Unsere grosse Reise rund um Afrika

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Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

und weil's so schön war, gleich noch ein paar Fotos aus Äthiopien

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so, nun ist aber genug, sonst artet es noch in Arbeit aus und die bezahlt hier unten eh niemand :wink:

Grüsse aus dem, im Moment 36° warmem, Arba Minch/Äthiopien

Turi und Stina
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Hallo Wüschigemeinde

jetzt artet es doch noch in Arbeit aus, hab noch ein paar schöne Fotos gefunden, die ich euch nicht vorenthalten will


Markt in Konso

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und die Bierbrauerei
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dann in der Beiz, die hatten es alle schon lustig, am vormittag :!:
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und unser selbsternannte Guide in Konso
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so jetzt ist endgültig genug

Gruss Turi
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Alexander
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Alexander »

Hallo Turi,
Turi hat geschrieben:Gibt es gar keine Möglichkeit, dann müssen sie uns halt in Ägypten behalten bis es eine Lösung gibt :h:
Das ist doch mal eine Aussage. 8)

Viele Grüsse und gute Reise wünscht
Alexander
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Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »


Unsere grosse Reise rund um Afrika

Äthiopien Teil 2

Arba Minch verlassen wir in Richtung Norden über Chencha , dem Zentrum der Dorze, früher ein Kriegervolk, heute Ackerbauern und bekannt für ihre Baumwollwebereien, die man an der Strasse besichtigen und kaufen kann,
nach Boreda einer Nebenstrasse bzw. Piste, die weiter in die Berge führt,.
Die Hütten und Zäune an der Strecke werden kunstvoll aus Bambus, der in Streifen geschnitten wird, geflochten.
Ein lohnenswerter, kleiner Umweg .

Rund 30 km weiter und wir waren in Sodo , übernachten wieder einmal in einem
Bekele Mola Hotel N 06° 51. 816 E 037° 45.786
auf dem Parkplatz.

Ein vernünftiges Restaurant konnten wir in der Stadt nicht finden, so versuchten wir es im Hotel.
Das Essen war so besh….. wie die Toiletten, die Dusche funktionierte auch nicht.
Dafür war ein Spaziergang in der Stadt umso erfolgreicher.
Der Markt, ohne Guides, war absolut sehenswert, Äthiopien wie man es sich vorstellt.
Wir, umringt von einheimischen Händlern, die uns ihr Warenangebot anpriesen und alles zu fairem Preis.
Man wird zwar von den Halbwüchsigen immer wieder angequatscht, aber mehr auf die lustige Art, da sollte man damit umgehen können, in diesem Land.

Über Shashemene zum Sodasee Kangano Heyk, der zwar durch das braune Wasser nicht gerade zum Baden einlädt, wir taten es trotzdem und waren positiv überrascht.
Das Wasser war sauber und sehr erfrischend.
Die Karkaro Beach Campsite N 07° 35. 842 E 038° 41. 646 war auch wieder sehr rudimentär ausgestattet, Trockentoilette in bedenklich wackeliger Blechhütte, Dusche gab es keine.
Da wir jedoch unsere Erfrischung und Pseudodusche im See geniessen konnte war sie zu verschmerzen.
Die Strasse zog sich durch, wie meist in Äthiopien, durch bergige Landschaft, im Moment sind die Felder abgeerntet, überall wird auf altertümliche Art, mit ein paar Ochsen die im Kreis laufen, gedroschen, das Stroh wird schön zu, den Rundhütten gleichen Haufen, aufgeschichtet.

Auf und neben den Strassen, Esel, Rinder, Schafe, Geisen und vor allen Dingen Menschen.
In Zibei nach Westen bis Butajira und dann wieder in Richtung Norden zu den Stelen Graved Stelaes in Tija.
Die Stelen sind Steinsäulen an ehemaligen Grabstätten mit in den Stein gehauenen Formen von Dolchen und anderen Verzierungen.
Nach Bezahlung des Eintrittspreise und der Besichtigung gingen wir noch in die Stadt um den traditionellen äthiopischen Kaffee in einem kleinen Strassencafè zu geniessen.
Danach konnten wir, nach einiger Überredungskunst und Bezahlung von 200 Birr an einen Pseudo Nachtwächter, der die ganze Nacht nicht zu sehen war, auf dem Parkplatz übernachten.

Nun kam ein spannender Teil in Äthiopien, die Fahrt nach Addis Abeba, eine einzige grosse Baustelle, die Umleitungen und auch sonst die Strassen sind praktisch nicht ausgeschildert.
Die Autofahrer müssen ihren Triubut zollen, für den Neubau der S-Bahn durch die Chinesen.
Auch sonst ist hier alles am bauen, keine Strasse ohne Baustelle, überall neue Hochhäuser und dazwischen Pisten als Umfahrungen.
Eine kleine Herausforderung, aber machbar.

Weiter nach Westen an den Mt. Wonchi, bei Ambo zweigt die Strasse nach Süden.
Erst Bruchstücke des verbliebenen Asphalts, dann grobe Steinpiste und dass es nicht langweilig wird FechFech Teilstücke mit tiefen Löchern.
So zieht sich die Piste 27 km durch eine traumhafte Bergwelt mit fantastischer Aussicht bis auf
3300 m.
Wieder ein wenig bergab landen wir schliesslich bei 3110 m am oberen Rand des Wenchi Kraters
Zuvor wieder einmal grössere Diskussion mit dem Zahlmeister der Oeco Reserve.
Unsere Freunde Therese und Daniel waren schon am Platz.
Beginnend mit, 600 Birr für Guide, 200 Birr Eintritt, 50 Birr Parking und 100 Birr für’s Camp.
Die spinnen komplett, wir brauchen keinen Guide, parken tun wir logischerweise auf dem Camp, da wir ja im Chischtli schlafen.
Nach langem Gezedere haben wir uns dann auf die 300 für’s Camp und Eintritt geeinigt, den Guide, den wir angeblich brauchten hatten Therese und Daniel schon bezahlt und wir konnten splitten.
Auf die 5 Stündige Rundwanderung um den See haben wir in dieser Höhe verzichtet, die Luft war auch ohne schon dünn genug.
Ein Blick auf den Kratersee und die Inseln darin haben uns dann, für die wieder mal fehlende Dusche und das Vierecklochklosett, entschädigt.

