Horror Einreise mit dem WoMo in Israel

Kultur, Natur, Unterkunft, Reiserouten, Sehenswürdigkeiten, Tourismus Gebiete: Syrien, Libanon, Israel, Palästina, Jordanien, Arabische Halbinsel

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Lukas Tengg
Beiträge: 15
Registriert: Mi 12. Okt 2011, 10:43

Horror Einreise mit dem WoMo in Israel

Beitrag von Lukas Tengg »

Hallo an alle dies ist eine Beschreibung und Warnung vor der Einreise nach Israel und den damit verbundenen Kosten. Hier eine moeglichst genaue Schilderung:


Kosten der Frachtschiffreise 1655,- Euro
2 Personen und ein Wohnmobiel

Montag 5.12.2011

Um 6 Uhr werden wir geweckt weil das Schiff nach 8 Stunden endlich in den Hafen von Ashdod eingefahren ist und die Immigrationsbehoerde die zustaendig ist fuer die Visaverteilung an Bord gegangen ist. Wir werden ueberaus genau nach dem Grund der Reise befragt und was wir ueberhapt in Israel wollen. Sehr langwierig. Wir werden an der Rampe vom Hafenagenten begruesst, er zeigt uns noch wo wir unsere Paesse bei der Immigrationsbehoerde abholen koennen und gibt uns die moeglichkeit entweder die bevorstehenden Aufgaben selbst zu erledigen oder Hilfe bei einem Herrn zu suchen der sich etwas auskennt. Dafuer aber ca. 70,- Euro verlangen wird. Wir entschliessen doch Hilfe von dem Herrn anzunehmen der daraufhin nach schnellem Anruf des Hafenagenten erscheint. Wir holen waehrendessen unsere Paesse beim Immigrationsbuero ab. Der Herr erscheint und bittet erst mal um 100,-Euro um anfaellige Gebuehren beim Hafenagenten zu bezahlen. Ich vertraue Ihm die 100,- Euro an und nach 20 Minuten kommt er tatsaechlich mit einigen Papieren zurueck auf denen 523,70 Nis oder 75,- Dollar steht. Per Hand wurde mit Kugelschreiber 100,- Euro hinzugefuegt. Ich folge dem Herrn zur Custom Office. In diesem kleinem Buero wird uns mitgeteilt dass wir eine Autoversicherung benoetigen. Im Hafengelaende ist dies leider nicht moeglich und der von uns bezahlte Herr erklaert mir dass ich mit Ihm nach Tel-Aviv zur naechsten Versicherungsagentur kommen muesse um eine Autoversicherung abzuschliessen. Ich frage noch ob es nicht moeglich ist per Bus dorthin zu kommen, aber anscheinend dauert dass fuer hin und zurueck 6 Stunden. Also fahre ich und der Herr mit dem Taxi das ca. 200,- bis 250,- Nis kosten soll nach Tel-Aviv. Dort angekommen dauert das ausfuellen des Formulares ca. 1,5 Stunden leider ist den Damen und Herren weder der Begriff Caravan noch Motorhome gelaufig und es wird mehrmals nach Jerusalem telefoniert. Schlusendlich bekomme ich dann die Autoversicherung die fuer 20 Tage 432,- Nis kostet. Wieder im Taxi werde ich vom Taxifahrer und dem von mir beauftragten Herrn genoetigt dem Taxifahrer 100,- Dollar zu geben fuer ca. 30 Km in die eine Richtung, 1,5 Stunden wartezeit und die 30 Km retour nach Ashdod. Ich sehe ein dass der Aufwand groesser war als abgesprochen und gebe dem Taxifahrer 100,- Dollar. Der von mir beauftragte Herr erklaert dass auch er jetzt einen erheblich groesseren Zeitaufwand hinter sich hat und noch vor Ihm und erwartet auch Ihn hoeher zu entlohnen. Er moechte am Ende 150,- Euro haben und ich willige ein. Ich wechsle beim Taxifahrer 100,- Euro um in der Poststelle vor dem Hafengelaende die Autoversicherung zu bezahlen. Ich erhalte von Ihm 460,- Nis. Ich und der von mir beauftragte Herr gehen in die Poststelle und bezahlen dort die Autoversicherung. Wir wollen wieder ins Hafengelaende zur Custom Office aber am Tor des Hafengelaendes wird mir der Eintritt verwehrt. Als Grund erklaert mir der "Torwaerter" dass erst ein Security-Check erfolgen muss und er diesen nicht durchfuehren kann. Nach ca. 1 Stunde kommen die Security-Arbeiter und lassen mich nach einem alle Taschen entleeren, abtasten, Passkontrolle, Matalldetektor, Taschen fuellen (10 Minuten) in das Hafengelaende. Wieder in der Custom Office laesst man mich erst mal warten. Meine Papiere werden nach ca. 1 Stunde bearbeitet bzw. kopiert. Der Herr aus der Custom Office sagt er muesse sich das Fahrzeug anschauen und schliesst sein Buero. Am Fahrzeug oeffnen wir die Tuer doch der Herr sagt er koenne das Fahrzeug heute nicht mehr kontrollieren! Es ist 14:30 Uhr. Wir werden von dem Herrn beauftragt habe darueber Informiert das unser Fahrzeug morgen geroengt werden muss. Dazu muss es leer (vollkommen leer ) sein und auf einen LKW verladen werden weil sich das Roentgengeraet ausserhalb des Hafengelaende befindet und normal fuer Container beuetzt wird. Es muss in bestimmter Hoehe geroengt werden. Der Herr der Custom Office telefoniert noch hin und her kopiert alles mehrfach und sagt uns dass es uns nicht gesattet ist in unserem Wohnmobiel zu uebernachten. 10 Minuten spaeter werden wir genoetigt einen Rucksack zu packen und das Hafengelaende zu verlassen. Vor dem verlassen wird noch unser Rucksack durchsucht und in unserer Unterwaesche herumgewuehlt. Ich erkundige mich noch ob es morgen denn dann wieder dauern wird und ob wir keine Probleme beim betreten des Hafengelaendes haben. Die Dame die unsere Unterwaesch durchsucht hat sagt dass es morgen keine Probleme geben wird. Ich brauche hoffentlich nicht mitteilen dass wir Fix und Fertig sind. Wir verlassen das Hafengelaende und verabschieden uns von dem von uns beauftragten Herrn dieser moechte erst noch sein Geld haben und ich gebe Ihm 100,- Euro und sage dass er die 50,- Euro die noch ausstehen morgen haben kann. Er willigt ein und wir machen aus dass wir uns morgen um 7:30 Uhr vor dem Hafengelaende treffen.


