Die letzten ihrer Art - King Cheetahs

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Sigurd
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Die letzten ihrer Art - King Cheetahs

Beitrag von Sigurd »

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Die letzten ihrer Art - King Cheetahs
(die Fotos in voller Größe - einfach auf das Bild klicken)
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Cheetahs ist im englischen Sprachraum das Wort für Geparde. Die Cheetahs stehen auf der „Roten Liste“. In Afrika gibt es noch rund 3.000 Exemplare. Davon leben über 2.000 in Namibia und der Kalahari. In der Sahara, obwohl es immer wieder behauptet wird, gibt es schon sehr lange keine Cheetahs mehr. In Westafrika sind die Geparde weitgehend ausgestorben. Nur im Pendjari National Park in Benin und im Zakouma National Park im Tschad (eigene Sichtungen) existieren kleine Bestände (langjährige wissenschaftliche Untersuchungen der Universität Pretoria).
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Lange wurde der Königsgepard als eigene Unterart angesehen. Tatsächlich handelt es ich um eine seltene Mutation die über ein rezessives Gen vererbt wird. Die Unterschiede sind auffällig. Die Fellzeichnung besteht im Wesentlichen aus unregelmäßigen tiefschwarzen Streifen und einer schwarzen Rückenmähne. Die Ohren sind kleiner.
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Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Königsgeparde war der Südosten Zimbabwes die Gonarezhou Region und der Kazuma Pan National Park im Nordwesten Zimbabwes. Dort habe ich vor über dreißig Jahren einen Königsgepard beobachten können. Heute gibt es in den Reservaten und Nationalparks keine King Cheetahs mehr. Insgesamt leben noch 55 Exemplare auf der Welt.

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Manfred, der die zweite Safari mit mir macht und ich haben das Glück in einem privaten Schutzgebiet am Rande des Krüger Parks in Rangerbegleitung nach dem Königsgepard zu suchen.
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Dann geht es zu Fuß näher heran. Zunächst straft der König uns mit Nichtbeachtung. Im tiefen Schatten ist das fotografieren problematisch. Der ISO-Wert muß drastisch erhöht werden.
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Endlich gelingt es uns ihn aus dem Schatten zu locken. Sofort startet er einen Scheinangriff. Die Rückenmähne ist aufgerichtet. Der Körper geduckt in Angriffshaltung. Stärke zeigen, stehen bleiben. Weglaufen, dem Tier den Rücken zukehren kann zum Angriff und Verletzungen führen. Cheetahs töten wie Löwen und Leoparden durch den Biss in die Kehle des Beutetieres. Der Mensch gehört nicht zum Beuteschema der Geparde. Cheetahs können wie Hauskatzen, wenn sie als Jungtiere in Menschenobhut gelangen, gehalten werden.
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Die Stammform am Impalariss. Samburu – Kenya. Das Schicksal dieser fünf Cheetahs ist ein Besonderes.
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Mein Freund Olaf und ich hatten mit einem Fährtenleser und Ranger in der Kalahari in Botswana nach zwei ausgewilderte Cheetahs gesucht und gefunden. Die Tiere hatten Kontakt zu Menschen. Mit entsprechender Geduld und Umsicht ließen sich die Geparden den Kopf kraulen. Sie schnurren wie unsere Hauskatzen.

Ein Bekannter, Matto Barfuss hat viele Wochen mit einer Gepardenfamilie in der Serengeti (Tanzania) gelebt. Um das zu erreichen braucht man unendlich viel Geduld und Zeit.
Zuletzt geändert von Sigurd am Fr 1. Jul 2011, 22:18, insgesamt 2-mal geändert.
Sigi
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Alexander
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Re: Die letzten ihrer Art - King Cheetahs

Beitrag von Alexander »

Was für ein schönes Tier

Danke Siggi
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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Kameehl
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Re: Die letzten ihrer Art - King Cheetahs

Beitrag von Kameehl »

Echt schöne Bilder, ich mag Geparde auch sehr, habe sie leider bisher noch nicht live zu sehen bekommen, außer im Zoo :(
Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel. Sie können auch Vorboten einer neuen Regel sein.
Tölzer
Beiträge: 255
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Re: Die letzten ihrer Art - King Cheetahs

Beitrag von Tölzer »

Hallo Sigi!
Tolle Bilder, haben noch keinen Geparden mit dieser wunderbaren Zeichnung gesehen. Kannst Du mir sagen, wo ich die noch sehen könnte? Bin in 2 Monaten im südlichen Afrika unterwegs.

Mir ist in Nordnamibia diese Wildkatze über den Weg gelaufen, sie war extrem scheu, daher konnte ich kein besseres Bild machen.

Bild

Bis jetzt konnte mir noch niemend sagen, was das für eine Katze war. War etwas größer als unsere Hauskatzen.
Gruß Jörg
www.joerg-on-tour.de
Guido3

Re: Die letzten ihrer Art - King Cheetahs

Beitrag von Guido3 »

Jörg Pfeifer hat geschrieben:Bild

Bis jetzt konnte mir noch niemend sagen, was das für eine Katze war. War etwas größer als unsere Hauskatzen.
Ich bin kein Experte, aber Kopf, Streifen an Beinen und Schwanz sowie Größe sehen nach einer Afrikanischen Wildkatze aus. Kursiert auch unter der Bezeichnung Falbkatze.
http://en.wikipedia.org/wiki/African_Wildcat

Beste Grüße

Guido
Sigurd
Beiträge: 32
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Re: Die letzten ihrer Art - King Cheetahs

Beitrag von Sigurd »

Es ist ohne Zweifel die "Afrikanische Wildkatze". Die Größe variiert. Allerdings wesentlich größer als unsere "Hauskatzen" wird sie nicht.
Ein seltenes, sehr scheues Tier. Sie zu sehen ist zweifelsohne ein Glücksfall.

Die schönste Kleinkatze Afrikas ist die "Schwarzfußkatze (Felis nigripes)"
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Gruß
Sigi
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Sigurd
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Re: Die letzten ihrer Art - King Cheetahs

Beitrag von Sigurd »

Hallo Jörg,
es gibt M. W. für dich zwei Möglichkeiten:
http://www.primalucetours.com/de-wildt- ... toria.html
in der Nähe von Pretoria. Angeblich gibt es dort ein oder zwei King Cheetahs. Wie die gehalten werden ist mir nicht bekannt.

http://www.hesc.co.za/TOURISM/HESC_tourism.html[url]
Direkt, auf der rechten Seite von Süden Richtung Hoedspruit an der R40. Stündlich werden Touren durch die Anlagen angeboten. Es wird nicht in die Gehege gefahren. Die Chancen einen Königsgepard zu sehen sind sehr gering.
Wenn man ganz sicher gehen will muß man eine zweistündige „Photographic excursion“ ca. 1 Woche im Voraus buchen. Dann wird in die Gehege gefahren. Mit Chance kann zu Fuß gepirscht werden. Kostet 1.000 ZAR.

Eine weitere Möglichkeit, für Privatpersonen nicht zugänglich, ist ein Projekt für die Wiederansiedlung in den privaten Reservaten am Westrand des Krügerparks. U.A. werden dort weiße Löwen ausgewildert.
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Sabi Sand Reservat am Westrand des Krüger Parks.

Gruß
Sigi
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