Unsere grosse Reise rund um Afrika

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Kuno
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Kuno »

Giri hat geschrieben:...einen kleinen Ausflug mit dem Landy unternehmen, aber das Wetter spielt nicht mit.
Was ist denn das fuer ein Wetter, dass man mit einem Land Rover nicht mehr fahren kann?
Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Hallo Patrizia, hall Martin
Könnt Euch trösten, jetzt gerade regnet es in Windhoek wie aus Kübel.
Betreffend Namibia, ist ein wunderschönes Land, aber sehr touristisiert.
Was uns stört, ist die Kriminalität, die wir in keinem Land von Marokko bis Angola, so offensichtlich angetroffen haben.
Ich dachte es war ein Einzelfall, als wir hier bestohlen wurden.
Nunsind wir seit 5 Wochen hier und waren mit Personen in Kontakt, 3 gröbere Diebstähle und 2 Raubüberfällen.
Nimmt man hier die Zeitung oder hört Radio, so scheint es an der Tagesordnung zu sein.
Schade für das schöne Land.
Wir dürfen sicher noch eine Woche in Windhoek bleiben, da unsere Achse, die verbogen ist, gerichtet werden muss.
Wünschen Euch ein frohes, nicht zu verregnetes Osterfest.
liebe Grüsse
Turi und Stina
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Giri
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Giri »

Kuno hat geschrieben: Was ist denn das fuer ein Wetter, dass man mit einem Land Rover nicht mehr fahren kann?
Kuno, ich vermute, dass du das komplett falsch verstanden hast. :shake:
Nicht der Landy ist das Problem, sondern wir übernachten nicht gern bei knapp 0 Grad im Dachzelt!
martin1101
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von martin1101 »

Hi Turi & Stina
Wünschen Euch auch ein schönes Osterfest ohne Regen.
Erfolgreiche Reparatur und weiterhin gute Reise
LG Martin
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Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Hallo Martin
Auch Dir und allen die hier mitlesen ein schönes Osterfest.
Das Wetter lässt hier zu wünschen übrig, heute hatten wir zwar keinen Regen, mit Sonne so um die 20 Grad.
Eine "Affensaukälte", ich lauf den ganzen Tag in der Faserpelzjacke herum.
Hier kommt der Winter, wird Zeit wieder in wärmere Regionen zu reisen.
Wenn alles klappt geht es Ende nächster Woche Richtung Norden in den Etoscha und dann nach Zambia.
Gruss Turi
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Kuno
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Kuno »

