Musik aus Afrika

Länder- und Wüstenbezogene Romane, Erzählungen, Musik und Kunst

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Uwe Schmitz
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Re: Musik aus Afrika

Beitrag von Uwe Schmitz »

hallo arabische musikfreunde,

der name khaled ist hier noch nicht gefallen! er ist der könig des algerischen rai, bei uns bekannt geworden mit "aischa".
ebenso faudel und taha; die 3 haben zusammen die super-cd "1,2,3 soleil" herausgebracht.

zu den cds aus afrika:
in den plattenläden der grossen städte hat man sicher original-cds, grössere auswahl und trotzdem recht kleinen pries.
dann kommt die cd in das notebook, wird zu mp3 gerippt für die sd-card oder den mp3-player, die cd kommt gut geschützt tief weg ins auto für zu hause.

für livesounds:
nehmt einen stereo-mp3-recorder mit auf reisen, der ist klein, ohne bewegliche teile und fast unkaputtbar, hat fast studio-quali (24bit-wav!) und kann immer dabei sein. die kunst ist dann nur noch im richtigen moment einzuschalten: dann gibts neben dem muezzin auch kamelblubbern, esel, hühner, verkehrslärm, sprachenwirrwarr im bazar und vieles mehr zum vorträge vertonen.

viele grüsse
uwe
Gerhardd
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Re: Musik aus Afrika

Beitrag von Gerhardd »

Sieht jetzt leicht danach aus, als hätt ich das ganze geschrieben :-)
klappt beim nächsten mal ganz sicher ;-)
Genau das ist es nämlich, die Cd ist einfach zu empfindlich. Vorallem bin ich ja noch nicht einmal bei meinem Corsa, den ich nur für alltäglichen Gebrauch habe in der Lage, eine Cd länger als zwei Monate im Auto zu halten ohne sie komplett zu zerkratzen :-))

Hallo Uwe, Khaled ist mir bekannt, hat ein Bekannter von mir früher sehr oft gehört. Richtig gute Musik, wie ich finde. :-)
Ich werde keinen notebook mitnehmen auf die Reise, daher wird das mit dem übertragen auf die Karte nichts, aber ich denke ich finde auch hier sicherlich einige gute Angebote. Schließlich sollens ja auch nicht zu viele Lieder werden, damit die Reise anhand dieser Melodien ihren eigenen Charakter bekommen kann, an den man sich dann später erinnert, wenn man die Musik hört. So etwas ist immer wie ein kleiner Tripp in die Vergangenheit. :-))

Viele Grüße
Gerhard
Dirk16
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Re: Musik aus Afrika

Beitrag von Dirk16 »

Gerhardd hat geschrieben:Wow, das sind echt tolle Lieder, genau die Art, die ich gesucht habe.
Muss jetzt nur noch aussortieren, ich merke nämlich grad, wenn ich alles hole was mir gefällt, bleibt kein Geld mehr für Essen und Trinken :-))

Vorort kaufen ist so'ne Sache. Ich will eigentlich keine Cd`s dabei haben sondern alles nur auf SD-Karten mitnehmen, da ich schon vorhersehen kann, was mit den Cd`s passiert. ;-)

Danke für die vielen Beiträge :-)
Jau...Du kannst sie z.B. gut gegen Teppiche und ähnliches tauschen :D :wink: vor allem, wenn es gut gemachte Kopien sind ;-) MP3 gibt es zwar irgendwie schon da unten, aber der Stand der Dinge ist die alte CD.
Gruss,
Dirk
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Dirk16
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Re: Musik aus Afrika

Beitrag von Dirk16 »

Gerhard Göttler hat geschrieben:Hallo Ihr Ohrenspitzer!

Bei Youtube gibts ein Video, das Reisebilder aus Mali zeigt, untermalt von Original-Musik:
Diese Kombination find ich sehr nett! Die Musiker-Gruppe taucht selbst sehr kurz auf, ab 2 Min. 46. Kennt zufällig jemand diese Gruppe oder das gespielte Stück?