Dienstag 6.12.2011

Um 7:30 Uhr am Hafengelaende wird uns der Eintritt vom "Torwaerter" verwehrt. Wir gehen zum Hafenagenten der ausserhalb in einem unscheinbarem Gebaede sein Buero hat. Als wir Ihn finden wundert er sich dass wir immer noch da sind. Er erklaert uns dass wir den Transport des Fahrzeuges und allse weitere selber Zahlen muessen. Nach einem kurzem Telefonat des Hafenagenten mit dem von uns durch Ihn bestellten und beauftragten Herrn schickt er uns zurueck zum Eingang und wir sollen dort auf den Security-Arbeiter warten. Am Tor warten wir und nach 1 Stunde sind die Herren und Damen anwesend und nach 20 Minuten Taschen entleeren, abtasten, Passkontrolle, Metaldetektor, durchwuehlen und untersuchen unserer getragenen Unterwaesche im Rucksack, Taschen wieder fuellen duerfen wir das Hafengelaende wieder betreten. Ein Fruehstueck in unserem Wohnmobiel wird uns verwehrt da hierfuer jetzt keine Zeit ist. Wir werden gebeten einem Security-Fahrzeug zu folgen dass uns zum Passangierterminal lotzt wo wir unser Fahrzeug leeren muessen und jedes Hab und Gut geroengt werden muss. Es stehen hier keine Behaeltnisse zur verfuegung, alles wird einfach auf den Boden usw. gelegt, darunter frische Waesche, alles wird betatscht, beruehrt, untersucht und 90% wird geroengt. Das Wohnmobiel wird von mir, von dem von uns beauftragtem Herrn und dem LKW-Fahrer auf den LKW geladen. Wir 3 fahren aus dem Hafengelaende aus und zu der 4 Km entfernten Roengtenstation. Nach 20 Minuten roentgen muessen wir das Fahrzeug abladen und ich muss es ueber eine Mechaniker-Arbeitsgrube fahren. Hier wird das Fahrzeug von Israelis kontrolliert, der Frischwassertank geoeffnet. Ich muss alle Tueren oeffnen und diesen breich verlassen. Nach 30 Minuten darf ich das Wohnmobiel mit Hilfe des LKW-Fahrers aufladen. Das Auf- und Abladen gestaltet sich immer schwierig da die Winkel der Laderampe zu steil sind und von mir zum Niveauausgleich mitgebrachte Holzkeile untergelegt werden muessen damit das Fahrzeugheck nicht am Boden streift. Ich der LKW-Fahrer und der von uns beauftragte Herr fahren, nachdem ein Stempel auf dem Frachtpapier gemacht worden ist wieder in das Hafengelaende zum Passagierterminal. Wir laden das Wohnmobiel ab und unser Hab und Gut darf wieder eingeladen werden.(Bettwaesche vom Boden aufgelesen usw.) Ich bezahle dem LKW-Fahrer 200,- Euro. Ich arbeite in einem Gewerbe wo ich mit Fracht zu tun habe und der Preis erscheint mir etwas knapp an der Schmerzgrenze. Wir werden nach dem einladen des Wohnmobiels von dem Security-Fahrzeug zur Custom Office gelotzt. Nach 30 Minuten, 3 Stempel(davon einer im Reisepass), 3 Unterschriften muessen wir in ein Buero im Hafengelaende wo die kosten bzw. die Porttax(Hafengebuehr) zu bezahlen ist. Aber hier erst mal abgefragt werden. Hier das erste mal die von der Reiseagentur zusaetzlich angegebenen Kosten. 