Am nächsten Tag , wieder nach Addis, eine Nacht im
Bell Air Hotel N 09° 01. 855 E 038° 36. 508
vor dem von uns gemietetem Zimmer, auf dem Parkplatz, übernachtet.
Das Zimmer kostete 300 Birr, für 200 Birr konnten unsere Freunde und wir dort übernachten, heisse Dusche und saubere Toilette inkl. und sauberes Wasser konnten wir auch noch bunkern.
Wenn man den Platz findet, ist in der Nähe der indischen Botschaft, so ist er absolut zu empfehlen.
Auch im Zimmer schlafen wäre problemlos möglich gewesen, alles war sauber, das Personal freundlich und die Nacht sehr ruhig.

Einen Supermarkt zu finden ist in Addis auch nicht gerade einfach, 4 km vom Bel Air wurden wir fündig und einen funktionierenden ATM, nach längerer Suche, wurde auch noch gefunden.
In Äthiopien gibt es sehr guten Kaffee, nur finden muss man ihn, will man gerösteten und gemahlenen Kaffee muss man schon in einen Supermarkt in Addis, auf dem Land wurden wir nirgends fündig.
Raus aus der Stadt, wieder durch ewige Baustellen und Umleitungen.

Richtung Norden nach Debre Libanos, an vielen Kuhställen und unendlich vielen abgeernteten Feldern vorbei.
Die Milch und der Joghurt kommt anscheinend ausschliesslich aus der Gegend nördlich von Addis, hier sieht man auch die schwarz/weissen Kühe mit prallen Eutern.
Wir fuhren zur Debre Libanos Kirche hinunter, vorbei an hunderten von Bettlern, Behinderten und Kranken, ein fürchterlicher Anblick.
An der Kirche, vor dem Tor angekommen , wollte Daniel ein paar Fotos schiessen und den Obolus dafür entrichten, wir hatten keine Lust mehr zu sehen.
Ein Mann mit einem alten Karabiner meinte, er müsste aber für uns alle 4 den Eintritt und die Fotogebühr bezahlen.
Wirklich alles Gauner.
Hier wären auch noch die Überreste eines alten Forts der Italiener gewesen, die in den 40er Jahren hier um die 320 Mönche erschossen haben, nur verging uns unter diesen Voraussetzungen die Lust auf eine Besichtigung, auch die angeblich heilige Quelle, die hier von den vielen Pilgern besucht wird, haben wir in weiser Voraussicht ausgelassen.

Alles hat aber 2 Seiten, wieder auf der Höhe angekommen, fuhren wir durch das Tor des
Etio German Guesthouse N 09° 43. 915 E 038° 48. 950
Und erlebten eine positive Überraschung, mit Blick in das Tal hat hier Anette mit ihrem verstorbenen Mann ein vorbildliches Plätzchen geschaffen.
Ein schönes Restaurant mit Aussicht, sauber Platz und Toiletten, höchstens die fehlende Dusche wäre zu bemängeln.
Hätten wir ein Häuschen gemietet hätten wir die auch gehabt, da wir aber in Addis ausgiebig duschen konnten, sollten wir wieder 2 bis 3 Tage ohne auskommen.
Hier konnten wir auch wieder Injera essen, 4 Personen mit 4 Getränken für sage und schreibe
210 Birr, umgerechnet nicht mal 10 Euro, auch die Campsite war mit 100 pro Person iO.
Von hier aus konnten wir dann zur alten, angeblich von den Portugiesen oder was sich später herausstellte , von Ras Darge dem Onkel von Kaiser Menelik, erbaute Brücke, einen Spaziergang machen.

Über die Schlucht des blauen Nils nach Dejen, Debre Markos zur Quelle des blauen Nils.

Auf der ganzen Strecke schrecklich viele Unfälle, Frontalzusammenstoss eines Lastwagens mit einem Kleinbuss, Lastwagen rammt Eselkarren, totgefahrene Fussgänger usw. ein trauriges Bild, trotzdem rasen die Taxis, Busse und LKWs durch die Dörfer, als ob da niemand wäre.

Wir haben uns einmal vorgenommen, die all zu touristischen Ziele auszulassen, leider konnten wir es wieder mal nicht lassen und sind wieder mal in die Falle geraten.
Die Piste ab der Hauptstrasse ist leidlich gut zu fahren.

Am Quellort angekommen, stand schon ein Geistlicher an der Autotür, das erste was er sagte; give me Money, das von einem Kirchendiener in fortgeschrittenem Alter, kein Willkommen oder Hallo.
Auf der Anhöhe ist ein riesiger Tempel im Bau, die Leute sitzen betteln und verwahrlost am Zugang der Baustelle.

Der nächst der kam war der Wächter der Quelle, pro Person 100 Birr bezahlen und dann konnten wir die berühmte Nilquelle besichtigen, umgeben von mehreren dutzend Leuten.
Von 2 Seiten läuft verschmutztes Wasser in einen, von einem Bambuszaun umhüllten Graben, rundherum eine riesige Menge Kanister, ein absolutes Dreckloch und alles andere als ein Besichtigungsort.

Die Bevölkerung ist noch pentetranter als wir sie bis jetzt erlebt hatten.

Bei unserer Rückkehr zum Chischtli, waren alle Scheiben verdreckt und verschmiert.
Zu allem Elend hat mir noch so ein Affe das Kabel zur GPS Antenne abgeschnitten und den vorderen Teil weggenommen.

Der Ort ein absolutes NO GO.

Zurück auf der Hauptstrasse, an mehreren Baustellen vorbei, fuhren wir nach Bahir Dar.
Das Bahir Dar Ghion Hotel gibt es nicht mehr, die ganze Anlage ist geschlossen.
Am PP des Blue Nil Resort N 11° 36. 217 E 037° 23. 675
konnten wir die Nacht verbringen, der Stellplatz war iO, wir mussten ein Hotelzimmer für 53$ buchen und hatten somit Toilette und warme Dusche.
Die Nacht war allerdings nicht so ruhig, in der Nähe war vermutlich eine Disco mit sehr lauter Musik.
Ab 3 Uhr in der Nacht krähten von allen Seiten die Heiligen über ihre Lautsprecher.
Da lobe ich mir den Muezzin, der beginnt erst um 5 Uhr.