Hoi Turi - man hat schon lange nichts mehr von euch gelesen; es waere schoen, wenn ihr euch bald mal wieder melden wuerdet.
Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Hallo Kundo
Entschuldigung, dass wir uns so lange nicht gemeldet haben.
Der Norden von Namibia und nun hier in Sambia ist die Möglichkeit nicht so toll für's Internet.
Im Busch sind die Tiere spannnender als auf dem Laptop :wink: .
Nun ist es aber wieder soweit mit dem 2. Bericht von Namibia und wenn's reicht, dem von Sambias Westen.
Gruss Turi
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Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Unsere grosse Reise rund um Afrika
Namibia Teil 2
Nach nunmehr 4 Wochen in Windhoek wird es Zeit weiterzureisen.
Der Zwangsaufenthalt war nötig, da unser Chischtli bzw. der fahrbare Teil einige Blessuren von den harten Pisten davongetragen hat.
Wieder mal wurde die Kabine vom Fahrzeug gehieft und daraus ein Ferienhaus auf dem schönen Campground Urbancamp.
Chassis repariert, Blattfedern gewechselt, Hinterachse geradegebogen und verstärkt und dem Turbolader wieder mehr Leben eingehaucht.
Dazwischen hatten wir genügend Zeit die Stadt zu besichtigen.
Wenn man nicht wüsste, man ist in Namibia, man hätte das Gefühl in irgend einer Stadt in der Schweiz oder Deutschland zu sein.
Was auffällt, sind die an jedem Gebäude stehendes Sicherheitpersonal und überall Elektrozäune auf den Mauern, die die Grundstücke umgeben.
Man läuft durch ein Wohngebiet und hat das Gefühl man bewegt sich in einem Hochsicherheitstrakt.
Es wird Zeit weiterzuziehen zum Etoscha Nationalpark, der das erste Mal auch von der Westseite gefahren werden kann ohne irgend eine Lodge zu buchen.
Die Westseite des Parks ist im Moment noch recht einsam, Gott sei Dank, die Ostseite ist so stark befahren, man wähnt sich auf einer normalen Pad, auch der Ausbau ist dementsprechend gut.
Grosse Zebraherden, Löwen, Elefanten, Dik Diks, Gnus, Warzenschweine, Kudus, Steinböcke, Gemsböcke, Springböcke Giraffen, man könnte noch weiter aufzählen, Tiere soweit das Auge reicht.
Das Gleiche bei den gefiederten Tieren, Vögel ohne Ende, vom kleinen Webervogel bis zum Vogel Strauss.
Schlangen haben sich eher rar gemacht, eine überfahrene Speikobra und eine grüne Mamba, die zackig über die Pad schlängelte, das war’s dann schon.
Auf den Campsites hatte es immer genügend Platz, Vorausbuchungen haben wir keine gemacht, war auch nie nötig.
Mein Geschmack sind die Nationalparks nicht, man darf nicht aussteigen, campieren ist nur in den Campsites erlaubt alles zu stark reglementiert.
Vom Etoscha aus ging es wieder ein wenig südwärts, Freunde von uns haben noch mit einem deutschen Farmer und einer mehr als 90 jährigen Farmerin abgemacht, die mit „Ihrem“ Bushman alleine auf einer abgelegenen Farm lebt.
Nun war einer der weniger befahrenen Parks angesagt, der Khaudom Game Park.
Die extrem sandigen Pisten durch den Park erfordern nicht nur 4x4 sondern auch viel Bodenfreiheit am Fahrzeug, die Pisten sind extrem ausgefahren und man kann nicht daneben fahren, da alles mit Büschen und Bäumen zugewachsen ist.
Den VW Syncro unserer Freunde durften wir einige Male, wie einen Schlitten, über den Sand ziehen.

Dafür konnten wir Elefanten und Giraffen, in der freien Wildbahn und aus nächster Nähe, beobachten, an der Wasserstelle am Abend waren wir alleine, ausser dem zuvor gesehenen Elefantenbullen warkein Grosswild am Wasser.
Allgemein haben wir hier nicht soviel Wild gesehen, dafür war die Fahrerei auf den Pisten um so spannender.
Die letzten 60 km zur B8 in den Caprivizipfel war dann auch ein krönender Abschluss der Sandpisten, eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 10 km in der Std. haben wir geschafft.
Jetzt war 3 Tage Erholung angesagt.
Im Ngepi Camp, direkt am Okavango fanden wir einen herrlichen Platz, die Hippos in der Nähe, alles grün und wieder mal angenehm warm.
Die Strasse durch den Caprivi ist sehr gut ausgebaut und asphaltiert, wir sind bei Congola dann südlich abgebogen und entlang der botswanischen Grenze , dann wieder nördlich zum Grenzübergang Katima Mulilo gefahren. Die Strecke ist bis auf einen Abschnitt von ca 30 km auch schon asphaltiert.
Der Umweg hat sich, betreffend der Tierwelt allerdings nicht gelohnt, überall sind Dörfer und die einheimische Bevölkerung ist so zahlreich, dass in dieser Gegend nicht mehr viel Platz für Wildtiere bleibt.
Vor der Ausreise nach Sambia haben wir noch auf dem wunderschönen Campsite Zambezi River Lodge, direkt am Zambezi , unseren letzten Abend in Namibia verbracht.
Ein traumhafter Sonnenuntergang am Fluss hat uns den Abschied von Namibia erleichtert.
Am nächsten Morgen bei Katima die Zollvormalitäten erledigt und schon waren wir in Zambia.
Fazit Namibia
Ein traumhaftes Land mit viel Landschaft, vom Strand über die Wüste bis zum feuchten Buschland , viele Wildtiere aber auch sehr viele Menschen und Zäune.
Alles ist reglementiert und geregelt, man fühlt sich schon fast wie in Europa.
Der Nordwesten hatte für uns den grössten Reiz, zum Teil noch ursprüngliche Bevölkerung, den Himbas, die in der Gegend in der wir „rumgekurvt“ sind noch nicht an den grossen Tourismus gewöhnt sind und sich daher noch nicht der ständigen Bettelei hingeben, wie in anderen Gegenden.
Hier haben wir ungestört und in ursprünglicher Umgebung manches schöne Camp errichtet.
Allgemein ist die schwarze Bevölkerung distanzierter im Umgang mit uns Reisenden als das, was wir von unserer Reise an der gesamten Westküste erlebt haben.
Dafür sind die hier lebenden Weissen sehr hilfsbereit und gastfreundlich und auf mancher Farm haben wir uns richtig zu Hause gefühlt.