1092,- Nis. Da man im Hafengelaende niergends offiziell Geld wechseln kann werden mit Hilfe des von uns beauftragten Herrn kurzerhand 320,- Dollar bei einer Privatperson die sich einverstanden erklaert zu 1100,- Nis gewechselt. Wir bezahlen die Hafengebuehr in einem anderem Buero wo auch einen Stempel auf die Rechnung bekommen. NBach 20 Minuten warten in einem weiteren Buero wo uns zum ersten mal Wasser und auch hoeflich ein Stuhl angeboten wird, bekommen wir nach weiterer Passkontrolle einen weiteren Stempel auf den Frachtzettel. Wir bezahlen den von uns beauftragten Herrn 50,- Euro und 20,- Dollar. Der Security-Mitarbeiter lotzt uns noch in eine sehr weit abgelegene Lagerhalle wo mein Pass ein weiteres mal kontrolliert wird. Nach 10 Minuten warten erhlaten wir einen Stempel auf den Frachtzettel.(schon ziemlich voll) Der Security-Mitarbeiter lotzt uns zum "Tor" oder besser zur Ausfahrt wo nochmal alles ueberprueft wird. Reisepass, Fahrzeuggestellnummer und Frachtpapiere. Nach 20 Minuten Wartezeit duerfen wir aus dem Hafengelaende ausfahren. Es ist 15:00 Uhr

Gesamtpreis: 2205,- Euro und 440,- Dollar

Bitte nicht nachmachen! :twisted: :bang:
gelöscht

Re: Horror Eineise mit dem WoMo in Israel

Beitrag von gelöscht »

Turi hat geschrieben:Das ist Israel! Ich weiss genau wieso ich um Israel immer einen grossen Bogen mache. Die A.. sind nicht schlecht im abzocken aber die J.. haben damit einfach noch mehr Erfahrung :wink:
Eine "Wende" brachten die Kreuzzüge mit sich, in deren Gefolge die Juden, das Recht Handel zu treiben verloren und auf fast "reinen" Geldhandel beschränkt wurden
Also, die können ja gar nichts dafür :lach:
Dem Berichterstatter wurde an der Grenze übel mitgespielt, keine Frage. Aber das Verhalten einiger Grenzbeamter zu unverhohlenem Antisemitismus zu nutzen geht meiner Meinung nach entschieden zu weit.
Zuletzt geändert von gelöscht am Fr 9. Dez 2011, 19:45, insgesamt 1-mal geändert.
moep
Beiträge: 17
Registriert: Di 10. Mai 2011, 21:53

Re: Horror Eineise mit dem WoMo in Israel

Beitrag von moep »

naja, wenn man wie ne küh rumläuft muss man sich nicht wunder wenn man gemolken wird :wink:
Henrik
Beiträge: 147
Registriert: Mi 28. Okt 2009, 14:18

Re: Horror Eineise mit dem WoMo in Israel

Beitrag von Henrik »

Die berechtigte Kritik an der Zoll- und Grenzabwicklung mit antisemitischen Ressentiments zu kommentieren ist meiner Meinung nach in-tolerabel.
Es ist vollkommen legitim das Verhalten einzelner Personen oder auch Ämter zu kritisieren.

Die historischen oder soziokulturellen Projektionen auf das beobachtete oder erfahrene Geschehen sind außerdem rassistisch und Menschen verachtend. Das gleiche und gegenteilige Erfahrungen in Israel und in der Welt möglich sind, widerlegen außerdem die soziokulturelle These.

