Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta
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Angelika Baumann
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Re: Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta
"Eine wahre Partnerschaft zwischen Europa und Afrika kann nicht auf der Ebene überstaatlicher Bürokratien entstehen. Sie muss von unten wachsen, im Ideenaustausch zwischen Europäern und Afrikanern und in gemeinsamer Arbeit. Dafür sind Migranten kein Hindernis, sondern die Avantgarde. Diesen gedanklichen Sprung nach vorn hat die EU gestern verpasst."
Zitat aus dem Kommentar von D. Johnson aus der heutigen taz: http://www.taz.de/pt/2005/10/13/a0085.nf/text
Zitat aus dem Kommentar von D. Johnson aus der heutigen taz: http://www.taz.de/pt/2005/10/13/a0085.nf/text
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Manfred Franz
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Re: Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta
Spanien fordert Hilfe von der EU
(am 13.10.2005 geschrieben von bm)
Vor der Problematik der Flüchtlingswelle aus Afrika, die von Marokko aus über die spanischen Enklaven Melilla und Ceuta versuchen, nach Spanien einzudringen, hat Spanien jetzt die Unterstützung der Europäischen Union angefordert.
Spaniens Justizminister Juan Fernando Lopez Aguilar forderte in Luxemburg von der Europäischen Union eine umfassende Strategie gegenüber den nach Europa drängenden Flüchtlingen. Zunächst sei eine umfassende humanitäre Hilfe unumgänglich, aber ebenso wichtig sei ein Strategieplan für die zukünftige Entwicklung der afrikanischen Staaten. Aus EU-Kreisen war zu verlauten, dass, in Zusammenarbeit mit den örtlichen Organisationen, ein Zehn-Jahres-Programm zum Aufbau großer Infrastrukturnetze für Verkehr, Energie, Wasser und Telekommunikation aufgestellt werden solle. Gleichzeitig ist beabsichtigt, den innerafrikanischen Handel zu stärken, um das Gewicht des schwarzen Erdteils auf dem Weltmarkt zu erhöhen.
Immer noch harren in Marokko rund 30.000 Afrikaner auf eine Möglichkeit, die Grenzen nach Spanien zu überwinden, unanhängig mit den verschärften Kontrollen.

(am 13.10.2005 geschrieben von bm)
Vor der Problematik der Flüchtlingswelle aus Afrika, die von Marokko aus über die spanischen Enklaven Melilla und Ceuta versuchen, nach Spanien einzudringen, hat Spanien jetzt die Unterstützung der Europäischen Union angefordert.
Spaniens Justizminister Juan Fernando Lopez Aguilar forderte in Luxemburg von der Europäischen Union eine umfassende Strategie gegenüber den nach Europa drängenden Flüchtlingen. Zunächst sei eine umfassende humanitäre Hilfe unumgänglich, aber ebenso wichtig sei ein Strategieplan für die zukünftige Entwicklung der afrikanischen Staaten. Aus EU-Kreisen war zu verlauten, dass, in Zusammenarbeit mit den örtlichen Organisationen, ein Zehn-Jahres-Programm zum Aufbau großer Infrastrukturnetze für Verkehr, Energie, Wasser und Telekommunikation aufgestellt werden solle. Gleichzeitig ist beabsichtigt, den innerafrikanischen Handel zu stärken, um das Gewicht des schwarzen Erdteils auf dem Weltmarkt zu erhöhen.
Immer noch harren in Marokko rund 30.000 Afrikaner auf eine Möglichkeit, die Grenzen nach Spanien zu überwinden, unanhängig mit den verschärften Kontrollen.

