schnorr hat geschrieben:Kuno hat geschrieben:Darf ich jetzt daraus folgern, dass je geringer mein Beckenschiefstand ist, desto groesser der Radius meines Kreises wird
das habe ich mich auch gefragt. und ob menschen, die absolut symmetrisch sind (was wohl keiner von uns sein dürfte) sich nicht verlaufen.
Oder wird mich der Doktor einen Kreis laufen lassen u das Ausmass meines Beckenschiefstandes eruieren zu koennen

nee, das kann man damit nicht erkennen, da muss man schon hand anlegen.
Muessten wir nicht spaetestens jetzt diese schoene Gelegenheit nutzen, die vertrackte Geschichte mal allegorisch zu betrachten?
Einen klaren, aufrechten Charakter nennen wir doch allgemein gradlinig. Ebenso bekannt ist der Umstand, dass dies eine rare Spezies ist. Sollte auch hier das aussermittige Becken der Grund sein? (Wollten wir nun noch eine geschlechtsspezifische Teilung wagen, so muesste man(n) bekennen, dass dem weiblichen Becken eine nachdenkliche Extrabetrachtung zukommt: immerhin hat die Macht der weiblichen Hueften schon so manchen ins Schleudern gebracht. Nicht immer unbedingt mit der Folge von Kreislaeufen, sondern eher von verwirrten Spiralen oder Zick-Zack-Linien!

)
Da das Becken die Basis unserer Figur ist und darueber entscheidet, ob wir eventuell schief im Wind stehen, bleibt ein Blick auf das Rueckgrat nicht aus: ist es verbogen, sind die sozialen Folgen unuebersehbar! Ja schlimmer noch - verbogenen Wirbelsaeulen fuehren offenbar zum Kreisgang! Wahrscheinlich hat noch niemand daran gedacht, hier den Schluessel zum Verstaendnis politischer Unfaehigkeit der "Herrschenden" zu suchen, denn immerhin waeren sie ohne verbogenes Rueckgrat nicht dahin gekommen, wo sie nun mal sind!