@Turi: benutze doch einfach die Funktionen des Forums: Mitgliedschaft beenden und Abmelden.

viele Grüße,
Henrik
Alexander
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Re: Horror Eineise mit dem WoMo in Israel

Beitrag von Alexander »

Guten Abend zusammen,
Peter Franz hat geschrieben:Aber das Verhalten einiger Grenzbeamter zu unverhohlenem Antisemitismus zu nutzen geht meiner Meinung nach entschieden zu weit
Peter Franz Vorwurf des Antisemitismus stimme ich zu!

Alleine bei dieser Bemerkung handelt es sich um keinen Antisemitismus. Aber schon dieser Satz ist m.E. unangebracht. Auch wenn hier nur ein A. steht, weiß jeder, was gemeint ist. Ich persönlich würde so eine Formulierung nicht verwenden, könnte sie aber als Administrator noch stehen lassen..
Turi hat geschrieben:Die A.. sind nicht schlecht im abzocken…
Durch die Vollendung des Satzes mit nachfolgendem Inhalt entstand eine antisemitistische Formulierung. Die Juden (auch wenn hier nur ein J. steht) pauschal als Abzocker hinzustellen ist Antisemitismus. Durch diesen Satz wird nicht ein Einzelner (Abzocker) adressiert, sondern das ganze Volk der Juden.
Turi hat geschrieben:… aber die J.. haben damit einfach noch mehr Erfahrung :wink:
Antisemitismus heißt nicht, dass man sich z.B. nicht kritisch mit jüdischer oder israelischer Politik auseinandersetzen soll und darf. In Anbetracht der jüdisch/israelischen Politik ist m.E. eher das Gegenteil der Fall. Es geht aber nicht, dass ein ganzes Volk dafür an den Pranger gestellt wird = Antisemitismus

Ich persönlich sehe in Israel auch einiges kritisch. Man muss das aber im Detail sehen und nicht pauschal.

Turis Beitrag wird daher von mir entfernt.

Grüsse
Alexander
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gelöscht

Re: Horror Eineise mit dem WoMo in Israel

Beitrag von gelöscht »

Alexander hat geschrieben: Turis Beitrag wird daher von mir entfernt. Grüsse Alexander
Danke
Henrik
Beiträge: 147
Registriert: Mi 28. Okt 2009, 14:18

Re: Horror Eineise mit dem WoMo in Israel

Beitrag von Henrik »

Zur Abwicklung an der Grenze zwischen Ägypten und dem Sudan gibt es auch diverse Hürden in Assuan und Wadi-Halfa. Darüber haben schon einige geschrieben. Vielleicht kann jemand Erfahrungen und Empfehlungen für eine optimierte Einreise in Ashdod beisteuern ...
Lothar
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Re: Horror Eineise mit dem WoMo in Israel

Beitrag von Lothar »

moep hat geschrieben:naja, wenn man wie ne küh rumläuft muss man sich nicht wunder wenn man gemolken wird

Mein erster Eindruck war auch : Etwas zu duldsam der Lukas, wann platzt ihm denn nun der Kragen, aber mit einem unverzollten Fahrzeug an der Pier, der Willkür der Hafenverwaltung im Nacken und mangels guter Verhandlungsvoraussetzungen riskiert man sicher besser keine dicke Lippe.

Aber es zeigt sich wieder : Hilfe von Schleppern sollte man nicht annehmen. Ohne den Burschen wäre es wahrscheinlich nicht nur billiger, sondern auch schneller gegangen - und wenn man schon glaubt auf deren zweifelhafte Hilfe zurückgreifen zu müssen, dann vorher die Kosten verhandeln und fixieren.

Die Abzocker sorgen nicht nur für sich, sondern müssen auch noch den "Bakschisch" zum Bestechen der Offiziellen mitverdienen, die "Gewerbesteuer" vor Ort so zu sagen. Das kann nur teuer werden.

@ Lukas : alles unter Posten "Lehrgeld" verbuchen und abhaken, die israelischen Grenzen sind berüchtigt.

Gruss

Lothar
Alexander
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Re: Horror Eineise mit dem WoMo in Israel

Beitrag von Alexander »

In diesem Zusammenhang möchte ich diesen :arrow: Reisebericht in Erinnerung rufen. Da hatte ein Motorradfahrer Probleme mit dem israelischen Zoll.

Grüsse
Alexander
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gelöscht

Re: Horror Eineise mit dem WoMo in Israel

Beitrag von gelöscht »

Auch die beiden haben ähnliche Einreiseerfahrungen machen dürfen wobei das Fazit recht versöhnlich klingt.
schu achbar ?

