Moin zusammen,
heute besuchen wir einen kleinen versteckten Tempel.
Der Zhihua-Tempel ist ein buddhistischer Tempel im Pekinger Stadtbezirk Dongcheng (Lumicang Hutong 5). Er wurde von dem Eunuchen Wang Zhen in der Zhengtong-Ära der Ming-Dynastie erbaut und steht seit 1961 auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China.
Der Tempel ist für seine reichhaltige Sammlung buddhistischer Musik bekannt. In dem Tempel wurden sehr alte Musikformen bewahrt. Die Peking-Musik im Zhihua-Kloster, die "Musik aus der Hauptstadt" bzw. "Jing-Musik" (Jing yinyue), steht seit 2006 auf der Liste des immateriellen Kulturerbes der Volksrepublik China.
Quelle: Wikipedia
Später irgendwann wird es noch ein Video mit den Mönchen geben.
Fortsetzung folgt ...
China: Einige Eindrücke aus Qingdao und Peking
Moderator: Moderatoren
Re: China: Einige Eindrücke aus Qingdao und Peking
Moin zusammen,
Der Himmelstempel bzw. Himmelsaltar (chinesisch 天壇 / 天坛, Pinyin Tiāntán) ist eine Tempelanlage in Peking, in der die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien jedes Jahr für eine gute Ernte beteten. Er wurde von der UNESCO in die Liste des Welterbes aufgenommen.
Die Anlage liegt im ehemaligen Bezirk Chongwen im Süden der Stadt inmitten eines großen Parks. Die gesamte Anlage ist von einer kilometerlangen doppelten Mauer umgeben. Im nördlichen Teil der Anlage haben die Mauern einen runden Grundriss, während der südliche Grundriss viereckig ist. Von oben betrachtet sieht der Mauergrundriss also wie eine langgezogene Kuppel aus. Diese Form rührt aus der Vorstellung, dass der Himmel rund und die Erde eckig sei. Durch die doppelte Mauer um die gesamte Anlage, in einem Abstand von etlichen Metern, entsteht ein innerer und ein äußerer Bereich des Tempels. Die wichtigsten Gebäude der Anlage befinden sich im inneren Bereich. Auch der innere Bereich ist von einer Mauer unterteilt und bildet so einen nördlichen und einen südlichen Teil des Tempels.
Im nördlichen Teil befindet sich das wichtigste Gebäude des Tempelbezirks, die „Halle der Ernteopfer“ (祈年殿, qíniándiàn), auch „Halle des Erntegebets“ (大祈殿, dàqídiàn) genannt. Der 36 Meter breite und 38 Meter hohe Rundbau hat einen kreisförmigen Grundriss und steht auf einer dreistufigen Marmorterrasse (圓丘 / 圜丘, yuánqiū ‚kreisförmiger Hügel‘). Diese etwa 20 Meter hohe Terrassenbasis hat Ähnlichkeiten mit den mittelamerikanischen Stufentempeln. Die Halle wurde 1420 von Kaiser Yongle errichtet, brannte 1889 ab und wurde 1890 neu errichtet und ist ein Wahrzeichen Pekings. Dieser nördliche Bereich diente hauptsächlich als Altar im Frühjahr, um für die Ernte zu beten.
Im südlichen Teil steht das zweite große Gebäude, die „Halle des Himmelsgewölbes“ (皇穹宇, huángqióngyǔ), eine kleinere, ebenfalls kreisrunde Tempelhalle. Sie ist umgeben von der „Echomauer“ (回音壁, huíyīnbì), einer absolut glatten und exakt kreisförmigen Mauer. Durch ihre runde Form werden Schallwellen an der Mauer entlanggeführt und können überall an der Mauer wahrgenommen werden. Spricht man also gegen die Echomauer, kann man selbst an der gegenüberliegenden Stelle hören, was gesagt wurde. Dieses Prinzip ist in Europa als Flüstergewölbe bekannt, in Schlössern und Stiften auch als Flüsternische.
Die südliche Halle diente zusammen mit der dreistufigen Marmorterrasse, die sie ebenso wie der Nordteil aufweist, als Altar während der Wintermonate.
