Ahlan Wa Sahlan - Reisebericht Jordanien
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Birgitt
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Reisebericht Jordanien - Salt Harmony und Heritage Trail
Der zentrale Platz ist auch Ausgangspunkt für zwei interessante, ineinander greifende Spaziergänge durch die Stadt: Salt Harmony Trail
und Salt Heritage Trail. Die Flyer erhält man im Trail Information Center gleich neben dem Museum
Mit japanischer Unterstützung wurden hier seit 2004 viele alte Gebäude renoviert und verfallene Straßenzüge saniert. Im Anschluss wurden die Trail Maps erstellt. Die Strecke abzuwandern lohnt sich sehr. Die Orientierung fällt leicht, alles ist perfekt markiert
Das evangelische Krankenhaus, Mitte des 19. Jahrhunderts auf den Ruinen eines römischen Bades gebaut. In diesem Komplex gab es eine Schule, eine Kapelle und das erste Krankenhaus Jordaniens. Hier wurden Menschen während der ersten beiden Weltkriege, während der palästinensischen Revolutionen und auch nach dem großen Erdbeben, das die Stadt im Jahre 1927 heimsuchte, behandelt
Abu Badd in Miniformat
Detail in der alten Kirche von As-Salt
Eins der unzähligen schönen Bürgerhäuser des Heritage Trails von innen
und Salt Heritage Trail. Die Flyer erhält man im Trail Information Center gleich neben dem Museum
Mit japanischer Unterstützung wurden hier seit 2004 viele alte Gebäude renoviert und verfallene Straßenzüge saniert. Im Anschluss wurden die Trail Maps erstellt. Die Strecke abzuwandern lohnt sich sehr. Die Orientierung fällt leicht, alles ist perfekt markiert
Das evangelische Krankenhaus, Mitte des 19. Jahrhunderts auf den Ruinen eines römischen Bades gebaut. In diesem Komplex gab es eine Schule, eine Kapelle und das erste Krankenhaus Jordaniens. Hier wurden Menschen während der ersten beiden Weltkriege, während der palästinensischen Revolutionen und auch nach dem großen Erdbeben, das die Stadt im Jahre 1927 heimsuchte, behandelt
Abu Badd in Miniformat
Detail in der alten Kirche von As-Salt
Eins der unzähligen schönen Bürgerhäuser des Heritage Trails von innen
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Birgitt
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Reisebericht Jordanien - Hammam Street / Souk in Salt
Die älteste Straße und zugleich das pulsierende Herz der Stadt ist die Hammam Street, benannt nach dem türkischen Bad, das hier bis Ende der 1930er-Jahre in Betrieb war. Noch ist Mittagspause
Aber schon bald herrscht hier im Souk wieder quirliges Leben
Der Schumacher wartet auf Kundschaft
Hier gibt es alles. Gewürze
Fleisch, Obst, Gemüse
Kleidung
und Haushaltswaren
Wir machen jetzt wieder das, was wir in Jordanien am liebsten tun: Treppen steigen
Wir müssen zurück in die oberen Etagen der Stadt, um zu unserem Auto zu kommen
Aber schon bald herrscht hier im Souk wieder quirliges Leben
Der Schumacher wartet auf Kundschaft
Hier gibt es alles. Gewürze
Fleisch, Obst, Gemüse
Kleidung
und Haushaltswaren
Wir machen jetzt wieder das, was wir in Jordanien am liebsten tun: Treppen steigen
Re: Ahlan Wa Sahlan - Reisebericht Jordanien 2018
Hallo Birgitt,
dein Bericht ist besser als ein Reiseführer, ich glaube, ich muss noch einmal nach Jordanien
Ciao, Carlo
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Ciao, Carlo
- Achim Vogt
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Re: Ahlan Wa Sahlan - Reisebericht Jordanien 2018
Carlo, ich gebe Dir völlig recht! Birgitt, das ist echt vom Feinsten!
Viele Grüße aus Beirut
Achim
Viele Grüße aus Beirut
Achim
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Birgitt
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Re: Ahlan Wa Sahlan - Reisebericht Jordanien 2018
Hallo Carlo,
hallo Achim,
freut mich sehr, dass es euch gefällt. Jordanien ist aber auch jede Reise wert!