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Manfred Franz
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Re: Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta
Aus Spanien abgeschobene Emigranten in Hungerstreik
(am 11.10.2005 geschrieben von bm)
76 Emigranten, die am vergangenen Donnerstag aufgrund des Abkommens aus dem Jahre 1992 zwischen Madrid und Rabat aus Spanien nach Marokko abgeschoben wurden, befinden sich im Gefängnis in Tanger seit Samstag in Hungerstreik. Nach Aussagen der Menschenrechtsorganisationen SOS Racismo und der Stiftung Women's Link World Wide ist diese Maßnahme eine Antwort auf die Irregularitäten, die bei der Ausweisung aufgetreten sind.
Gemäß den Berichten der Menschenrechtsorganisationen standen den illegalen Einwanderern weder Rechtsbeistände noch Dolmetscher bei der Abschiebung zur Verfügung, obwohl dies vom Gesetz gefordert wird. Man habe den Flüchtlingen zwei Dokumente vorgelegt und ihnen gesagt, wenn sie diese unterschreiben, könnten sie in Spanien bleiben. Stattdessen haben die Betroffenen jedoch ihre Ausweisung bestätigt und befinden sich jetzt in Tanger im Gefängnis.
Seitens der Menschrechtsorganisatoren befürchtet man, dass den 76 Emigranten das gleiche Schicksal bevorsteht, wie anderen illegalen Einwanderern, die von Marokko in die Wüste Sahara verschleppt und dort ihrem Schicksal überlassen wurden.
(am 11.10.2005 geschrieben von bm)
76 Emigranten, die am vergangenen Donnerstag aufgrund des Abkommens aus dem Jahre 1992 zwischen Madrid und Rabat aus Spanien nach Marokko abgeschoben wurden, befinden sich im Gefängnis in Tanger seit Samstag in Hungerstreik. Nach Aussagen der Menschenrechtsorganisationen SOS Racismo und der Stiftung Women's Link World Wide ist diese Maßnahme eine Antwort auf die Irregularitäten, die bei der Ausweisung aufgetreten sind.
Gemäß den Berichten der Menschenrechtsorganisationen standen den illegalen Einwanderern weder Rechtsbeistände noch Dolmetscher bei der Abschiebung zur Verfügung, obwohl dies vom Gesetz gefordert wird. Man habe den Flüchtlingen zwei Dokumente vorgelegt und ihnen gesagt, wenn sie diese unterschreiben, könnten sie in Spanien bleiben. Stattdessen haben die Betroffenen jedoch ihre Ausweisung bestätigt und befinden sich jetzt in Tanger im Gefängnis.
Seitens der Menschrechtsorganisatoren befürchtet man, dass den 76 Emigranten das gleiche Schicksal bevorsteht, wie anderen illegalen Einwanderern, die von Marokko in die Wüste Sahara verschleppt und dort ihrem Schicksal überlassen wurden.
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Manfred Franz
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Re: Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta
Menschliche Dramen an der Grenze zu Spanien
(am 10.10.2005 geschrieben von bm)
Nachdem Spanien sich entschlossen hat, die Flüchtlinge, die über die spanischen Enklaven Melilla und Ceuta auf europäisches Gebiet gelangten, nach Marokko abzuschieben, spielen sich im Grenzgebiet menschenunwürdige Szenen ab. Tausende Afrikaner, die sich außerhalb der Enklaven aufgehalten hatten, wurden von Marokko in die Wüste transportiert und sich hier bei Hunger und Durst selbst überlassen. Nach Berichten mehrerer Betroffenen sind einige der Flüchtlinge bereits verdurstet.
Bei der Bevölkerung in Spanien haben die Nachrichten über die Behandlung der verzweifelten Emigranten starke Proteste ausgelöste. In Madrid und Sevilla gingen Hunderte von Personen auf die Straßen, um gegen die menschenunwürdigen Zustände zu demonstrieren. Spaniens Außenminister Miguel Angel Moratinos reiste nach Marokko, um sich an Ort und Stelle für eine humanere Behandlung der Flüchtlinge einzusetzen.
Bis das Schicksal der Emigranten nicht zum Positiven geklärt ist, beabsichtigt Spanien, vorerst keine Flüchtlinge mehr nach Marokko abzuschieben.