Die Marmorterrasse, sowie die nördliche und südliche Halle stehen auf einer Nord-Süd-Achse im Zentrum der gesamten Anlage. Die Hallen sind durch die 360 Meter lange Danbi-Brücke (丹陛橋 / 丹陛桥, dānbìqiáo) miteinander verbunden. Diese Brücke verbindet also den nördlichen und südlichen Teil der Anlage. Die gesamte Tempel-Achse mit Terrasse und Hallen ist 1200 Meter lang und wird von alten Bäumen flankiert. Damit ist der Himmelstempel nach eigenen Angaben die längste Anlage zur Himmelsanbetung der Welt.
Quelle: Wikipedia
Fortsetzung folgt ...
Der Himmelstempel bzw. Himmelsaltar (chinesisch 天壇 / 天坛, Pinyin Tiāntán) ist eine Tempelanlage in Peking, in der die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien jedes Jahr für eine gute Ernte beteten. Er wurde von der UNESCO in die Liste des Welterbes aufgenommen.
Die Anlage liegt im ehemaligen Bezirk Chongwen im Süden der Stadt inmitten eines großen Parks. Die gesamte Anlage ist von einer kilometerlangen doppelten Mauer umgeben. Im nördlichen Teil der Anlage haben die Mauern einen runden Grundriss, während der südliche Grundriss viereckig ist. Von oben betrachtet sieht der Mauergrundriss also wie eine langgezogene Kuppel aus. Diese Form rührt aus der Vorstellung, dass der Himmel rund und die Erde eckig sei. Durch die doppelte Mauer um die gesamte Anlage, in einem Abstand von etlichen Metern, entsteht ein innerer und ein äußerer Bereich des Tempels. Die wichtigsten Gebäude der Anlage befinden sich im inneren Bereich. Auch der innere Bereich ist von einer Mauer unterteilt und bildet so einen nördlichen und einen südlichen Teil des Tempels.
Im nördlichen Teil befindet sich das wichtigste Gebäude des Tempelbezirks, die „Halle der Ernteopfer“ (祈年殿, qíniándiàn), auch „Halle des Erntegebets“ (大祈殿, dàqídiàn) genannt. Der 36 Meter breite und 38 Meter hohe Rundbau hat einen kreisförmigen Grundriss und steht auf einer dreistufigen Marmorterrasse (圓丘 / 圜丘, yuánqiū ‚kreisförmiger Hügel‘). Diese etwa 20 Meter hohe Terrassenbasis hat Ähnlichkeiten mit den mittelamerikanischen Stufentempeln. Die Halle wurde 1420 von Kaiser Yongle errichtet, brannte 1889 ab und wurde 1890 neu errichtet und ist ein Wahrzeichen Pekings. Dieser nördliche Bereich diente hauptsächlich als Altar im Frühjahr, um für die Ernte zu beten.
Im südlichen Teil steht das zweite große Gebäude, die „Halle des Himmelsgewölbes“ (皇穹宇, huángqióngyǔ), eine kleinere, ebenfalls kreisrunde Tempelhalle. Sie ist umgeben von der „Echomauer“ (回音壁, huíyīnbì), einer absolut glatten und exakt kreisförmigen Mauer. Durch ihre runde Form werden Schallwellen an der Mauer entlanggeführt und können überall an der Mauer wahrgenommen werden. Spricht man also gegen die Echomauer, kann man selbst an der gegenüberliegenden Stelle hören, was gesagt wurde. Dieses Prinzip ist in Europa als Flüstergewölbe bekannt, in Schlössern und Stiften auch als Flüsternische.
Die südliche Halle diente zusammen mit der dreistufigen Marmorterrasse, die sie ebenso wie der Nordteil aufweist, als Altar während der Wintermonate.
Die Marmorterrasse, sowie die nördliche und südliche Halle stehen auf einer Nord-Süd-Achse im Zentrum der gesamten Anlage. Die Hallen sind durch die 360 Meter lange Danbi-Brücke (丹陛橋 / 丹陛桥, dānbìqiáo) miteinander verbunden. Diese Brücke verbindet also den nördlichen und südlichen Teil der Anlage. Die gesamte Tempel-Achse mit Terrasse und Hallen ist 1200 Meter lang und wird von alten Bäumen flankiert. Damit ist der Himmelstempel nach eigenen Angaben die längste Anlage zur Himmelsanbetung der Welt.
Quelle: Wikipedia
Fortsetzung folgt ...
