Sicher wird ihnen auch diesmal "nicht viel passieren", sie werden wieder "nett" behandelt werden... Jedoch sollten die ach so netten und gastfreundlichen Beduinen im Sinai sich langsam mal eine andere "Masche" ausdenken, um die Regierung unter Druck zu setzen. Sie graben sich mittelfristig selber den Boden unter den Fuessen weg, indem sie auch noch die letzten Touristen verschrecken (ach nee, sie haben ja noch den Drogen- und Waffenhandel...und der klappt auch ohne Toristen )
Gruesse aus Baharia
Stefanie
Voltaire: „Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst.“
Die Beduinen (sofern es denn wirklich noch welche sind...).
Warum erklaert denen nicht mal einer, dass bei der naechsten Entfuhrung der Stammesfuehrer oder sein aeltester Sohn ganz einfach und ganz traditionell die Konsequenzen der kriminllen Aktivitaeten seiner Untergebenen auszubaden hat.
Ich wuerde da ziemlich genau nahc der roemischen Methode vorgehen - bei jedem Stammesfuehrer zwei Soehne als Geiseln einziehen...wenn wieder was ist, dann muessen die's ausbaden. Hat frueher sehr gut funktioniert. Und wuerde auch heute noch funktionieren.
Kuno,
so in etwa hatte es die Mubarak-Regierung ja mit ihnen gemacht...
Von der Sache her kann ich ihre Entfuehrungen nachvollziehen, aber nicht gut heissen!!!
Seit jeher waren sie der Regierung ein Dorn im Auge und es wurde schnell jede Gelegenheit benutzt sie aus dem Weg zu schaffen. Ich erinnere mich noch zu gut an die Bomben in Taaba. Da wurde nicht lange gefackelt geschweige denn untersucht, es wurden Massenverhaftungen an den Beduinen vorgenommen. Der Ausnahmezustand liess das zu - und das Regime hatte 2 Fliegen mit einer Klappe gefangen: nach Aussen hatte man Schuldige (und jaaaa kein Terroristen, die gibt es ja nicht in Aegypten!!!) und nach innen hatte man ein Druckmittel gegen die Beduinen.
Nun nutzen sie die Gelegenheit und versuchen andersherum Druck auszuueben. Aber wahrlich mit den falschesten Mitteln!!! Sie haben aber keine Lobby und wollen in Verhandlungen einbezogen werden. Sie haben grosse Macht, besonders im Sinai, doch sie werden ignoriert.
Ich kenne ein paar "Geschichten", dass sie zB auf Bauherren im Sinai Druck ausueben und so lange einen Neubau verhindern, bis sie eine Angebot (zB Bildungsmoeglichkeiten) unterbreitet bekommen. Danach kann man dann "auf sie zaehlen"...
Ich hoffe fuer den Tourismus (und natuerlich die Touristen!), dass die Regierung sie ernster nehmen wird und ohne Vorverurteilung Vorfaelle neu aufrollt.
Gruesse aus Baharia
Stefanie
Voltaire: „Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst.“
Nun wenn man sich den Abstand der Entführungen betrachtet könnte man glauben es entwickelt sich eine neue Industrie.
Glücklicherweise ist die Schwelle zu schwerer Gewalt mit Verletzungen etc noch nicht überschritten worden.Zeigt jedoch den nicht(mehr) vorhandenen Respekt gegenüber den Mitmenschen und auch der Justitz.
Stefanie hat geschrieben:...und wieder vorbei! Nach nur 2 Stunden...
Das ist aber schon noch echt, oder? Nicht dass sich da die "Original Sinai Beduinen" einen neuen originellen Punkt im Unterhaltungsprogram fuer die Touriste ausgedacht haben.
Nach "laengerer" Pause nun die Fortsetzung:
2 Amerikaner wurden entfuehrt
Bedouin gunmen kidnapped two American tourists while traveling by bus from Dahab to Nuweiba in South Sinai on Thursday after security forces arrested one of the gunmen’s relatives who is accused in a criminal case.
A security source said the kidnappers were Bedouins and that the kidnapped are being kept in a mountain area near Ras al-Shaytan.
Kuno hat geschrieben:Die Beduinen (sofern es denn wirklich noch welche sind...).
Warum erklaert denen nicht mal einer, dass bei der naechsten Entfuhrung der Stammesfuehrer oder sein aeltester Sohn ganz einfach und ganz traditionell die Konsequenzen der kriminllen Aktivitaeten seiner Untergebenen auszubaden hat.
Ich wuerde da ziemlich genau nahc der roemischen Methode vorgehen - bei jedem Stammesfuehrer zwei Soehne als Geiseln einziehen...wenn wieder was ist, dann muessen die's ausbaden. Hat frueher sehr gut funktioniert. Und wuerde auch heute noch funktionieren.
leute wie du gehoeren in den haende von diesen beduinen.
was fur ein idiot
Mabrous, bitte mässige Deine Ausdrucksweise möglichst schnell und nachhaltig.
Die Beduinen sowohl im Sinai wie an der Grenze zum Sudan wurden immer ausgenutzt und missbraucht. Deshalb ist es mehr als verständlich, dass sie ihre Probleme untereinander lösen und nicht vor ein "normales" Gericht ziehen. Vor Gericht werden Urteile gesprochen aber keine Gerechtigkeit. Dass die liebe Justizia mit verbundenen Augen dargestellt wird, kann man auch so interpretieren, dass sie mit partieller Blindheit geschlagen ist, wird doch jede Augenbinde im Laufe der Zeit löchrig...
Mir sind Gegebenheiten aus dem Sinai und aus dem Süden bekannt, wo entgegen anderer Infos die Beduinen trotzdem aus Prinzip verfolgt und drangsaliert wurden, einmal wurden sogar UNO-Beobachter beschossen, die "dummerweise" gerade zur falschen Zeit am falschen Ort waren.