(am 10.10.2005 geschrieben von bm)
Nachdem Spanien sich entschlossen hat, die Flüchtlinge, die über die spanischen Enklaven Melilla und Ceuta auf europäisches Gebiet gelangten, nach Marokko abzuschieben, spielen sich im Grenzgebiet menschenunwürdige Szenen ab. Tausende Afrikaner, die sich außerhalb der Enklaven aufgehalten hatten, wurden von Marokko in die Wüste transportiert und sich hier bei Hunger und Durst selbst überlassen. Nach Berichten mehrerer Betroffenen sind einige der Flüchtlinge bereits verdurstet.
Bei der Bevölkerung in Spanien haben die Nachrichten über die Behandlung der verzweifelten Emigranten starke Proteste ausgelöste. In Madrid und Sevilla gingen Hunderte von Personen auf die Straßen, um gegen die menschenunwürdigen Zustände zu demonstrieren. Spaniens Außenminister Miguel Angel Moratinos reiste nach Marokko, um sich an Ort und Stelle für eine humanere Behandlung der Flüchtlinge einzusetzen.
Bis das Schicksal der Emigranten nicht zum Positiven geklärt ist, beabsichtigt Spanien, vorerst keine Flüchtlinge mehr nach Marokko abzuschieben.
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nomaden-jens
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Re: Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta
spiegel.de / 14. Oktober 2005
Die Mauer muss weg
Mehr als 6000 Menschen starben in den vergangenen zehn Jahren bei dem Versuch, von Afrika nach Europa zu fliehen. Doch anstatt die Migration human zu gestalten, ruft die EU den Verzweifelten zu: Bleibt bloß zu Hause. Ein Skandal, findet Afrika-Experte Dominic Johnson. [...]
Weiteres hier: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 61,00.html
Die Mauer muss weg
Mehr als 6000 Menschen starben in den vergangenen zehn Jahren bei dem Versuch, von Afrika nach Europa zu fliehen. Doch anstatt die Migration human zu gestalten, ruft die EU den Verzweifelten zu: Bleibt bloß zu Hause. Ein Skandal, findet Afrika-Experte Dominic Johnson. [...]
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Alexander
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30.000 Flüchtlinge vor spanischen Exklaven
Mit Hubschraubern sucht die marokkanische Armee in der Wüste nach Flüchtlingen. Nach Informationen von Geheimdiensten bereiten sich zehntausende Nordafrikaner vor, in Melilla und Ceuta einzudringen.
Quelle: Netzeitung.de
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Quelle: Netzeitung.de
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Alexander
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Marokko: Ab in die Minenfelder?
Ab in die Minenfelder. "Endlösung" des afrikanischen Flüchtlichsproblems?
Marokko: Migranten zwischen Minenfeldern
UNO sucht per Hubschrauber in der verminten Wüste der Westsahara nach herumirrenden afrikanischen Flüchtlingen
MADRID taz Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR macht sich Sorgen um das Schicksal der schwarzafrikanischen Migranten, die in Marokko von der Armee deportiert worden sind.
Quelle: taz
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Marokko: Migranten zwischen Minenfeldern
UNO sucht per Hubschrauber in der verminten Wüste der Westsahara nach herumirrenden afrikanischen Flüchtlingen
MADRID taz Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR macht sich Sorgen um das Schicksal der schwarzafrikanischen Migranten, die in Marokko von der Armee deportiert worden sind.
Quelle: taz
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Manfred Franz
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Re: Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta
Marokko bestreitet Aussetzung in Wüste
Hunderte afrikanische Flüchtlinge sind algerischen Agenturberichten zufolge in der Wüste im Süden Marokkos aufgefunden worden - ausgehungert und durstig. Marokko bestreitet, Flüchtlinge in der Westsahara ausgesetzt zu haben. Illegale Immigranten würden in dem Land nicht ihrem Schicksal überlassen.