Re: Horror Eineise mit dem WoMo in Israel

Beitrag von schu achbar ? »

Hallo Lukas,
hinterher ist man halt immer schlauer. Sei nicht traurig, dass nach der nicht gelungenen Einreise nach Syrien jetzt auch noch beim Alternativplan Euch unmöglich mitgespielt wird.
Ich hatte euch ja noch geschrieben den Flug von Athen nach Israel mit Olympic zu nehmen, aber ich hätte mir trotzdem
nicht träumen lassen, dass die die Selbstfahrer da im port so rasieren.
Sehr feiner Zug , dass ihr auch die "unrühmlichen" Sachen schildert, wo doch manche am liebsten über gelungene Taten palavern.
Und lasst euch bitte nicht entmutigen, nehmt in Israel alles mit was geht und bleibt uns hier treu.
Also, ich meine: alles was man so erleben kann, nicht alles was nichtNiet und Nagel fest ist 8)
Schreibt mal wieder !!
Turi
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Re: Horror Eineise mit dem WoMo in Israel

Beitrag von Turi »

Hallo Gemeinde
Wenn meine Ausführungen da einigen in den falschen Hals gekommen sind bitte ich hier in aller Form um Entschuldigung.
Habe mich vielleicht ein wenig undifferenziert ausgedrückt und wollte in keine Weise das jüdische Volk en globo verunglimpfen, wie ich es auch bei den Arabern nicht mache.
Ich meinte, was an den Zollstellen und Grenzübergängen abgeht, betreffend der Abzockerei und Willkür ist schon allerhand, und die Ausführungen von Lukas haben mir einfach den Hut gelupft.
Ich selber erlebe immer wieder solche Wilkür und Abzockerei an Grenzübergängen im arabischen Raum.
Aber sowas wie hier ist doch jenseits von gut und böse, entweder ist man einfach nicht erwünscht oder man wird als Melkkuh angeschaut.
Aus diesem Grund habe ich bisher, mit dem eigenen Fahrzeug, auch einen Bogen um Ägypten gemacht.
Die Bevölkerung in Israel wie in Ägypten zum Beispiel, kann nichts für die Schikanen der Amststellen, die jedoch stellen die Staatsmacht dar, also wird das Land an sich nach dem benannt was es ist, nämlich schikanös und korrupt.
Dass ein grosser Teil der Juden, auch in unserem Land, mehr als andere, ein "Händchen" für's Kohle machen haben ist ja nun nichts neues, das hat m. M. nach mit Anitsemitismus nichts zu tun.
Also nochmal, wenn jemand meine Äusserungen als antisemitisch empfunden hat,dann entschuldige ich mich hiermit, es war nicht so gemeint, bezog sich ausschliesslich auf das "goldige Händchen".
sandige Grüsse
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Alexander
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Re: Horror Eineise mit dem WoMo in Israel

Beitrag von Alexander »

Hallo Turi,

danke für die Klarstellung.

Grüsse
Alexander
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Re: Horror Eineise mit dem WoMo in Israel

Beitrag von Alexander »

Hallo Peter Franz,

ich habe ebenso deinen Folgebeitrag entfernt.

Antisemitismus ist das Eine. Beleidigung das Andere. Die von dir verwendeten "Attribute" werte ich jetzt einfach mal so.

Den Beitrag Fakten, den du hier aufführst ist sicherlich erschütternd.

Nachdem ich ihn durchgelesen habe, hege ich den Verdacht, dass du deine Wut an einem Schweizer auslassen musstest. Das dient mit Sicherheit nicht der Problemaufarbeitung.
Peter Franz hat geschrieben: warum sie sich gerade ein Reiseforum dafür ausgesucht haben?
Stelle dir diese Frage bitte auch selbst. Vertrete bitte auch das, was du von Anderen forderst.

Weitere Beiträge, die in diese Richtung abziehlen werden ohne Kommentar gelöscht. Wie du schon richtig bemerkt hast. Das Wüstenschiff ist ein Reiseforum.

Grüsse
Alexander
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Turi
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Re: Horror Eineise mit dem WoMo in Israel

Beitrag von Turi »

Kann mich nicht treffen,
für mich ist Geschichte Vergangenheit, geht mich nichts an.
Die Gegenwart und die Zukunft zählt.
Ich bin ich einer, der mit seiner Hände Arbeit seine Kohle verdient, was nicht jeder hier von sich sagen kann.
Und kurz vor Weihnachten "Friede auf Erden".
Gruss
Turi
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