Trockenes Südtunesien

Kultur, Natur, Unterkunft, Reiserouten, Sehenswürdigkeiten, Tourismus Staaten: Marokko/Sahara, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten.

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Christoph Hiluxchrigu
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Trockenes Südtunesien

Beitrag von Christoph Hiluxchrigu »

Hallo mitleidende Nebelgeplagte
Leider sind wir schon wieder zurück aus Tunesien und versuchen, uns an den herbstlichen Nebel zu gewöhnen.

Für uns war's zum ersten mal Tunesien im Ramadan. Ganz angenehm, tagsüber weniger Betrieb auf den Strassen und in den Städten, Versorgung aber trotzdem immer möglich, Lebensmittelversorgung, v.a. Früchte, sogar besser als üblich, man leistet sich was zum Feiern.

Einreise wie in letzter Zeit üblich mit GPS Bewilligung. Prozedur liess sich dank ad hoc "Gruppen"bildung etwas verkürzen. Einzelreisende haben wohl noch lange gewartet.

Südtunesien sehr trocken, der Sand und das Mehl südlich von Douz, Sabria und El Faouar dementsprechend tief. Ein wenig geregnet soll's um El Borma haben, aber nicht wirklich genug, um bessere Befahrbahrkeit zu bringen. Haben am Cafe Porte du Desert eine mega gut ausgerüstete (Buschtaxi war das geringste der Fahrzeuge) deutsche Gruppe getroffen, die von Süden der algerischen Grenze entlang und zu den Seen dort unten fahren wollte, nach stundenlangem Blech legen aber aufgeben musste. Die sonst befahrbaren "harten" Dünenseiten waren dort unten wie auch bei uns zwischen Douz und KG sowie auf den Strecken bei den Sandrosenfeldern südl. von El Faouar und der Strecke Sabria - Jebil schlicht zu weich, so dass man nur in den Tälern am Rand des Dünenabbruchs fahren konnte.
Aber bis auf die anderthalb Tage Sandwind war's trotzdem schööön :D wie immer.

Für uns höchst faszinierend, zu sehen: Wie schnell der Sand ist!
Die Piste vom Ksar zur Oase, die vor anderthalb Jahren noch mit PKW befahrbar gewesen wäre, exisitert nicht mehr. Sie liegt völlig unter meterhohem Sand begraben und unsere motorradfahrenden Freunde hat's in den Fahrspuren arg hin und her geworfen. Auch auf der Pipeline hat's in der Nähe von KG schon etwas Sand, PKW fähig ist sie wohl definitv nicht mehr

Der Biada ist tatsächlich auf der ganzen Südseite bis zur Militärstation rauf geteert. Dafür hat's auf der Piste Richtung Sened in der ersten sinkenden Traverse zwei drei Stellen, die wohl höchstens noch einen bis zwei heftige Regen ertragen und dann so weggespült sind, dass Strassenbau angesagt sein wird. Aber herrlich ist die Landschaft !!

Die Furt bei Jebbes (Sbeitla-Jebbes-Hbabsa) scheint immer weniger befahren zu sein, die Zufahrtspiste ist auf dem Plateau z.T. nur noch über's Feld zu befahren und es wäre vielleicht sinnvoll, nicht einfach wie wir ohne vorher reinzuschauen, in die Furt einzutauchen. Ich wär (nach der easy Querung vor anderthalb Jahren) beinahe noch reingefahren, ohne vorher die Freilaufnaben zu locken ... Alter schützt vor Blödheit nicht.

Ok, das war das Wichtigste in Kürze. Zusammengefasst: Es war wieder mal super, aber viel zu kurz!

E Gruess
Chrigu
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