Fotos folgen
Gruss aus Zambia
Turi und Stina
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martin1101
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von martin1101 »

Hallo Stina & Turi,
schön wieder von Euch zu hören.

Der Kaudum NP hat uns 2010 auch besonders gefallen, weil wir dort keine weiteren Touris getroffen haben.
Die Abende am Elefanten-Wasserloch waren eindrucksvoll (für uns das erste mal)
K640_DSCF5848.JPG
K640_DSCF5770.JPG
Die Piste entlang des Kunene bis zu den EpupaFalls war auch fantastisch.

Weiterhin interessante Reise
LG Martin
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Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Hallo Martin
Das von Dir beschriebene haben wir vor ca 3 Wochen gemacht, auch mit ziemlich naher Elefantenbegegnung.
Alles weitere im nächsten Bericht, versuche erst noch die Fotos von Namibia hochzuladen.
liebe Grüsse Turi
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Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Tiere gross und klein in Namibia, zwischendurch " Chischtli" Reparatur

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Wasserpumpe auf einer Farm
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Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »


unsere Grosse Reise rund um Afrika



und gleich geht's weiter mit Zambia

Der Westen Sambias

Der Grenzübertritt in Katima Mulilo war easy, allerdings muss man zu diversen Schaltern für die Abfertigung:
Visaausstellung 50 US Dollar
Roadtax 20 US Dollar
Carbontax 150 Kwacha
Versicherung für einen Monat 304 Kwacha
Srassenabgabe Gemeinde 35 Kwacha
Die Gebühren müssen in der genannten Währung bezahlt werden und der Bankomat am Zoll funktioniert nicht immer, meine neuen 20 US Dollar Scheine wurden bei der Wechselstube nicht akzeptiert.
Man ist also gut beraten bei den Händlern zwischen der Grenze schwarz zu tauschen, allerdings mit einem ca 10 % schlechteren Wechselkurs.
Nun, wir waren in Zambia und fuhren auf guter Asphaltstrasse nach Livingstone in Jolly Boys Backpacker.
Wir hatten nicht viel Platz um unser Chischtli und den VW Bus von unseren Freunden zu stellen,
dafür waren wir zentral, gegenüber dem Nationalmuseum und fast im Zentrum der Stadt.
Bankomat, Supermarkt, Café, und die Versicherungsbüros für die Comessacard waren alle, in kurzer Zeit, zu Fuss zu erreichen.
Für die Comesacard für ein Jahr war nur in Verbindung mit einer neuen Versicherung für Zambia, auch für ein Jahr, ausstellbar, so haben wir nun für die 2 Monate in Zambia eine Versicherung für 1 Jahr, was soll’s, alles zusammen hat 850 Kwacha gekosten, ca 95 Euro.
Am Abend in Olgas Pizzeria fein italienisch essen, war äusserst gut und sehr günstig und wir haben dabei noch ein Projekt unterstützt, dort werden junge Zambier zu Gastronomen ausgebildet, geleitet von einer Italienerin!
Am Morgen früh zu den Viktoriafälle, was auch lohnend war, auf der zambischen Seite waren die Fälle gut zu sehen, beim momentanen Wasserstand steht man auf der Zimbaweseite in der Gischt, man sieht sehr wenig und wird zudem kühl geduscht.
Noch kurz zum Einkaufen in die Stadt, was in Livingstone recht ruhig zugeht, in dieser Stadt konnten wir keine Hektik und Stress feststellen, fast schon ländlich hier.
Freundliche Bevölkerung und auch der Autoverkehr ist ausserordentlich diszipliniert.
Über Kalomo, wo wir im übrigen keinen Diesel bekommen konnten, nach Choma und dann Richtung Norden nach Namwala, das alles auf perfektem Asphalt, am südlichen Ufer des Kafue Rivers entlang, die sandigen Pisten waren jedoch nur bis Lubwe befahrbar, eine Weiterfahrt bis Musungwa und von dort nach Ithezi-Tezhi hat uns das Wasser verwehrt, so mussten wir wieder zurück nach Namwala, dort auf einer äusserst üblen Piste zur Fähre, um über den Kafue zu kommen.
Zuvor haben wir uns am Rand des Feuchtgebietes ein Nachtlager eingerichtet, an dem wir schon in kurzer Zeit von der einheimischen Bevölkerung umlagert wurden.