Auch hier nochmals vermerkt, die Landschaft ist traumhaft.

Überall entlang der Strasse kleine Häuschen mit Kreuzen oben drauf, davor ein Opferstock und ein selbsternannter Geistlicher mit eine Glocke, der eine Spende erwartet.
Komme mir vor wie in einem Film aus dem Mittelalter.

Die Kinder und vielfach auch die Erwachsenen , lässt man einmal das ewige „give me“ auf der Seite, stehen häufig lächelnd am Strassenrand und winken, hält man irgendwo an, hat Stina immer sofort eine Kinderschar um sich und es wird herzhaft geplappert, das Betteln ist vergessen, erst wenn wir abfahren werden wieder die bettelnden Hände ausgefahren.

Wir hatten erst mal genug von den touristischen Schönheiten und haben uns aufs
Camp von Tim und Kim N 12° 13. 740 E 37° 17. 930
am Lake Tana zurückgezogen.
Hier ist eine schöne, saubere Campsite, mit funktionierenden Toiletten und Duschen und man muss nicht mal einen Guide anheuern um auf dem Platz zu stehen zu dürfen.
Este mal ein paar Tage ausspannen und überlegen, ob wir uns den Lalibela Stress antun wollen oder nicht.
Der See lädt nicht gerade zum Baden ein, er ist sehr verschmutzt.

Betreffend Hunger der Bevölkerung; hier werden die Fische auch in feinmaschigen Netzen gefangen, in den Sudan exportiert und dort zu Tierfutter verarbeitet.

3 Tage relaxen ohne Verkehrslärm und Gelärme der Kirchen und Moscheen.
Von Kim’s Campsite ( Tim ist nicht mehr dort) ,geht es auf der im Bau befindlichen Strasse, resp. der schlechten Piste zurück auf die Asphaltstrasse und dann weiter nach Gondar, einer quirligen Stadt mit vielen Händlern und Märkten.
Wir schlenderten, mehr oder weniger unbehelligt , durch die Strassen,
hier und da ein Schwätzchen, genossen die freundliche Bevölkerung abseits der Touristen,
im Cafè den hervorragenden äthiopischen Kaffee und Süssigkeiten, während Daniel und Therese der Bildung, bzw. den alten Steinhäufen nachgingen.

Wir haben einen Stellplatz auf dem Parkplatz der
Belegoz Pension N 12° 36. 626 E 037° 28. 334 ,
zentral beim alten Kaiserpalast bzw. dessen Ruinen, gefunden.
Das einzige was hier störte war das erbärmliche Gejammer, aus den vielen Lautsprechern der Kirchen, die sind wirklich schlimmer als die Muslime, die können nicht aufhören wenn’s genug ist und machen sich gegenseitig noch Konkurrenz in Dauer und Lautstärke .

Lalibela werden wir doch besuchen, ist ja fast ein Muss, das und noch weitere Erlebnisse unserer Reise beim nächsten Mal.

Gruss aus dem bergigen Äthiopien
Turi und Stina
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

und hier noch viele Eindrücke aus Äthiopien in Bildform


Blutbrustpaviane sie sehen gefährlicher aus als sie sind, sofern sie nicht gefüttert wurden.
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eine der tausenden von Kirchen in Äthiopien
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und immer wieder viele Tiere auf der Strasse
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das tägliche Chaos auf den Baustellen
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hier einer der selbsternannten Priester
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Brücken im Rohbau
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so sehen viele Toiletten aus
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Schlucht des blauen Nils
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die Quelle des blauen Nils :roll:
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Obdachloser am Strassenrand mit all seiner Habe
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die sogenannte Kaktusscheisse
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eine Frau aus dem Volk der Hamer
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Hamer Familie
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beim Kaffee auf dem Markt
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für jeden einen Eimer Wasser für Dusche und WC Spülung, kostet 100 Birr extra

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Stelen, alte Grabsteine
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ohne Worte
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und wieder die Tiere auf der Fahrbahn
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hier die Zutaten für ein Schokimousse, man beachte den von uns beigesteuerten Mixer
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das gängigste Transportmittel in Äthiopien
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und immer wieder Kirchen
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ufff jetzt ist aber genug, am Montag ist wieder Arbeitstag, für die Meisten :wink:


liebe Grüsse Turi
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Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »


Unsere grosse Reise rund um Afrika


Äthiopien Teil 3

Von Gondar nach Lalibela über Gebre Tabor, mit einem
Bushcamp in den Bergen bei Debre Zebit N 11° 48. 032 E 038° 33. 891
wo wir zwar, wie immer Besuch von der Bevölkerung hatten, dank Stinas Unterhaltungsprogramms mit der Jugend, war auch das bald wieder vorbei und wir konnten in Ruhe und ungestört übernachten.
Ab Gashena begann dann, die zuerst schlechte Piste, die später in eine recht gut ausgebaute Gravelroad überging.
Lalibela hat sich alleine schon wegen der Hinfahrt gelohnt, die Bergwelt ist fantastisch.

In Lalibela haben wir in der
Tukul Village Lodge N12° 01. 659 E 039° 02. 463 300 Birr pro Nacht inkl. Wifi
eine schöne und günstige Bleibe gefunden, Dusche und Toilette waren perfekt und der Stellplatz auf der kleinen Wiese ruhig und ohne Belästigungen.

Die Kirchen in Lalibela sind schon erstaunlich, ungewöhnlich für einen Handwerker, dass man ein Haus von oben nach unten baut.
Was die Kirchen selbst betrifft, die sind im Innern ziemlich verdreckt und wenn ich denke, wer da alles ohne Schuhe, auf den vor Dreck stehenden Teppichen herumläuft, da wird mir richtig schlecht.
Die 50 $ für den Eintritt finde ich total überrissen, und die Überdachungen an den Kirchen tragen auch nicht zu meiner Aufmunterung bei.