Und hier als Nachtrag Musik aus dem Niger:

Gerhard Göttler
Die zweite Gruppe/der Stil ist mir als "Touareg-Musik" vorgestellt worden. Sollte man sicherlich mit einbeziehen, ist aber m.E. musikalisch nicht ganz so begeisternd wie ein grosser Teil der schwarzafrikanischen Musik. Zumal man im Moment ja eher nicht in die nördlichen Regionen von Mali fahren sollte, was man so liest (Neue (?) Minen, immer noch unsicher...aber vielleicht sind das auch wieder Medien-Sichtweisen?)
Gruss,
Dirk
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Gerhard Göttler
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Re: Musik aus Afrika

Beitrag von Gerhard Göttler »

Ja, Dirk,

stimme überein. Der Stil der nigrischen Musik ist schon ein ganz anderer als der malische. Was man lieber mag, entscheidet halt der Geschmack, über den sich ja bekanntlich trefflich streiten lässt. Mali, insbesondere Bamako ("Bamako-Fieber"), ist heute Zentrum der ethnisch inspirierten World-Music. Dass sich hier ein Festival nach dem anderen an den verschiedenesten Orten zu etablieren bemüht, kommt ja auch nicht von ungefähr. Die Nigerer versuchen m.E. eher, auf dieser Welle mitzuschwimmen. Anzuerkennen auch, dass einige Gruppen durch multiethnische Auftritte versuchen, die Feindseligkeiten innerhalb der Bevölkerung abzubauen.

Gute Erinnerungen habe ich auch an Burkina Faso, insbesondere (aber dies eher zufällig) an Bobo Dioulasso.

Und Andi, vielen Dank für die Aufklärung! Auf diese hatte ich schon nicht mehr zu hoffen gewagt. Ausgerechnet in Lörrach waren die, vor meiner Haustüre, und ich habs verpasst. Schade.

Gerhard Göttler
andi110
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Re: Musik aus Afrika

Beitrag von andi110 »

empfehlen möchte ich auch noch die schönen doppel cd's desert blues mit stücken aus nordafrika und sahel. ist sehr schön bebildert und es hat eine kurze erklärung zu jedem interpret und zu seinem stück. sie sind auf meinen afrikareisen immer dabei.
http://www.networkmedien.de/produkte-pr ... 37-de.html
http://www.radiobremen.de/magazin/kultu ... blues.html
andi
mikepiller
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Re: Musik aus Afrika

Beitrag von mikepiller »

Hi,

Dirk schrieb in seiner ersten Antwort zu diesem Thread:
Schöne Mischung auch anderer Klännge: "Dublin to Dakar", a celtic Odyssey, von Putumayo.
Das würde ich nun gerne noch mal etwas näher erläutern, m.E. versteckt sich hinter diesem Satz eine der schönsten Perlen im Bereich World- Musik mit einem starken Schwerpunkt zu afrikanischer Musik.

Hier erst mal die Website des Labels
http://www.putumayo.com/

Und hier ein kurzer Text dazu:

Das "bunteste Plattenlabel der Welt" konnte im April 2008 seinen 15. Geburtstag feiern. Rund 155 CDs mit Musik aus fast allen Teilen der Welt sind seither erschienen, und sie verdienen dem Begriff "Album" wie kaum eine andere Reihe: Schon die Musikauswahl der Putumayo-Kollektionen ist immer spannend, und die üppigen, schön gestalteten Booklets vermitteln interessante Hintergrund-Informationen zu Künstlern und Kulturen. Das vielgepriesene "Putumayo-Rezept", die Mischung aus Weltmusikstars, Geheimtipps und Neuentdeckungen findet auch hierzulande großen Anklang. Kein Wunder, dass viele Journalisten und andere Fachleute der Meinung sind, dass Putumayo die Compilation zur Kunstform perfektioniert hat.
Die Geschichte von Putumayo beginnt 1975 mit einer "Ethno-Boutique" in New Yorks Upper East Side, wo der studierte Ethnologe Dan Storper in einem kaum 15 Quadratmeter großen Laden Kunsthandwerk und Textilien aus Lateinamerika verkauft. Schon bald wird Putumayo, benannt nach einem Flußtal in Kolumbien, mit eigenen Designs zur erfolgreichen Marke und Storper von der Modepresse zum "ethnischen Ralph Lauren" gekürt. Doch die Musik, anfänglich nur schmückendes Beiwerk zur Beschallung der mittlerweile sechs Putumayo-Läden, wird immer wichtiger, und so entsteht 1993 die eigene Musiksparte: Putumayo World Music. Dan Storper betätigt sich auch hierbei zunächst als Jäger und Sammler, der aus seinen Fundstücken ebenso eklektische wie stimmige Compilations zusammenstellt.
Von Weltmusik-Einführungskursen mit Titeln wie The Best of World Music: Vocal geht die Reise über Kontinente (Africa), Regionen (Cairo to Casablanca) und Genres (Celtic Collection) bis hin zu Best-of-Sammlungen ausgewählter Künstler wie etwa Chico César. Diese Entwicklung führt letztlich auch zu Eigenproduktionen mit hochkarätigen Musikern wie Ricardo Lemvo, "Mama Africa" Miriam Makeba und Habib Koité.
Im Laufe der Jahre haben sich besondere Schwerpunkte (Lateinamerika, keltische Musik, Afrika) herausgebildet, und Putumayo ist mit seinem Repertoire natürlich gewachsen. Von Beginn an hatte Storper das Glück, mit Nicola Heindl eine kongeniale Cover-Gestalterin zur Seite zu haben. Die "naiv-ethnischen" Designs der Engländerin haben viel zur Identität und dem Erfolg des Labels beigetragen, immer dem jeweiligen Thema angemessen und doch stets sofort wiedererkennbar.
Direktes soziales Engagement war und ist integraler Bestandteil der Arbeit von Putumayo. Vom Erlös vieler CDs wird ein Teil an eine - meist dem Thema oder Herkunftsland der Musikauswahl entsprechende - anerkannte Hilfsorganisation gespendet. So kommt One World auch der UNICEF zugute, Women of Spirit bringt finanzielle Mittel für GROOTS auf, ein internationales Netzwerk von Frauen-Selbsthilfeprojekten, und Music From The Coffee Lands unterstützt die Initiative "Coffee Kids", die sich um Kinder in Kaffee erzeugenden Ländern kümmert.