Überall um das Schwemmland hat es Dörfer vom Volk der Tonga.
Nach dem Fährvergnügen haben wir, am Anfang gut geschobener Piste, dann aber mit vielen tiefen Löchern, doch noch unser Etappenziel Itezhi-Tezhi erreicht.
Übernachtet haben wir mal wieder am Kafue River, dort auf einer schön gelegenen Campsite, dem Lwengu Camp S 14. 57.255 E 025.54.982, direkt am Fluss gelegen.
In der Nacht kamen die Hippos in die Bucht am Camp und wir konnten sie aus nächster Nähe beobachten.
Löwen haben wir in der Nacht brüllen gehört und ein Leopard und Elefanten haben uns in der Nacht auf dem Platz besucht, leider konnten wir sie nicht beobachten, vermutlich wollten sie uns nicht stören und haben sich leise verhalten.
Am Morgen konnten wir die Abdrücke der Katze und den Dung der Elefanten begutachten.
Wenn man sich die Zeit nimmt, ist hier der ideale Ort um Tiere zu beobachten und um zu fischen.
Recht grosse Welse und Silberfische konnten wir fangen, teilweise wurden sie wieder in die Freiheit entlassen, 2 davon mussten allerdings für unsere Mahlzeiten herhalten.
Auf der gut ausgebauten M 9 ging unsere Reise weiter durch Wälder, wo man immer wieder die Tiere vom Fahrzeug aus beobachten konnte, nach Lukulu am Zambesi River , nach Mumbeji und auf der M8 bis nach Zambesi.
Nichts sehenswertes gibt es hier und auch keine schlaue Campsite, so sind wir weitergefahren zur Chinyingi Swinging Bridge, einer 200 Meter langen Hängebrücke über den Zambesi.
Dort hat eine 1954 gegründete Mission in den 70iger Jahren, nach einem Bootsunfall, bei dem mehrere Menschen ums Leben kamen, die Brücke bauen lassen.
Davor war die Mission nur mit dem Boot auf der linken Seite des Zambesi erreichbar.
Von der Brücke hat man einen traumhaften, wenn auch wackeligen, Blick auf den Zambesi.
Nach einem Buschcamp in der Nähe der Brücke, ging’s am Morgen auf de M8 zurück nach Mumbeji, weiter am West Lunga NP vorbei (Tiere gibt es dort fast keine mehr) immer in Richtung Nord/West bis wir dann an den Muanda Falls wieder eine gemütliches Plätzchen, direkt bei den Wasserfällen gefunden hatten.
Durch tiefe Schlaglöcher wurde unsere Weiterfahrt auf der Teerstrasse nach Chingola stark gebremst, allerdings wurden wir hinterher mit einer neuen 4 spurigen Autobahn bis nach Ndola entschädigt.
Wir suchten die Immigration auf, um betreffend einer Visaverlängerung zu fragen, was auch absolut kein Problem ist.
Man kann bis zu 3 Monate im Land bleiben, kann allerdings das Visum erst kurz vor Ablauf des alten verlängern lassen.
Mit der Gewissheit noch längere Zeit in Zambia bleiben zu dürfen, fuhren wir auf auf ein schönes Camp am Stausee, dem Nsobe Camp für mehrere Tage.
Wieder mal ein paar Tage Urlaub von der Reise, Wäsche waschen, Tiere beobachten und natürlich fischen.
Am ersten Tag war ich auch richtig erfolgreich, ein Wels mit ca. 15 Kg und einem Meter Länge konnte ich anlanden.
Dank Stina ist er heute noch am Leben, sie meinte er ist eh schon ein wenig alt um ihn zu essen und könnte doch seine alten Tage weiterhin im See verbringen.
Da ich Ihr keinen Wunsch abschlagen kann, wurde er, nach einer fotographischen Dokumentation wieder freigelassen, soll keiner sagen können ich gehöre zu den „Fischern, Jägern und anderen Lügnern“.
Zambia ist für uns wieder richtig Schwarzafrika.
Die Märkte am Strassenrand, immer lachende und winkende Leute, die zum Teil, sehr schlechten Strassen.
Polizeikontrollen, die allerdings, bis jetzt ausnahmslos mehr als freundlich und zuvorkommend abgelaufen sind.
Fotos sind leider noch nicht fertig, werden aber so bald als möglich nachgeliefert.
Damit ist vorerst unsere Reise in Westzambia abgeschlossen, weiter geht es in den Nord/Osten.
Der nord/osten von Zambia dann beim nächsten Mal.
Gruss Turi und Stina
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Mia
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Mia »