Angenehm empfand ich hier, im Gegensatz zu vielen Reisenden, die Bevölkerung.
Die Bettelei war selten so wenig wie in Lalibela und auch bei den Rundgängen in den Kirchen wurde man höchstens mal betreffend des Tickets angefragt.
Wir waren ohne Führer unterwegs und hatten absolut keine Probleme, im Gegenteil, hatten wir mal eine Frage so waren die umstehenden immer für eine freundliche Antwort zu haben.

Was ein absolutes Highlight war, das Ben Abena Restaurant.
Therese und Daniel luden uns zu einem feinen Znacht dort oben ein.
Ein überwältigender Rundblick von der Terrasse des Aussichtsrestaurant.

3 Tage standen wir in der Tukul Village Lodge , konnten Wasser auftanken und machten uns dann auf den Weg durch die Berge nach Mekele über Sekota und Korem, bis Korem sehr gute Gravelroad, ab dort mehr oder weniger gute Teerstrasse, teilweise ziemlich wellig aber keine Potholes

Nach Sekota ein Buschcamp bei N 12° 31. 687 E 039° 10. 370
wo Stina wieder mal mit den Schulkindern Faxen machte, aber auch die gingen irgend wann vor dem Eindunkeln mal nach Hause und wir verbrachten wiederum eine ruhige Nacht, in traumhafter Bergwelt.
In Mekele im
Hill Top Hotel N 13° 30. 115 E 039° 29. 208
konnten wir hinter dem Hotel auf einem freien Platz stehen und bekamen für Dusche und WC,
nach Bezahlung von 250 Birr den Schlüssel für ein freies Zimmer.
Auf der schönen Terrasse, mit Aussicht auf die Stadt, genossen wir noch ein feines Nachtessen, inkl. Getränken für 500 Birr, umgerechnet 25 $, da kann man auch nicht meckern.

Mekele ist die Stadt für den Einkauf, hier kann man sich mit fast allem versorgen, sogar einen Käseladen gibt es, nur mit Brot ist es schwierig, allgemein in Äthiopien muss man lange suchen, allerdings wird man dann vielfach auch fündig, zumindest Fladenbrot bekommt man in fast jedem Dorf.

Von Mekele aus suchten wir uns einen Weg in Richtung Danakil Desert.
Über Agula und Bere Ale fuhren wir noch eine Weile in einem Flussbett in Richtung Danakil Depression, kehrten dann allerdings wieder um, da unser VW verloren gegangen ist, sie sind uns dann auf halbem Weg im Flussbett entgegengekommen.
Bis Bere Ale ist die Strasse grösstenteils gute, neue Asphaltstrasse.
Hier leben die Affar, ein angeblich sehr stolzes Volk, wir erlebten sie allerdings als ziemlich penetrante Bettler.
Auf dem Weg dorthin kamen noch mehrere Kamelkaravanen vorbei, in westlicher Richtung mit Salz beladen, in östlicher Richtung mir Tierfutter beladen, aber auch bei denen hat sich das Hand aufheben schon eingebürgert.

Nirgendwo hatten wir so agressive Kinder und Jungendliche als auf dem Weg dorthin erlebt.

Auf dem Rückweg suchten wir uns ein
Buschcamp N 13° 46. 804 E 039. 59. 788
ganz in der Nähe der Strasse.
Zu unserem Erstaunen hatten wir nur von 2 friedlichen Hirten Besuch, die auch recht schnell wieder verschwanden.
Keine Menschenseele hat uns gestört bis zur Abfahrt am nächsten Morgen, das Abendessen und Frühstück konnten wir ohne Störung im Freien geniessen und da wir hier nur auf etwa 650 MüM waren war der Abend und die Nacht mit 30 ° angenehm warm.

Weiter Richtung Norden bis kurz vor Adigrat.
OSM hatte eine Lodge im Navi die
Agoro Lodge N 14° 14. 932 E 039. 28. 886 0 Birr
Bei Anfrage ob wir hier an dem schönen Platz stehen könnten und evtl. eine Dusche und ein WC benutzen könnten, wurde uns, nach vorheriger telefonischer Absprache mit ???? , der Schlüssel für einen der schönen Bungalows ausgehändigt.
Wenn wir nur Dusche und Toilette benutzen wäre, der Aufenthalt gratis, ein seltenes Vergnügen in Äthiopien, mal etwas umsonst zu bekommen.
Habe dann dafür die Zuleitung zur Toilette, die geronnen hat, unter Staunen des Nachtwächters, repariert.
Die Lodge wurde von einer spanischen NGO gebaut und dann der Kommune übergeben.
Hier wurde einmal vernünftig Hilfsgelder, unter Kontrolle, angelegt.



Adigtat nach Axum auf guter Asphaltstrasse, allerdings war Palmsonntag und noch mehr Menschen als üblich auf den Strassen. Die Hauptstrassen waren für den allgemeinen Verkehr gesperrt, da wir jedoch unser Hotel suchten, durften wir fahren,
im Afrika Hotel N 14° 07. 503 E 038° 34. 268
fanden wir im Innenhof eine Bleibe, nicht ruhig aber mit der Möglichkeit zu duschen und auf’s WC, das für 100 Birr pP.
Wir spazierten durch die im Bau befindliche Stadt, überall Baustellen, einschliesslich auf den Strassen, die Jugend ist modern angezogen und am flanieren.
Restaurants und Cafè sind auch vorhanden und gar nicht so schlecht.
Eine Stadt im Umbruch, die Steinhäufen überliessen wir Therese und Daniel, die nach ihrer Rückkehr auch nicht gerade begeistert waren.
Alles liegt kreuz und quer im Stelenpark, vom Bad der Königin von Saba ist auch nicht mehr viel zu sehen.
Um die ganzen Altertümer und Steinbrüche in Äthiopien zu verstehen, muss man fast schon Archeologe sein, mit viel Fantasie, uns sagt die Landschaft und die Bevölkerung eindeutig mehr.
Auch unsere Freunde haben langsam genug davon, einschliesslich von der Bevölkerung.
Man hat viele schöne Begegnungen, die leider alle mit „give me“ enden und teilweise recht agressiv Geld, Pen, Kleider oder sonstige Dinge gefordert werden.