Gleich gehts weiter mit den Fotos ...
Gruß
Birgitt
hallo Achim,
freut mich sehr, dass es euch gefällt. Jordanien ist aber auch jede Reise wert!
Gleich gehts weiter mit den Fotos ...
Gruß
Birgitt
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Birgitt
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Reisebericht Jordanien - Unterwegs im Jordantal
Wir geben unseren Standort Madaba auf und fahren durch das Jordan Valley weiter nach Norden. Die schweren Unwetter der letzten Tage sind deutlich sichtbar
Mitten durch das fruchtbare Jordantal verläuft die Grenze zu Israel. Und auf beiden Seiten des Grenzzaunes stehen dicht an dicht die Plantagen und Gewächshäuser für Obst, Gemüse und Kräuter
Am Straßenrand wird vieles frisch ab Pritsche verkauft
Die Radieschen sehen zum anbeißen aus
Die Äpfel auch. Die kommen aber aus Südtirol
Mitten durch das fruchtbare Jordantal verläuft die Grenze zu Israel. Und auf beiden Seiten des Grenzzaunes stehen dicht an dicht die Plantagen und Gewächshäuser für Obst, Gemüse und Kräuter
Am Straßenrand wird vieles frisch ab Pritsche verkauft
Die Radieschen sehen zum anbeißen aus
Die Äpfel auch. Die kommen aber aus Südtirol
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Birgitt
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Reisebericht Jordanien - Mausoleum Abu Ubaidah ibn al-Jarrah
Ab und zu braucht auch der beste Gemüsetransporter etwas Zuwendung
Wir genießen es, langsam durch die Dörfchen zu zuckeln
und zwischendurch den Ruf des Muezzin zu hören
Am Hinweisschild von Abu Ubaidah ibn al-Jarrah in Deir Alla machen wir Halt
In dieser Moschee befindet sich das Mausoleum von Abū ‘Ubaydah ‘Āmir ibn ‘Abdillāh ibn al-Jarāḥ, wie er mit vollem Namen heißt. Er war einer der Gefährten des islamischen Propheten Mohammed und spielte eine wichtige Rolle bei den islamischen Eroberungen. Abu Ubaidah gehörte den Ashura Mubbasharah an, den zehn Gesegneten, denen der Prophet schon zu Lebzeiten die zukünftige Aufnahme ins Paradies versprochen hatte
Recht neu und sehr modern ist der sakrale Bau
Der Komplex ist deutlich größer und weitläufiger, als man von außen vermutet
Wie meist in Jordanien, kommt der Innenraum der Moschee extrem nüchtern daher
genauso wie der gleich neben der Moschee befindliche Friedhof
Wir genießen es, langsam durch die Dörfchen zu zuckeln
und zwischendurch den Ruf des Muezzin zu hören
Am Hinweisschild von Abu Ubaidah ibn al-Jarrah in Deir Alla machen wir Halt
In dieser Moschee befindet sich das Mausoleum von Abū ‘Ubaydah ‘Āmir ibn ‘Abdillāh ibn al-Jarāḥ, wie er mit vollem Namen heißt. Er war einer der Gefährten des islamischen Propheten Mohammed und spielte eine wichtige Rolle bei den islamischen Eroberungen. Abu Ubaidah gehörte den Ashura Mubbasharah an, den zehn Gesegneten, denen der Prophet schon zu Lebzeiten die zukünftige Aufnahme ins Paradies versprochen hatte
Recht neu und sehr modern ist der sakrale Bau
Der Komplex ist deutlich größer und weitläufiger, als man von außen vermutet
Wie meist in Jordanien, kommt der Innenraum der Moschee extrem nüchtern daher
genauso wie der gleich neben der Moschee befindliche Friedhof
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Birgitt
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Jordanien - Deir Allah Station for Field Archeology
Nur wenige km vor dem Mausoleum, am nördlichen Ortsausgang von Deir Alla liegt linkerhand ein kahler Hügel, auf dem 1500 v.Ch. ein Heiligtum gestanden haben soll, dass 1200 v.Ch. bei einem Erdbeben zerstört wurde. In den Jahren 1960-1967 fanden hier eine Reihe von Ausgrabungen, die von der niederländischen "Organisation for the Advancement of Pure Research" unter der Schirmherrschaft der Theologischen Fakultät der Universität Leiden gesponsert wurden, statt. Dabei wurde eine Wandinschrift einer bisher unbekannten Prophezeiung von Balaam entdeckt, der damit der erste Prophet des Alten Testaments war, der in einer Inschrift identifiziert wurde.
Außer dem Hügel ist von den Ausgrabungen heute nichts mehr zu sehen. In einer kleinen Seitenstraße hinter dem Hügel befindet sich die "Deir Allah Station for Field Archeology" der Yarmouk University
Wir haben Glück und treffen einige Archäologen der Universität Leiden an, die hier an weiteren Projekten in der Region sowie an der Digitalisierung der Dokumentationen arbeiten. Ihr Arbeitsplatz in der Station ist hochinteressant und gleicht einem kleinen Museum. Am faszinierendsten sind für mich die alten Ackergeräte, die bis vor 50 Jahren Verwendung fanden
Außer dem Hügel ist von den Ausgrabungen heute nichts mehr zu sehen. In einer kleinen Seitenstraße hinter dem Hügel befindet sich die "Deir Allah Station for Field Archeology" der Yarmouk University
Wir haben Glück und treffen einige Archäologen der Universität Leiden an, die hier an weiteren Projekten in der Region sowie an der Digitalisierung der Dokumentationen arbeiten. Ihr Arbeitsplatz in der Station ist hochinteressant und gleicht einem kleinen Museum. Am faszinierendsten sind für mich die alten Ackergeräte, die bis vor 50 Jahren Verwendung fanden
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Reisebericht Jordanien - Unterwegs in Pella - Tabaqat Fahl
Rund 25 km nördlich biegen wir in Al Mashara (Wadi al Malawi) rechts ab zu der nur weitere 2 km entfernten Ortschaft Pella. Auf einem Hügelgelände am Ortsrand können die Ruinen des historischen Pella, auch Tabaqat Fahl genannt, besichtigt werden
Das oberhalb der Ruinenstadt gelegene Resthouse sollten autofahrende Besucher als erstes ansteuern, um einen ersten Eindruck zu gewinnen - schreibt unser Reiseführer. Gesagt getan. Ein scheuer Kellner verschwindet schnell hinter der Eingangstüre, als er uns vorfahren sieht
Innen ist alles piccobello sauber, wirkt aber leblos und tot - von Gästen weit und breit keine Spur
In der Sonne stehen ein paar angewitterte Polsterstühle und warten auf Besucher. Auch wenn der Tourismus momentan boomt in Jordanien, dringt bis hier in den Norden wohl kaum jemand vor
Wir schauen auf das eingezäunte Gelände von Tabaqat Fahl. Lange kann es nicht mehr dauern, bis die Sonne untergeht
Das visitorcenter-ähnliche Gebäude neben dem Resthouse ist verschlossen. Dabei sollte die Ausgrabungsstätte noch geöffnet sein. Der Diensthabende sitzt vor der Türe und genießt die restlichen Sonnenstrahlen. Seine Motivation, als er uns erblickt, sinkt augenscheinlich gegen Null. Nein, es wäre alles geschlossen heute. Die Wetterlage würde einen Besuch nicht erlauben, meint er. Diskussion zwecklos.
Einerseits verstehen wir, dass Wadis derzeit hier in Jordanien eine gewisse Gefahr bergen. Ob wir aber auf einem Hügel weggeschwemmt werden, erscheint uns fraglich
Wir finden eine Lösung, die etwas die Straße hinab liegt. Hier haben Hirten und Schafe einen gesonderten Eingang, das Törchen im Zaun ist nur angelehnt ...
Pella hat eine bewegte Geschichte und war seit der Jungsteinzeit ununterbrochen besiedelt. Einer der Gründe dafür ist die zuverlässige Wasserversorgung durch die ständig wasserführende Quelle im Wadi Jirm. Aus der Mittel- und Spätbronzezeit sind Tempel erhalten, ebenso einer aus der Eisenzeit. Zum ersten Mal im 19. Jahrhundert v. Chr. in ägyptischen Inschriften als ‚Pihilum‘ oder ‚Pehel‘ erwähnt, wurde der Ortsname später zu Pella hellenisiert, wohl zu Ehren von Pella in Makedonien, dem Geburtsort von Alexander dem Großen (Quelle: Wikipedia)
Auf die hellenistische folgte die römische Zeit. Die Blütezeit muss um das Jahr 400 gewesen sein, mit christlichem Zentrum und Bischofssitz. 635 schlugen Muslime das byzantinische Heer in der Schlacht von Fahel, eine Vorentscheidung für die Schlacht am Yarmuk. Pella wurde islamisch. Ein verheerendeS Erdbeben im Jahre 747 zerstörte den größten Teil der Stadt, seither dämmert Pella als kleines Dorf vor sich hin
Alles wirkt etwas eingerostet
Dennoch ist es schön, bis zum Einbruch der Dunkelheit durch die alten Steine zu spazieren
Jeden Moment ist die Sonne weg. Zeit zur Unterkunft zu fahren
Das oberhalb der Ruinenstadt gelegene Resthouse sollten autofahrende Besucher als erstes ansteuern, um einen ersten Eindruck zu gewinnen - schreibt unser Reiseführer. Gesagt getan. Ein scheuer Kellner verschwindet schnell hinter der Eingangstüre, als er uns vorfahren sieht
Innen ist alles piccobello sauber, wirkt aber leblos und tot - von Gästen weit und breit keine Spur
In der Sonne stehen ein paar angewitterte Polsterstühle und warten auf Besucher. Auch wenn der Tourismus momentan boomt in Jordanien, dringt bis hier in den Norden wohl kaum jemand vor
Wir schauen auf das eingezäunte Gelände von Tabaqat Fahl. Lange kann es nicht mehr dauern, bis die Sonne untergeht
Das visitorcenter-ähnliche Gebäude neben dem Resthouse ist verschlossen. Dabei sollte die Ausgrabungsstätte noch geöffnet sein. Der Diensthabende sitzt vor der Türe und genießt die restlichen Sonnenstrahlen. Seine Motivation, als er uns erblickt, sinkt augenscheinlich gegen Null. Nein, es wäre alles geschlossen heute. Die Wetterlage würde einen Besuch nicht erlauben, meint er. Diskussion zwecklos.
Einerseits verstehen wir, dass Wadis derzeit hier in Jordanien eine gewisse Gefahr bergen. Ob wir aber auf einem Hügel weggeschwemmt werden, erscheint uns fraglich
Pella hat eine bewegte Geschichte und war seit der Jungsteinzeit ununterbrochen besiedelt. Einer der Gründe dafür ist die zuverlässige Wasserversorgung durch die ständig wasserführende Quelle im Wadi Jirm. Aus der Mittel- und Spätbronzezeit sind Tempel erhalten, ebenso einer aus der Eisenzeit. Zum ersten Mal im 19. Jahrhundert v. Chr. in ägyptischen Inschriften als ‚Pihilum‘ oder ‚Pehel‘ erwähnt, wurde der Ortsname später zu Pella hellenisiert, wohl zu Ehren von Pella in Makedonien, dem Geburtsort von Alexander dem Großen (Quelle: Wikipedia)
Auf die hellenistische folgte die römische Zeit. Die Blütezeit muss um das Jahr 400 gewesen sein, mit christlichem Zentrum und Bischofssitz. 635 schlugen Muslime das byzantinische Heer in der Schlacht von Fahel, eine Vorentscheidung für die Schlacht am Yarmuk. Pella wurde islamisch. Ein verheerendeS Erdbeben im Jahre 747 zerstörte den größten Teil der Stadt, seither dämmert Pella als kleines Dorf vor sich hin
Alles wirkt etwas eingerostet
Dennoch ist es schön, bis zum Einbruch der Dunkelheit durch die alten Steine zu spazieren
Jeden Moment ist die Sonne weg. Zeit zur Unterkunft zu fahren
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Jordanien - Übernachtung im Pella Countryside Hotel
Unser Domizil für die nächsten Tage ist das Pella Countryside Hotel. Der Besitzer Deeb Hussein, ehemaliger Resthouse Manager und guter Kenner der Pella-Ruinen, hat sich aus Altersgründen gänzlich aus dem Business zurückgezogen. Sein Schwager Khalid betreibt das Hotel weiter.
Pella Countryside Hotel, Mr. Khalid, +962 7 9208 5084, DZ mit eigenem Bad für 2 Personen inkl. Frühstück und Abendessen 42 JOD/Nacht. Die Bezeichnung "Hotel" ist etwas hoch gegriffen. Die Zimmer sind sehr einfach, aber sauber. Frühstück und (hervorragendes) Abendessen werden rd. 200 m durch den Olivenhain entfernt im Privathaus von Khalid serviert, bei gutem Wetter draußen im Garten. Khalid lässt es sich nicht nehmen, gemeinsam mit seinen Gästen zu speisen. Seine Frau und die Kinder servieren.
Tipps für die Übernachtung in Pella:
Vom wintergartenähnlichen Aufenthaltsraum aus bietet sich ein schöner Blick hinab auf die Olivenhaine und das Dorf
Frühstück
"Souvenirshop"
Pella Countryside Hotel, Mr. Khalid, +962 7 9208 5084, DZ mit eigenem Bad für 2 Personen inkl. Frühstück und Abendessen 42 JOD/Nacht. Die Bezeichnung "Hotel" ist etwas hoch gegriffen. Die Zimmer sind sehr einfach, aber sauber. Frühstück und (hervorragendes) Abendessen werden rd. 200 m durch den Olivenhain entfernt im Privathaus von Khalid serviert, bei gutem Wetter draußen im Garten. Khalid lässt es sich nicht nehmen, gemeinsam mit seinen Gästen zu speisen. Seine Frau und die Kinder servieren.
Tipps für die Übernachtung in Pella:
- Unbedingt einen Tag vorab die Ankunft telefonisch avisieren. Nicht, weil das Hotel ausgebucht sein könnte (wir waren die einzigen Gäste), sondern damit für Frühstück und Abendessen entsprechend gesorgt ist. Momentan verirrt sich tatsächlich kaum jemand in diese Gegend.
- Den Gesamtbetrag für die Übernachtungskosten abgezählt vorhalten, Khalid kennt kein Wechselgeld

- Bei Abreise begleitet einen Khalid gerne zurück zur Unterkunft, mit Umweg über einen ihm bekannten Händler (Berberteppiche, kleine Souvenirs als Garagenverkauf). Zu nichts nötigen lassen, wenn man nicht wirklich will. Auf die Zeit drängen und zur Unterkunft/zum Auto gehen. Es ist nicht unhöflich, nichts zu kaufen

Vom wintergartenähnlichen Aufenthaltsraum aus bietet sich ein schöner Blick hinab auf die Olivenhaine und das Dorf
Frühstück
"Souvenirshop"
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Birgitt
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Jordanien - Durch die Yarmuk Schlucht nach Umm Qays
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg in den äußersten Nordwesten Jordaniens. Ab Ash Shuna al Shamaliyah verläuft die nur anfänglich noch breite Straße unmittelbar entlang der "high security border" mit Israel. Der Grenzzaun ist hier bestens bewacht. Im weiteren Streckenverlauf führt die Straße durch die enge Yarmuk-Schlucht, der Fluss bildet die Grenze. Der Zaun auf israelischer Seite bleibt. In kurzen Abständen von gefühlt nur einigen hundert Metern Checkpoint nach Checkpoint, schwerstbewaffnet. Überall ist der Pass vorzuzeigen. Ein Fotografierverbot muss nicht extra ausgesprochen werden, angesichts der Sensibilität der Region ist dies für uns selbstverständlich. Ein Blick in die Landkarte: nur 5 km Luftlinie trennen uns vom See Genezareth (Lake Tiberias) auf israelischer Seite.
Die Straße knickt ab, wir verlassen den Yarmuk und fahren hinein in die Berge
durch lichten Zedern- und Pinienwald
Wenig später erreichen wir das Dorf Gader, besser bekannt unter dem antiken Namen Gadara, mit der für uns spannendsten Ausgrabungsstätte Jordaniens: Umm Qays. Eintritt 3 JOD p.P., freier Eintritt mit Jordan Pass
Wir informieren uns im angeschlossenen kleinen Museum, das im Übrigen zu vielen Highlights und Ruinenstätten Jordaniens eine enorme Auswahl an Infobroschüren bereithält
und checken im Visitor Center die Schautafeln, welchen der Trails wir laufen wollen. Village Trail (Dauer 30 Minuten), Akropolis Trail (Dauer 1,5 Stunden) oder City Trail (Dauer 4 Stunden)
Wir entscheiden uns für einen Mix aus allen drei Trails und laufen los, hinaus aus dem Museum Komplex
und hinab in das Ruinenfeld
Die Straße knickt ab, wir verlassen den Yarmuk und fahren hinein in die Berge
durch lichten Zedern- und Pinienwald
Wenig später erreichen wir das Dorf Gader, besser bekannt unter dem antiken Namen Gadara, mit der für uns spannendsten Ausgrabungsstätte Jordaniens: Umm Qays. Eintritt 3 JOD p.P., freier Eintritt mit Jordan Pass
Wir informieren uns im angeschlossenen kleinen Museum, das im Übrigen zu vielen Highlights und Ruinenstätten Jordaniens eine enorme Auswahl an Infobroschüren bereithält
und checken im Visitor Center die Schautafeln, welchen der Trails wir laufen wollen. Village Trail (Dauer 30 Minuten), Akropolis Trail (Dauer 1,5 Stunden) oder City Trail (Dauer 4 Stunden)
Wir entscheiden uns für einen Mix aus allen drei Trails und laufen los, hinaus aus dem Museum Komplex
und hinab in das Ruinenfeld
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Jordanien - Capacity Building/Bauwerkserhaltung in Umm Qays
Eine Gruppe "Arbeiter" vor einem türkisen Baucontainer winkt uns zu sich heran
Es sind syrische Trainees, die von dem Projekt Capacity Building und Bauwerkserhaltung in Umm Qays profitieren.
In dem von der Bauforscherin Dr. Claudia Bührig, seit 2017 Leiterin der Außenstelle Damaskus des Deutschen Archäologischen Instituts, initiierten Projekt sollen durch spezielle Programme in Umm Qays Kenntnisse im Kultur- und Naturerbe nachhaltig vermittelt werden. Ziel ist die Stärkung der lokalen jordanischen Bevölkerung, aber auch die Integration syrischer Flüchtlinge. Zum einen werden die Kursteilnehmer im Steinmetzhandwerk geschult und so das Wissen um Techniken und Werkzeuge bewahrt. Zum anderen wird den Kindern der Region spielerisch die Bedeutung ihres kulturellen Erbes vermittelt, während der lokalen Bevölkerung Trainings im Bereich Kulturvermittlung geboten werden.
Fertig bearbeitete Elemente
Der Gruppenleiter erklärt uns alles ganz genau
Es sind syrische Trainees, die von dem Projekt Capacity Building und Bauwerkserhaltung in Umm Qays profitieren.
In dem von der Bauforscherin Dr. Claudia Bührig, seit 2017 Leiterin der Außenstelle Damaskus des Deutschen Archäologischen Instituts, initiierten Projekt sollen durch spezielle Programme in Umm Qays Kenntnisse im Kultur- und Naturerbe nachhaltig vermittelt werden. Ziel ist die Stärkung der lokalen jordanischen Bevölkerung, aber auch die Integration syrischer Flüchtlinge. Zum einen werden die Kursteilnehmer im Steinmetzhandwerk geschult und so das Wissen um Techniken und Werkzeuge bewahrt. Zum anderen wird den Kindern der Region spielerisch die Bedeutung ihres kulturellen Erbes vermittelt, während der lokalen Bevölkerung Trainings im Bereich Kulturvermittlung geboten werden.
Fertig bearbeitete Elemente
Der Gruppenleiter erklärt uns alles ganz genau
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Reisebericht Jordanien - Ausgrabungen in Umm Qays
Ein Stück weiter der nächste "Bautrupp"
Einer aus der Reihe spricht bestes deutsch. Er ist Student an der Yarmouk University in Amman, studiert deutsch nebenbei in Eigenregie und möchte möglichst in Deutschland seinen Master in Archäologie machen. In Jordanien sei die Ausbildung bis zum Bachelor ok, meint er. Aber für den Master sei Jordanien nicht besonders qualifiziert.
Hier werden gerade weitere Säulen freigelegt. Die Grobarbeit mit der Spitzhacke, der Rest mit Schaufel und später Pinsel
Pause
Die Bauarbeiter/Archäologen eilen ihrem Mittagessen entgegen. Wir lassen uns weiter treiben durch die antiken Straßen der alten griechisch-römischen Stadt
Es gibt noch genug freizulegen und zu tun hier
Wild liegen die Säulen umher
Dennoch ist die Pracht längst vergangener Tage in diesem weitläufigen Gelände greifbar
Weit reicht der Blick von hier zu den Golan Höhen auf der anderen Seite des Tals
Einer aus der Reihe spricht bestes deutsch. Er ist Student an der Yarmouk University in Amman, studiert deutsch nebenbei in Eigenregie und möchte möglichst in Deutschland seinen Master in Archäologie machen. In Jordanien sei die Ausbildung bis zum Bachelor ok, meint er. Aber für den Master sei Jordanien nicht besonders qualifiziert.
Hier werden gerade weitere Säulen freigelegt. Die Grobarbeit mit der Spitzhacke, der Rest mit Schaufel und später Pinsel
Pause
Die Bauarbeiter/Archäologen eilen ihrem Mittagessen entgegen. Wir lassen uns weiter treiben durch die antiken Straßen der alten griechisch-römischen Stadt
Es gibt noch genug freizulegen und zu tun hier
Wild liegen die Säulen umher
Dennoch ist die Pracht längst vergangener Tage in diesem weitläufigen Gelände greifbar
Weit reicht der Blick von hier zu den Golan Höhen auf der anderen Seite des Tals
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Reisebericht Jordanien - Ausgrabungen in Umm Qays
Spaziert man weiter
erreicht man die "Ladenstraße"
Rechts und links immer wieder Stuckfragmente
wunderschön gearbeitet
Gleich im Anschluss an die Ladenstraße der Eingang zum Westtheater
Das vollständig aus Basalt erbaute Westtheater hat die vielen Jahrhunderte recht gut überstanden, wobei vom eigentlichen Bühnengebäude nur wenig übrig geblieben ist
Dafür sieht der aus drei Stockwerken bestehende Zuschauerraum mit seinen 3000 Plätzen noch um so besser aus. Immerhin schauen wir hier auf fast 2000 Jahre alte Geschichte
Hinter dem Westtheater ist ein Team in Kooperation mit der Universität Hamburg mit Grabungen in einer tiefer gelegenen Kammer beschäftigt, bei der es sich möglicherweise um eine Grabkammer handelt
Der Zugang scheint für Lilliputaner gemacht
Noch ist kein spektakulärer Fund geborgen, aber wer weiß, vielleicht schon bald
jedenfalls wird fleißig in dem Loch gebuddelt
Umm Qays ist toll! Eine Ausgrabungsstätte die lebt und wo noch nicht alles fertig aufbereitet ist. Eine Ruinenstätte, in der man den Archäologen noch bei der Arbeit zusehen kann
erreicht man die "Ladenstraße"
Rechts und links immer wieder Stuckfragmente
wunderschön gearbeitet
Gleich im Anschluss an die Ladenstraße der Eingang zum Westtheater
Das vollständig aus Basalt erbaute Westtheater hat die vielen Jahrhunderte recht gut überstanden, wobei vom eigentlichen Bühnengebäude nur wenig übrig geblieben ist
Dafür sieht der aus drei Stockwerken bestehende Zuschauerraum mit seinen 3000 Plätzen noch um so besser aus. Immerhin schauen wir hier auf fast 2000 Jahre alte Geschichte
