dorn
Beiträge: 134
Registriert: Mi 30. Jan 2008, 09:40

Re: Risiko schwerer Infektionen bei Langzeitaufenthalten in afrikanischen Tropen

Beitrag von Ulli Dorn »

Na, dann hoffe ich das wenigstens der Hund geimpft ist! Oder wollt ihr das auch erst in Maroko / Mauretanien machen?

Gruß

Ulli
Arakis
Beiträge: 62
Registriert: Di 19. Dez 2017, 03:46

Re: Risiko schwerer Infektionen bei Langzeitaufenthalten in afrikanischen Tropen

Beitrag von Arakis »

Hund hat alle Impfungen die man braucht um von Ukraine/Türkei in die EU einzureisen. Und der Tierarzt in Deutschland hat beim umschreiben des Heimtier Ausweises von Ukraine zu EU noch was geimpft, weiß aber gerade aus dem Kopf heraus nicht was. Entwurmt wird regelmäßig.
Antworten