Wir wechseln wieder den Standort.
Von Axum nach Gonder, mit einer Zwischenübernachtung auf halbem Weg
Buschcamp N 13° 16. 662 E 037° 52. 409

Die Teerstrasse endet kurz nach Togo Ber, die Piste zieht sich serpentinenmässig durch die Berge.
50 km teilweise sehr schlechte Piste mit Baustellen und Dorfdurchfahrten , die aussehen wie nach einem Bombeneinschlag.
Danach dann wieder perfekte Teerstrasse bis nach Gonder.
In Gonder wieder mal gutes Brot kaufen, tanken und Chischtli waschen lassen.
Genug Äthiopien, uns zieht es in den Sudan, ein weiteres
Buschcamp N 12° 33. 958 E 037° 05. 380

Hier holte uns dann die Regenzeit ein, kaum eingerichtet, schon goss es wie aus Kübeln, allerdings hörte der Spuk, so schnell er gekommen ist, auch wieder auf.
Hat auch einen Vorteil, es ist nicht mehr ganz so warm und die Zuschauer haben sich verdrückt.

Zu den Buschcamps, wir hatten zwar immer wieder Besucher und Zuschauer, haben jedoch teilweise sogar draussen essen können.
Die Zuschauer sind nach einiger Zeit verschwunden und wir hatten nirgendwo Probleme, die Nächte waren immer absolut ruhig.
Mir persönlich waren die Buschcamps lieber als die Hotels oder Lodges, 2 Ausnahmen, 1 x bei Kim und 1x die Adoro Lodge.
Teilweise ist es schwierig an Brauchwasser zu kommen, dies war in den Lodges und Hotels immer möglich, teilweise an Tankstellen.

Nach weiteren 120 km überquerten wir die Grenze zum Sudan, in der Hoffnung die penetrante bettelnde Menschenmenge wird weniger.

Fazit Äthiopien;
Ein traumhaftes Land, wenn man die Berge liebt, man kann Pässe rauf und runter und kommt von einem schönen Tal in das Nächste, noch schöner, man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Unser Buschcamps waren alle angenehm, wenn auch immer besucht von den Einheimischen.

Die Strassen und Gravelroads sind überwiegend in gutem Zustand und der Verkehr, Gott sei Dank, nicht so gross.

Dieselpreis 80 Eurocent.

Die Strassen sind immer bevölkert, beginnend mit den Schafen, über Esel, Kamelen und natürlich Rindviecher ohne Ende, die ganze zweibeinige Bevölkerung dann doch noch in der Überzahl.
Die Menschenmassen laufen herum wie aufgeschreckte Hühner und man kann sich auf nichts verlassen, mitten auf der Strasse wird umgekehrt, der Esel, der gerade am die Strasse überqueren war wird wieder zurückgeprügelt ohne Sinn und Verstand, usw, absolut chaotisch.
So wie die Leute herumlaufen, so fahren die Busse, Taxis und Tuk Tuks, aufgeschreckt wie Hühner.
Die Unfälle die wir in der kurzen Zeit, bei so wenig Verkehr, gesehen haben sind gravierend.

Für uns Touristen eine angenehme Erscheinung, wir hatten absolut keine Kontrollen der Verkehrspolizisten, haben sie unser Nummernschild erkannt, wurden wir durchgewunken.
Einzig nach dem Grenzübertritt aus Kenia wurden wir 2 Mal angehalten, um unser Papier mit den eingeführten Elektronikartikeln zu zeigen.
Für Selbstfahrer, hat man sich mal an das Chaos gewöhnt, ist Äthiopien ein gut zu bereisendes Land.

Die Weltkulturerben, die wir besichtigt haben, sind überwiegend, wenig bis gar nicht gepflegt, verdreckt, die Gräben versch….en, da auf den weitläufigen Geländen praktisch keine öffentlichen Toiletten vorhanden sind.
Wir haben nach 3 Versuchen auf weitere Kultur verzichtet.
In den Museen sind die Beschriftungen ausschliesslich in Landessprache, die ja fast alle Besucher sprechen??
Soll sich jeder selbst ein Bild machen!
Der Grenzübertritt bei Metema war wiederum easy.
Unsere nicht im Land verkaufte Elektronik wurde kontrolliert, das war’s.
Carnet ausgestempelt, Pass ausgestempelt und schon waren wir im Sudan.


mit den Fotos muss ich mal schauen, hier in Khartoum ist die Internetverbindung wieder mal krottenschlecht

Grüsse aus Khartoum
Turi und Stina
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
thammasat
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von thammasat »

Hallo Turi und Stina,

seid ihr noch in Khartoum? Ich bin ein 25-jähriger Reisender und habe mit meiner 125cc XT Afrika umrundet. Jetzt bin ich allerdings etwas unentschlossen, wie es weitergehen soll. Meine Traumlösung wäre die Fähre von Port Sudan nach Jiddah, dann den Transit durch KSA nach UAE und von dort einen Abstecher in den Oman bevor es dann in den Iran geht.

Mein Problem ist, dass non-residents keine Mopeds in Saudi Arabien fahren dürfen. Daher hatte ich die Idee, mein Moped an/auf einen Overlandtruck zu schnallen und mit anderen Reisenden zusammen den 3-tägigen Transit zu wagen. Ich würde mich selbstverständlich an der Fähre sowie den Spritkosten beteiligen, sodass es eine Win-Win-Situation ist. Zudem habe ich ein Zelt, ich könnte also immer draussen schlafen.

Nun die Frage der Fragen ;) Hättet ihr daran Interesse? Seid ihr noch in Khartoum? Habt ihr eine lokale Handynummer? Wir könnten uns gerne mal auf einen Tee treffen und alles in Ruhe besprechen. Am Sonntag hätte ich zudem die Möglichkeit, den Konsul der Saudischen Botschaft zu sprechen; d.h. wir hätten dann verlässliche Informationen.

