Vögel in Libyen
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Kuno
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Re: Vögel in Libyen
Nebst den Steinkaeutzen gibt es ja noch die viel haeufigeren "Seltsamen Kaeutze"...
noch mehr Vögel
Senegal-Flughühner gehören zu meinen Lieblingsvögeln, denn...
"...In der Dämmerung suchen sie in großen Schwärmen Wasserstellen auf, die bis zu 50 km entfernt
liegen können. Die Männchen von Brutpaaren kauern sich dabei bis zum Bauch in die Wasserstellen
und schwenken ihren Körper hin und her. Dabei saugt sich ihr Bauchgefieder mit Wasser voll.
Damit fliegt das Männchen zurück zum Nest und lässt die Jungen das Wasser aus dem Gefieder saugen..."
http://de.wikipedia.org/wiki/Flugh%C3%BChner
nördlich von In Guezzam, Algerien
mehr über die fliegenden Tankstellen
ist das nicht einfach grossartig?
Grüsse
Ursula
"...In der Dämmerung suchen sie in großen Schwärmen Wasserstellen auf, die bis zu 50 km entfernt
liegen können. Die Männchen von Brutpaaren kauern sich dabei bis zum Bauch in die Wasserstellen
und schwenken ihren Körper hin und her. Dabei saugt sich ihr Bauchgefieder mit Wasser voll.
Damit fliegt das Männchen zurück zum Nest und lässt die Jungen das Wasser aus dem Gefieder saugen..."
http://de.wikipedia.org/wiki/Flugh%C3%BChner
nördlich von In Guezzam, Algerien
mehr über die fliegenden Tankstellen
ist das nicht einfach grossartig?
Grüsse
Ursula
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Gerhard Göttler
- Beiträge: 1148
- Registriert: Mi 14. Sep 2005, 12:36
Re: Vögel in Libyen
Hallo Ursula,
ein ganz tolles Bild!
In der nördlichen Sahara begegnet man - glaub ich - eher Spießflughühnern. Besonders viele sah ich immer an der Piste von Germa zu den Wadi-Barjuj-Agrarprojekten. Ich gehe davon aus, dass auf dieser Piste (eigentlich eine nicht fertiggestellte Asphaltstraße) Getreide transportiert wurde und aus diesen LKW Körner auf die Piste fielen, die dann größere Scharen dieser Flughühner anzogen.
Häufig wird man auf die Vögel auch durch ihre charakteristischen tschakka-tschakka-Rufe aufmerksam, die angeblich der Orientierung bzw. Verständigung dienen, wenn sie sich auf dem Gruppenflug zur oder zurück von der Wasserstelle befinden.
Wie viele andere Bodenvögel auch, stellen sie erst mal ihre Gefiedertarnung "auf die Probe", fliegen also bei Annäherung (z.B. eines Menschen) nicht sofort auf, sondern drücken sich zunächst ganz langsam weg. So verhalten sich z.B. auch unsere Rebhühner (im Flachland) oder Schneehühner (in den Bergen oder in Skandinavien).
Leider ist es mir noch nie gelungen, eines ihrer Nester ausfindig zu machen. Hatte da schon mal jemand Erfolg?
Der Gerhard
ein ganz tolles Bild!
In der nördlichen Sahara begegnet man - glaub ich - eher Spießflughühnern. Besonders viele sah ich immer an der Piste von Germa zu den Wadi-Barjuj-Agrarprojekten. Ich gehe davon aus, dass auf dieser Piste (eigentlich eine nicht fertiggestellte Asphaltstraße) Getreide transportiert wurde und aus diesen LKW Körner auf die Piste fielen, die dann größere Scharen dieser Flughühner anzogen.
Häufig wird man auf die Vögel auch durch ihre charakteristischen tschakka-tschakka-Rufe aufmerksam, die angeblich der Orientierung bzw. Verständigung dienen, wenn sie sich auf dem Gruppenflug zur oder zurück von der Wasserstelle befinden.
Wie viele andere Bodenvögel auch, stellen sie erst mal ihre Gefiedertarnung "auf die Probe", fliegen also bei Annäherung (z.B. eines Menschen) nicht sofort auf, sondern drücken sich zunächst ganz langsam weg. So verhalten sich z.B. auch unsere Rebhühner (im Flachland) oder Schneehühner (in den Bergen oder in Skandinavien).
Leider ist es mir noch nie gelungen, eines ihrer Nester ausfindig zu machen. Hatte da schon mal jemand Erfolg?
Der Gerhard
Flughühner Sahara Sahel
sali Gerhard
ja, die Tarnung der Vögel ist wirklich fantastisch! Ich hätte sie gar nicht bemerkt, wenn sich
da nicht ein paar Steine ein paar Meter neben der Piste wellenartig "weggedrückt", wie du so
bezeichnend schreibst, hätten. Deshalb hatten wir die Möglichkeit, solche Bilder zu machen.
Grüsse
Ursula
ja, die Tarnung der Vögel ist wirklich fantastisch! Ich hätte sie gar nicht bemerkt, wenn sich
da nicht ein paar Steine ein paar Meter neben der Piste wellenartig "weggedrückt", wie du so
bezeichnend schreibst, hätten. Deshalb hatten wir die Möglichkeit, solche Bilder zu machen.
Grüsse
Ursula




