Kosten der Frachtschiffreise 1655,- Euro
2 Personen und ein Wohnmobiel
Montag 5.12.2011
Um 6 Uhr werden wir geweckt weil das Schiff nach 8 Stunden endlich in den Hafen von Ashdod eingefahren ist und die Immigrationsbehoerde die zustaendig ist fuer die Visaverteilung an Bord gegangen ist. Wir werden ueberaus genau nach dem Grund der Reise befragt und was wir ueberhapt in Israel wollen. Sehr langwierig. Wir werden an der Rampe vom Hafenagenten begruesst, er zeigt uns noch wo wir unsere Paesse bei der Immigrationsbehoerde abholen koennen und gibt uns die moeglichkeit entweder die bevorstehenden Aufgaben selbst zu erledigen oder Hilfe bei einem Herrn zu suchen der sich etwas auskennt. Dafuer aber ca. 70,- Euro verlangen wird. Wir entschliessen doch Hilfe von dem Herrn anzunehmen der daraufhin nach schnellem Anruf des Hafenagenten erscheint. Wir holen waehrendessen unsere Paesse beim Immigrationsbuero ab. Der Herr erscheint und bittet erst mal um 100,-Euro um anfaellige Gebuehren beim Hafenagenten zu bezahlen. Ich vertraue Ihm die 100,- Euro an und nach 20 Minuten kommt er tatsaechlich mit einigen Papieren zurueck auf denen 523,70 Nis oder 75,- Dollar steht. Per Hand wurde mit Kugelschreiber 100,- Euro hinzugefuegt. Ich folge dem Herrn zur Custom Office. In diesem kleinem Buero wird uns mitgeteilt dass wir eine Autoversicherung benoetigen. Im Hafengelaende ist dies leider nicht moeglich und der von uns bezahlte Herr erklaert mir dass ich mit Ihm nach Tel-Aviv zur naechsten Versicherungsagentur kommen muesse um eine Autoversicherung abzuschliessen. Ich frage noch ob es nicht moeglich ist per Bus dorthin zu kommen, aber anscheinend dauert dass fuer hin und zurueck 6 Stunden. Also fahre ich und der Herr mit dem Taxi das ca. 200,- bis 250,- Nis kosten soll nach Tel-Aviv. Dort angekommen dauert das ausfuellen des Formulares ca. 1,5 Stunden leider ist den Damen und Herren weder der Begriff Caravan noch Motorhome gelaufig und es wird mehrmals nach Jerusalem telefoniert. Schlusendlich bekomme ich dann die Autoversicherung die fuer 20 Tage 432,- Nis kostet. Wieder im Taxi werde ich vom Taxifahrer und dem von mir beauftragten Herrn genoetigt dem Taxifahrer 100,- Dollar zu geben fuer ca. 30 Km in die eine Richtung, 1,5 Stunden wartezeit und die 30 Km retour nach Ashdod. Ich sehe ein dass der Aufwand groesser war als abgesprochen und gebe dem Taxifahrer 100,- Dollar. Der von mir beauftragte Herr erklaert dass auch er jetzt einen erheblich groesseren Zeitaufwand hinter sich hat und noch vor Ihm und erwartet auch Ihn hoeher zu entlohnen. Er moechte am Ende 150,- Euro haben und ich willige ein. Ich wechsle beim Taxifahrer 100,- Euro um in der Poststelle vor dem Hafengelaende die Autoversicherung zu bezahlen. Ich erhalte von Ihm 460,- Nis. Ich und der von mir beauftragte Herr gehen in die Poststelle und bezahlen dort die Autoversicherung. Wir wollen wieder ins Hafengelaende zur Custom Office aber am Tor des Hafengelaendes wird mir der Eintritt verwehrt. Als Grund erklaert mir der "Torwaerter" dass erst ein Security-Check erfolgen muss und er diesen nicht durchfuehren kann. Nach ca. 1 Stunde kommen die Security-Arbeiter und lassen mich nach einem alle Taschen entleeren, abtasten, Passkontrolle, Matalldetektor, Taschen fuellen (10 Minuten) in das Hafengelaende. Wieder in der Custom Office laesst man mich erst mal warten. Meine Papiere werden nach ca. 1 Stunde bearbeitet bzw. kopiert. Der Herr aus der Custom Office sagt er muesse sich das Fahrzeug anschauen und schliesst sein Buero. Am Fahrzeug oeffnen wir die Tuer doch der Herr sagt er koenne das Fahrzeug heute nicht mehr kontrollieren! Es ist 14:30 Uhr. Wir werden von dem Herrn beauftragt habe darueber Informiert das unser Fahrzeug morgen geroengt werden muss. Dazu muss es leer (vollkommen leer ) sein und auf einen LKW verladen werden weil sich das Roentgengeraet ausserhalb des Hafengelaende befindet und normal fuer Container beuetzt wird. Es muss in bestimmter Hoehe geroengt werden. Der Herr der Custom Office telefoniert noch hin und her kopiert alles mehrfach und sagt uns dass es uns nicht gesattet ist in unserem Wohnmobiel zu uebernachten. 10 Minuten spaeter werden wir genoetigt einen Rucksack zu packen und das Hafengelaende zu verlassen. Vor dem verlassen wird noch unser Rucksack durchsucht und in unserer Unterwaesche herumgewuehlt. Ich erkundige mich noch ob es morgen denn dann wieder dauern wird und ob wir keine Probleme beim betreten des Hafengelaendes haben. Die Dame die unsere Unterwaesch durchsucht hat sagt dass es morgen keine Probleme geben wird. Ich brauche hoffentlich nicht mitteilen dass wir Fix und Fertig sind. Wir verlassen das Hafengelaende und verabschieden uns von dem von uns beauftragten Herrn dieser moechte erst noch sein Geld haben und ich gebe Ihm 100,- Euro und sage dass er die 50,- Euro die noch ausstehen morgen haben kann. Er willigt ein und wir machen aus dass wir uns morgen um 7:30 Uhr vor dem Hafengelaende treffen.