Viele Grüsse,
Steven
Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Hallo Steven
Wir hatten lange keine Internetverbindung, Entschuldigung für die verspätete Antwort.
Hätten allerdings auch keinen Platz für ein Moped, sind sonst schon eher übergewichtig unterwegs.
Wir sind in Zwischenzeit in Ägypten.
Die Einreise in Ägypten war ein reines Vergnügen, allen Unkenrufen zum Trotz.
Wir brauchten zwar einiges an Sitzfleisch, am Morgen 8 Uhr nach Wadi Halfa zum Zoll, um 17 Uhr in Abu Simbel auf dem Tempelparkplatz, inkl. Zollabfertigung auf beiden Seiten und Fähre über den Nil.
Ohne Mazar und Kamal wäre das eine längere Prozedur geworden, alle Formulare auf der ägyptischen Seite sind in arabisch geschrieben und diese füllen ein recht grosses Dossier.
Hoffe Du findest eine andere Möglichkeit um weiter zu kommen.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

unsere grosse Reise rund um Afrika

noch ein paar Fotos von Äthiopien
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Restaurant in Lalibela

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und immer wieder neugierige Zuschauer
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Landschaft pur bewirtschaftet bis zum Gipfel

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Afar auf dem Rückweg in die Danakil

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Kirche von Lalibela
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auf dem Weg zur Kirche
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Afar Mädchen die genau wussten was ein Foto wert ist
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Flitzer gibt's auch hier
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Männer auf dem Weg zum Markt, hier ist der Schmuck der Männer immer noch die Flinte :wink:
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Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

und weil das Internet in Ägypten so schnell ist gleich noch der Sudan

Unsere grosse Reise rund um Afrika

Sudan


Die Einreise in Gallabat gestaltet sich auch wieder mal völlig entspannt,
dank dem Visum, das wir in Nairobi …noch erhalten hatten.
Den Pass gestempelt, das Carnet richtig ausgefüllt und mit einem zusätzlichen Permit versehen konnte die Reise in den Sudan beginnen.

Zuerst mal die Roadtax bezahlen, die im übrigen für alle Hauptstecken zu entrichten ist, allerdings relativ keine Beträge , die der Dieselpreis von 50 Eurocent wieder wett macht.
So wie das Klima sich änderte, die Grenze überschritten und wir waren in der Hitze, so änderten sich auch die Bevölkerung.
Alle winken oder zeigen den erhobenen Daumen, kein betteln mehr.
Man sagt den Äthiopiern nach, ein stolzes Volk zu sein, wir haben das anders erlebt.
Wenn man von Stolz reden kann, dann eher von den Sudanesen.

Unser erstes Buschcamp N 14. 01. 698 E 035. 01. 289,
nach Gedaref.
Wir fühlten uns wieder „zu Hause“ in der Wüste, trotz der heftigen Umstellung der Temperatur von in der letzen Nacht in Äthiopien mit 14° und der ersten Nacht im Sudan mit über 30°.
Unsere erste Tagestemperatur mit 43,2° war dann auch nicht ohne.

Im Sudan sind die Leute zurückhaltend, ich gehe, bei Sichtkontakt, erst mal auf die erwartungsvolle Bevölkerung zu.
Die Fragen woher und wohin und was wir hier machen werden, teilweise mit Händen und Füssen, beantwortet.
Wenn ich dann sage, dass wir hier übernachten wollen, kommt immer ein „herzlich willkommen“.
Dann ziehen sie sich wieder zurück und man bleibt absolut ungestört.
Über Gedaref, Wad Madani und dann in den Süden nach Sennar man fährt zwar ziemlich nahe am blauen Nil entlang, bekommt ihn aber nicht zu sehen.
Felder ohne Ende, soweit das Auge reicht, hier wir wird noch richtig Ackerbau betrieben, das Land ist topfeben.
Grosse Maschinen bearbeiten den Boden und werden zur Ernte eingesetzt.

Keine Menschenmassen mehr auf den Strassen und die Tiere sieht man nur als Kadaver am Strassenrand liegen.
Die Strassen sind teilweise mit tiefen Potholes „verziert“ und der Asphalt sehr wellig.
Lastwagen im Auflieger und Hänger so um die 60 to sorgen für den Strassenzustand.

Unser nächstes Buschcamp N 13. 27. 183 E 033° 17. 752
Nach Moya war ein ruhiges Plätzchen hinter den einzigen Hügeln in der Gegend.
Wir haben uns gerade unser Nachtlager eingerichtet bekamen wir Besuch, der wie immer in der Ferne stehen blieb.
Als ich hinging um hallo zu sagen war die Freude über den unerwarteten Besuch gross.
Mir wurde ganz in der Nähe ein Brunnen gezeigt, das Wasser war zwar schön kühl, allerdings ein wenig trüb, alle tranken davon und mir wurde der Becher auch angeboten, ich trank davon mit einem unguten Gefühl, was sich allerdings nicht bestätigte, das Wasser schien einwandfrei zu sein.

Eine wunderbare, ruhige Sternennacht stand uns bevor.

Nach Khartoum immer vorbei am Fluss und den ewigen Feldern.
Khartoum zeigte sich von einer besseren Seite als so manche „Kapital City“
Wir konnten unsere Campsite, die
National Jouth Campsite N 15° 31. 445 E 032° 34. 200
ohne Stop and Go Verkehr ansteuern.
Der Platz erwies sich als guter Ausgangspunkt um uns Alien bei der
Alien Registratur , hier die richtigen Koordinaten N 15° 33. 401 E 032° 33. 188
anzumelden.
Die Dame war dann alles andere als hilfsbereit, jedes Detail musste aus ihr herausgekitzelt werden.
Man braucht das Formular, auf dem bestätigt dann der freundliche und hilfsbereite Chef der Campsite, dass wir dort wohnhaft sind, ohne dies keine Visum von Frau Alien.
Zurück zu Frau Alien, ein Passfoto, eine Kopie des Passes und des Visums.
Dann am anderen Schalter 370 Pfund für unsere Alien Registration bezahlen, dann 70 Pfund am anderen Schalter, für was auch immer dann wieder zu Frau Alien.
So bekamen wir doch tatsächlich das Alienvisum für 2 Monate, juhui.
Frage mich für was ich ein Visum an der Grenze überhaupt brauche, bzw. das Alienvisum?