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Aus meiner persönlichen Erfahrung würde ich sagen, dass die jeweilige Auswahl auf den CD´s extrem gut zusammen gestellt ist.
Es macht Spass, sich z.B. auf der einen CD mal einen Querschnitt der Künstler aus Nordafrika mit den verschiedenen Musikrichtungen anzuhören, auf einer anderen mit dem Titel African Groove mal zu hören, wie afrikanische Künstler genau das machen- nämlich Musik, die einen tollen groove hat, auf African Party eben partymäßig abgeht und auf Sahara Lounge eben arabische Songs liegen, die einfach chillig sind.
Und nicht wie so oft die Möchtegernvorstellung westlicher Musiker, die versuchen, mal einen Hauch Sahara in ihre Musik zu quetschen.

Wer einen größeren Teil dieser Edition sein eigen nennt, braucht eigentlich nur noch hier und da ein paar Alben von Künstlern, die einen wirklich von den Brettern haut.
Ansonsten kann man sich zurücklehnen, mit einem Querschnitt der World Music, den ich für schwer zu toppen halte.

Gruss Micha
Birgitt
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Re: Musik aus Afrika

Beitrag von Birgitt »

Wunderbar, diese ganzen Aufzählungen.
Da habe ich mir auch gleich noch einige CDs auf meinen Wunschzettel geschrieben ;-)

Hier noch einige Ergänzungen meinerseits zum Thema:

Camelspotting passt ganz gut zum Muezzin, sehr schön auch Azzddine-Massafat und DoOud

Bei Westafrika fallen mir spontan noch Djeneba Seck und Farafina ein.
Und wer auf Percussion steht der ist z.B. auch bei Guem richtig.

Immer wieder schön ist auch die Musik von Angelique Kidjo und Baka Beyond


Ein kleiner Hinweis noch für alle Musikfans: in unseren :arrow: Veranstaltungstipps informieren wir regelmäßig über Konzerttermine afrikanischer/arabischer Künstler mit Teaser-Videos. Einfach mal reinschauen, auch um neue Ideen zu bekommen ...


Gruß
Birgitt
Dirk16
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Re: Musik aus Afrika

Beitrag von Dirk16 »

Jau, Putumayo ist klasse. Hab grad im Auto noch "acustic afrika" entdeckt mit vielen tollen Songs - garantiert autoreisegeeignet! Allerdings kein einziges Stück akustisch, alle mit Gesang :lol: aber trotzdem toll.

Leider ist mein Exemplar verkratzt :oops: :oops: :oops: und stottert deshalb, muss ich mal polieren.

Die Idee mit den Flashspeichern für unterwegs is gut. Ich weiss, nix neues für MP3-Freaks, aber ich lebe noch im CD-Zeitalter und war bisher zu faul, alles zu konvertieren.

Vielleicht sollte ich doch mal umsteigen, dann wär wieder Platz im Handschuhfach :lol:
Gruss,
Dirk
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mikepiller
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Re: Musik aus Afrika

Beitrag von mikepiller »

also bei mir klebt eine 2,5er Festplatte versteckt unter dem Amaturenbrett, hängt an einem Blaupunktradio für 250.- € -fand ich nicht so teuer für den Spaß- welches fähig ist, die Platte zu lesen, 80 Gbyte....das wären dann, wenn sie voll wäre. etwa 15.000 Songs in sehr guter Qualität mit 256 kbts, schön staub- und stoßfest- und wenn sie voll ist, lege ich eine zweite dazu! Willkommen in der Zukunft, lach.

Gruss Micha
Alexander
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Re: Musik aus Afrika

Beitrag von Alexander »

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Grüsse
Alexander
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