Dienstag 6.12.2011
Um 7:30 Uhr am Hafengelaende wird uns der Eintritt vom "Torwaerter" verwehrt. Wir gehen zum Hafenagenten der ausserhalb in einem unscheinbarem Gebaede sein Buero hat. Als wir Ihn finden wundert er sich dass wir immer noch da sind. Er erklaert uns dass wir den Transport des Fahrzeuges und allse weitere selber Zahlen muessen. Nach einem kurzem Telefonat des Hafenagenten mit dem von uns durch Ihn bestellten und beauftragten Herrn schickt er uns zurueck zum Eingang und wir sollen dort auf den Security-Arbeiter warten. Am Tor warten wir und nach 1 Stunde sind die Herren und Damen anwesend und nach 20 Minuten Taschen entleeren, abtasten, Passkontrolle, Metaldetektor, durchwuehlen und untersuchen unserer getragenen Unterwaesche im Rucksack, Taschen wieder fuellen duerfen wir das Hafengelaende wieder betreten. Ein Fruehstueck in unserem Wohnmobiel wird uns verwehrt da hierfuer jetzt keine Zeit ist. Wir werden gebeten einem Security-Fahrzeug zu folgen dass uns zum Passangierterminal lotzt wo wir unser Fahrzeug leeren muessen und jedes Hab und Gut geroengt werden muss. Es stehen hier keine Behaeltnisse zur verfuegung, alles wird einfach auf den Boden usw. gelegt, darunter frische Waesche, alles wird betatscht, beruehrt, untersucht und 90% wird geroengt. Das Wohnmobiel wird von mir, von dem von uns beauftragtem Herrn und dem LKW-Fahrer auf den LKW geladen. Wir 3 fahren aus dem Hafengelaende aus und zu der 4 Km entfernten Roengtenstation. Nach 20 Minuten roentgen muessen wir das Fahrzeug abladen und ich muss es ueber eine Mechaniker-Arbeitsgrube fahren. Hier wird das Fahrzeug von Israelis kontrolliert, der Frischwassertank geoeffnet. Ich muss alle Tueren oeffnen und diesen breich verlassen. Nach 30 Minuten darf ich das Wohnmobiel mit Hilfe des LKW-Fahrers aufladen. Das Auf- und Abladen gestaltet sich immer schwierig da die Winkel der Laderampe zu steil sind und von mir zum Niveauausgleich mitgebrachte Holzkeile untergelegt werden muessen damit das Fahrzeugheck nicht am Boden streift. Ich der LKW-Fahrer und der von uns beauftragte Herr fahren, nachdem ein Stempel auf dem Frachtpapier gemacht worden ist wieder in das Hafengelaende zum Passagierterminal. Wir laden das Wohnmobiel ab und unser Hab und Gut darf wieder eingeladen werden.(Bettwaesche vom Boden aufgelesen usw.) Ich bezahle dem LKW-Fahrer 200,- Euro. Ich arbeite in einem Gewerbe wo ich mit Fracht zu tun habe und der Preis erscheint mir etwas knapp an der Schmerzgrenze. Wir werden nach dem einladen des Wohnmobiels von dem Security-Fahrzeug zur Custom Office gelotzt. Nach 30 Minuten, 3 Stempel(davon einer im Reisepass), 3 Unterschriften muessen wir in ein Buero im Hafengelaende wo die kosten bzw. die Porttax(Hafengebuehr) zu bezahlen ist. Aber hier erst mal abgefragt werden. Hier das erste mal die von der Reiseagentur zusaetzlich angegebenen Kosten. 1092,- Nis. Da man im Hafengelaende niergends offiziell Geld wechseln kann werden mit Hilfe des von uns beauftragten Herrn kurzerhand 320,- Dollar bei einer Privatperson die sich einverstanden erklaert zu 1100,- Nis gewechselt. Wir bezahlen die Hafengebuehr in einem anderem Buero wo auch einen Stempel auf die Rechnung bekommen. NBach 20 Minuten warten in einem weiteren Buero wo uns zum ersten mal Wasser und auch hoeflich ein Stuhl angeboten wird, bekommen wir nach weiterer Passkontrolle einen weiteren Stempel auf den Frachtzettel. Wir bezahlen den von uns beauftragten Herrn 50,- Euro und 20,- Dollar. Der Security-Mitarbeiter lotzt uns noch in eine sehr weit abgelegene Lagerhalle wo mein Pass ein weiteres mal kontrolliert wird. Nach 10 Minuten warten erhlaten wir einen Stempel auf den Frachtzettel.(schon ziemlich voll) Der Security-Mitarbeiter lotzt uns zum "Tor" oder besser zur Ausfahrt wo nochmal alles ueberprueft wird. Reisepass, Fahrzeuggestellnummer und Frachtpapiere. Nach 20 Minuten Wartezeit duerfen wir aus dem Hafengelaende ausfahren. Es ist 15:00 Uhr
Gesamtpreis: 2205,- Euro und 440,- Dollar
Bitte nicht nachmachen!