Algier - Die Afrikaner seien "in einem Zustand völliger Erschöpfung, ausgehungert und durstig", meldete die algerische Nachrichtenagentur APS heute unter Berufung auf die Nachrichtenagentur von Sahara (SPS). Sicherheitskräfte hätten die Flüchtlinge in vier Gruppen in der Wüste im Süden von Marokko entdeckt und gerettet. Die Afrikaner seien aus dem Norden nach Westsahara gebracht worden. Das Uno-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) hatte sich gestern "äußerst besorgt" über das Schicksal afrikanischer Flüchtlinge im Süden von Marokko geäußert.
Marokko wies Berichte von Hilfsorganisationen über eine angebliche Aussetzung von Flüchtlingen in der Wüste der Westsahara scharf zurück. "Von den Hunderten von Immigranten, die sich illegal in Marokko aufhalten, wurde kein einziger an der Grenze im Süden des Königreichs seinem Schicksal überlassen", betonte die staatliche Nachrichtenagentur MAP unter Berufung auf "verantwortliche Kreise".
"Wenn es in der Wüste Immigranten gibt, kann es sich nur um neu hinzugekommene Illegale handeln", die von der anderen Seite des Grenzwalls nach Marokko gelangen wollten, ließ die Regierung erklären. MAP wies darauf hin, dass sich die Berichte auf die Anrufe von Afrikanern per Handy aus der Wüste stützten. "Man fragt sich in Rabat, wie die Batterie eines Handys, das sich 30 Leute teilen sollen, eine Woche in der Wüste halten soll."
Die marokkanischen Behörden bemühen sich derzeit verstärkt um eine Rückführung schwarzafrikanischer Flüchtlinge in ihre Heimatländer, nachdem Hunderte Flüchtlinge in die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla an der Nordküste Marokkos vorgedrungen waren. Wie marokkanische Behörden heute mitteilten, wurden über eine Luftbrücke rund 1500 illegale Immigranten von Oujda (Ostmarokko) nach Senegal und Mali ausgeflogen.
Die Afrikaner waren festgenommen worden, nachdem sie vergeblich versucht hatten, auf spanisches Gebiet zu gelangen. Zunächst sollten nur 930 Senegalesen und Malier abgeschoben werden. In den vergangenen Tagen seien aber weitere illegale Immigranten in das Auffanglager geströmt.
Hunderte afrikanische Flüchtlinge sind algerischen Agenturberichten zufolge in der Wüste im Süden Marokkos aufgefunden worden - ausgehungert und durstig. Marokko bestreitet, Flüchtlinge in der Westsahara ausgesetzt zu haben. Illegale Immigranten würden in dem Land nicht ihrem Schicksal überlassen.
Algier - Die Afrikaner seien "in einem Zustand völliger Erschöpfung, ausgehungert und durstig", meldete die algerische Nachrichtenagentur APS heute unter Berufung auf die Nachrichtenagentur von Sahara (SPS). Sicherheitskräfte hätten die Flüchtlinge in vier Gruppen in der Wüste im Süden von Marokko entdeckt und gerettet. Die Afrikaner seien aus dem Norden nach Westsahara gebracht worden. Das Uno-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) hatte sich gestern "äußerst besorgt" über das Schicksal afrikanischer Flüchtlinge im Süden von Marokko geäußert.
Marokko wies Berichte von Hilfsorganisationen über eine angebliche Aussetzung von Flüchtlingen in der Wüste der Westsahara scharf zurück. "Von den Hunderten von Immigranten, die sich illegal in Marokko aufhalten, wurde kein einziger an der Grenze im Süden des Königreichs seinem Schicksal überlassen", betonte die staatliche Nachrichtenagentur MAP unter Berufung auf "verantwortliche Kreise".