Re: China: Einige Eindrücke aus Qingdao und Peking
Es geht weiter mit dem Sommerpalast:
Der Neue Sommerpalast (chinesisch 頤和園 / 颐和园, Pinyin Yíhéyuán, wörtlich: Erholung- und Friedensgarten) ist ein Kaiserpalast. Er liegt im Nordwesten Pekings wenige hundert Meter westlich der Ruinen des Alten Sommerpalastes. Er zählt zu den Höhepunkten der chinesischen Gartenkunst, obwohl er mehrfach zerstört wurde und wieder neu errichtet werden musste. Er ist heute einer der großen Besuchermagneten in der chinesischen Hauptstadt und ist seit 1998 UNESCO-Welterbe.
Kaiser Qianlong ließ ihn 1751–1764 für eine Gesamtsumme von 4,8 Mio. Silbertael als Geschenk zum 60. Geburtstag seiner Mutter errichten. Die 290 ha große Anlage entstand auf dem Gelände des seit 1153 bestehenden ehemaligen Gartens des Goldenen Wassers und war der bevorzugte Aufenthaltsort des Kaiserhofes in den feucht-heißen Sommermonaten. Die Gebäude zählen zu den Meisterwerken chinesischer Architektur, der Park zu den beeindruckendsten chinesischen Landschaftsgärten. Wie der Alte Sommerpalast weiter östlich fiel auch der Neue Sommerpalast der Vergeltungsaktion im Zuge des Zweiten Opiumkrieges zum Opfer und wurde am 17. und 18. Oktober 1860 von einem anglofranzösischen Invasionsheer zerstört. Der Fotograf Felice Beato, der das anglofranzösische Invasionsheer begleitete, dokumentierte die Palastanlagen fotografisch zwischen dem 6. und 16. Oktober, so dass eine Vorstellung der damaligen Anlage erhalten geblieben ist.
Anders als der Alte Sommerpalast wurde der Neue Sommerpalast jedoch auf Initiative der Kaiserinwitwe Cixi und des Chefs der Kaiserlichen Marine, Prinz Yi Xuan, in der Zeit von 1885 bis 1895 wieder aufgebaut. Die Finanzierung erfolgte durch Abzweigung von eigentlich für den Flottenausbau bestimmten Geldern, woran heute noch das berühmte Marmorboot im Palastsee erinnert. Im Zuge der Niederschlagung des Boxeraufstands 1900 wurde der Neue Sommerpalast ein weiteres Mal von den Briten als Vergeltung zerstört und danach erneut aufgebaut. Nach seiner Schließung 1908 durch die Witwe von Kaiser Guangxu wurde er 1924 wieder eröffnet. Einen Besuch konnten sich aber wegen anfangs exorbitant hoher Eintrittspreise nur wenige leisten. Heute ist der Sommerpalast ein Besuchermagnet und zählt zu den frequentiertesten Sehenswürdigkeiten der chinesischen Hauptstadt.
Quelle: Wikipedia
Fortsetzung folgt ...
Der Neue Sommerpalast (chinesisch 頤和園 / 颐和园, Pinyin Yíhéyuán, wörtlich: Erholung- und Friedensgarten) ist ein Kaiserpalast. Er liegt im Nordwesten Pekings wenige hundert Meter westlich der Ruinen des Alten Sommerpalastes. Er zählt zu den Höhepunkten der chinesischen Gartenkunst, obwohl er mehrfach zerstört wurde und wieder neu errichtet werden musste. Er ist heute einer der großen Besuchermagneten in der chinesischen Hauptstadt und ist seit 1998 UNESCO-Welterbe.
Kaiser Qianlong ließ ihn 1751–1764 für eine Gesamtsumme von 4,8 Mio. Silbertael als Geschenk zum 60. Geburtstag seiner Mutter errichten. Die 290 ha große Anlage entstand auf dem Gelände des seit 1153 bestehenden ehemaligen Gartens des Goldenen Wassers und war der bevorzugte Aufenthaltsort des Kaiserhofes in den feucht-heißen Sommermonaten. Die Gebäude zählen zu den Meisterwerken chinesischer Architektur, der Park zu den beeindruckendsten chinesischen Landschaftsgärten. Wie der Alte Sommerpalast weiter östlich fiel auch der Neue Sommerpalast der Vergeltungsaktion im Zuge des Zweiten Opiumkrieges zum Opfer und wurde am 17. und 18. Oktober 1860 von einem anglofranzösischen Invasionsheer zerstört. Der Fotograf Felice Beato, der das anglofranzösische Invasionsheer begleitete, dokumentierte die Palastanlagen fotografisch zwischen dem 6. und 16. Oktober, so dass eine Vorstellung der damaligen Anlage erhalten geblieben ist.
