Manche freilich müssen drunten sterben

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Sahara-Club e. V.
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Manche freilich müssen drunten sterben

Beitrag von Sahara-Club e. V. »

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Wir freuen uns, eines der Standardwerke der Reiseliteratur der 80er und 90er Jahre anbieten zu können. Die Rechte zum Druck wurden vom Autor erteilt. An dieser Stelle vielen Dank an alle, die das möglich gemacht haben. Insbesonder dem Ehepaar Sechtig und Hans Peter Hauschild, der das Projekt initiiert hat.

Das Buch befindet sich momentan im Druck und wird pünktlich zum Sahara-Club-Treffen fertig sein.


Gewinne aus dem Verkauf gehen einem gemeinnützigen Projekt in Afrika zu. Wir werden berichten.
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Alexander
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Buchtipp | Manche freilich müssen drunten sterben - Rezension von Hans Peter Hauschild

Beitrag von Alexander »

Rezension von Hans Peter Hauschild:
Birger Sechtig erlebt die Sahara auf eigene Weise.
Seine Begegnung mit dem Tod ist der Inhalt des sprachlich und inhaltlich eigenwilligen Buches, dem zwei Erlebnisse des Autoren in den Jahren 1983 und 1984 zu Grunde liegen.
Der Leser findet hier keine Reiseberichte in der üblichen Form, sondern liest hauptsächlich über die eigene Reflexion des Autoren, der damit versucht, zwei schreckliche Erlebnisse zu verarbeiten.

Im ersten Teil (Titel: In Atei) findet der Autor, der mit seiner Frau allein in einem Geländefahrzeug die große Wüste entlang der Grenze zwischen Algerien und Niger in Ost- West Richtung durchquert, in der Nähe von In Atei ein Fahrzeug und zwei Tote.
Im Zustand zwischen Grauen und nüchterner Überlegung versucht er das Geschehen zu verarbeiten, das Notwendige zu tun, aber alles möglichst intellektuell distanziert.
Spannung pur begleitet den Leser bei der Lektüre dieser Erzählung, die für jeden Saharareisenden Pflicht und Warnung zugleich sein sollte.

Cap d'Arguin ist der Titel des zweiten Teils, eines Berichts über den aus Leichtsinn selbstverschuldeten Verlust des Fahrzeugs an der gefährlichen mauretanischen Atlantikküste.
Nach nüchterner Analyse der Katastrophe bleibt dem Autoren und seiner Frau nur eine Überlebenschance: der nächtelange Fußmarsch durch die menschenleere Wüste in Richtung des Brunnens Bir el Gareb.
Wie menschliche Gier dann nach der erstaunlichen Rettung doch noch in den Abgrund führt, macht auch diesen Teil des Buches zu einer Gruselgeschichte ersten Ranges.
Gerade Mauretanien als heutiges Hauptziel- und Durchgangsland für Westafrikareisen ist immer noch eine Gegend in der die Gefahr lauert und besonders hier gilt die alte Weisheit: In der Wüste macht man jeden Fehler nur einmal ...
Gerade wenn alles so einfach erscheint, beginnt der Leichtsinn und dann kommt man dem Titel des Buches gefährlich nahe.

Fazit: Wer dieses Buch auslässt, verpasst wohlmöglich den wichtigsten Teil der Vorbereitung auf seine Saharareise.
Grüsse
Alexander
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Wolfgang K
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Re: Manche freilich müssen drunten sterben

Beitrag von Wolfgang K »

Es ist sicher eines der besten Bücher zum Thema Wüstenreisen. Tolle Sache, dass sich jemand die Mühe macht das lange vergriffene Buch wieder auf zu legen.

Dann habe ich die Möglichkeit mein "verliehenes" :wink: Exemplar wieder zu ersetzen.

Grüße
Wolfgang
Sahara-Club e. V.
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Re: Manche freilich müssen drunten sterben

Beitrag von Sahara-Club e. V. »

Der Verkaufserlös geht an den Verein Tikaré
Über die genaue Spendenverwendung werden wir berichten.

Wer das Buch schon vor dem Sahara-Club-Treffen haben möchte, kommt zum Afrika-Fest nach Lißberg :)

Viele Grüße

Angelika
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Birgitt
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Rezension | Manche freilich müssen drunten sterben

Beitrag von Birgitt »

Bei herrlichstem Spätsommerwetter habe ich gerade draußen liegend in der Sonne die letzten Seiten gelesen - besonders bei Teil 2 habe ich jeden Satz aufgesaugt und versucht, mich selber in die missliche Lage zu versetzen, überlegt, ob ich es geschafft hätte, genau so ruhig und besonnen vorzugehen.

Ich kann jedes einzelne der Gefühle nachvollziehen, die hier so hautnah beschrieben werden.

Ein sehr eindrucksvolles Buch!
Birgitt
Chrigu
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Re: Manche freilich müssen drunten sterben

Beitrag von Chrigu »

hmm
klingt äusserst spannend!

*auch lesen will*!

Kann man das auch bestellen?
Ich wäre sehr interessiert daran! Auch wenn ich sonst kein grosser Leser bin.