"Wenn es in der Wüste Immigranten gibt, kann es sich nur um neu hinzugekommene Illegale handeln", die von der anderen Seite des Grenzwalls nach Marokko gelangen wollten, ließ die Regierung erklären. MAP wies darauf hin, dass sich die Berichte auf die Anrufe von Afrikanern per Handy aus der Wüste stützten. "Man fragt sich in Rabat, wie die Batterie eines Handys, das sich 30 Leute teilen sollen, eine Woche in der Wüste halten soll."
Die marokkanischen Behörden bemühen sich derzeit verstärkt um eine Rückführung schwarzafrikanischer Flüchtlinge in ihre Heimatländer, nachdem Hunderte Flüchtlinge in die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla an der Nordküste Marokkos vorgedrungen waren. Wie marokkanische Behörden heute mitteilten, wurden über eine Luftbrücke rund 1500 illegale Immigranten von Oujda (Ostmarokko) nach Senegal und Mali ausgeflogen.
Die Afrikaner waren festgenommen worden, nachdem sie vergeblich versucht hatten, auf spanisches Gebiet zu gelangen. Zunächst sollten nur 930 Senegalesen und Malier abgeschoben werden. In den vergangenen Tagen seien aber weitere illegale Immigranten in das Auffanglager geströmt.
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Marokko: Algerien lässt Flüchtlinge ins Land
Marokko hat Algerien vorgeworfen, zahlreiche schwarzafrikanische Flüchtlinge über die Grenze zu lassen. Die Kritik am Umgang der marokkanischen Behörden mit den Flüchtlingen nimmt zu.
Die marokkanische Regierung hat den Vorwurf von Hilfsorganisationen zurückgewiesen, sie habe schwarzafrikanische Flüchtlinge ohne Wasser und Nahrung in der Wüste ausgesetzt. «Wir geben ihnen starke Unterstützung. Wir versorgen sie mit Nahrungsmitteln und Wasser», sagte Kommunikationsminister Nabil Benabdallah. Allerdings kämen so viele Flüchtlinge nach Marokko...
Quelle: Netzeitung.de
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Die marokkanische Regierung hat den Vorwurf von Hilfsorganisationen zurückgewiesen, sie habe schwarzafrikanische Flüchtlinge ohne Wasser und Nahrung in der Wüste ausgesetzt. «Wir geben ihnen starke Unterstützung. Wir versorgen sie mit Nahrungsmitteln und Wasser», sagte Kommunikationsminister Nabil Benabdallah. Allerdings kämen so viele Flüchtlinge nach Marokko...
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Die neuen Verdammten dieser Erde
Die neuen Verdammten dieser Erde - Ceuta und Melilla - aus afrikanischer Sicht
22.10.2005 - In seinem Klassiker «Die Verdammten dieser Erde» schilderte Frantz Fanon 1961 die unüberbrückbare Kluft, die Kolonisatoren und Kolonisierte trennt. In diesem Zeichen sieht der senegalesische Schriftsteller und Journalist Boubacar Boris Diop auch die menschenunwürdigen Szenen, die sich in Marokko in den vergangenen Wochen ...
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22.10.2005 - In seinem Klassiker «Die Verdammten dieser Erde» schilderte Frantz Fanon 1961 die unüberbrückbare Kluft, die Kolonisatoren und Kolonisierte trennt. In diesem Zeichen sieht der senegalesische Schriftsteller und Journalist Boubacar Boris Diop auch die menschenunwürdigen Szenen, die sich in Marokko in den vergangenen Wochen ...
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Marokko: Alarmierende Lage in der Westsahara
Marokko: Alarmierende Lage in der Westsahara
Die Lage in der von Marokko besetzten Westsahara war nach Darstellung des Vorsitzenden der Sahara-Menschenrechtsorganisation, Ramadane Ould Messaoud, in den letzten drei Jahrzehnten noch nie so angespannt wie derzeit.
In einem Interview für die unabhängige marokkanische Zeitung „Le Maroc“ erhob Messaoud am Freitag schwere Vorwürfe gegen die marokkanischen Sicherheitskräfte und verwies auf den Mord an dem 24-jährigen ...