Anders als der Alte Sommerpalast wurde der Neue Sommerpalast jedoch auf Initiative der Kaiserinwitwe Cixi und des Chefs der Kaiserlichen Marine, Prinz Yi Xuan, in der Zeit von 1885 bis 1895 wieder aufgebaut. Die Finanzierung erfolgte durch Abzweigung von eigentlich für den Flottenausbau bestimmten Geldern, woran heute noch das berühmte Marmorboot im Palastsee erinnert. Im Zuge der Niederschlagung des Boxeraufstands 1900 wurde der Neue Sommerpalast ein weiteres Mal von den Briten als Vergeltung zerstört und danach erneut aufgebaut. Nach seiner Schließung 1908 durch die Witwe von Kaiser Guangxu wurde er 1924 wieder eröffnet. Einen Besuch konnten sich aber wegen anfangs exorbitant hoher Eintrittspreise nur wenige leisten. Heute ist der Sommerpalast ein Besuchermagnet und zählt zu den frequentiertesten Sehenswürdigkeiten der chinesischen Hauptstadt.
Quelle: Wikipedia
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Re: China: Einige Eindrücke aus Qingdao und Peking
Moin zusammen,
nachfolgend einige Menschen und Eindrücke auf den Straßen:
Fortsetzung folgt ...
nachfolgend einige Menschen und Eindrücke auf den Straßen:
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Re: China: Einige Eindrücke aus Qingdao und Peking
Um die Vorurteile über das chinesische Essen etwas zu schüren, zeige ich noch einige Bilder zu den kulinarischen Besonderheiten, auf die wir in Peking getroffen sind. Fotografieren wurde an den Ständen nicht gerne gesehen, deshalb habe ich meist mit dem Handy geknipst.
Das war es mit den Bildern aus Qingdao und Peking. Vielleicht schaffe ich es vor der Oman-Tour noch einige Videos zu verlinken ...
Das war es mit den Bildern aus Qingdao und Peking. Vielleicht schaffe ich es vor der Oman-Tour noch einige Videos zu verlinken ...
Re: China: Einige Eindrücke aus Qingdao und Peking
Das mit den Videos ging doch rascher als gedacht:
Folkloretänze im Beihai-Park in Peking
Tanzende Besucher in Beihai-Park
Sängerinnen im Jinshan-Park
Musizierende Mönche im Zhihua-Tempel
So, das war`s, jetzt lasse ich euch mit China in Ruhe
Ciao, Carlo
Folkloretänze im Beihai-Park in Peking
Tanzende Besucher in Beihai-Park
Sängerinnen im Jinshan-Park
Musizierende Mönche im Zhihua-Tempel
So, das war`s, jetzt lasse ich euch mit China in Ruhe
Ciao, Carlo
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Albrecht(Vorname...)
- Beiträge: 286
- Registriert: Mo 8. Aug 2005, 21:14
- Wohnort: ortenau
Re: China: Einige Eindrücke aus Qingdao und Peking
Vielen Dank, Carlo!
War 1987 drei Monate dort, war eine andere Welt; verfolge den rasanten Wandel interessiert, zumal auch Familienmitglieder langjährig in China gearbeitet haben; sehr schöne Bilder und informativer Text, so wie ich es mir wünsche.
CU
A.
War 1987 drei Monate dort, war eine andere Welt; verfolge den rasanten Wandel interessiert, zumal auch Familienmitglieder langjährig in China gearbeitet haben; sehr schöne Bilder und informativer Text, so wie ich es mir wünsche.
CU
A.
Re: China: Einige Eindrücke aus Qingdao und Peking
Vielen Dank, Albrecht,
für mich war es das erste Mal in China. Vorher war ich schon mal in Südkorea und Japan, aber China ist nochmal ein anderes Kaliber. Gerne wäre ich auch in andere Regionen des Riesenreiches gereist. Vielleicht wird es ja nochmal was ...
Ciao, Carlo
für mich war es das erste Mal in China. Vorher war ich schon mal in Südkorea und Japan, aber China ist nochmal ein anderes Kaliber. Gerne wäre ich auch in andere Regionen des Riesenreiches gereist. Vielleicht wird es ja nochmal was ...
Ciao, Carlo