Ab der Grenze hat sich die Situation betreffend Bevölkerung , Tieren und Themperatur grundsätzlich geändert.
Praktisch keine Leute mehr auf der Strasse und wenn Tiere, dann tod am Strassenrand.
Die Strassen sind recht gut ausgebaut, nur ab und zu ein paar Potholes.
Auch Karthoum ist recht gut zu befahren, der Verkehr ist nicht übermässig dicht und die Strassenverhältnisse auf den Hauptverbindungsstrassen auserordentlich gut.
Weder ein Photopermit noch sonst irgend etwas ist nötig, wurden auch nie nach einem anderen Papier ausser unseren Pässen und der Quittung der Strassenbenutzungsgebühr gefragt.

Geld wecheln am besten auf dem Schwarzmarkt, auch die Banken schickten uns dorthin.
Offizieller Wechslkurs 1 $ - 6,2 Sudanesische Pfund, Schwarzmarkt 8,4
ATMs funktionierten weder mit Master- noch mit Visacard.

Von Khartoum aus zu den Tempels of Naga, bzw. den Pyramiden, wieder mal ein wenig Kultur.
Dort haben wir dann auch auf der Anhöhe, mit Blick auf die Pyramiden gecampt.

Über Ed Damer Karima Dongola immer in Richtung Wadi Halfa.
Am Anfang noch Felder dann aber immer mehr Wüste.
Von Ed Damer nach Karima und weiter nach Dongola führt eine erstklassige Teerstrasse.
Der Umweg lohnt sich, da die Strasse fast nicht befahren ist.
In Karima kreuzt man wieder mal den Nil auf neuer Brücke.

Was uns erstaunt, immer wieder mal an der Strasse ein Bus und LKW Stop mit einem sehr guten Angebot , man bekommt Obst, Gemüse, man kann dort essen oder auch nur Brot und Wasser kaufen.
Tankstellen gibt es zur genüge , mit einem Dieselpreis von umgerechnet 40 Euro Cent und Trink- wie auch Brauchwasser bekommt man an jedem Halt.
Die GPS Koordinaten unserer Camps braucht es nicht, im Sudan gibt es so viele Möglichkeiten zu campen, hat man Wasser und Lebensmittelvorräte gebunkert ist es ein einfaches irgendwo in der Pampa zu stehen.
Man wird nicht belästigt und wenn mal einer vorbeikommt, wird gefragt, woher und wohin und evtl. nach einem nicht mehr benötigten Kleidungstück und schon ist er wieder verschwunden.
Dongola bis Wadi Halfa problemlos auf guter Teerstrasse.
Wadi Halfa ist ein Wüstendorf mit relativ guter Infrastruktur, man kann einkaufen, Essen gehen oder auch nur durch das sandige Dorf bummeln, ganz anders wie viele Grenzorte, entspannt und sicher.
Bei Mazar N 21° 47. 779 E 031° 22. 860
unserem Fixer für den Grenzübergang haben wir dann 2 Tage vor dem Haus gestanden, wurden von seiner Frau mit Tee bewirtet und konnten den schattigen Sitzplatz und die Toilette benutzen.
Am Morgen um 8 Uhr zur Grenze, warten war erst mal angesagt.

Nach ca 3 Std kam Mazar mit unseren Papieren zurück, alles fein säuberlich abgestempelt und diverse Gebühren bezahlt.
Auch noch bei der Ausreise ist man mit den Gebühren erfinderisch,
Custom 150£, Traficpolice 140£, Egypttrans 250£ Exit Tax 242£, wir gaben Mazar 1000 £ umgerechnet ca 140 US $, die Differenz war für seinen Aufwand.
Unsere Meinung, er, wie auch Kamal auf der ägyptischen Seite sind ihr Geld absolut wert.
Haben im Auto gewartet und konnten dann problemlos, ohne irgend welche Kontrollen, ausreisen.

Sudan ein Traumreiseland, wenn man die Wüste liebt und ohne Hotels auskommt, sicher, ohne Belästigungen, keine Korruption, wunderbare Stellplätze in der Wüste und gute Versorgungsmöglichkeit.

Gruss aus Aswan / Ägypten
Turi und Stina
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

unsere grosse Reise rund um Afrika

Fotos Sudan


am NIl

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Polizeitransport zum Einsatz :shock:

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gut bewachte Brücke über den blauen Nil
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im Sandsturm
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die Wüste holt sich das Land wieder zurück

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Buschcamp in absoluter Stille
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Ben Hur lässt grüssen, moderne Streitwagen :lol:
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im Norden des Sudans ist das Goldfieber ausgebrochen, überall Camps und Personen mit Metalldetektoren
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ungarischer Traveller mit alter DKW
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auch hier gibt's eine obere Mittelschicht
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Flugzeugfriedhof in Karthoum
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Gruss aus Assuan

Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Unsere grosse Reise rund um Afrika
Ägypten zum 1.

Mit einem unguten Gefühl, wegen all der schlechten Nachrichten, kamen wir an den ägyptischen Zoll bei Qustul .

Das erste was uns erwartete war ein mit Rangerhut, Colt und Sonnenbrille bewaffneter cooler Typ.
Überaus freundlich der Empfang, wir mussten 150 Ä£ durch das Gitter reichen, bekamen eine Quittung, das Tor ging auf und schon waren wir in Ägypten.
Leider hatten uns 3 Reisebusse überholt und die Sudanesen standen alle schon in der Schlange vor der Immigration.
Kamal unser Fixer kam mit ein bisschen Verspätung, wir übergaben ihm das Carnet und reihten uns mit den Pässen in die Warteschlange ein, das Visum hatten wir vorab in Karthoum erhalten ( Wäre aber auch hier mit Kamals Hilfe problemlos erhältlich)
Allerdings überall erst mal für einen Monat.
Eine Weile später kam Kamal zurück, nahm unsere Pässe, an den Wartenden vorbei, die Pässe wurden abgestempelt und dann ging es zackig weiter zum Custom.
Hier musste ein ganzes Dossier an Papieren in Arabisch ausgefüllt werden.
Die Chassisnummer wurde abgerubbelt und wir bekamen unsere ägyptischen Kennzeichen.

Bei der Bank direkt am Zoll kann man problemlos Geld wechseln, der Kurs ist praktisch gleich als auf dem Schwarzmarkt in Assuan, man erhält einen Beleg und die Sicherheit nicht betrogen zu werden.