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Die Lage in der von Marokko besetzten Westsahara war nach Darstellung des Vorsitzenden der Sahara-Menschenrechtsorganisation, Ramadane Ould Messaoud, in den letzten drei Jahrzehnten noch nie so angespannt wie derzeit.
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Re: Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta
"Mir ist jedes Land in Europa recht"
Ein Bericht von Alfred Hackensberger vom 08.01.2006 über die Flüchtlingssituation in Ceuta
Flüchtlinge in Ceuta
Drei Monate lang war es an den Grenzen von Ceuta und Melilla, den beiden spanischen Enklaven auf marokkanischem Territorium, ruhig geblieben. Vor wenigen Tagen gelang nun erneut sieben Immigranten der Sprung über den Zaun von Melilla ins "Goldene Europa". Ein Vorfall, der nach den Massenanstürmen im September und Oktober wenig mediale Aufmerksamkeit erregte. Rund 30.000 Immigranten warten laut EU-Angaben in Algerien und Marokko auf ihre Chance europäisches Territorium zu erreichen. 10.000 davon überwintern in Marokko unter wenig humanen Bedingungen.
mehr bei TELEPOLIS
Grüsse
Alexander
Ein Bericht von Alfred Hackensberger vom 08.01.2006 über die Flüchtlingssituation in Ceuta
Flüchtlinge in Ceuta
Drei Monate lang war es an den Grenzen von Ceuta und Melilla, den beiden spanischen Enklaven auf marokkanischem Territorium, ruhig geblieben. Vor wenigen Tagen gelang nun erneut sieben Immigranten der Sprung über den Zaun von Melilla ins "Goldene Europa". Ein Vorfall, der nach den Massenanstürmen im September und Oktober wenig mediale Aufmerksamkeit erregte. Rund 30.000 Immigranten warten laut EU-Angaben in Algerien und Marokko auf ihre Chance europäisches Territorium zu erreichen. 10.000 davon überwintern in Marokko unter wenig humanen Bedingungen.
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Alexander
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Re: Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta
"Massensterben" vor den Kanarischen Inseln
Die Abschottung Europas führt dazu, dass Flüchtlinge und Einwanderer immer gefährlichere Routen nehmen
Tausende Schwarzafrikaner haben in den letzten Monaten auf dem Weg von Mauretanien zu den spanischen Kanarischen Inseln ihr Leben verloren. Die spanische Regierung musste nun einräumen, Berichte über das "Massensterben" schon letztes Jahr erhalten zu haben. Nun baut Spanien in Mauretanien Lager für die auf, die im Schnellverfahren abgeschoben werden. mehr...
Spanien will Flüchtlingslager in Mauretanien bauen
Madrid. In der vergangenen Woche hatte Spanien angekündigt, gemeinsam mit Mauretanien gegen waghalsige Versuche verzweifelter Afrikaner vorgehen, mit nicht seetauglichen Booten die Kanarischen Inseln zu erreichen. mehr...
Grüsse
Alexander
Die Abschottung Europas führt dazu, dass Flüchtlinge und Einwanderer immer gefährlichere Routen nehmen
Tausende Schwarzafrikaner haben in den letzten Monaten auf dem Weg von Mauretanien zu den spanischen Kanarischen Inseln ihr Leben verloren. Die spanische Regierung musste nun einräumen, Berichte über das "Massensterben" schon letztes Jahr erhalten zu haben. Nun baut Spanien in Mauretanien Lager für die auf, die im Schnellverfahren abgeschoben werden. mehr...
Spanien will Flüchtlingslager in Mauretanien bauen
Madrid. In der vergangenen Woche hatte Spanien angekündigt, gemeinsam mit Mauretanien gegen waghalsige Versuche verzweifelter Afrikaner vorgehen, mit nicht seetauglichen Booten die Kanarischen Inseln zu erreichen. mehr...
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