Pünktlich auf’s Wochenende, hier in Südafrika funktioniert das Internet besser.
Unsere grosse Reise rund um Afrika
Südafrika zum 2.
Springbok verliessen wir in südlicher Richtung auf der N7
Auf der Vanrhynsdorp Campsite S 31° 36, 892 E018° 44, 097 fanden wir einen schönen ruhigen Schlafplatz und konnten am Abend die Strausse auf der daneben liegenden Farm aus der Nähe begutachten.
In Vanrhynsdorp zweigten wir von der gut befahrenen Hauptstrasse ab, erst ein Stück die R27 und dann wird südlich in die Zederberg Wilderness, einer Landschaft fast wie bei uns zu Hause, bergig und teilweise enge Täler, idyllisch gelegen mit Zitruspflanzungen an den Hängen.
Die hier an der Regierung behaupten, die Weissen haben immer nur den besten Boden und die guten Plätze für’s Farming, wir mussten feststellen, dass in den Bergen, an den entlegensten Winkeln und im Buschland, die schönsten Farmen entstanden sind, nicht nur in den fruchtbaren Tälern.
Hier haben die Farmer grosse Flächen entbuscht und saftige Wiesen angelegt.
Solches Land gibt es hier 100te von Kilometern, die bebaut bzw. beackert werden könnten, hier sieht man keinen von denen, die das von den weissen Farmern fruchtbar gemachten Bodens, begehren.
Es ist einfacher sich mit Unterstützung der Regierung, in ein gemachtes Nest zu setzen.
Farmer die seit Jahrhunderten hier leben, denen wird das mühsam der Natur abgerungene Land streitig gemacht, da kann man schon zum Rassisten werden.
Hier in der Cederberg Wilderness ist so eine Farm, mit angeschlossenem Camp, direkt am Bach gelegen, vom Elektroanschluss über Warmwasser bis zur sauberen Dusche findet man hier alles, in idyllischer Lage.
Die Familie betreibt die Farm/ Orangenplantage seit mehr als 200 Jahren, seit 19 Jahren ist die Frau des jetzigen Farmers nun hier, von Deutschland zugewandert.
Sie können hier in Ruhe leben, die Gegend ist zu unbequem, um dass sie ihnen streitig gemacht wird.
Ein schöner Platz, wenn man die Bergwelt und die Ruhe sucht.
Die Jamaka Campsite S 32° 20, 236 E 019° 01. 216 ist ein absoluter Geheimtip, die man nicht einfach so der Strasse entlang findet.
Wir bekamen sie von unseren guten Freunden, Birgitt und Rainer, die auch hier unten unterwegs waren und nun, mit ihren 2 BMW’s ,auf dem Heimweg, inzwischen vermutlich in Ägypten sind.
Ihre Website findet man unter
http://www.bembel-on-tour.de , absolut lesenswert die Seite und liebenswert die Zwei.
Von hier einen ganz lieben Gruss an Birgitt und Rainer.
Nun, wir ziehen weiter in die grosse Stadt, Cape Town ist angesagt.
Mit Sturm und Regen ziehen wir in die Stadt ein, auf dem Hardebraaltjie Caravanpark finden wir einen Platz praktisch schon in der Stadt, von hier aus sind es nur noch ca 12 km!! ins Stadtzentrum.
Eine riesige Stadt, allerdings mit der Stadtautobahn gut erschlossen, wir fanden uns, trotz Linksverkehr gut zurecht, so haben wir die Stadtrundfahrt mit unserem Chischtli gemacht.
Nebenbei noch diverse Ersatzteile organisiert, durch ein riesiges Choppingcentre China Town geschlendert ( sieht aus als ob man in einem grossen Jahrmarktstand umherwandert)
Hier bekommt man fast alles was man braucht, sicher aber alles was man nicht braucht, von WD 40 Spray, die Dose wunderschön farblich kopiert, über Levis Jeans zur Barby usw.
Wenn die einmal in grossem Stil in Europa Einzug halten, da muss sich das Gewebe vor Ort mega ins Zeug legen.
Die Preise sind gelinde gesagt, bescheiden.
Das kostet eine Kartusche Hochtemperatursilikon fürs Auto 1,2 Euro bei uns, wenn’s günstig ist 15 Euro.
Schliessen wir das Thema ab, wird man eh nie fertig mit der Diskussion.
In der Stadt umherschlendern, absolut kein Problem, in Städten Deutschlands sind mir schon mehr Penner untergekommen.
Alles ist sauber und die Parkplatzverwaltung steht parat, auch wenn man die Parkplätze am Strassenrand benutzt, das freundliche Fräulein kommt mit dem Drucker, man bekommt sein Ticket, eine Stunde für 12 Rand, wenn man wieder kommt, wird das Ticket kontrolliert bevor man abfahren dar.
Als sich die Sonne dann mal ein wenig herausgetraut hat, haben wir das Hafenviertel, die Waterfront unsicher gemacht.
Hier kann man vor der grossen Schopping Mall, draussen parkieren, man zieht ein Ticket und wenn man zurückkommt kann man am Automat bezahlen, ist günstiger als in der Stadt, wir bezahlten für 4 Std 15 Rand.
Parkhäuser hat es auch genug, nur wo hätten wir hinterher schlafen sollen, nach der Ausfahrt aus dem Parkhaus.
Wunderschön hier ein wenig rumzuschlendern, nur die viiiielen Touristen und die viiiiielen Touristenshops, immerhin haben wir hier mal einen brauchbaren Südafrika Sticker für auf’s Chischtli bekommen.
Das ganze Viertel ist schön renoviert, grosse Projekte sind immer noch im Bau.
Im Hafen liegen die diverse Boote, vom Schnellboot bis zum Piratenschiff, alles kann man vor Ort buchen, so man will, von der Hafenrundfahrt bis zum Schnellboot für die Haifischerei.
Nur wieder raus aus dem Rummel, eine Nacht noch auf der Campsite und dann Richtung Cape of Good Hope.
Hier hat es uns fast von der Strasse geblasen, mega Sturm und mega Wellen am Cape, trotz allem auch wieder viele Touris, die trotz des Sturmes zum Leuchtturm hoch gelaufen sind, die spinnen die Römer, nun ja, die kommen mit dem Taxi vom Hotel und hüpfen hinterher schnell in die Badewanne,
Wir jedoch, wir müssen uns erst noch um einen Schlafplatz kümmern.
Die Camp Site am Meer war uns zu stürmisch, das Meerwasser peitschte über’s Land, wir und unser Chischtli wären nach einer Nacht gepöckelt gewesen,
so zog es uns ein wenig in den Windschatten.
In Kommetjie fanden wir dann auch einen gemütlichen Platz, die Imhoff Campsite S 34° 07, 976
E 018° 20, 267.
An diesem Ort ist angeblich das beste Surfparadise von ganz Südafrika.
Wir haben, bei 12 ° mit Sturm und Regen, die warme Stube vorgezogen.
Hier konnten wir ein wenig ausruhen von den Strapazen des Tourismus.
Morgen werden wir versuchen den Table Mountain zu er…….fahren, mit der Gondel,
hoffen auf gutes Wetter, der Wetterbericht hat auf’s Wochenende 27 ° angesagt, Sonne und windstill, wir werden sehen.
Grüsse aus Kommetjie / ZA
Turi undStina
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!