Einige Zeit später, Kamal war fertig mit den Papieren, fuhren wir aus dem Tor, keine Kontrolle, kein Stress, das einzige was man haben muss, Zeit.

Die Kosten für Zoll, Kennzeichen, Versicherung und die Fähre beliefen sich auf umgerechnet 300 US$,
Kamal bekam für seinen Aufwand 50 US$, ein absolut fäirer Preis für den Aufwand den er hatte

Wir fuhren auf perfekt ausgebauter Strasse nach Abu Simbel zur

1.Fähre N 22° 15. 113 E 031° 36. 016

vorbei an einer Kolonne LKW, die ca 3 Tage warten müssen, bis sie alle übergesetzt haben.
Da wir diese Fähre , heute nicht mehr erreichen konnten, die letzte war schon abgefahren, telefonierte Kamal und wir fuhren zügig zur anderen Anlegestelle der

2. Fähre N 22° 15. 135 E 031° 36. 039

An den wartenden Lastwagen , dem Bus und den Pick Ups vorbei unter teilweise Protest der Anwesenden, direkt zum
Anleger.
Da die Fähre noch nicht hier war, war die Stimmung für kurze Zeit, ein wenig angespannt, ein paar Minuten später hatten wir fast eine Party, alle wollten wissen woher und wohin und wir hatten es richtig lustig.
Ich bekam einen feinen türkischen Kaffee von einem, den wir schon auf der sudanesischen Seite angetroffenen Ägypter gesehen und mit ihm geplaudert hatten.

Eine halbe Stunde später, die Fähre kam und konnte, überladen ablegen, beinahe hätte sie den Start vom sandigen Anleger nicht geschafft.
Eine Stunde später schon waren wir in Abu Simbel, wir wurden auf dem Busparkplatz erst mal von der Touristenpolizei empfangen, sagten, dass wir hier 2 Nächte stehen würden und dann weiter nach Assuan fahren.
Alles kein Problem, wir wurden nicht weiter gestört, ausser von den wenigen Händlern, die ihre Souveniers verkaufen wollten, aber auch die waren schnell wieder verschwunden als die Reisebusse eintrafen.

Wir hatten am frühen Morgen die Tempelanlage für uns alleine, absolut niemand, ausser den Guides, die noch verschlafen im Häuschen herumlagen.
Traumhaft, diese Jahrtausendwerke ohne irgend jemand besichtigen zu können, wir genossen die Stille um und in den riesigen Bauwerken.
Wir verliessen den Platz und schon trudelten die Ersten beschorteten Damen und Herren ein.
Diese waren noch nicht recht aus den Bussen gestiegen so wurden sie von den, allerdings wenigen, Händlern belagert, sogar die herumsträunenden Hunde haben sich zu den Händlern gesellt, sie wussten, von den Touris fällt immer etwas ab.

Ein Bild für Götter!!

Um 10 Uhr war der Spuk schon wieder vorbei, war Abfahrt des Konvois der Busse, dann kehrte wieder Ruhe ein.

Wir gingen in Abu Simbel in die Village, kauften ein, tranken Tee und genossen unsere ersten Tage in Ägypten.

Am Morgen, Start in Abu Simbel , eine belanglose Polizeikontolle , das war’s,
weder Konvoi noch sonst irgend welche Vorkommnisse bis Assuan.

Wir fuhren auf sehr guter Teerstrasse mit wenig Verkehr bis Assuan.

Hier suchten wir das

Adam Home Camp N 24° 10. 174 E 032° 51. 965

das im Gegensatz zu anders lautenden Meldungen nicht geschlossen ist.

Bei Mohamed, genannt Mo fanden wir einen Stellplatz auf der andern NIlseite, direkt gegenüber von Assuan.

Hier konnten wir endlich mal wieder ausgiebig duschen, die Wäsche in Ordnung bringen.
Mo ist extrem hilfbereit, er fuhr uns in die Stadt ohne irgend welche Forderungen.

Er, der hier Bootsführer ist, machte mit uns eine ausgiebige Rundfahrt ( ca 5 Std) mit einem ausgezeichneten Mittagessen für 100 £ pro Person, absolut fäir und ohne Verhandeln zu müssen.

In Assuan ist alles zu bekommen, die ATM’s funktionieren und Geldwechsel ist problemlos möglich.

Wir haben hier unser Visum auf 4 Monate verlängern lassen, dank Kamal in einer halben Stunde erledigt für umgerechnet 1.50 Euro.
Die Papiere für unser „Chischtli“ können wir erst kurz vor Ablauf der Gültigkeit verlängern lassen, in Kairo, Alexandria oder Port Said, oder eben in Assuan.
Kamal meinte, das es recht kompliziert wäre und er würde es uns hier in Assuan, mit viel weniger Kosten prompt erledigen, so werden wir eine kleinere Runde machen und in 2 Wochen noch einmal ein paar Tage Assuan geniessen.

Die bisherigen Erfahrungen in Ägypten sind äusserst positiv, hoffe es bleibt so insha allah
So nun erst mal genug von dem schönen Land

Grüsse aus dem, im Moment 38° warmen Assuan

Turi und Stina
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

unsere grosse Reise rund um Afrika

und hier noch ein paar bildliche Eindrücke vom südlichsten Zipfel von Ägypten


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warten auf die Fähre
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Fähranleger
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Grüsse aus Ägypten
Turi und Stina
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

hier noch ein spezielles Foto


Die Wüste geht in den Nasser Stausee über


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wir zwei in vermutlich unserem letzten Land unserer Afrikaumrundung :cry:

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Gruss Turi und Stina
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von martin1101 »

Turi hat geschrieben:

Die bisherigen Erfahrungen in Ägypten sind äusserst positiv, hoffe es bleibt so insha allah


Hallo Turi und Stina,

das klingt ja wunderbar und weckt sofort die Erinnerungen an unsere erste Begegnung mit der Wüste in Ägypten vor 25 Jahren !!!
Da hatten wir nach einer Zeltnacht in der Nähe - trotz Reisegruppe - Abu Simbel auch alleine am Morgen !
Würde ich gerne wieder erleben.

Wünschen Euch alles Gute für die letzte afrikanische Etappe
LG
Martin
Reisen ist tödlich ... für Vorurteile (Mark Twain)
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