Ferdinand1 hat geschrieben: ↑Mi 3. Sep 2025, 20:29
Peter D hat geschrieben: ↑Di 2. Sep 2025, 21:52
Aber wer hatte mit 29 jahren schon eine 16mm Kamera....
Gut, der GG war im Alter von 35 mit einer (aus dem Bekanntenkreis geliehenen) 16mm Kamera unterwegs - 1980 - also bereits 3-4 Jahre vor Dir (mit 8mm):
https://av.tib.eu/media/27444
Ja, leihen kann ich mir alles.. und mit 35 hatte ich dann als Banker mit 17 Gehältern im Jahr schon eine Leica..
Nach der fertig absolvierten Uni als Endzwanziger hast eben noch nicht allzu viel.., da sind 5 Jahre später Welten...
Aber ich hatte mir was geliehen was mit 35 ebenso unmöglich gewesen wäre..
Da wir bei der Atlantik-Nil (durch teilw. unbekanntes Gebiet) eine Koordinatengenauigkeit von so um die 60-100m erreichen wollten, war das 1983 nur mit Thedolit möglich..
Ich ging aufs Vermessungsinstut und legte meine Reisemappe vor: gehns da rein, da sind 9 Regale, suchen sie sich was aus zum leihen, wir empfehlen Zeiss mit 4 Libellen, 3 Hauptlibellen und eine Versichersungslibellen.
Alte Reisen = alte Nav-Geräte
Hier ist er, Zeiss, 4 Libellen, 1982, mit einer Genauigkeit von bis zu 60m..
Den Sextanten Cassens&Plath mit künstlichem Horizint (nur eine Libelle, Genauigkeit 600m) hatte ich mir allerdings schon damals geleistet.
24500 Schilling, das waren damals 1800 Euro, die damals allerding den 8-fachen Wert darstellten im Vergleich zu heute..
Und so sieht die Navarbeit am Papier aus..
Ich hatte anfangs keinen HP, erst später, wir hatten HO-Tabellen, weiß nicht ob euch das was sagt..
Ich kenne hier im Forum niemand der mit sowas arbeitete..
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen