Flüchtlingswelle nach Europa

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Alexander
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Alexander »

Niger wird zum Partner der EU gegen die Migrantenströme. Voraussetzung: es muss genügend Geld fließen.
Niger ist das Schlüsselland, um Migration aus Afrika zu stoppen. Das ärmste Land der Welt ist nun Partner der EU. Nigers Innenminister verspricht, durchzugreifen – wenn genug Geld aus Europa fließt.
„Glauben Sie mir, diesmal ist es uns ernst!“

Grüsse
Alexander
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Damals

Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Damals »

Hallo



Und, wir haben in der Tat ein Sicherheitsproblem.
Wie man der Tage sieht, jeder Kongo-Bewohner kommt ohne Pass nach Deutschland rein, aber nicht mehr hinaus. Sie sitzen hier fest :lach:
Das gleiche gilt für Tunesier die man zuhause nicht mehr haben will.
todo
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von todo »



Nonnenmacher feat. MC Mertesacker - Antipaganda #Pegida
Canadier
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Canadier »

Eine Meldung vom Postillon zur Lage an der Front: http://www.der-postillon.com/2016/12/krieg.html
Damals

Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Damals »

Nonnenmacher feat. MC Mertesacker - Antipaganda #Pegida[/quote]

Ganz klar! Sowas zu hören muss Hirnschäden hinterlassen. :kotz:
Burckhard
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Burckhard »

Hallo Freunde,
ich wüßte was Ihr tun könnt um Flüchtlingen zu helfen:
spendet einfach was für den Brunnenbau in Kodri, das liegt in der Gegend von Agadez, wo viele Flüchtlinge durchkommen, dann muß vielleicht einer weniger verdursten.

ich wüßte auch was, was Ihr tun könnt damit weniger Flüchtlinge kommen:
spendet für den Brunnenbau, dann geht vielleicht einer weniger auf die Flucht und der Staat ( also wir ) spart in 2 Monaten soviel wie der Brunnen kostet.

Konto findet Ihr unter: Wüschi baut Brunnen in Niger

Grüße und Guten Rutsch
Burckhard
Alexander
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Alexander »

Hallo Burckhard,

danke, dass du unser Brunnenprojekt hier nochmal ansprichst.

Was mich erstaunt ist, dass genau diejenigen, die hier immer fordern, "man müsse etwas tun" sich dezent zurückhalten, wenn es die Gelegenheit gibt etwas zu tun. Wie hier mit unserem Brunnenprojekt.

Es sind fast nur die Stillen und Leisen, die uns bei unserem Projekt unterstützen. Das gibt mir zu denken.

Vielen Dank an alle, die uns bei unserem Brunnenprojekt helfen.

Grüsse
Alexander
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Albatross
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Albatross »

Alexander hat geschrieben:...

Was mich erstaunt ist, dass genau diejenigen, die hier immer fordern, "man müsse etwas tun" sich dezent zurückhalten, wenn es die Gelegenheit gibt etwas zu tun. Wie hier mit unserem Brunnenprojekt.
...
Weiss nicht ob es hier richtig ist, vielleicht eine neue Diskussionsrunde "welche Spenden sind Sinnvoll":
Persönlich spende ich nur für Projekte die den "Ehrgeiz" des Empfängers anreizen, Projekte welche die "Faulheit" des Empfängers fördern möchte ich nicht unterstützen (natürlich auch nicht an Organisationen wo grosse Teile in die Administration verschwinden).
Nun lässt sich vortrefflich Argumentieren was Hilfe zur Selbsthilfe ist und was nicht... was lebensnotwendig ist und was nicht.... was kontraproduktiv ist und was nicht... Ich glaube Bildung im weitesten Sinne ist das beste. Angefangen beim Lesen und Schreiben lernen bis hin zum Hochschulstipendium..
Gruß Albatross
Wer Tippfehler findet darf sie behalten
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tjenni@osb
Beiträge: 130
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von tjenni@osb »

Meine erfahrung ist, das bildung wohl das einzige nüzliche ist was den betroffenen lebenslänglich unterstüzung gibt. auch wenn das leben manchmal von kurzer dauer ist. Mehr machen als schnattern ist mein moto. Nun bin ich in Benin und setze mein geschnatter in die tat um. fals ihr auf eurer Afrika querung vorbei kommt, seid ihr herzlich willkommen. das auto wird euch auch repariert.

http://www.cflbenin.com/

Klar Benin ist jetzt nicht die gröste auswanderungsgruppe, habe aber auch schon alleinerzihende Mütter kennen gelernt, deren mann zwischen Benin und Deutschland irgendwo unterwegs ist, und seit 2 jahren nichts mehr von sich höhren lies. warum auch immer.

warum er gegangen sei; il cherche le moyen --> er sucht die möglichkeit, wird hier immer finanziell gedeutet.

Schöne festtage euch!
Alexander
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Alexander »

Albatross wirft hier einige wichtige und richtige Gedankenanstöße in die Runde.
Albatross hat geschrieben:"welche Spenden sind Sinnvoll":
Persönlich spende ich nur für Projekte die den "Ehrgeiz" des Empfängers anreizen, Projekte welche die "Faulheit" des Empfängers fördern möchte ich nicht unterstützen (natürlich auch nicht an Organisationen wo grosse Teile in die Administration verschwinden).

Ich glaube Bildung im weitesten Sinne ist das beste. Angefangen beim Lesen und Schreiben lernen bis hin zum Hochschulstipendium..
Nach diesen Gesichtspunkten wählen wir auch unsere Projekte aus. Für uns ist Bildung der wichtigste Aspekt, denn nur Bildung bringt ein Land langfristig weiter. Unsere letzten beiden Projekte legen besonders den Fokus darauf. Ausstattung von Schulen mit adequatem Lernmaterial und im Fall des Brunnenprojektes macht es mehr Sinn Kinder in die Schule zu schicken, als 24 Kilometer zum Wasser holen.

In dem Land mit dem größten Bevölkerungswachstum sollte auch Aufklärung auf der Tagesordnung stehen. Bevölkerungsexplosion hat auch etwas mit Bildung zu tun. Dabei ist es wichtig, dass auch die Mädchen in diesen Bildungsprozess eingebunden werden. Zum Glück wurde dies in Niger erkannt und man findet in vielen Schulen Tafeln wie diese:

Bild

Sie zeigen an, wieviele Mädchen und Jungs sich in der Klasse befinden. Ziel der Lehrerschaft ist es eine "Mädchenquote" von mindestens 60% zu erreichen. Man könnte fast von einem Novum sprechen. Vor einigen Jahren, und das ist in den meisten Ländern immer noch der Fall, gehört eine Frau an den Kochherd und nicht in die Schule.

Die Ausstattung der Schulen ist teilweise katastrophal. Hier ein Beispiel aus einer Schule in Timia. Der Stuhl hat nur noch zwei Vorderbeine, daher muss sich der Schüler mit dem Stuhl an der Wand anlehnen. Ein Unfall mit Verletzung ist vorprogrammiert.

Bild

Niger ist eines der Länder, dass die Ursachen für ihre Probleme erkannt hat und daran arbeitet. Es gibt nicht einmal Schulbücher. Von einem Wüstenschiffer sind derzeit 48 Kilo an Schulbücher an mich unterwegs, die dann ihren Weg nach Timia und Krip Krip finden werden. Auch daran arbeiten wir.

Darum nochmals meine Bitte: unterstützt uns bitte wo immer ihr könnt. Es ist eine Win Win Situation, wo jeder seinen Vorteil haben wird. Hier nochmals der Link zu unserem aktuellen Projekt das-wustenschiff-baut-einen-brunnen-in- ... 53569.html

Vielen Dank

Grüsse
Alexander
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Alexander »

Zwei Schlagwörter machen seit Sylverster die Rund: "Racial Profiling" und "Nafri".

Laut Wikipedia bedeutet Racial Profiling:
Als Racial Profiling (auch „ethnisches Profiling“ genannt) bezeichnet man ein häufig auf Stereotypen und äußerlichen Merkmalen basierendes Agieren von Polizei-, Sicherheits-, Einwanderungs- und Zollbeamten, nach dem eine Person anhand von Kriterien wie „Rasse“, ethnischer Zugehörigkeit, Religion oder nationaler Herkunft als verdächtig eingeschätzt wird und nicht anhand von konkreten Verdachtsmomenten gegen die Person. Der Ausdruck entstammt der US-amerikanischen Kriminalistik.
Die Abkürzung Nafri steht für "Nordafrikanische Intensivtäter" und wird im Polizei internen Sprachgebrauch verwendet.

Aufgrund der sexuellen Übergriffe vor einem Jahr wurde dieses Silverste in Köln starke Polizeikräfte aufgeboten, die potentiell Verdächtige nach Erscheinung, Hautfarbe und Begleitung kategorisierten. Entsprechend wurden Platzverweise erteilt. Einige Politiker kreiden der Polizei rassistisches Verhalten an.

In diesem Interview mit einer Grünen Politikerin, die früher auch als Polizistin gearbeitet hat, werden beide Begriffe diskutiert. M.E. lesenswert.
Irene Mihalic ist innenpolitische Sprecherin der Grünen. Die 40-Jährige war früher selbst Polizeibeamtin, sie kennt den Alltag der ehemaligen Kollegen. Die pauschale Kritik an den Kontrollen der Polizei in Köln teilt sie keinesfalls. Sie seien aufgrund der Ereignisse im vergangenen Jahr angemessen gewesen.
Welt N24: „Ich kann kein Racial Profiling erkennen“

Tagesschau: Kritik und Lob für Kölner Polizei

Grüsse
Alexander
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schnorr
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von schnorr »

Viele Nordafrikaner wollten wohl gar nicht Silvester feiern
https://www.welt.de/politik/deutschland ... eiern.html

wird erst etwas weiter unten interessant.

was mich stutzig macht, ist die aussage, dass trotz beobachtung der social media nicht zu erkennen war, dass sich da gruppen verabredet haben!
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
Damals

Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Damals »

Abend,
Auch in anderen deutschen Großstädten wurde das Phänomen beobachtet: In Hamburg und Hannover fielen laut Polizei aggressive Nordafrikaner unangenehm auf. In Frankfurt am Main zählte die Polizei bis zu 1900 Menschen, die in Kleingruppen angereist waren, aber auch in Städten wie in Essen, Düsseldorf und Dortmund kamen zahlreiche Personen zusammen. Wie die „Welt“ berichtet, sei es unklar, inwieweit diese Versammlungen organisiert waren.
http://www.focus.de/politik/videos/in-d ... 34168.html

Das verabreden dürfte über Messenger wie Whatsapp oder Trema kein Problem sein. Ist ja alles verschlüsselt. Frage ist aber wer die Gruppen steuert? Ist es eine Demonstration der Stärke tausende Männer (Frauen dabei??), zu einem beliebigen Zeitpunkt an einem beliebigen Punkt, in einer beliebigen Stadt versammeln zu können? Das sie dabei die Polizei nur belächeln ist ja nichts neues. Haben ja Rückendeckung von der Politik.
Was wäre also wenn man so gewisse Forderungen mit Nachdruck kundtun möchte?
Turi
Beiträge: 2261
Registriert: Di 14. Feb 2006, 21:49
Wohnort: Ostschweiz

Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Turi »

Hallo Wüschigemeinde
Die mehreren Dutzend Meinungen der Leser des Fokus gehen alle in die selbe Richtung.
Frage mich, wo sind die Meinungen derer, die angeblich hinter dieser Politik stehen?

Wo sind die Meinungen der Linken und Grünen?

Der Staat hat angeblich das Gewaltmonopol, wie lange noch ?

Wer wird und wie ist so ein Chaos noch zu entwirren, oder gibt es da gar kein Chaos?

Wartet die Politik tatsächlich ab, bis es auf den Strassen in grossem Stil eskaliert?

Ganz ehrlich, mir tun heute schon die Leute leid, die sich in naher Zukunft wehren, das zurückholen was ihnen mal war und dafür ins Gefängnis gehen werden.

nachdenkliche Grüsse
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
markus_l
Beiträge: 36
Registriert: Sa 5. Jan 2013, 22:00

Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von markus_l »

Hallo Turi!
Ich würde mich jetzt nicht als "Linker" und nicht unbedingt als "Grüner" bezeichnen, aber wenn du jemanden suchst, der neben Alexander die Situation noch etwas anders als die Mehrheit in diesem Thread sieht - hier bin ich.
Aber bevor ich jetzt von euch sofort in die Schublade der "Gutmenschen", "Bahnhofswinker" oder sonstiges eingeteilt werde: auch mir ist vollkommen klar, dass Europa nicht ganz Afrika und den ganzen Nahen Osten aufnehmen kann. ABER: immer höhere Zäune und Mauern sind auch keine Lösung - insbesondere für Menschen aus Kriegsgebieten. Das Asylrecht muss Asylrecht bleiben! ABER, um es aufrecht erhalten zu können, muss man auch jenen, denen es nicht zusteht, das sehr bald (nicht erst nach Jahren) und deutlich sagen.
Ich habe leider auch kein Patentrezept, aber es muss einen Mittelweg geben. Wir dürfen nicht jegliche Menschlichkeit über Bord werfen, müssen aber auch in Betracht ziehen, wie viel unsere Gesellschaft aushält. Diese ewige schwarz-weiß Malerei bringt uns nicht weiter, sondern zerstört nur den gesellschaftlichen Zusammenhalt!
Was ich mir nicht verkneifen kann: ich finde es schon etwas befremdlich, dass sich in diesem Thread eine Person besonders laut über die Situation in Deutschland beschwert, die da ohnehin keine Steuern bezahlt (laut eigenen Angaben) und außerdem in einem Land wohnt, in dem die Politik eine komplett andere Linie fährt.
Und Turi: wenn man mit einem Fahrzeug durch Afrika fährt (übrigens: tolle Reise - ehrlich!) für das ein afrikanischer Tagelöhner mehrere 10.000 Tage arbeiten muss, darf man sich doch nicht wundern, wenn viele Afrikaner zu uns kommen möchten.

Tja, jetzt könnt ihr mich wieder alle zubetonieren. Viel Spaß dabei!
Ich bin die nächsten paar Tage in den Bergen ohne Internet und habe auch nicht die Absicht, hier in eine längere Diskussion einzusteigen, weil das leider nichts bringen wird - eure Meinungen werde ich nicht ändern, wollte aber doch mal meine kundtun.

Markus
Gesperrt