Hallo Turi,

superschöne Bilder und ein toller Bericht. Den Fisch weiterleben zu lassen finde ich gut.
Viel Glück auf Eurer weiteren Reise.

Gruß Mia
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
Wosus
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Wosus »

Wir sind gespannt wie ein Flitzebogen ;-)))
Der Weg ist das Ziel, die Menschen sind die Medaille ...
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Wosus
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Wosus »

südlich abgebogen und entlang der botswanischen Grenze , dann wieder nördlich zum Grenzübergang Katima Mulilo gefahren. Die Strecke ist bis auf einen Abschnitt von ca 30 km auch schon asphaltiert.
Der Umweg hat sich, betreffend der Tierwelt allerdings nicht gelohnt, überall sind Dörfer und die einheimische Bevölkerung ist so zahlreich, dass in dieser Gegend nicht mehr viel Platz für Wildtiere bleibt.
Vor der Ausreise nach Sambia haben wir noch auf dem wunderschönen Campsite Zambezi River Lodge, direkt am Zambezi , unseren letzten Abend in Namibia verbracht.
...da hatten wir gänzlich andere Erlebnisse: südlich der Road/Piste ging es in den Mamili und Sangvali Nationalpark. Gänzlich ohne Infrastruktur. Mit Busch-Camp, Fusssafaris durch etliche Flussarme bis an den Linyanti. Eine absolut abgelegene Region voller Tiere. Keine Hütten. Übernachtung auf den Bäumen und in Zelten. Unvergesslich ....

kan ich nur jedem empfehlen.
Ich werde es leider nicht mehr besuchen können.
Ciao
Wolfgang
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