Gruss Chrigu
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Birgitt
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Buchtipp | Manche freilich müssen drunten sterben - Bestellmöglichkeit

Beitrag von Birgitt »

Guten Morgen Chrigu,

ja, du kannst das Buch bestellen, entweder
  • direkt beim :arrow: Sahara-Club per email info@sahara-club.de (Preis 14 € inkl. Porto und Verpackung innerhalb DE)
  • oder alternativ auch :arrow: hier (Preis und Versandkosten bitte nachschauen).
Mit der richtigen Lektüre kauen sich Bienen um so besser ;-)

Gruß an dich
Birgitt
Christoph
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Re: Manche freilich müssen drunten sterben

Beitrag von Christoph »

Gratulation und danke an alle, die eine Wiederauflage dieses Klassikers ermöglicht haben !

Vor zig Jahren haben wir von einem Bekannten aus Deutschland ein Exemplar geschenkt bekommen. Die ersten Seiten waren für mich mit den vielen Metaphern eher ungewöhnlich zu lesen und ich dachte mir, was soll das :roll: !
Dann aber habe ich das Büchlein in einem ausgelesen und das mittlerweile schon zum vielfachen Mal. Ein weiteres Exemplar habe ich mir übrigens antiquarisch über das Internet besorgt, die Besonderheit daran liegt, dass es mit einer Unterschrift des Autors Birger Sechtig versehen ist. Vielleicht bestelle ich mir in Kürze auch noch ein drittes Exemplar von der Neuauflage, dann muss ich mich wohl bei der anonymen Selbsthilfegruppe der "Und manche freilich müssen drunten sterben"-Sammler anmelden :mrgreen:

Christoph
Chrigu
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Re: Manche freilich müssen drunten sterben

Beitrag von Chrigu »

Birgitt hat geschrieben:
So 23. Aug 2009, 10:11
... ja, du kannst das Buch bestellen ...

... Mit der richtigen Lektüre kauen sich Bienen um so besser ;-)
Moin Birgitt! :wink:

Sehr gut! Danke für die Info!

Hmm, beim Bücher lesen kaue ich eher weniger Bienen. Da nehme ich M&M's. Pro Seite immer nur eins. :)

Gruss an Dich zurück!!
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Kuno
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Re: Manche freilich müssen drunten sterben

Beitrag von Kuno »

...bin mit lesen gerade auf den letzten Seiten angelangt. Kann's nur jedem empfehlen :!:
Chrigu
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Re: Manche freilich müssen drunten sterben

Beitrag von Chrigu »

Meine Worte.
Obwohl, der Einstieg ist mehr als speziell geschrieben. Aber was der Verfasser einem sagen will, hat er mit seiner gewählten Wortwahl genau vermittelt.

Meine Empfehlung...
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Kuno
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Re: Manche freilich müssen drunten sterben

Beitrag von Kuno »

Das war noch alles ohne GPS und Ortsdatenbank :!:
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Re: Manche freilich müssen drunten sterben

Beitrag von Franz (UNI)Murr »

Kuno hat geschrieben:
Sa 7. Nov 2009, 10:57
Das war noch alles ohne GPS und Ortsdatenbank :!:
Hallo Forum,

nach dem mir Angelika das Buch vorgestern mitgebracht hat, musste ich es sofort lesen.
Der erste Teil berührte mich besonders, weil mir Ähnliches 1983 in der selben Ecke auch passiert ist. ein VW- Bus mit Familie. Die zwei Eltern und ein Kind. Tod wahrscheinlich durch überdosis Schlaftabletten. Ich habe es nicht den algerischen Behörden gemeldet, sondern in DE die Angehörigen benachrichtigt.
Ich wurde nach diesem Erlebnis sehr kleinlaut und fahre seither mit hohem Sicherheitsstandard. Manchmal träume ich noch davon.

Diese 140 Seiten sollten in jedem Reiseführer als erstes Kapitel stehen.

@Kuno, der Nervenkitzel war, dass wir jeden Abend uns relativ sicher waren, wo wir sind. Aber eben nur relativ sicher. :wink:
Die Route wurde immer mit Auffanglinie gewählt, die relativ große Winkelfehler zuließ, oder mit eindeutigen Landmarken.
Manchmal wurde auch klar, dass der Maßstab 1:200.000 verdammt groß ist, wenn eine Landmarke bestimmt werden muss.

Gruß

Franz
Der Mensch braucht zuweilen etwas Wüste. Das Sein in der Wüste ist wie Yoga für meine Seele.
Andrea W.
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Buchtipp | Manche freilich müssen drunten sterben - Restexemplare

Beitrag von Andrea W. »

Hallo Zusammen !

Wer noch ein Buch haben möchte, bitte melden.
Wir haben noch einige Exemplare, die aber sicher bald vergriffen sein werden.

Meldet Euch bei mir oder schickt eine mail an info@sahara-club.de

Viele Grüße

Andrea
kaoz
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Re: Manche freilich müssen drunten sterben

Beitrag von kaoz »

Wow - habe dieses Buch gerade thematisch ansatzweise passend auf einem Flug nach Kapstadt und zurück verschlungen. Faszinierend, vor allem die Beschreibung des emotionalen "Innenlebens" während der Erlebnisse.

Könnt ihr vielleicht noch vergleichbare Bücher oder Berichte empfehlen? Habe Blut geleckt, will mehr!

P.S.: Sorry für das Exhumieren dieses alten Threads, aber er ist ja eh angepinnt, da ist das hoffentlich OK?
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