Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen: Reiseberichte zum Informieren und Träumen, fotografisch dokumentiert. In diesem Forum findet ihr Reiseberichte als "Fotostreckenführer" zu interessanten Reisewegen.
Oftmals zeigt sich die Sahara von ihrer harten, abweisenden Seite.
Doch es ist manchmal auch gut, einen steinigen Weg zu gehen. Wie im richtigen Leben wird man am Ende überrascht, zum Beispiel wie hier mit einem kleinen Paradies in dem Wasser plätschert und es grünt und blüht.
Dieser Weg hat sich auf jeden Fall gelohnt und Strapazen sind schnell vergessen.
Arifa
Eine Reise in die Sahara ist auch immer eine Reise ins eigene Ich.
Eine Saharareise kann auch zur Begegnung mit Kunst führen, wenn man will ...
Dies ist ein Beispiel aus dem Tassili n' Ajjer wo es Unmengen von prähistorischen Felsmalereien gibt. Sie können, je nach Periode, 5000, 6000 und mehr Jahre alt sein. Ich finde, dieses Bild zeichnet sich dadurch aus, daß es besonders fein und detailgetreu gezeichnet wurde! Das Original ist ca. 15 x 15 cm (rechte Gazelle).
Staunen, Bewunderung, Ehrfurcht ...
Arifa
Eine Reise in die Sahara ist auch immer eine Reise ins eigene Ich.
Reg. Feinste Qualität. Bunte Quarzkiesel, alt wie die Erde.
Macht schönes Rauschen unter den Pneus.
Gesammelt mitten unter den tausend Sternen
Auf nächtlicher Fahrt durch's Serir nach Tazerbo.
Benetzt mit In-Ebeggi-Wasser,
Von der Hammada, der Roten,
Wo die Schakale heulen.
Gewürzt mit drei Körnchen Micropur.
An Wüstenlack in Reinstform aus dem Gilf,
Der Kalkstein darin längst zu Staub zermahlen.
Ein gutes Tashîne.
Der Hunger wächst.
Wüstengruß
Nach Süden!
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
Oder Du triffst nichts.
Neben der Felsmalerei kann man einer weiteren Kunstform begegnen - Felsgravuren.
Der Künstler, der dieses Nashorn vor langer Zeit geschaffen hat, hatte ein untrügliches Gefühl für Proportionen und Dynamik. Es hat den Eindruck, als würde dieses knuffige Nashorn gleich aus dem Felsen springen und loslaufen.
Arifa
Eine Reise in die Sahara ist auch immer eine Reise ins eigene Ich.
Sandaufbewahrung nach Rückkehr aus dem geliebten Land:
- Wüstenhosen nicht waschen
- Schuhe nicht ausleeren
- Sand in den Strümpfen lassen
- Seesack mit dem Zelt nicht umdrehen
- Wüstenkarre nicht aussaugen
...
Allah bläst ihn hinein, seinen Sand, er bläst ihn auch wieder hinaus.
Ansonsten halt ich es meist gern mit "Naturbelassen" ... (auch wenn's Clayton's letzte Corned Beef-Büchse ist).
Wüstensand muß frei sein.
Wüstengruß
Nach Süden!
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
Oder Du triffst nichts.
Ich ziehe gerade um. Und mit mir all die schönen Dinge, die ich von meinen Reisen in die Sahara mitgebracht habe, Bücher und Bilder. All das mußte vorerst in Kisten verschwinden, heißt alles in die Hand nehmen ... Sand in Plastiktüten, Kiesel im auf der Reise leergefutterten Gurkenglas, rostige, plattgefahrene Motorenöldosen ...
Ich mußte schon sehr konsequent sein, damit das Packen nicht ewig dauert. Jedes Stück ist der Startpunkt für eine Reise in die Erinnerungen und gibt Anstoß für neue Pläne.
... und Auspacken kommt auch noch. Wie lange das wohl wieder dauern wird?
Arifa
Eine Reise in die Sahara ist auch immer eine Reise ins eigene Ich.
Na endlich wieder mal ein lustiger Beitrag aus dem Leben! Der Virus in Schachteln und Kartons verpackt, die Infektion säuberlich in Ordnern für die Enkel abgeheftet. Und alle leiden mit! :D
Überall in der Sahara findet man/ frau Hinweise auf die Geschichte dieser faszinierenden Gegend.
... Artefakte, versteinertes Holz, versteinerte Knochen, Koprolithen und ...
simple Schneckengehäuse.
Schneckengehäuse sind ein Hinweis auf ehemals vorhandene Süßwasservorkommen. Die Sahara eine Seenlandschaft, heute schwer vorstellbar, aber ein Teil ihrer Geschichte.
Arifa
Eine Reise in die Sahara ist auch immer eine Reise ins eigene Ich.