Hinter dem Westtheater ist ein Team in Kooperation mit der Universität Hamburg mit Grabungen in einer tiefer gelegenen Kammer beschäftigt, bei der es sich möglicherweise um eine Grabkammer handelt
Der Zugang scheint für Lilliputaner gemacht
Noch ist kein spektakulärer Fund geborgen, aber wer weiß, vielleicht schon bald
Umm Qays ist toll! Eine Ausgrabungsstätte die lebt und wo noch nicht alles fertig aufbereitet ist. Eine Ruinenstätte, in der man den Archäologen noch bei der Arbeit zusehen kann
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Reisebericht Jordanien - Herstellung von Ölivenöl
Wir verlassen Umm Qays in Richtung Harta, kurz vor der syrischen Grenze. Unterwegs duftet es immer wieder nach frischen Oliven. Einmal ist der Duft besonders stark. Wir fahren etwas langsamer, immer dem Duft nach
und sehen vor einem Fabrikgebäude einige Militärwagen geparkt und einen Haufen Soldaten um kleine Tische sitzen. Sie winken uns zu sich heran, und blitzschnell sind wir versorgt mit leckerem frischen Tee und frischem warmem Fladenbrot, gebacken mit einem Kräuter-Sesam-Olivenöl-Aufstrich. Köstlichst!
Die Backstube dieses wunderbaren Gaumenschmaus ist gleich neben der Fabrik. Das Repertoire beschränkt sich ausschließlich auf die leckere Oliven-Brot-Spezialität
Der Englischlehrer des Dorfs gesellt sich zu uns und erklärt uns, dass die Olivenernte begonnen hat und die Olivenfabriken jetzt auf Hochtouren arbeiten. Auch diese Fabrik hier, in der Olivenöl produziert wird
Die geernteten Oliven werden säckeweise angeliefert
und zunächst gut gewaschen
Anschließend müssen die in der Frucht festsitzenden Öle freigelegt, also aufgebrochen werden. Die Oliven werden gemahlen
Die Maische wird geknetet und so eine homogene Masse erzeugt, die gepresst wird, um die Öle bzw. flüssigen Bestandteile von den festen Bestandteilen zu trennen
Danach wird separiert, also die wässrigen Bestandteile vom Öl getrennt
Reines Olivenöl fließt in die Auffangbehälter
bzw. wird sofort abgefüllt in Kanister
und transportfertig gestapelt
Die Restmaische wird hinter der Fabrik angehäuft, der Ölgehalt sei immer noch enorm, wurde uns versichert, und könnte durchaus nochmals gepresst werden für Öl minderer Qualität. Es findet sich (bisher) jedoch kein Abnehmer für die Restmaische
Die Backstube dieses wunderbaren Gaumenschmaus ist gleich neben der Fabrik. Das Repertoire beschränkt sich ausschließlich auf die leckere Oliven-Brot-Spezialität
Der Englischlehrer des Dorfs gesellt sich zu uns und erklärt uns, dass die Olivenernte begonnen hat und die Olivenfabriken jetzt auf Hochtouren arbeiten. Auch diese Fabrik hier, in der Olivenöl produziert wird
Die geernteten Oliven werden säckeweise angeliefert
und zunächst gut gewaschen
Anschließend müssen die in der Frucht festsitzenden Öle freigelegt, also aufgebrochen werden. Die Oliven werden gemahlen
Die Maische wird geknetet und so eine homogene Masse erzeugt, die gepresst wird, um die Öle bzw. flüssigen Bestandteile von den festen Bestandteilen zu trennen
Danach wird separiert, also die wässrigen Bestandteile vom Öl getrennt
Reines Olivenöl fließt in die Auffangbehälter
bzw. wird sofort abgefüllt in Kanister
und transportfertig gestapelt
Die Restmaische wird hinter der Fabrik angehäuft, der Ölgehalt sei immer noch enorm, wurde uns versichert, und könnte durchaus nochmals gepresst werden für Öl minderer Qualität. Es findet sich (bisher) jedoch kein Abnehmer für die Restmaische




